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Pramo, Konsum, Exquisit

    • Offizieller Beitrag

    Hach ja... Schön ;).
    Das Buch ist ein Mitbringsel aus meinem Urlaub.


    image.jpg


    Ich habe geschmunzelt, genickt und gemerkt, dass sich meine Stilrichtung stark davon hat beeinflussen lassen, das ich in den 70zigern und in der DDR meine Jugend hatte.


    http://www.wartberg-verlag.de/…it_978-3-8313-2223-7.html


    - Wisent Jeans,
    - Präsent 20
    - Malimo


    Selber machen....

  • Ja, wir hatten wohl die gleiche Jugendzeit :rolleyes:
    Wie stolz war ich auf mein hellgrünes Kostüm aus Präsent 20 Stoff. :) Ich war damals junge Mutter von 2 Kindern und das Kostüm war so pflegeleicht. Ach ja gern würde ich noch einmal diesen Minirock in Größe 40 tragen.;)

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  • Oh ja - ich muss doch glatt mal auf die Suche gehen, ob meine Sammlung Pramos aus den 80ern noch irgendwo existiert. Die Sybille hatte ich ja immer gleich zerlegt und nur den Schnitt aufgehoben, das Zeug ist dann letztes Jaht in die Tonne gewandert. Aber die Pramos könnte es eigentlich noch geben.

    Viele Grüße,
    Ines

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  • Also ich habe irgendwo auch noch die ein oder andere.ich glaube die hatte ich mir um die Grenzöffnung herum gekauft...Da ist auch eine Herrenblouson drin,meine ich.

    The 3 Laws of The Multispheres...


    #1: If it's supposed to move and doesn't: WD-40.
    #2: If it moves and it's not supposed to: Duct Tape
    .#3: Everything else: Baking Soda.


    Matth. 5,1 - 7,29

  • Wir wohnten in einer großen Stadt und da gab es einen Laden vom Verlag für die Frau. Also Bücher und Zeitschriften und ganz viele Einzelschnitte. So wie von Burda jetzt.
    Also dann auch für Kinder und Männer. Ich habe gestern mal nachgeschaut aber habe wohl alle schon entsorgt.


    Gibt es Malimo noch? Also diese gewirkten Stoffe für Küchenhandtücher, Bettlaken usw.

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  • Aus'm alten Malimo-Bettlaken hab ich gerade eine neue Polsterung für mein Bügelbrett gemacht - da hab ich auch darüber nachgedacht, ob diese Technik wohl noch verwendet wird ....

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Ihnen war nix Gescheites eingefallen für diese Art gewirkten Kettenstichgewebe.
    - Mauersberger, Limbach-Oberfrohna-
    Herr Mauersberger hat dieses Verfahren erfunden und hergestellt wurde es zuerst in einer Textilfabrik in Limbach- Oberfrohna (bei Zwickau). Es wurde als Patent 1949 bzw 1959 angemeldet. Dieses Gewebe wurde nicht nur für den Haushalt hergestellt sondern auch für die Industrie, so auch für die Inneneinrichtung z. B beim Autobauer Fiat oder als Geotextilien.
    Warum es nach der Wende nicht weiter benötigt wurde habe ich nicht herausgefunden. Aber vielleicht gab es dann zu dieser Zeit schon billigere Verfahren.

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  • Ich kenne die Mauersbergerstr. in Chemnitz und freue mich, dass ich jetzt etwas mit dem Namen verknüpfen kann. Die Gegend um Chemnitz war ja eine regelrechte Hochburg, was Textilien und Maschinen angeht, kann mich erinnern, dass einige Verwandte in der Textima gearbeitet haben, und die Oma meines Mannes hatte ein kleines Kurzwarengeschäft, Verpackungen von der "Nähfaden" hat sie heute noch in ihrem Fundus. Ich hab von meiner Oma zwei Schachteln mit buntem Stickgarn geerbt, wenn ich mich nicht täusche, steht da Syngarn drauf und Herstellungsort ebenfalls Oederan. Das dortige Webmuseum kann ich Euch empfehlen, in den Ferien dürfen die Kinder ab und zu selbst auf den Webstühlen weben.

