Was sind das für Stoffe? Weil – die haben so einen schönen Schimmer …
Herzliche Grüße
Schnägge
Was sind das für Stoffe? Weil – die haben so einen schönen Schimmer …
Herzliche Grüße
Schnägge
Ich hatte im letzten Jahr im Sockenbingo ein Paar Gumgums mit Zunahmeferse. Wenn man es weiß, sieht man, dass die Strecke unter der Ferse nicht geringelt ist, sondern nur eine Farbe hat. Muss man mögen …
Ich würde künftig Gumgums eher mit einer anderen Fersenform stricken. Geschmacksache.
Die Zunahmeferse wird von der Gumgum-Stricktechnik eigentlich überhaupt nicht tangiert: es wird ja trotzdem Masche für Masche, Nadel für Nadel abgestrickt.
Wenn ich z.B. in jeder zweiten Reihe eine Zunahme mache, ist das in Gumgums eigentlich praktisch, weil ich dann weiß, dass ich die Zunahmen immer mache, wenn ich in der einen Farbe stricke. (Ich weiß, rufie hat eine etwas andere Verteilung der Zunahmen, mal eine Reihe dazwischen, mal keine.)
In meinem Fall habe ich die Zunahmen hinten auf die Mitte der Ferse gelegt. Und ich habe die Abnahmen langsamer gemacht, d.h. zuerst nur das Käppchen gestrickt und danach erst die Spickel-Abnahmen gemacht. Sonst wäre mir die Fußlänge unter der Ferse zu kurz bzw. eben zu viel Material oben auf dem Rist. (Sorry, ich bin eine Passformzicke.)
Herzliche Grüße
Schnägge
hulabetty, wiederholen sich in der anderen Hälfte vom Quilt die Farben (in etwa)? – Weil du am Anfang schreibst, dass das auf dem Bild die Hälfte sei.
Ich überlege, ob ich das Bild mal ins Pixelschieber-Programm schmeiße …
Der „Metro Twist“, den du verlinkt hast, da ergeben sich eher Straßen, kurvig bzw. im Zickzack. So wie du es auf dem Bild im ersten Beitrag gelegt hast, kann eine lernen (die, die nie auslernt …), dass Elfen Libellenflügel haben …
(Ich hoffe, ich kränke nicht, wenn ich das so direkt schreibe. Mir ist es immer hilfreich, wenn erfahre, was mensch worin noch alles sehen / wahrnehmen kann.)
Wenn du bei dieser Zickzack-Anordnung der Ellipsen bleiben willst (was ich mehr oder weniger vermute), dann probiere doch einmal, eine Aufteilung hinzubekommen, bei der du die „Straßen“ wieder herausarbeitest.
Untergehende Nuancen kannst du eventuell beim Quilten wieder zurückholen, wenn du mit farbigem Garn noch Stickereien / Applikationen ergänzst.
Aber das hängt natürlich auch vom geplanten Verwendungszweck ab, was da geht und was weniger.
Herzliche Grüße
Schnägge
Ich würde versuchen, von diesen Sternen / Blüten wegzukommen. Die sind irgendwie zu regelmäßig. Oder vielleicht auch für diese stoische Regelmäßigkeit die Farbigkeit dann zu unregelmäßig.
Also z.B. tatsächlich zuerst einmal alle in einer Richtung ausrichten, also Diagonalen, evtl. Farbverlauf ausprobieren, aber dann gucken: welcher Patch, welche Patches soll / sollen aus der Reihe tanzen? Sowohl was die Richtung angeht, als auch, eventuell, in Bezug auf die Farbigkeit.
Herzliche Grüße
Schnägge
Am besten Tennisbälle zugeben. […] sonst eine Jeans.
Ich bin jetzt nicht sicher, ob das technisch die gleiche Funktion ist, wie die Anwendungen, wo immer was Festes mit in die Maschine sollte, um eine gewisse Bewegung / Durchmischung zu gewährleisten. Wenn ja: so Leinen-Turnschuhe gehen auch. Oder z.B. diese Massagebälle mit den Noppen.
Herzliche Grüße
Schnägge
Ich schreibe das in einen Spoiler.
Erstens, weil es wieder eine komplette Abschweifung ist und sicherlich einen eigenen Thread wert wäre.
Zweitens, weil das Thema wirklich ein sogenanntes „Heißes Eisen“ ist. Eigentlich habe ich überhaupt keine Lust auf Brandblasen an den Pfoten. Uneigentlich finde ich die Diskussion dann doch wichtig (genug).
Ich schlage nochmal den Bogen zur von Devils Dance benannten „LTI“. Die LTI hat die Sprache des Nationalsozialismus zum Thema.
