WIP: etaProof Mistwetterjacke

  • Nein, wir bitten natürlich darum, dass Haegar seine Telefonnotizen knapp und verständlich zusammengefasst hier reinstellt.


    Abnäher um die Bauchweite aus dem Saum zu bekommen wird zusammegelegt und öffnet so über den Tascheneingriff den Brustabnäher der die Passform zum Bauch bringt. Durch Verlegung des Brustabnähers an der Schulterpunkt kann über den linken Punkt des Tascheneingriffs eine senkrechte Naht gelegt werden, die so Zusammenlegen des Saumes und Abnäher in eine durchgehende Naht zusammenfasst. :)


    Die Korrekturen des Armausschnittes waren böse.


    Grundlagen der Ärmelkonstruktion, Unterärmel wird aus Oberärmel herauskopiert.


    Tja, das war's :kaffee:

  • Habe mich beim Nähtreff dran gemacht, den Schnitt auf Nessel zu bringen und zusammen zu nähen. Dann wurde von kundiger Hand festgestellt, das was nicht stimmt :mad: … nach eingehender Untersuchung fiel mir dann der Fehler von ca. 1:13 Uhr auf :o … das Schnittteil auf Papier war nicht breit genug und ich wollte die 12cm Zugaben für die Fasson noch dazu zeichnen, also im unteren Teil, oben waren es 12cm. DAS erklärt den Schrägzug :mauer: Also dran stückeln …*ah, ja, jetzt passt es ;)


    Danach dann dran gemacht, den Reversbruch fest zu legen und den Kragen zu machen …*:confused: 3 Beschreibungen gelesen, nicht verstanden :confused: … fürsorgliche Hilfe erfahren :knuddel: … Licht am Ende des Tunnels. Aber nicht schön und der Krage zu kurz, weil passt so nicht zum Teil an das Vorderteil, um die Reversecken zu bilden :rolleyes: … Anpassungen von mir, ähm, nicht erfolgreich.


    Dieses Kunstwerk ist entstanden
    WIP_Winter12_05.jpg


    Kann mir jemand (Basti?) erklären, wie ich überhaupt oben nun das Vorderteil zu schneiden muss, dass dann der Steg und der Kragen richtig dran passt?????


    Ausserdem finde ich die 3cm Steg hinten schon recht flach, den würde ich gerne 1,5cm höher bekommen, was tun?


    Wenn ich das nun im Stoffbruch anlege, dann habe ich da Spitzen drin :(



    Und bevor Nachfragen kommen, nein, zur Armkugel bin ich gar nicht erst gekommen.

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  • Bitte meine Zeichenkünste zu entschuldigen :mad:


    Ich habe letzte Nacht noch mal lange darüber nachgedacht, warum mir der Frontbereich, insbesondere die Fasson, nicht so recht gefällt, Bilder von entsprechenden Jacke gewälzt, Sakkos und mehr aus dem Kleiderschrank gerissen, … bis mir dann endlich meine Kochjacke einfiel :D Von da aus zurück gehend bin ich auf die Ursache gestossen :cool: … hoffe ich :confused:


    Ich habe ja den Grundschnitt erstellt nach Anleitung für einen Mantel (Ulster-Paletot) für korpulente Figur.


    Schnittanpassung.jpg


    A. Dabei ist grob der Schnitt rausgekommen. Wenn man den Abnäher(?) am Saum zulegt, klappt der Einschnitt auf und es ergibt einen Brustabnäher (rote Linie). Zusätzlich hat die VM diese Rundung drin, für weitere Bauchweite.


    B. die beiden Abnäher zusammengelegt und eine Wiener Naht zur Trennung in zwei separate Schnittteile, aber immer noch die deutliche Rundung in der VM.



    Genau so ist z. B. auch ein zweireihiges Sakko geschnitten und ein Ulster-Paletot sollte wohl vom Sitz in die gleiche Richtung gehen. Beides wird aber halt anders getragen und sollte natürlich anders sitzen, als die Winterjacke, die mir vorschwebt. Ich denke, das die Rundung in der VM das Problem ist, die Kochjacke z. B. hat sogar ein V-Form in der Fasson, die genau anders herum läuft.



