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Denkknoten beim Kopieren der Lieblings-Handtasche - Schnittmuster erstellen

  • Meine Lieblingstasche, die seit vielen Jahren täglicher Begleiter in die Arbeit ist und unzählige Male ausgebessert wurde, will ich nun kopieren, sowie gleichzeitig drei Dinge, die mich stören, ändern. Das Material wird ein dickerer Baumwollstoff werden. Wird das Ergebnis zufriedenstellend, werde ich sie ggfs. nochmals aus Kunstleder nähen.


    So sieht sie aus

    1 Tasche von vorne.jpg


    Punkt 1 ist die Größe, das macht mir keine Probleme.

    Punkt 2

    Die Tasche besteht aus einem gefütterten Körper, an dessen Rückseite die Taschenklappe angenäht ist. Dadurch entsteht ein Absatz, zwischen Taschenbauch und Klappe, in dem sich gerne allerhand Krümel & Co sammeln. Das nervt mich gewaltig. Ich will den Taschenköper mit Klappe komplett aus einem Stück haben.


    1 Tasche von vorne offen.jpg


    Die kleine Tasche an der Vorderseite soll auch wieder drauf. Nur wie, darüber grübele ich ...


    Punkt 3

    Das geniale Zeitungsfach, eine hintere Einschubtasche muß auch wieder dran. Momentan ist die Trennwand zwischen Einschubfach und Rückwand der Tasche ein doppelt gelegtes Futter, was ziemlich abgeschabt ist und fast keine Stelle mehr, an der ich nicht bereits ausgebessert habe. Bei der Taschenkopie soll das aus doppeltem Taschenstoff sein wegen der Stabilität und dem Durchscheuern.


    2 Tasche von hinten.jpg



    Nun hab' ich folgenden Schnittplanentwurf gemacht, sowie eine Schemzeichnung, wie ich mir das vorstelle.


    Tasche Denkplan.jpg2 Tasche Entwurf Schnittplan.jpg


    Das Blöde an der Geschichte ist nur, daß die Stoffteile nach dem Zusammennähen (rechts auf rechts) umgestülpt werden, damit die Nähe innen liegen und die Seitenteile auch irgendwie mit rein müssen. Wie mach' ich das am besten?

    Vorstellbar wäre, alle Kanten mit einem Abschlußband oder Zierpaspel zu verbinden. Ist diese Idee zielführend?


    Dann frage ich mich, ob es besser ist, die kleine Tasche vor dem Zusammennähen der großen Stoffteile aufzusetzen, was dann bei Umstülpen knifflig wäre. Oder erst, wenn der Taschenkörper schon fertig ist, was auch deppert ist, denn dann sieht man innen die Nähte, wo es festgenäht wurde.


    Was ich vermeiden möchte, ist jedes Taschenteil einzeln zu nähen und zu verbinden. Ich möchte möglichst viele zusammenhängende Teile habe. Geht das überhaupt?


    Könnt Ihr bitte ein bißchen Licht in meine Gedankenverwirrungen bringen? Das wäre prima, Danke. :)8

    ... egal wo ich mich verstecke, das Chaos findet mich zielsicher ... :pfeifen:

  • Disaster

    Added the Label Frage
  • Wie möchtest Du denn die Rückseite der Tasche mit dem Boden verbinden?

    Mit den Seitenteilen? Ähnlich wie diese Fächertaschen?

    Dann bräuchtest Du nicht zu wenden...

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  • die angenähte Klappe mit der Ansammlung von "Restmüll" dürfte bei den meisten Ledertaschen der Grösse der vorhandenen Häute geschuldet sein. Bei ausreichend großen Stoffstücken also kein Problem, Klappe und Taschenkörper in aus einem Stück zu schneiden.

    Die aufgesetzte kleine Tasche vorne wirst Du vor dem zusammenfügen der großen Teile aufnähen müssen, das gesamte Teil unter das Füßchen zu kriegen und das Kurven nähen ist mit unseren Haushaltsmaschinen schwierig, eine eklige Arbeit, Du wirst fluchen wie sonst wer.

    Steck oder klebe die NZ der kleinen Tasche nach innen und steppe dann von außen die drei Seiten fest (Stichwort aufgesetzte Tasche bei Kleidung/ Mantel). Dreifach-Geradstich oder festes Jeans-Topstitch-Garn wäre dazu eine Möglichkeit. Das Zeitungsfach auf der Rückseite nähst Du am besten auch vorher auf.