So weit ich das mitbekommen habe – vielleicht steht es sogar im Vor- oder Nachwort meiner Ausgabe … – ist Steffi beileibe nicht die einzige gelernte Ost-Bürgerin, die darin viele Parallelen zum regierungsamtlichen Kommunikationsgebahren in der DDR gefunden hat.
Tschä, ja-nun, es gibt da so einen spezifisch fichelant-sächsischen Mutterwitz (muss mensch vielleicht erlebt haben, um es zu erfassen?), der die Leute genau dazu bringt, im privaten Gespräch den Abschnittsbevollmächtigten ganz bewusst „Blockwart“ zu nennen …
Und später verwischt das dann alles …
Da wird dann erstmal nur im ja-damals-Modus erzählt (in diesem Modus werden auch regelmäßig die Kirchtürme höher). Auf Nachfrage kommt eine Erklärung, die der Situation – heute wie (ja-)damals – gerecht wird, aber nicht dem historischen Ursprung des verwendeten Begriffs. Reicht ja auch erstmal. Bis es einem / einer eben später wieder auf die Füße fällt.
Ich finde es gut, dann darauf aufmerksam zu machen, woher der Begriff eigentlich kommt.
Da gleich eine wes-Geistes-Kind-Unterstellung draus zu machen, geht für meinen Geschmack zu weit.
über die Buchempfehlung. Da kam mir als erstes ein ganz spitzer Gedanke ins Hirn: So etwa – ach, du hast ein Buch gelesen und jetzt weißt du, wie es war / ist?
Ich weiß, dass das ungerecht ist und auch nicht stimmt. Dass die Empfehlerin bestimmt viele Bücher zum Thema gelesen hat. Sie hat ja dann gleich noch eines empfohlen.
Und damit kommen wir zu einem Dilemma. Oder auch Nicht-Dilemma: Es gibt soo viele Bücher.
Ich finde es zum Beispiel auch unglaublich spannend, wie sich die „Aufarbeitungsliteratur“ verändert, was einfach seine Zeit braucht, wie unterschiedliche Generationen Situationen unterschiedlich wahrnehmen / wahrgenommen haben. Ich war zum Beispiel super frapiert über die Parallelen, die ich bei Ines Geipel („Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass.“) und Kurt Drawert („Dresden. Die zweite Zeit.“) gefunden habe.
(Erscheinungsjahre 2019 und 2020, in beiden Büchern spielt der als Jugendliche erlebte „verordnete Antifaschismus“ inklusive Jugendweihe in Buchenwald eine wichtige Rolle.)
Als Versöhnungsangebot, das Exlibris meiner Mutter:
„Was auch in Wahrheit oder Fabel | In tausend Büchern dir erscheint | Das alles bleibt ein Turm zu Babel | Wenn es die Liebe nicht vereint.“
Ich finde es wichtig als Wessi im Kopf zu behalten, dass die antifaschistische Aufarbeitung im Osten anders war als im Westen.
Damit möchte ich eine gedankenlose Verwendung von NS-Begriffen bestimmt nicht entschuldigen. Aber eine reflexhafte in-Bausch-und-Bogen-Verurteilung des sprachlichen Missgriffs finde ich persönlich wirklich keinen Deut besser.
Herzliche Grüße
Schnägge
Um mal wieder auf was konstruktiveres zu kommen – also für mich persönlich „konstruktiv“, weil ich mir das persönlich so einrichten kann und dann auch dazu stehen kann: Gestern Abend begegnete mir eine Meldung, dass die Kombination von Stoffmaske über OP-Maske doch eine sinnvolle ist.
Ich hätte sonst ab nächster Woche zum Einkaufen eben die OP-Maske „pur“ getragen, ein bisschen genervt, wegen erhöhtem Müllaufkommen und subjektiv nicht besser empfundenen Schutzwirkung. Aber FFP2 finde ich für meine alltäglichen Gänge und Besorgungen einfach übertrieben und würde mir auch sehr schwer fallen, so ein Ding mit Gelassenheit aufzuziehen, einfach weil ich da das Gefühl hätte, jetzt Söders Marionette zu sein, obwohl ich gar nicht in Bayern lebe (zum Glück nicht mehr).
Ich weiß natürlich, dass dieses ganz subjektive Gefühl sowohl ob- wie auch sogar subjektiv völlig blödsinnig und bescheuert ist. Aber, Hallo!, selbst wenn die Entscheidung für die Verpflichtung zu medizinischen Masken eine wohlmeinende war, so wie sie gefällt und kommuniziert wurde, ist sie aufoktroiert und watscht so viele Leute wie als Klein-Doofie ab.