    Könnte ich jetzt her gehen und die (wohl benötigte Weite) in die Wiener Naht reingeben?


    C. dann nur in dem einen Schnittteil und bei dem anderen die Naht gerade lassen


    D. in beide Schnittteile gleichmäßig verteilen?



    Oder glaubt ihr, dass ich dadurch nur neue, andere Probleme bekommen würde :confused:



    Mir ist schon klar, dass ich dann auch die Längen noch anpassen muss, weil sich die durch die Rundungen ändern.

  • Selbst ist der Mann :nerd:


    Nachdem ich mit den Anpassungen so überhaupt nicht weiterkam habe ich mich mehr und mehr gefragt, was mich wirklich stört und dabei zwei Punkte festgestellt


    * ein klassischer Bauchschnitt (so im Sinne von Bauch blusig über der Hose und sonst eher "schmal") ist nicht wirklich eine passende Abbildung für meinen Körper :confused:


    * ich wirklich keinen Zweireihigen-Sakko-Mantel will, sondern halt eine Jacke für durch dick und dünn



    … und dann das wohl einzig richtige gemacht, was ich machen konnte, ein großes weisses Blatt Papier genommen ;)


    Mit einer anderen "Konstruktionsgrundlage" und einen neuen Schnitt gezeichnet.


    IMHO sieht das schon sehr gut aus, vor allen Dingen die VM ohne diese Bögen. Hier und da gleich ein wenig angepasst (z. B. den Taillenabnäher zwischen Rücken und Seiten weg gelassen) und frei Schnauze als Versuch eine Fasson dran gezeichnet, V-förmig wie bei meiner Kochjacke, und auch das gefällt mir erstmal.


    Während ich selbst den Kragensteg im ersten Anlauf passend empfinde, muss ich mich noch dringend um die vorderen Kragenecken kümmern :(



    Bilder folgen, wenn ich Fotografen finde.

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  • Hallo T.,
    bei deinen Fragen Post 23 ist mir nicht ganz klar, wo du hinmöchtest. Weiter oben ist die Vorstellung skizziert, dann so ... einige Überlegungen dazu. Ich fände hilfreich, die Jacke, so wie sie werden soll zu skizzieren und außerdem bei jeglichen Abwandlungen, Bögen usw. zu berücksichtigen, dass das Material wohl steifer werden wird als das leichere E..
    Der Bauch muss wohl ziemlich weit oben berücksichtigt werden. Wegen der nach vorn oder zur Seite gezogenen Linienführungen ist es vielleicht gar nicht so dumm, bei der Damenoberbekleidungsschnitten, insbesondere Plus und wegen der Bauchverarbeitung sogar bei Schwangerenmodellen zu schauen, wie man damit geschickt umgeht...
    Aber inzwischen füllt sich wohl dein weißes Papier und ich schaue wieder rein...
    LG, Deo

  • bei deinen Fragen Post 23 ist mir nicht ganz klar, wo du hinmöchtest. Weiter oben ist die Vorstellung skizziert, dann so ...


    Also eigentlich habe ich mit posting 24 die 23 aufgehoben :irre: … ich hatte hinter den Kulissen angefangen, mir Herrenschnitte raus zu suchen, die in Frage kämen. Auf Grund von "Beratung" habe ich mich dann für Paletot-Schnitt entschieden, aufgestellt, Probemodell, Anpassungen, …, bis ich dann halt bei Posting 23 angekommen bin.



    Da musste ich dann einsehen, dass der Schnitt nicht zu meinen Vorstellungen passt und ebenfalls, dass der "Korpulenzschnitt" nicht so ganz zu mir passt … s. weiter unten.



    Ich fände hilfreich, die Jacke, so wie sie werden soll zu skizzieren


    Ich will in Richtung dieser Jacke, aber mir ist auch klar, dass ich da ein paar Änderungen berücksichtigen muss.


