Beiträge von Schnägge

    Den Namen wusste ich jetzt nicht, aber Adresse haut hin … Das ist der Laden, wo inzwischen auch meine Mutter von eine-ganze-Ecke-weiter hingeht, wenn sie mal in die Landeshauptstadt kommt. Und wo ich inzwischen sage, „wenn du da mal hinkommst, …“


    Eben ein ganz klassischer Kurzwarenladen, wie es ihn in Darmstadt inzwischen leider nicht mehr gibt. Das Schöne an Berger ist, dass die ihre Nachfolge geregelt gekriegt haben, das heißt: die junge Generation hat den Laden übernommen und führt ihn so gut oder besser weiter wie die Alten.
    Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter: Erhaltet euch diesen Laden!


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo alle,


    Aficionada: die Überlegung zum Wolle-Anwalken war, dass frau es damit einfach ein bisschen kuscheliger / voluminöser hinkriegen kann. Ist ja auch sehr davon abhängig, was du für Stoffqualitäten verwenden willst. Ich trau dir zu, dass du dafür schon das richtige Gefühl hast / beim Machen entwickelst.


    Devil's Dance: gute Entscheidung!


    Ansonsten finde ich ja, dass wärmende Kleidung stark überbewertet wird. Frieren oder Nicht-Frieren scheint mir doch eher eine Frage der inneren Haltung …
    Deswegen nähe ich also mehr oder weniger seelenruhig mein Blüschen aus hauchdünnem Baumwoll-Seide-Gemisch weiter. Heute endlich die Schlitzeinfassung fertig gekriegt. Bis auf die kleine, noch ausstehende Entscheidung: Schlitz mit Riegelchen sichern oder mit einer „Fliege“? Letzteres hab ich noch nie gemacht. In der Kunder sieht’s so einfach aus. Vernünftiger wäre es, so etwas erst einmal in einem schönen Wollstoff zu probieren.
    Und die Schulterpasse zugeschnitten. Tschakka. Jede Naht zählt.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo fifty,


    sind die Raglannähte so gerade, wie es auf der Schemazeichnung aussieht? Bei dem Raglan-/ Carmenblusenschnitt, den ich seit hundert Jahren in meinen Beständen pflege (ich glaube, es war einmal ein Burda-Einzelschnitt), sind die Raglannähte etwas geschwungen, das erhöht die Bequemlichkeit – ich glaube: ziemlich. Es hängt aber sicherlich auch insgesamt mit der Weite zusammen. Ich hatte in meinem Leben zwei Raglanblusen, die im Prinzip ganz gerade geschnitten waren, eine gekaufte und eine selbstgebaute, die waren beide nicht so bequem wie die mit den geschwungenen Nähten.


    Ansonsten Verlängerung: einfach nach oben länger machen. Also, als ob der Ausschnitt hinten höher in den Nacken reichen würde. Die Ausschnittkante am Ärmel wird dann etwas „schräg“ – na und.
    Wenn deine Theorie mit dem dorthin-Rutschen, wo es hingehört, stimmt, könnte es so aufgehen …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Jetzt kam mir die Idee, das Steppfutter selbst herzustellen und als Zwischenlage einen Wollstoff zu verwenden, den ich nicht mehr verarbeiten möchte, weil mir die Farbe z.B. nicht mehr gefällt. Hat das von euch schon einmal jemand gemacht?


    Nein, gemacht noch nicht. Aber ich finde es eine ausgesprochen gute Idee!


    Je nachdem, wie die Qualitäten in deinen Beständen so sind, bietet sich weiteres Nachdenken über „Anwalken“ an. Dazu braucht es Wollstoff in nicht-zu-guter Qualität, das, was sonst verpönt ist, soll er tun: etwas zum Verfilzen neigen. Die Wolle genau so behandeln, wie man es sonst nicht tun soll: Feuchtigkeit, Reibung und Temperaturschock. Also sowas wie heiß Wasser, dann ohne Übergang ab ins kalte Wasser und kräftig durchwalken. Wäschetrockner tut zuweilen auch gute Dienste …
    Aber Vorsicht. Nicht bis zum Brett walken. Und der Stoff wird dabei kleiner.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Gestückel beim Raglan, weil ich das Muster der großen Kreise unterbreche und das zieht sich dann quer durch den oberen Bereich. Wenn der Schnitt der Schultern/Armbereiche eher gerade ist, dann fällt das nicht so auf.


    Mein Tipp wäre, das, was eventuell stören könnte, extra noch zu betonen. Ich würde eine Paspel in die Teilungs- und Raglannähte machen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    […] Es ist ein recht festes, dickes Futter aus 100% Plastik. Vielleicht daher mein Unbehagen. Und recht warm fühlt sich das Ganze zudem an. Nichts, womit ich gerne einen Tag im Büro verbringen möchte.


    Ob ein fester Baumwollstoff als Futter genauso effektiv gegen Ausbeulen wäre und das Tragegefühl besser? hm. :confused:


    Das war eben die Frage, die sich mir auch gestellt hat.


    Wenn ich nochmal aus einer anderen Perspektive drüber nachdenke – nämlich die Materialien, die ich als (Näh-) Einlage verwende … – dann wird ein fester Baumwollstoff so effektiv gegen Ausbeulen sein wie Plastikfutter.


    Bleibt nur die Frage, ob es rutschig genug ist?