Jetzt bin ich ganz zufrieden, dass ich mir den Trotz sparen kann. Und dann kann ich mich ja mal anstrengen, so wenig Einwegmasken-Müll wie möglich zu produzieren, sprich: Kontakte, wo ich Maske brauche, noch weiter zu reduzieren. Ist vermutlich im Sinne der Prävention auch sinnvoller als welche bestschützende Maske auch immer.
Herzliche Grüße
Schnägge
kmman
Schöööööön!
Weißt du, was ich da denke – so im Gesamtzusammenhang – „triffst du nur das Zauberwort“ … Da hast du doch jetzt irgendwas gefunden, wo es „klick“ gemacht hat. Und auf einmal geht das, wo du dich vorher gequält hast, schon fast wie von selber, mindestens so, dass du immer weiter machen willst.
Herzliche Grüße
Schnägge
Die Gutscheine und die neue Regelung sind insofern zweierlei Dinge, als das mit den Gutscheinen schon angeleiert war – und dann sind unsere lieben Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vorgeprescht und machen die Dinger schneller zur Pflicht als die Gutscheinaktion durchzuziehen ist.
Der freundliche ältere Herr an meiner Seite hat heute bei seiner Krankenkasse angerufen: Es gibt einheitliche Gutscheinbogen, fälschungssicher gedruckt, da drauf kommen dann die personalisierten Gutscheine für die Gutscheinberechtigten und -innen und dann wird das von den Krankenkassen mit Snail-Mail verschickt. Kann dauern.
Herzliche Grüße
Schnägge
aber das linke Gerät nimmt die Töne auf und funkt sie simultan nach rechts
Sehr interessante Idee, danke!
Herzliche Grüße
Schnägge
Und wieso musst du über „winzig“ diskutieren?
Beni hat das so genannt – in dem Zusammenhang, dass sie davon ausgeht, dass sie lange brauchen wird, bis der Pulli fertig ist.
Ja und. Darf sie doch … auch 3er-Nadeln winzig finden. Auch wenn es für andere anders sein mag.
Herzliche Grüße
Schnägge
[…] meist sehr "rustikal".
Definiere mal winzig.
Das sind jetzt aber alles Einwände auf hohem Niveau.
Kann ich auch (bin auch nicht so eine Anhängerin des Baumstammstrickens …) – aber führt ja nicht wirklich weiter.
Zielführend, wenn auch vielleicht nicht für die ursprüngliche Fragestellerin Beni, aber für andere, die hier auch mal noch reinlesen, z.B. über eine Anfrage bei der Suchmaschine: Die meisten – wenn nicht alle – Wollläden bieten an, nicht-gebrauchte Knäuel auch wieder zurückzunehmen. Mensch muss da eben fragen, in welchem Zeitraum das gilt. Wenn das Werk von Anfang an als Jahrhundertwerk konzipiert ist, haut es wohl eher nicht hin.
Sinn und Zweck der Übung ist, dass man dann die Farben von der gleichen Färbepartie hat und nicht später, falls doch noch Nachschub gebraucht wird, Stress hat, die Wolle in der passenden Farbe noch zu bekommen.
Herzliche Grüße
Schnägge
Alles klar. Und, wie es aussieht, ja auch alles da. Also kannste loslegen!
aber für 10 cm lohnt es sich nicht, die Waschmaschine zu starten
Ich hätte mich dann vermutlich für den Kochtopf entschieden.
Herzliche Grüße
Schnägge
Ja, evtl. auch Molton. Die Übergänge der Qualitäten und ihrer Benennungen sind ja sowieso zuweilen recht fließend – und du wirst es vermutlich sowieso per Griffprobe entscheiden.
Wenn du mit Bouretteseide gute Erfahrungen gemacht hast – und auch die Chance hast, wieder eine ähnlich gute Qualität zu kriegen (…) – kann das sehr toll werden. Ich wusste das mit Bouretteseide mehr nur theoretisch, dass die auch viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Praxiserfahrung ist einfach sehr viel wert.
Herzliche Grüße
Schnägge
Ja, das wird schwer(gewichtig) werden.
Wenn dein Schnittmuster das „hergibt“, dann trage doch erst mal ein etwas größeres Stück, z.B. das Rückenteil als Dreieckstuch oder so. Du wirst merken, dass das schon ganz schön warm ist.
Und dann mach dich gezielt auf die Suche, was für ein Futter dazu für dich stimmig ist. Ich denke, dass Frottee dafür zu dick und schwer ist. Und Waffelpique vermutlich auch … Gut Feuchtigkeit aufnehmen sollte das Material schon – oder dampfst du nicht nach dem Baden?