    Selbst skizzieren dürfte wohl nicht sooooo hilfreich werden :o



    Der Bauch muss wohl ziemlich weit oben berücksichtigt werden. Wegen der nach vorn oder zur Seite gezogenen Linienführungen ist es vielleicht gar nicht so dumm, bei der Damenoberbekleidungsschnitten, insbesondere Plus und wegen der Bauchverarbeitung sogar bei Schwangerenmodellen zu schauen, wie man damit geschickt umgeht...


    Ja, das Problem war, dass die recht alten Korpulenzschnitte wohl eine andere Figur berücksichtigen, als ich sie habe. Die gehen wohl eher von so einem Wohlstandsbauch der 60er Jahre aus, diesen auch recht umfangreich, und sonst eher "normale" Figur.


    Ich habe bei Kragenweite ca. 48 (am SO irritiert festgestellt, dass div. 52er Hemden wieder viel zu weit sitzen, man nimmt halt nicht nur am Bauch ab :D) dann einen Brustumfang von knapp unter 140cm. Da ist also ein recht grosser Weitensprung, dann geht es eher senkrecht nach unten, zumindest wenn ich nicht zu stark im Hohlkreuz stehe. Brust und Hüfte gleich weit, Taille ca. 6cm weniger.


    Der erste Schnittentwurf sinngemäß A in Post 23, gibt halt die Weite recht weit unten UND hat dadurch diesen total nervigen Bogen in der VM.



    Aber inzwischen füllt sich wohl dein weißes Papier und ich schaue wieder rein...


    DAS sollte ja eigentlich mein Post 24 aussagen … Papier ist gefüllt :nerd:


    Ich habe diesmal einen eher geraden Jackenschnitt genommen, bei den Beispielmaßen fehlt halt 30cm in der Weite und 10cm in der Höhe und das sieht soweit gut aus, für mich, das "kritische Auge" macht ja Urlaub ;)

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  • Es wurde nach Bildern gefragt … ;)


    WIP_Winter12_06.jpg


    Dies ist also der neue Schnitt.


    * Die beiden pinken Striche markieren den Taillenabnäher zwischen Rücken und Seiten, den ich (erstmal) weg gelassen habe, zugeschnitten wie die Papierkante.


    * Die gestrichelte pinke Linie wäre (Hilfs-)Linie gewesen, die mir aber sehr suspekt vorkam, deswegen habe ich die zu der grünen korrigiert.


    * Die gelbe Linie ist VM nach Konstruktion, rechts davon meine Zugabe zur Fasson.


    * Die blaue Linie ist HM ich habe aber erstmal gerade zugeschnitten und dann entlang der blauen Linie Abnäher eingenäht, um ggf. noch was zugeben zu können.



    Auch der Stoff ist nicht so steif, wie das etaProof, aber schon deutlich besser, als der schwedische Nessel. Heraus gekommen ist dann das (bitte die miese Bildqualität zu entschuldigen, aber selber machen ging nicht besser)


    WIP_Winter12_07.jpg
    btw. an der rechtes Seite, das ist KEINE Beule, das ist Treppengeländer ;)


    WIP_Winter12_08.jpg


    Mit den Kragenecke des eigentlichen Kragens bin ich noch nicht recht zufrieden und wie man den Übergang zwischen Kragen und Fasson löst bzw. das Vorderteil am Halsausschnitt zuschneidet, wurde mir hier ja noch nicht beantwortet :p Insofern sieht das auch einfach sch… aus :o



    Passt auch noch über eine dickere Fleecejacke drüber, wobei ich mich frage, ob ich da ggf. 1-2cm mehr Armlochtiefe geben sollte?

  • Erinnert mich an meinen Trenchcoat. :D Mit dem Kragen kann ich dir leider nicht helfen, aber so insgesamt sieht es aus, als ob es in eine tolle Richtung geht!

    Irre Grüße,
    Verena, ehemals 'Schnittlos-glücklich'
    Man spricht mich übrigens 'Fai-winn' aus. :D

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  • *hust* hab ein Souvenir mitgebracht... fette Erkältung *grummel*
    So... nun denn.... bist ja doch weit gekommen.


