Einfädeln Pfaff 219

  • Heute ist das gute Stück gekommen.......
    Und ich habe keine Ahnung, wie ich das Teil richtig einfädle, geschweige denn, wie die unterfadenspule eingesetzt wird. :weinen:


    Hab das www schon durchsucht und auch hier im Forum nach der Anleitung geschaut, aber die 219 ist nirgends dabei :confused:


    Kann mir wer helfen?


    image.jpg

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  • Also von der Theorie her geht es so wie hier: http://www.hobbyschneiderin.net/showthread.php?t=3360&p=38321&viewfull=1#post38321
    Von rechts oben über die etwas anders aussehenden Fadenführungen nach unten durch die Spannungsscheiben, wieder nach oben an den Fadenhebel, an der Nadelstange wieder nach unten und dann durchs Öhr der Nadel.
    Versuche mal. Dazu musst Du den Fuß anheben.

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Danke Anne, kannst du mir beim unterfaden auch noch helfen ? :o


    Das hoch holen klappt, aber der oberfaden verklemmt sich ständig unten in der spule :weinen:

  • Zwischenfrage - ist die Maschine denn als intakt verkauft worden?Nimm mal die Spulenkapsel raus fädle den Oberfaden ein, halte ihn hinten etwas fest ( den Faden) und drehe einmal am Handrad, so dass der Faden einmal runter geht und wieder hoch kommt. Ist das Stör = Klemmfrei?

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Hallo Tante Emma. Ich hab da nochmal drin rumgemalt.


    Überall wo ich dein Kreuz gemacht habe, müsste der Faden irgendwo durchgesteckt werden. Auch an vorderen unteren Fadenspannungsteil müsste es - wenn die Pfaff 219 so "gestrickt" ist, wie meine Pfaff 260 - eingehakt werden.


    pfaff 219.jpg


    Ich kann dazu nochmal Detailaufnahmen machen, wenn Bedarf besteht.
    Wenn du von der Maschine noch mal ein schöneres (und eigenes :D) Bild von der Seite und den drei Bedienknöpfen machst, kriegen wir das hier alles erklärt und mit Hinweisen und Tips versehen.

    Dirk - des Teufels nackter KofferNÄHER 2.0 ...

    (Alt und müffelig.)

  • Hab das www schon durchsucht und auch hier im Forum nach der Anleitung geschaut, aber die 219 ist nirgends dabei :confused:


    Hast Du schon mal Pfaff kontaktiert? Meine Erfahrung ist, dass die sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter haben. Mir haben die auch schon weitergeholfen.

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  • Ahhhhhhh. Schön! Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine so nette Pfaff-Dame nicht funktionstüchtig sein soll. ;)

    Dirk - des Teufels nackter KofferNÄHER 2.0 ...

    (Alt und müffelig.)

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  • Also fangen wir mal mit dem letzten Bild an und dem Oberfaden:
    Ich habe mal in Dein Bild die üblichen Bezeichnungen reingezeichnet.


    Pfaff_219_OF_Bez.jpg


    1. Garnspule auf den Spulenhalter oder Stift aufsetzen
    2. Faden von der Garnspule zur Fadenöse 1 und nicht um die Umlenkrolle
    3. Von Fadenöse 1 zu Fadenöse 2
    4. Von Fadenöse 2 zum Oberfadenspannungsregler. siehe Fadenweg A
    5. Im Uhrzeigersinn unten um den Oberfadenspannungsregler legen. Darauf achten, das der Faden zwischen den Metallscheiben liegt.
    6. Den Faden dann entsprechend Fadenweg B zum Auge/Öse im Fadengelenkhebel führen und von rechts nach links einhängen oder einfädeln.
    7. Den Faden vom Gelenkfadenhebel zur Fadenöse 3 führen, gemäß Fadenweg C
    8. Den Faden von Fadenöse 3 zu Fadenöse 4 führen
    9. Den Faden zur Fadenöse 5/Fadenhalterung am Nadelhalter führen
    10. Den Faden von vorne nach hinten eindurchs Nadelöhr einfädeln und etwa 12 - 15 cm nach hinten aus der Nadel herausziehen. Das Geht nur wenn der Füßchenhebel oben ist.


    Damit hätten wir erstmal den Oberfaden richtig eingefädelt, sowie es auf Deinem Originalbild geht es leider nicht.

    m@rtin
    Erbsus Mechanicus Martinui


    Und täglich frisch: Kluger Leute schlaue Sprüche!


    Das perfekte Alter liegt irgendwo zwischen
    ›junger Ignorant‹ und ›alter Besserwisser‹.

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  • Danke danke danke, das ist ja lieb :o:D


    So wie auf dem Bild zu sehen ist, meinte mein Mann sich zu erinnern, wie es geht. Seine Oma hatte die selbe Maschine :D
    Jetzt muss ich nur noch schauen, warum sich der Oberfaden in dem Hebelchen von der untergarnspule verheddert....