Ich habe einen alten Morgenmantel (geschätzt: 50er-Jahre), der ist außen aus einem nett bedruckten Baumwollstoff in Köperbindung, eine recht weiche / anschmiegsame Qualität, und gefüttert mit aufgerauhter Baumwolle / Biber.
Herzliche Grüße
Schnägge
Ich weiß nicht was eine Reißnadel ist und wozu man die braucht.
Eine Reißnadel ist ein Werkzeug mit Spitze (Nadel) zum feinen / genauen Anzeichnen (Anreißen). Das bezog sich noch auf den vorigen Gedanken, dass es schwierig ist, auf Kunststofffolie genau anzuzeichnen, weil die Schreibgeräte, die drauf halten, so ungenau sind.
Und wenn du mal „Reißnadel“ bei der Suchmaschine fragst, kriegst du auch Bilder, so dass du sehen kannst, worum es geht – und evtl. in deinem Bestand was passendes findest. Es gab / gibt z.B. auch so Lochstecher für Dosenmilch, meistens ist die Spitze dann im Winkel zum „Griff“, aber es gibt auch welche, wo alles in einer Linie ist – wie ein Stift.
Das Muster zeichnete ich auf und scannte das Blatt.
Ich kenne nicht deine Ausstattung (Rechner, Programme). Aber man kann auch mit Schreibprogrammen (Word, OpenOffice, LibreOffice etc.) „zeichnen“.
Das braucht natürlich am Anfang mindestens genauso lange, wie auf Papier zu zeichnen und dann einzuscannen, ist aber vermutlich von vorneherein genauer in der Einhaltung der Maße …
Herzliche Grüße
Schnägge
Für das feine / genaue Anzeichnen ist eher eine Reißnadel das Werkzeug der Wahl (als was-für-ein-Stift-auch-immer).
Reißnadel hat natürlich auch nicht jede, aber ist insofern ein gutes Suchstichwort, weil dann leichter zu sehen ist, worum es geht – und welches vorhandene Werkzeug den Zweck evtl. erfüllen kann. Im schlimmsten Fall eine Stopfnadel, die liegt als Zeichengerät nur nicht gerade komfortabel in der Hand …
Herzliche Grüße
Schnägge
Soooo schön, die Decke aus den kleinen Rechtecken! (So geometrische Muster und Sterne undundundund sind auch schön – und kunstvoll … – aber das lebt davon, dass es im Prinzip so einfach ist, und von seiner fröhlichen Buntheit.)
Plastik ist natürlich nicht gleich Plastik. Aber die meisten von diesen Plattenmaterialien lassen sich mit der Laubsäge (Sägeblatt mit grober Zahnung, gewöhnlich für Holz verwendet) bearbeiten und lassen sich auch feilen. Ist ein bisschen Sauerei, weil sich das Zeux beim Bearbeiten elektrostatisch auflädt und dann überall hängt, nur ordentlich auf ein Häufchen und in den Abfall bekommt eine es nur schwer.
Torte, schreib mir, wie groß deine Teile sein müssen (oder gerne auch das Gesamtmaß vom fertigen Block) und wie groß deine Füsschenbreite / Nahtzugabe ist (bei meiner Nähmaschine sind es 7mm). Dann mach ich dir einen Satz Schablonen für den Oktagonstern …
Herzliche Grüße
Schnägge
Ich liebe großflächige Blumendrucke, mag die dann leider nicht zerschnibbeln.
Versteh ich gut.
Aber: mich würde trotzdem auch interessieren, wie sich solche großflächigen Drucke zerschnippelt machen. Da du ja bestimmt dann doch auch mal ein kleineres Stück von so einem Druck übrig hast, hätte ich da einen Jugend-forscht-Vorschlag: benutz es doch auch mal für kleinere Zuschnitte, einfach um die Wirkung auszuprobieren (bei Gelegenheit mal).
Ich bin nur so furchtbar ungenau und kann nicht mal ein Quadrat vernünfig zuschneiden. Nicht eins meiner Schablonen ist genau.
Wie schneidest du zu?
In einem anderen Thread hier hat Eichelberg das mal ziemlich genau erklärt, inklusive Ecken kappen (kürzen). Seither gehe ich davon aus, dass ich mir doch irgendwann Schneidematte und Rollschneider werde zulegen „müssen“. (Ich habe einmal vor über zwanzig Jahren ein großes Patchworktop gemacht, das habe ich alles mit der großen Zuschneideschere geschnitten, ging schon.)
Herzliche Grüße
Schnägge