    Die jetzige Jacke ist nichts :( bitte mal Profilbild. Da stimmt was nicht mit der Balance. Entweder brauchst du mehr Vorderlänge oder der Rücken ist zu lang. Daher muss ich das von der Seite sehen.


    Was dir am Kragen jetzt unverständlich ist, habe ich nicht ganz kapiert. Bitte zeig mir mal, was für einen Kragen du letztendlich haben möchtest, dann kann ich dir das auf skizzieren.

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  • Moin,


    ich dachte, Du schläfst …*Kaffe rüber schieb, besser Erkältungstee :kaffee: gute Besserung!


    Die jetzige Jacke ist nichts :(


    ??? Woran kannst Du das erkennen :eek:



    bitte mal Profilbild. Da stimmt was nicht mit der Balance. Entweder brauchst du mehr Vorderlänge oder der Rücken ist zu lang. Daher muss ich das von der Seite sehen.


    Bei der Länge bin ich noch gar nicht angelangt, die eine Seite ist sowieso doof, weil unbemerkt der Stoff da etwas zu kurz / zackig war - sollte ich in Zukunft IMMER angeben. Gebe Dir aber recht, SO ist das noch nix, wobei ich ggf. gerne wieder den Rücken verlängert hätte, Du weisst schon, so Fahrrad und so.




    Was dir am Kragen jetzt unverständlich ist, habe ich nicht ganz kapiert. Bitte zeig mir mal, was für einen Kragen du letztendlich haben möchtest, dann kann ich dir das auf skizzieren.


    Schau Dir mal das Bild in Post 22 an … ist zwar noch der alte Schnitt, aber das ist bei meinem GRUNDPROBLEM erstmal egal. Da habe ich an den Halsausschnitt den Kragen dran konstruiert. Und klar ist auch, was nachher das Schnitteil für den Kragen ist.


    Aber wie verläuft dann die Schnittlinie für das Vorderteil oben? Also einfach den Halsausschnitt ausschneiden, als wenn ich den Kragen nie konstruiert hätte? Oder wird für Kragen bzw. Steg irgendwas mehr weggeschnitten????


    Wenn ich DAS erstmal weiss, dann kann ich bei der aktuellen Probejacke das erstmal richtig machen und dann korrekte Fragen auf korrekter Basis stellen.

  • Ach, jetzt versteh ich dich!


    Aber warte... eins nach dem anderen.


    Die Vorderlänge in Verbindung mit der Balance hat nichts mit der Jacke an solches zu tun. Hier geht es um die Schrägfalten unter den Armen. Die Balance, ich glaube Heidi hatte das früher mal so schön veranschaulicht, ist quasi die Wippe... die Waage, die ein Kleidungsstück halten muss. Die Seitennaht dabei ist die Mitte der Wippe die schnurgerade nach unten verlaufen muss. Über die Schulter kann man die Balance finden. Zieht das Vorderteil vorne hoch und damit die Seitennaht im Hüftbereich nach vorne, dann ist das Vorderteil (in sich) zu kurz. Ergo müsstest du an der Schulter des Vorderteils mehr Länge geben, damit sich die Seitennaht einpendelt. Hier kann es aber auch sein, dass der Rücken in der Schulter zu lang ist und gekürzt werden muss. Die spätere LÄNGE der Jacke, ist ein anderes Thema. Müller macht das alles über Einschnitte über der Brust oder am Bauch oder sonst wo. Ich halte das für... naja, Blödsinn? Die Blance liegt auf den Schultern. Daher bitte ein Seitenbild.


    Der Halsausschnitt bei Müller ist irreführend! Das erste Halsloch was du da zeichnest ist für die Katz. Das brauchst du nicht. Du zeichnest am Vorderteil die Schulter am Hals 1,5 bis 2cm länger und zeichnest hier die Spiegellinie für das Fasson an. Zur VM natürlich zum Übertritt hinführend. An dieser Spiegellinie kannst du nun machen, was du willst. Wenn du später den Kragen anzeichnest, schneidest du ihn ja ab und hast gleichzeitig das aktuelle Halsloch. Wenn du einen Steg haben möchtest, zeichnest du den Kragen um die spätere Stegbreite breiter ein und trennst den Steg vom Kragen ab. Der Bogen an der VM verschwindet damit doch automatisch.