  • Teil 2 Unterfaden und Spulenkapsel


    Das Greifersystem hat eine Brille, so nennt man den Ring, der von den 2 schwarzen Plastikhebeln gehalten wird und der Greifer ist ein CB-Greifer. Der ist daran zu erkennen, das die Spulenkapsel ein sogenanntes Hörnchen hat (siehe Bild).


    Pfaff219_UF-Greifer-BZ.jpg


    Dein Fadenwirrwarr kommt daher, weil Du die Spulenkapsel falsch eingebaut hast oder sie schon falsch eingebaut war. Die Nadel sollte oben sein.
    Wenn nicht, dann ganz vorsichtig am Handrad drehen. Geht das schwergängig, dann mußt Du die Nadel ausbauen, indem Du die Nadelhalteschraube löst und dieses mal die Nadel mit Fingern und Pinzette festhälst.
    Sinnigerweise sollte man diese Operation mit abgezogenem Stromkabel machen! Wenn die Nadelschraube gelöst ist drehst Du vorsichtig am Handrad bis die Nadelstange ganz oben ist und entnimmst dann die Nadel.


    1. Wir versuchen jetzt erstmal die Spulenkapsel wieder heraus zu bekommen. Dazu hebst Du das kleine Metallplättchen, was ich mit Kapselschloss bezeichnet habe, auf der Unterseite an.
    2. Wenn sich das Schloss geöffnet hat, ziehst Du mit 2 Fingern an diesem Schloss die ganze Spule zu Dir heraus.
    3. Wahrscheinlich sind jetzt noch einige lose Fäden im Greifer, die solltest Du mit Pinzette und Pinsel entfernen.
    4. Wenn Du jetzt die Spulenkapsel mit der offenen Seite nach unten drehst sollte eigentlich die Spule herausfallen.
    5. Wir setzen jetzt nur zur Übung mal nur die Spulenkapsel wieder in den Greifer ein, indem wir das Kapselschloss mit 2 Fingern anheben und so in den Greifer setzen, das das Hörnchen, wie im Bild angegeben in die richtige Aussparung der Greiferbrille passt. Mit leichtem Druck muß sich ein Einrasten hören und fühlen lassen.
    6. Wir lassen jetzt erstmal den Greifer und bauen die Nadel wieder ein. Da ich befürchte, daß die Nadel schon verbogen ist, nehmen wir eine neue Nadel. Dazu betrachten wir uns erst einmal die Nadel genauer, die Nadel hat 2 Rillen.
    Die eine Rille läuft vom Kolben bis zum Nadelöhr, die andere Rille läuft auf der Rückseite der Nadel vom Kolben bis einige mm über das Nadelöhr, wenn man das von der Seite betrachtet, sieht diese Seite ausgebuchtet aus.
    Diese Seite ist die Nadelrückseite (Wenn die Pfaff ein 705 Nadelsystem hat, ist der Nadelkolben auf dieser kurzen Rillenseite auch flach) und muß nach hinten, also auf der von Dir abgewandten Seite in den Nadelhalter wiedereingesetzt werden.
    7. Wir drehen jetzt mit der eingesetzten Nadel (ohne Ober- und Unterfaden) langsam das Handrad nach vorne und beobachten, ob die Nadel irgendwo anstösst oder sogar blockiert. Also einmal komplett das Handrad drehen.
    8. Ist dieser einfache Test ohne Probleme gelungen, stellen wir das Handrad wieder so, daß die Nadelposition ganz oben ist. Ist dieser Test nicht erfolgreich, ist hier erst mal Schluss!
    9. Zurück zum Unterfaden, Spulenkapsel wieder rausnehmen, Spule, wie folgende Zeichnungen zeigen, in die Spulenkapsel einsetzen.


    Spule_CB-1.jpg Spule_CB-2.jpg


    10. Ist die Spule richtig eingesetzt und wird dann die Spulenkapsel am Kapselschloss gefasst und richtig positioniert wieder in den Greifer eingesetzt, fädeln wir den Oberfaden wie weiter oben beschrieben ein.
    11. Wir halten den Oberfaden ohne Zug leicht fest und drehen nach vorne am Handrad einmal die Nadel nach unten und wieder nach oben. Dannziehen wir vorsichtig am Oberfaden und der Unterfaden sollte dann mit nach oben kommen.


    Wenn das dann alles so funktioniert hat, steht dem ersten Probenähen nichts mehr im Wege.
    Viel Glück und viel Spass :daumen:

    m@rtin
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  • Danke danke danke, du bist ein Schatz :knuddel:
    Woher weißt du das denn alles :eek: wow.....

  • Hallo
    Ich habe mir gerade deine Unterfadenbilder angesehen,und festgestellt, daß deine Spulenkapsel nicht richtig eingesetzt ist.Die lange Nase muß nach oben in die Aussparung der Greiferbahn gestellt werden,so daß sich die Spulenkapsel nicht drehen kann.

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  • Übrigens das Lesen des Datums eines Posts, direkt über dem Avatar, spart oftmals die Antwort. :D

    m@rtin
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