    ...ich werfe hier noch mal ein gutes Viskose-Futter oder Seide in die Diskussion - sicher angenehmer als PE ....


    Ersteres ja, Seide nein. Seide ist sehr empfindlich gegen Reiben oder gar Scheuern und fällt damit als Hosenfutter flach.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Da fehlt mir jetzt ein Zwischenschritt: Wieviele Maschen brauchst du denn für ein Quadrat 15 x 15 Zentimeter? Und wieviele Reihen? Hast du eine Maschenprobe gemacht?


    Vielleicht ist das alles schon vorbereitet …


    Für die Breite würde ich in der Mitte beginnen, so ein Herz ist ja normalerweise Achsensymmetrisch. Und für die Höhe: Auszählen, wieviele Reihen die Vorlage hat. „Übrige Reihen“ so verteilen, dass es gut aussieht.


    Oder, wenn du neu zeichnen willst: dann würde ich generell in der Mitte anfangen und von da an das Herz immer größer wachsen lassen, bis es mir gefällt.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo,


    ich musste erst Schrank-Archäologie betreiben, um herauszufinden, wie das bei meiner Lederhose ist … Schnürjeans, Modell Rockerbraut. Futter geht bis gerade übers Knie. Die Knie sind trotzdem ausgebeult.


    Kommt das gepanzerte Gefühl wirklich vom Futter?
    Oder ist das ein universelles Lederhosengefühl? Vielleicht mal ausgenommen gaaaaaanz weiches Hirschleder.


    Mit stretchigem Material bebügelt kann ich mir schlecht vorstellen. In meiner Vorstellung wird das Panzergefühl da eher schlimmer.


    Tatsächlich ein bisschen merkwürdig ist die Kombination von Leder (glatt und fest und etwas dehnbar) und Futterstoff (sehr glatt, dünn und nicht dehnbar – irgendwie hat das was Hartes). Diese Dinger quietschen. Ich könnte mir vorstellen, dass das besser ist und es sich generell angenehmer trägt, wenn die Innenhose aus festem aber weicherem Material ist: Feinköper oder Baumwollflanell – das wird dann aber ziemlich warm – Thermohose …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Du strickst in einer Farbe, das Herz in einer anderen Farbe. Dabei strickst du nur rechte Maschen, bzw. wenn du „offen“ strickst, also in Hin- und Rückreihen eine Reihe rechte Maschen, die Rückreihe linke Maschen. Da wird dein Herz immer ein paar Ecken haben.


    Guck mal hier (bei Tante Gugl die Stichworte Stricken, Norwegermuster und Herz eingegeben) – und dann am besten auf „Bilder“ gehen.


    Ich hatte ein Sockenmuster im Kopf, das hier schonmal für Motivationssockenstricken vorgeschlagen war (The Gardener); das ist jetzt zwar kein Herz, sondern eine Spinne – mit einem wundervoll runden Spinnenbauch …


    Ich habe im Sommer das Muster gestrickt, nicht für Socken, sondern für Pulswärmer. Es hat nicht nur großen Spaß gemacht, sondern mir ist da ein ganzer Kronleuchter aufgegangen, wie man Muster auch noch machen kann …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo,


    ich glaube „leichter gehen“ ist die falsche Fragestellung. Erst mal ist das einfach so, wie du das beschreibst – wenn du von einem „norwegerähnlichen Ansatz“ ausgehst, also dass du rechte Maschen strickst und das Muster sich durch eine andere Farbe ergibt.


    Anders wird die Sache, wenn du das Muster als ein Strukturmuster anlegen kannst, dann kannst du durch Aufnehmen und Zusammenstricken oder durch das Überkreuzen von Maschen auch Formen herstellen, die organischer sind als nebeneinandergestellte Vs von rechten Maschen.


    Also stellt sich die Frage: Was ist dein Projekt für ein Projekt? Wie sehen passende Herzen für dein Projekt aus?


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ob die Entscheidung klug war, zeigt sich dann beim Tragetest. :rolleyes:


    Oh, die Entscheidung wird auf alle Fälle klug gewesen sein: Entweder es funktioniert – dann mal sowieso. Oder das Ergebnis bringt dich dazu, gleich noch ein weiteres Modell mit FBA dranzuhängen. Dann hast du zwei. Meins trägt sich so nett, dass ich finde, ich sollte mir unbedingt noch mehr Jackenmodelle nähen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    […] Nur wie kriege ich raus, welches Gewicht meine Rollen haben? Ich habe zwei Stück. Kann man ein Stück mit der Löffelwaage wiegen? 80g ist doch wie Druckerpapier - geht das als Vergleich?


    Das Papiergewicht bezeichnet das Gewicht, das ein Quadratmeter der gewählten Papierqualität hat. Diese Fläche – 1 Quadratmeter – ist genau ein Bogen im Din-Format A0 (der ist nämlich so definiert: 1 Quadratmeter mit Seitenverhältnis von 1 geteilt durch Wurzel 2 // Klugsscheißmodus aus.) Das heißt, ein A4-Bogen 80g-Papier wiegt genau 5 Gramm.


    Zur Vollständigkeit: Das Papiergewicht sagt nichts über Festigkeit oder Lappigkeit des Papiers (ist für dein Architektenpapier uninteressant, da kennst du die Qualität. Aber bei der Auswahl von Papiererzeugnissen z.B. für Druckerzeugnisse helfen nur Papierproben).


    Liebe Grüße
    Schnägge

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