    Den Steg, den du da vorher gezeichnest hast, ist aber kein Kragensteg im eigentlichen Sinne. Dieser dient nur dem Oberkragen um sich hier Dressur zu ersparen. Das ist quasi nur eine Teilungsnaht des eigentlichen Kragens und kommt NICHT unter den Kragen sondern ergibt mit dem restlichen Teil den ganzen Kragen. Willst du den Steg, auf dem der Kragen sitzt, machst du das vorher besagte. Den Kragen breiter zeichnen und den Steg später abtrennen. Dann musst du aber zwischen Steg und Kragen eine Bogennaht setzen. So, als würdest du einen Hemdkragen zeichnen.


    Alles verständlich, oder steht noch was im Raum?


    Den Kaffee nehm ich dennoch lieber als blöden Tee...ihhhhhhhh ;) Danke!

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  • Ach, jetzt versteh ich dich!


    Schön, wenn ich das auch sagen könnte :o



    Die Vorderlänge in Verbindung mit der Balance hat nichts mit der Jacke an solches zu tun. Hier geht es um die Schrägfalten unter den Armen. Die Balance, …. Daher bitte ein Seitenbild.


    DAS habe ich verstanden :) … Bild ist halt schwer, versuche mich drum zu kümmern




    Der Halsausschnitt bei Müller ist irreführend! Das erste Halsloch was du da zeichnest ist für die Katz. Das brauchst du nicht. Du zeichnest am Vorderteil die Schulter am Hals 1,5 bis 2cm länger und zeichnest hier die Spiegellinie für das Fasson an. Zur VM natürlich zum Übertritt hinführend. An dieser Spiegellinie kannst du nun machen, was du willst. Wenn du später den Kragen anzeichnest, schneidest du ihn ja ab und hast gleichzeitig das aktuelle Halsloch. Wenn du einen Steg haben möchtest, zeichnest du den Kragen um die spätere Stegbreite breiter ein und trennst den Steg vom Kragen ab. Der Bogen an der VM verschwindet damit doch automatisch.


    Ok, glaube, ich habe verstanden … ich mal nachher mal ein Foto und zeichne ein, was ich verstanden habe, weil bei meinem Schnitt verschwindet so erstmal nix :confused:



    Vorher gezeichnest hast, ist aber kein Kragensteg im eigentlichen Sinne. Dieser dient nur dem Oberkragen um sich hier Dressur zu ersparen. Das ist quasi nur eine Teilungsnaht des eigentlichen Kragens und kommt NICHT unter den Kragen sondern ergibt mit dem restlichen Teil den ganzen Kragen. Willst du den Steg, auf dem der Kragen sitzt, machst du das vorher besagte. Den Kragen breiter zeichnen und den Steg später abtrennen. Dann musst du aber zwischen Steg und Kragen eine Bogennaht setzen. So, als würdest du einen Hemdkragen zeichnen.


    Und da stehe ich nun völlig ahnungslos davor :doh: …*habe noch nie ein Hemd genäht, weiss nicht, was Bogennaht ist, … usw.


    Wieso kommt der Steg NICHT unter den Kragen???? Also ich meine die beiden Teile auf meinem letzten Schnittfoto, die nähe ich doch zusammen, oder? Und dann an die Jacke? … aber lass uns erstmal die obige Frage wirklich klar haben.


    Muss nur leider jetzt los, wird heute auch später.


    Danke soweit!