    Ich würde u.U. die großen Taschenteile (Vorder-u. Rückseite, Boden, Zeitungsfach) mit Schabrackeneinlage verstärken. Vlieseline z.B. bietet diese in drei verschiedenen Varianten an. Die gibt es aufbügelbar und nicht aufbügelbar (wird beim nähen mitgefasst). Die Nahtzugaben der Einlage sollten aber unbedingt knapp neben der Naht abgeschnitten werden.

    Wenn alle Einzelteile an ihrem Platz sind, kannst Du die Taschenteile zusammenfügen und wenden.

    Von einer Rundum-Einfassung mit Band (Schräg- oder Ripsband) möchte ich Dir abraten, es sieht nicht unbedingt gut aus (Ausnahme kleinere Taschen zum ausgehen abends - Clutches u.ä.)

    Ich hatte bei meinen ersten Taschen auch gedacht, die kleineren Teile später anzubringen und festgestellt, es ist eine Sch..ssarbeit. Es ist wirklich einfacher und tatsächlich zeitsparender zuerst die Einzelteile anzubringen und danach zusammennähen und wenden.

    Täschner- und Sattlerbetriebe haben andere Maschinen, können damit ganz anders arbeiten als wir mit unseren Haushaltsmaschinen, aber auch diese Betriebe entwerfen Schnitt und Design nach den Möglichkeiten des vorhandenen Leders wie Dicke (dickes Rindsleder oder stoffweiches Ziegenleder z.B.), Gerbung und Hautgrösse.

    Laß Dir das Ganze nochmal durch den Kopf gehen.

    Übrigens ist es von Vorteil, erstmal ein 3D Papiermodell zu machen. Kleb die einzelnen Schnitteile zum Modell zusammen (Tesastreifen reichen), notiere und markiere Paßzeichen, eventuelle Abnäher - alles was nötig ist, danach schneidest Du die die Klebestreifen einfach wieder auseinander und hast die korrigierten Schnittteile zur Verfügung.


  • Vielen, lieben Dank, Zuckerpuppe


    Das war das erste, was ich gemacht hatte, war ein Papiermodell im Miniformat (Steichholzschachtelgröße) und dann gingen die Fragezeichen los. Das in Originalgröße zu machen, ist natürlich viel zielführender.


    Die kleine Tasche vorne wird pfriemelig, das ist klar - also vorher drauf nähen. Schon mal ein ? weniger. :biggrin: Fluchen werd' ich wahrscheinlich trotzdem ...


    Das Einfassen mit Rips- oder Schrägband lasse ich sein, denn die Tasche wird auf etwa DIN A 4 wachsen. Danke für den Hinweis.


    Die Verstärkung wird ausrangierter Markisenstoff. Meine große Bade-/Sporttasche (überdimensionierter "Einkaufsbeutel" ohne Verschluß) hat das als Zwischenlage drin und die steht wirklich von selbst. Dieses Monstrum ist problemlos in waschbar in der Maschine. Das soll die Handtasche auch werden, denn das manuelle Säubern, vor allen des Innenfutters, ist nervig.


    Wie möchtest Du denn die Rückseite der Tasche mit dem Boden verbinden?

    Mit den Seitenteilen? Ähnlich wie diese Fächertaschen?

    Dann bräuchtest Du nicht zu wenden...

    Das ist der Punkt - ich hab' eine Vorstellung, wie es aussehen soll, leider noch keine Ahnung, wie ich es umsetzen kann.


    An eine Fächertasche hab' ich überhaupt nicht gedacht. Danke für die Idee.

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  • So, Frau Spo hat Papierschnipsel produziert .... und kam dabei der Lösung des Denkknotens etwas näher.


    Die Tasche bekommt einen Innenkörper mit Reißverschlußtasche an der Hinterwand, der in den Außenkörper, an dem Klappe und Seitenteile sind, eingesetzt wird. Das ist einfacher als, wie zunächst gedacht alles ineinander zu schachteln. Auch weil ich mit dieser Methode bei offenen Taschen gute Erfahrungen gemacht habe.


