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Vorratshaltung oder projektbezogen Kaufen? Ist das eine automatisch weniger nachhaltig als das andere?

  • Ah ok, tut mir leid, dass ich es nicht so eindeutig zuordnen konnte. Verurteilen möchte ich auch niemanden.

    Oft werden leider viel zu schnell aus dem was nach außen sichtbar ist Schlussfolgerungen gezogen, ohne über mögliche Hintergründe nachzudenken oder unterschiedliche Vorraussetzungen zu berücksichtigen.

  • Ich habe auch viele geerbte Stoffe: Von meiner Mutter oder aus übernommenen Nachlässen. Wenn ich weiß, dass die Stoffe, Garne, Knöpfe etc. sonst entsorgt werden, nehme ich dann doch mehr mit als ich "brauche", nämlich alles was irgendwie in mein Beuteschema und in meinen vorhandenen Stauraum passt.

    Von daher ist mein Fundus recht groß, was ich sehr schätze. Inzwischen bin ich beim Kaufen ziemlich zurückhaltend.

  • Ah ok, tut mir leid, dass ich es nicht so eindeutig zuordnen konnte. Verurteilen möchte ich auch niemanden.

    Aber, das du das Thema aufgegriffen hast, braucht dir doch nicht Leid tun. Ich denke auch nicht das sich damit jemand verurteilt fühlt. :*


    Es gibt so viele verschiedene Gründe, warum man sich entschließt es so zu machen, wie man es macht und nicht anders. :*

  • Ich habe mittlerweile manchmal ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich Stoffe, Garne, Vliese usw kaufe. Ich hab mich da wirklich mal richtig mit befasst, wie und wo alles hergestellt wird, Ich möchte keine Stoffe mehr lagern und jahrelang streicheln. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden

  • mama123

    Für mich kann ich durchaus sagen, ich hab kein schlechtes Gewissen,

    wenn ich Stoffe, Vliese und Garne kaufe.


    Erstens kann ich nicht jedesmal, wenn mir mal wieder eine Idee kommt erst bestellen, weil bis es da wäre, wäre die Idee wahrscheinlich auch schon wieder weg. ^^


    Was ich ehrlich viel schlimmer finde, ist die Fast Fashion Industrie. Da werden Klamotten gekauft, weil sie billig sind. Vielleicht werden sie einmal getragen, weil grad in diversen Social Media Kanälen dahingehend irgendwie geworben wird, dass dies genau der "letzte modische Schrei" wäre. Was mich persönlich in keinster Weise anspricht. Ich trage sowieso das, in dem ich mich wohl fühle.


    Dann denk ich mir, ok, ich habe Zeit investiert, mich unwahrscheinlich gefreut, wenn es am Ende genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe, das trage ich bis es auseinander fällt. :)


    Und das auch, wenn es nur ein einfaches Shirt, aus meinem abgelagerten, einfachen Jerseyvorrat ist. :*

  • Ich habe mittlerweile manchmal ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich Stoffe, Garne, Vliese usw kaufe. Ich hab mich da wirklich mal richtig mit befasst, wie und wo alles hergestellt wird, Ich möchte keine Stoffe mehr lagern und jahrelang streicheln. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden

    Das hast du in dem anderen Thread auch schon geschrieben. Aber das Argument erschließt sich mir nicht. Die Herstellung der Stoffe hat doch nichts damit zu tun, ob ich projektbezogen einkaufe, oder Stoffe bei mir lagere.

    Es handelt sich ja nicht um verderbliche Ware. Ich kann die Stoffe in ein paar Jahren vernähen und freue mich dann, dass ich die da habe. Ich spreche nicht davon hunderte Meter zu horten, die nie und nimmer vernäht werden können.


    Die Art der Herstellung ändert sich aber dadurch ja nicht.

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