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  • Alsoooo … heute hatte ich das Glück in die kundige Hand eines Profis zu gelangen :)



    Nach viel messen, probieren, zeichnen … die klare Empfehlung eher einen Kragen im Trenchcoat-Stil zu machen, als einen klassischen Kragen / Revers mit Crochetnaht. Bei meinen gegebenen Proportionen gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten


    a) den Reversbruch deutlich tiefer anfangen, sehr chic, halt wieder in die Richtung des Ulster-Paletot Revers, aber leider nicht Winterwetter tauglich


    b) Die Reversecken deutlich nach oben ziehen, damit muss der Reversbruch auch nicht so weit runter. Nur dann kann ich die Fasson nicht mehr schliessen, noch weniger Mistwetter geeignet.


    c) die Revers beschreiben einen Bogen, werden also nach oben soviel schmaler, dass die Fassonbreite noch vertretbar ist. Damit sieht es aufgeknöpft gar nicht so schlecht aus, aber geschlossen grausam.



    Einzige Konsequenz, wenn es zweireihig bleiben soll, ist die Trennung des Kragens und des Revers. Kragen wird auf einen Steg gesetzt, der komplett rumläuft und halt nicht die ausgeprägte Bananenform hat.




    Zur angesprochenen Balance, ja die war nicht perfekt. Zum oberen Punkt der Schulternaht am Vorderteil ca. 1cm wegnehmen und an den Seitenteilen in der Naht zum Rücken im Saum ca. 2cm zugeben. Das ist interessanterweise genau das, was ich in der HM abgenäht hatte. Aber halt die Zugabe lieber auf die hinteren Seitennähte der Seitenteile aufgeteilt. Die Weitenzugabe auch deswegen, damit die Jacke hinten nicht auf den Hüften aufsitzt :o



    Vielleicht komme ich dann morgen mal dazu meinen ersten Ärmel zu konstruieren … :kaffee:

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  • Ich hab gerade keine Lust nach zu gucken, aber Müller gibt fürs Vorderteil 2,5cm Mehrlänge. Bei korpulenten Schnitten dann (glaube ich / muss ich nachschlagen) 3cm. Die ICH sogar schon brauche.


    Mir war voher aufgefallen, dass du mehr Vorderlänge brauchst (ich berufe mich NUR auf die Fotos). Jetzt aber im Gegenzug einen Zentimeter raus zu nehmen.... damit kann ich mich nicht anfreunden. Das würde ich vorher testen...wenn du einmal weniger zugeschnitten hast, gibts nichts mehr zu retten.


    Das mit den 2cm hinten? WO? Naht? Kapiere ich nicht. Was hat das mit der Balance zu tun oder war es einfach zu eng auf den Hüften?

  • Mir war voher aufgefallen, dass du mehr Vorderlänge brauchst (ich berufe mich NUR auf die Fotos). Jetzt aber im Gegenzug einen Zentimeter raus zu nehmen.... damit kann ich mich nicht anfreunden. Das würde ich vorher testen...wenn du einmal weniger zugeschnitten hast, gibts nichts mehr zu retten.


    Basti, ich mach NIX ohne zu testen, echt nicht :pfeifen:


    Ich muss ja es Steg und Kragen abtrennen und dann nähe ich die Schulternaht entsprechend, mache Fotos, stelle sie hier rein … und dann darfst Du lachen ;)



    Das mit den 2cm hinten? WO? Naht? Kapiere ich nicht. Was hat das mit der Balance zu tun oder war es einfach zu eng auf den Hüften?


    Ok, was habe ich falsch verstanden :o


    Im Zuge der Frage, was ist mit Balance kamen die beiden Änderungsvorschläge. Dann halt die Anmerkung, dass mir die Mehrweite auch wg. der Hüfte gut tun würde, es war SO noch nicht zu eng, aber mit der gedachten Jacke drunter grenzwertig.


    Das Seitenteil soll an der hinteren Naht nach unten hin verbreitert werden am Saum ca. 2cm. Weil sonst die Naht nicht gerade läuft und es durch die fehlende Weite über den Rücken nach oben "zieht" ?!?!? Das war jetzt bestimmt auch falsch formuliert :o


    "Naht": der Schnitt hatte Naht an der HM, ich habe aber im Stoffbruch zugeschnitten und dann die Naht in der HM gemacht, um die Mehrweite dort zur Probe wegzubekommen.

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