    Entwurf 2 Schnittplanung Tasche.jpg


    Nun mache ich mich auf und drehe eine Runde mit dem Möppelgetier um mir frischen Wind um die Nase wehen zu lassen, vielleicht wird dann das Oberstübchen auch vom Denkmüll befreit. :pfeifen:

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  • So aus Erfahrung von über 20 Jahren Taschennähen:


    Am einfachsten und effektivsten sind 3 Korpusteile, je eins für vorne und hinten plus ein umlaufender Streifen für die Tiefe.


    Daraus machst Du die Außentaschen samt aller Dekoelemente und verstürzdt das Futter an der Oberkante.

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • So aus Erfahrung von über 20 Jahren Taschennähen:


    Am einfachsten und effektivsten sind 3 Korpusteile, je eins für vorne und hinten plus ein umlaufender Streifen für die Tiefe.


    Daraus machst Du die Außentaschen samt aller Dekoelemente und verstürzdt das Futter an der Oberkante.

    Die einfachsten Sselbstverständlichkeiten vergisst man immer zu erwähnen :)


    Was ich bei Formteilen - hier z.B. die aufgesetzte kleine Außentasche - gerne mache: zum umbügeln der Nahtzugaben eine Schablone benutzen. ein schlichtes Stück Pappe in Form der Schnittvorlage ohne Nahtzugabe.

    Ein Streifen Pappe, der sicher in jedem Haushalt zu finden ist, ist übrigens auch eine gute Hilfe, wenn Saumzugaben umgebügelt werden, natürlich bevor sie festgenäht werden. In der passenden Breite geschnitten, erspart es das ständige abmessen des gleichmäßigen Umschlags.

  • Momentan überlege ich mir, welche Farbe die Tasche bekommen soll. Fest steht, sie soll dunkel werden, aber ob nun unifarben oder aus gemustertem Stoff oder einfarbiger Korpus mit bunter aufgesetzter Tasche?


    Meine bisherigen Taschen (4 Stück) waren alle aus schwerem Baumwollstoff mit leichtem Baumwollfutter und die Badetasche aus einer Art Cord mit Wachstuch innen drin. Eine Handtasche habe ich bisher noch nicht genäht.


    Die Handtasche soll ein Dauerbegleiter werden, also strapazierfähig und waschbar. Da könnte ich mir durchaus auch Jeansstoff oder ein Baumwollmischgewebe vorstellen. Gibt es außer Canvas, der in vielen Onlineshops als Taschenstoff bezeichnet wird noch geeignete Stoffe, die ich noch gar nicht in Erwägung gezogen habe?


    Noch eine Frage kam bei mir auf, wird die Reißverschlußtasche bzw. deren nicht sichtbarer Innenbeutel eigentlich auch verstärkt?


    Dann fleuchte mir die Idee durch den Kopf, daß ich seitlich innen noch eine Schlaufe (breiten Stoffstreifen mit innenliegenden Gummiband) an einem Seitenteil annähen könnte, der die oft mitgeschleppte Trinkflasche an ihrem Platz hält.


    Der Schulterriemen ist auch so eine Sache. Rein theoretisch könnte ich diesen in einem Stück mit dem umlaufenden Seitenteil (Tiefe der Tasche) fertigen, was zur Folge hätte, daß er eine vorgegeben Länge hätte. Verstellbar wäre besser und ein Metallring, der aufgenäht ist, ist gleichzeitig auch ein Dekoelement. Da gibt's allerhand hübsche Formen, wie ich gesehen habe.


    Je mehr ich mich mit dem Thema Handtasche beschäftige, desto detaillierter werden meine Vorstellungen. Allerdings wird mir auch ein bißchen mulmig, denn mir fehlt einfach die Erfahrung beim Taschen nähen.

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  • die Erfahrung kommt beim machen. Das erste Modell ist meist noch verbesserungswürdig, beim zweiten dann schon deutlich besser. Du weißt dann schon besser, welches Material für welchen Zweck und das zu transportierende Gewicht gebraucht wird, weißt über Zubehör wie Garn, Nadel, Stiche und deren Einstellungen, Verstärkung etc. Bescheid und vor allem in welcher Reihenfolge Du am effektivsten arbeitest.


    Zur Trinkflasche: ich hab für eine 1/2 Liter Flasche einen extra Beutel mit langem Gurt zum umhängen genäht. Beim wandern hängt sie greifbar schräg über eine Schulter, in der Stadt unterwegs ist sie in der Umhängetasche verstaut. Der lange Gurt wird um den Riemen/ Gurt der Umhängetasche geschlungen. Ist für mich so praktischer als ein extra Flaschenfach in der großen Tasche.