    Herzliche Grüße


    pfeiferlspieler

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe mich vor gar nicht so langer Zeit mit einem sehr netten Herren, der hier in Aachen am Textilinstitut arbeitet darüber unterhalten. Er kannte Malimo.
    Ich habe noch Reste davon und im Grunde ist es eine Art strukturierter, gleichmäßiger und fein genähter Faserverbund, so wie wir es in Grob mit Crazy Wool machen.
    Warum es die Methode, Stoff herzustellen nicht mehr gibt, konnte er nicht sagen. Vermutlich wurde im Rahmen der Treuhandabwicklung alles erst einmal platt gemacht.

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  • Ich habe noch Malimo-Geschirrhandtücher in Gebrauch. Stammen von meiner Mutter und scheinen unverwüstlich zu sein.

    Viele Grüße,
    Ines

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  • Oh wieder ein schönes Thema, da komm ich doch wieder ins Schwelgen. Ja Chemnitz und Umgebung war eine Hochburg für Maschinen und Bekleidung. Meine Mutter arbeitete damals bei Trikotex in Wittgensdorf, dort bei uns allleine gab es ja schon 3 Textilfabriken, meine Tante in Köthensdorf.

    Malimo, ja das war doch eigentlich der Universalstoff, kann ich mich erinnern. Meine Mutter hatte Übergardinen , die Farben waren wundervoll und er gefiel mir so gut, da blieben diese eben nicht lang am Fenster hängen.
    Ich nähte damals fast nur nach Pramo-Schnitten, einfach und unkombliziert. Aufgepeppt wurde dann nach eigener Fantasie.
    Ich habe in Annes Beitrag meine Jacke entdeckt . Es ist die obenaufliegende Pramo, meine war schwarz mit grauem Synthetikfell. Heute ärgere ich mich darüber, die Zeitungen alle entsorgt zu haben.

  • Ich hatte auch fast alle Zeitungen entsorgt. Ein paar Zeitschriften "Handarbeit" habe ich mir über Ebay wieder besorgt weil ich einiges nacharbeiten wollte was ich noch in Erinnerung hatte.
    Aber ich habe noch alle meine Nähbücher und Strickbücher. Sie sind zwar wenig bunt aber so vieles davon habe ich in meinem langen Handarbeitsleben bisher davon schon gemacht.

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  • Die "Modische Masche", die Strickzeitung vom Verlag für die Frau Leipzig, habe ich aufgehoben - wegen der schönen Loch- bzw. Ajourmuster. Ebenso habe ich noch "Handarbeit"en, diese Zeitschrift fand ich immer schön, falls ich eine kaufen konnte.

  • Eben erst entdeckt - ja da kommen Erinnerungen auf. Außer Pramo gab es noch die "Saison" als Schnittmusterheft. Und der Sybille, einer sehr niveauvollen Frauenzeitschrift (etwas vergleichbares gibt es gar nicht mehr) war zeitweise ein etwas extravaganter Einzelschnitt beigelegt.
    Alle Zeitschriften waren "Bückware" und sehr beliebt. Die Passform, auch der zu kaufenden Kleidung, war besser und konstanter als heute. Ich hatte Größe g 88. Ich glaube, das entspricht heute etwa 42. Auf die Größen konnte man sich blind verlassen, wenn man seine gefunden hatte.
    Die Qualität einschließlich Einhaltung der standardisierten Maße wurde staatlich kontrolliert durch das ASMW (Amt für Standardisierung Mess- und Warenprüfung. Die Haltbarkeit der Sachen war deshalb meistens um ein vieles besser als heute. Dafür haperte es an Auswahl und Angebot.
    Ich war viel auf Dienstreise, auch in Gera und anderen Textil-Städten. Da habe ich fasst immer schönen Stoff (d.h.modisch aktuellen, das war nämlich das Problem; wenn die DDR soweit war, war das aus der Mode oder es ging in den Export) gefunden. Das wurde dann gekauft und ziemlich schnell vernäht. Stoffvorräte hatte ich eigentlich nie.


    Ach ja.....irgendwas hätte ich doch aufbewahren sollen


    Gruß Beate

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