Die Patentnummer 139.121 hat heute den 140. Geburtstag

  • Jeans? eine Hose an die ich als Kind nie dran kam. Schon gar nicht als Mädchen (und das im Westen!). Die erste war gegen Ende der Realschule und zwar eine am Bein bestickte aus dem Restverkauf in der Feuerwehrhalle eines Versandunternehmens im Nachbardorf. Später dann Wrangler (Werksverkaufsstelle). Man trug sie, bis sie auseinander fielen. Und im Studium flickte ich reihenweise die Jeans der Kommilitonen, da man sich keine neue leisten konnte, aber sobald man die zu hause zum flicken abgab, wurden sie weggeworfen. Es wäre angeblich nicht zu reparieren.


    Und dann entdeckte ich hier vor Ort Mustang. Wurde sie doch mal hier gleich um die Ecke hergestellt. Das ging auch jahrelang gut. Immer hatten sie ein Modell das mir wie maßgeschneidert passte. Jetzt ist das vorbei. Kein Nachfolgemodell in Sicht. Und was ich sonst so in den Läden finde hat leider immer irgendeine blöde Waschung. Ich mag sie pur. Verwaschen soll sie sich dann bei mir.


    Ich versuche mich gerade mit anderen Hosen anzufreunden, aber das klappt nicht so richtig. Und Jeans nähen ist eine aufwändige Sache.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

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  • Und Jeans nähen ist eine aufwändige Sache.


    Nee, eigentlich nicht. Wenn ich drüber nachdenke, wieviel Zeit ich in geschäften bei der Anprobe verbringe (inclusive Fahrt und dem frustrierenden nichts Passendes zu finden), dauert das Nähen nicht wesentlich länger.
    Aufwändig ist es allerdings einen Schnitt so hinzubasteln, dass die Jeans dann auch genau so sitzt wie sie soll.

    Kristina

    Einmal editiert, zuletzt von Kristina ()

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  • Ich schließe mich Kristina an. Ich denke zwar nicht darüber nach, wieviel Zeit ich mit dem Anprobieren verbringen würde, weil das Anprobieren ansich schon so massive Unlust-Gefühle aufkommen lässt, aber sonst ist dem nix hinzuzufügen. Außer einem eigenen Thread zur Entwicklung der persönlichen Jeans … (Wenn nicht jemand mir zuvorkommt, mache ich so einen Thread bei Gelegenheit auf.)


    Liebe Grüße
    Schnägge

  • Jeans anprobieren?


    Ich war gewohnt, dass ich in den Laden reinging. Auf den Ständer mit dem Modellnamen schaute, ob was in meiner Größe da war. Anprobiert habe ich nur pro forma (war ein Outlet und da ist das Etikett manchmal falsch).

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  • ...aber Jeans sind doch geradezu das SINNBILD, ja eigentlich sogar die IKONE der Konfektion - da macht es doch gar keinen Sinn, sie selbst zu nähen ;) ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Ach, die Sinnfrage beim Nähen. Ich weiß nicht. Ich glaub, lieber nicht.


    Ich halte einfach mal dagegen: „Hosen für Menschen“ (Alice Walker, die Farbe lila).

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  • Ich glaube, wenn ich keine Jeans hätte, wüsste ich nicht, was ich morgens anziehen sollte...? Vielleicht mal im Sommer einen Leinenhose, aber sonst...
    Deshalb gilt für mich: Basis, universell und bequem :D


    Ich trage außer im Hochsommer nur Jeans, auch zur Arbeit - allerdings keine mit "gewollten" Löchern und Rissen oder Extremwaschungen. Wenn es mir dafür zu warm wird, ziehe ich eine Leinenhose an - aber auch im Jeans- oder Cargo-Stil.
    Jeans sind Basisgarderobe, bequem und universell tragbar.

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  • Ein Tipp für alle, die es irgendwann mal nach Franken verschlägt: In Buttenheim (zwischen
    Forchheim und Bamberg gelegen) gibt es das sehr interessante und noch relativ neue Levi Strauss Museum. Im Elternhaus des ''Jeans-Erfinders'' kann man seinen Weg als jüdischer Auswanderer und seinen Aufstieg zum ''Hosenkönig'' an Amerikas Westküste nachverfolgen. Eine kleine Sammlung historischer Jeansmodelle veranschaulicht die Entwicklung dieses Kleidungsstückes zum Kultobjekt.
    Wen der Mythos packt, der kann sich im angeschlossenen Laden auch gleich noch einkleiden.


    Ich muss gestehen, dass selbst mich eingefleischte Rockträgerin das Jeansvirus bei einem Museumsbesuch in Buttenheim befallen hat und seitdem wohnen eine klassische 501 und eines dieser Slim-Modelle mit Elasthan - beide in dunklem Indigo- in meinem Kleiderschrank. Wenn ich sie anziehe, dann schlüpfe ich nun jedes Mal in ein Stückchen Kulturgeschichte und das fühlt sich irgendwie schon besonders an.

  • oh ja Museum. Danke für diesen Hinweis.


    In Künzellsau gibt es das Mustangmuseum. Das ist auch nicht zu verachten. Ich war nur am Staunen, wie diese Hose ihren Wandel gemacht hat.


    Und wer auf Bücher steht: ich habe The Denim Bible, Jeans Encyclopedia II. Man ist von Seite zu Seite mehr erstaunt. Allein die verschiedenen Jeanspotaschen, welche sich die Hersteller ausgedacht haben.

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  • danke, Anne, dass du für mich ;) noch eine Option hinzugefügt hast :)


    Steffi, Du bist nicht allein. Früher bestückten auch Jeans und andere Hosen meinen Kleiderschrank, aber eben nur Hosen.
    Das ist nun vorbei und eigentlich genau umgekehrt. Die Hosen, die noch so im Schrank hängen, werden mit Verachtung gestraft. Mit meinem veränderten Stil fühle ich mich einfach gut und so sollte es ja auch sein. ;)

    LG
    Veronika
    (die Nähbücher nur noch für sich selber liest)

  • Als die ersten Jeans aufkamen war ich begeistert.Meine ersten Jeans wurden enger genäht.Dann hat man sich mit der Jeans in die Badewanne gelegt.Eine hautenge Röhre sollte es werden.Mich hat die Jeans nie mehr verlassen.Ich trage Jeans regelmäßig,aber nicht ausschließlich.Sicherlich werd ich sie auch noch mit 80 tragen.Jeans gehört einfach zu mir.


    LG
    baumi

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