    Den Riemen würde ich geteilt ansetzen.

    1. weniger Materialverbrauch beim zuschneiden

    2. Du kannst nach Bedarf verlängern/ verkürzen

    3. Du kannst auch mal Kleinkram am Riemen direkt anhängen (Schlüsselbund, Geldbeutel, Tatüta etc. - Band zur passenden Schlinge legen, kleine Karabiner einhängen, Schlüsselbund, Geldbeutel etc. auch mit schmalen Schlingen versehen und in die Karabiner einhängen). Steckverschlüsse finde ich praktischer als Gürtelschnallen.


    Metallverbinder (D-Ringe, Vierecke) sehen chic aus, Stoffschlingen genauso, sofern der Stoff stabil ist. D-Ringe sind oft aus einer Länge Draht geformt, haben häufig einen kleinen Schlitz, der Trageriemen kann u.U. da rausrutschen.

    Gegossene Metallteile sind ohne "Nahtstelle"


    Verstärkung: kommt auf die Stabilität des Stoffs an und welches Gewicht die Tasche aushalten soll.

    Die kleineren Innen- und Außentaschen verstärke ich nicht, nur den großen Taschenkörper und den Boden, wiederum abhängig vom verwendeten Stoff und dem zu transportierenden Gewicht.


    Stoffe: gerne Markisenstoff (uni und gemustert), fest gewebte Möbelbezugs- und Vorhangstoffe (es gibt fantastische Muster und Farben; Restekiste in Möbelhäusern mit Meterware für Bezug- und Vorhangstoffe), Denim/ festen Köper (meist Reste vom Bekleidung nähen oder aussortierte Jeans).

  • Danke, ich bin wieder einen Schritt weiter.


    Der Schulterriemen wird verstellbar und mit Karabinerhaken in D-Ringe eingehängt. Die D-Ringe, kommen wir beim Original, an die Seitenteile der Tasche.


    Die Tasche muß etwas mehr aushalten als die jetzige, die samt Beladung (ja, ich hab's gewogen!) 3,1 kg wiegt. Zusätzlich rein soll die Getränkeflasche (1 Liter) und die gefüllte Vesperbox. Also 5 kg sollte die Neue aushalten.


    Die Verstärkung wird aus dem alten Markisenstoff, den ich noch habe, gefertigt. Dieser ist häßlich und ungleichmäßig ausgebleicht, kommt daher als Außenstoff nicht in Frage.


    Die vordere, aufgesetzte Tasche wird verstärkt, da dort diverse Schlüsselbunde untergebracht werden. In der jetzigen Tasche haben die Schlüsselspitzen das Innenfutter bereits an vielen Stellen durchgearbeitet.


    Den Außenstoff werde ich online kaufen, da ich momentan keine Lust habe in einer Reste-Stoff-Kiste im Möbelhaus zu stöbern. Ich gucke also gezielt nach schwerem Vorhang- und dichtem Möbelstoff. Mal sehen, was sich auftut.

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  • Danke, habe ich mir angeguckt. Wäre eine Alternative, da der Stoff waschbar ist.

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  • Nimm aber bloß guten Oilskin, da gibt es riesige Qualitätsunterschiede.


    Und der Händler der seine eine Sorte mit „Heavy“ bezeichnet, hat nicht die beste Qualität....

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  • Ich hab' mich nun entschieden. Das Oilskin hat mir farblich nicht zugesagt und ich ordne den Stoff eher bei Rücksäcken oder Sporttaschen ein.


    Ich werde mir einen dickeren Baumwollstoff aus der Farbfamilie Lila kaufen. Ob mit oder ohne Muster entscheide ich vor Ort. Morgen tuckere ich ins Nählädchen und will mir dort alles benötigte kaufen. D-Ringe, Karabiner, Reißverschluß, und Nähgarn stehen auf dem Zettel.


    Außerdem müssen die Vorräte der Nähmaschinennadeln dringend aufgefüllt werden. Außer der Nadel, die aktuell in der Maschine ist, mit der ich meine Motorradhose ausgebessert habe, ist nichts mehr da. So was aber auch!

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