Posts by Anne Liebler

    Ich glaube, das ist auch nicht, was Anne im Anfangsposting meinte. Es geht nicht darum, ob einem das wichtig ist, denn das wäre dann eine vorsätzliche Gedankenleistung. Mann will etwas anschauen und sich merken.

    Es geht mehr darum, was man unterschwellig im Alltag mitbekommt.


    Ich denke wirklich, dass es abhängig von der Lebensführung jedes Einzelnen ist, was man dann auch unterbewusst aufnimmt.

    Danke :), ja und auch ein bisschen um die Minimalismus Diskussion.


    Es sind viele unterschiedliche Aspekte diskutiert worden und deshalb ist auch die Rubrik - Philosophisches rund um unser Hobby richtig. Es geht und ging mir nicht um Wertungen dessen was die Menschen anziehen, auch wenn dieser Aspekt bzgl. der Passform sehr viel mehr ins Auge fällt wenn man ihn selbst beim Nähen kennt.

    Hallo ich bin neu hier und ich suche den Beitrag für die Terassenbeschattung aber leider kann ich nichts finden kannst du mir weiterhelfen

    Vielen Dank im Voraus lg. Ute

    Hallo Ute,


    leider sind durch den Übertrag der Datenbank auf eine neue Software die Galerien nicht mit übernommen worden, deshalb ist der Link nicht möglich und das Bild ist nicht mehr online.

    Vielleicht können wir Dir aber auch so helfen.
    Was genau möchtest Du denn zur Terassenbeschattung wissen?

    Beim Surfen durch interessante Themen bin ich auf dieses Thema gestoßen.

    Zehn Tage das gleiche anziehen und keiner hat es gemerkt....


    Zugegeben frage ich mich manchmal am Abend ob ich noch weiß, was meine Kollegen*innen an gehabt hatten. Das ist ein Stück Gedächtnistraining aber auch, wirklich hin zu sehen - weil ich sie mag und wahrnehmen möchte. Dabei geht es weniger um das Bewerten was sie anhatten und auch nicht, wie lange sie das oder wie oft sie es tragen. Sondern dass ich bewusst hinschaue und mich freue, sie zu sehen. Meine Kollegin Andrea näht erst seit knapp 2 Jahren und bei ihr schaue ich besonders gern, was es wieder Neues gibt und wie sie sich immer mehr zutraut.


    Im Artikel bzw. dem Film ist zu sehen, dass es bei der Protagonistin nicht aufgefallen ist, das sie sich länger gleich kleidete. Das kann erleichternd sein, aber auch arg frustrierend. Immerhin machen wir uns viel Arbeit... oder? Dabei geht es nicht nur darum, die Kleidung selbst zu nähen, auch selbst zu kaufen und zu kombinieren ist mit Arbeit verbunden. Auch am Tag auszuwählen, sich zurecht zu machen... die Kleidung zu pflegen gehört ebenfalls dazu. Wenn dann dieser Aufwand gar nicht nötig wäre?


    Wie geht es euch?

    Könnt ihr nach einer Begegnung die über den Augenblick hinausgeht noch sagen, welche Kleidung die Menschen trugen, die euch begegneten?

    Würde es euch auffallen, wenn die Wahl der Garderobe ich sage mal "eintönig" wäre, oder sich ständig wiederholt?

    Könntet ihr selbst auf eine größere Auswahl verzichten im Rahmen des Minimalismus?


    Ich könnte und möchte diesen Verzicht nicht. Wobei meine "Menge" über die Jahre gewachsen und bewahrt wurde. Heute hatte ich eine Jacke an, die ich zum Antrittsbesuch bei burda genäht hatte... (2001). Es ist nicht wenig, aber es ist quasi alt-geliebt.

    Mir würde es auffallen, wenn die Kleidung gleich bliebe. Allerdings würde ich es nicht als problematisch empfinden, sondern denken, dass es der persönliche Stil wäre. Ich könnte mir aber für mich gut vorstellen, dass ich das einmal neugierig hinterfragen würde.


    Ich bin gespannt, wie es euch dabei geht. Könnt ihr euch beim Lesen/Schreiben noch an die Kleidung der Kollegen*innen von heute erinnern?

    Hallo in die Runde, eigentlich sagt die Überschrift alles. Der Wind war‘s. Heftig und voller Kraft hat er meinen wunderschönen Sonnenschirm umgeschmissen. Dabei ging der Schirmstoff kaputt.


    Und weil der Stoff eines alten Regenschirmes vorhanden war, habe ich nun begonnen die Löcher zu reparieren.

    Mit dem Kreisschneider ausgeschnittene Kreise werden die Löcher überdecken. Da war sie sind, sind die Kreise auf beiden Seiten, sonst nur oben. Da natürlich sehr viel mehr als es Löcher gab.


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    Aufgesteppt habe ich sie mit einem Zickzack Stich. Dann von der Unterseite passgenau das Gegenstück festgesteckt und mit Geradstich genäht.

    Die Herausforderung ist die Stofffülle...


    Noch bin ich nicht fertig, aber es wird.

    Hallo in die Runde,


    ich habe gestern zum ... (ich weiß genau wie oft) ein Schnittmuster genutzt. Der Pyjama Schnitt aus diesem Buch ist für mich ein Basic Schnitt geworden.

    Es wurde wieder ein Pyjama, aber ich habe aus dem Hosen-Schnittmuster schon Schlupfhosen fürs Theater und für mich/Sommer genäht. Mit und ohne Eingrifftaschen zum Bsp.

    Gestern wurde das Oberteil mit kurzen Ärmeln genäht. Dabei habe ich mir so meine Gedanken gemacht und diese sind nun Grund für diese Umfrage.


    Wie handhabt ihr das?

    Jedes Schnittmuster nur ein - max. zwei Mal?

    Basics für eigene Abwandlungen?

    Wie kann ich denn so die Passende finden?

    Disaster hat geschrieben, wie Du vergleichen kannst, aber ich möchte dazu noch etwas "senfen".

    Diese Frage ist immer eine subjektive und die kann man i.d.R. nur durch persönliche Erfahrung beantworten. Die Unterschiede auch mit anderen Marken und deren Maschinen sind minimal im "Können", sie liegen in der Art der Bedienung und in der Schnelligkeit beim jeweils nötigen Umbau.

    Man kann auch mit einer "kleinen" preiswerten Maschine die Stiche machen, die eine Overlock macht, aber wenn ich von 3 auf 4 Fäden oder auf bspw. den Rollsaum oder eine Flatlocknaht umsteigen möchte in der Anwendung ist das je nach Preisklasse sehr viel einfacher im Umbau bzw. der Spannungseinstellung.


    Frage Dich, wie viel Komfort Du möchtest und welche Zusatzfüße es gäbe für unterschiedliche Anwendungen. Denke daran, dass diese Maschinen gaaanz selten als Second Hand Maschine verkauft werden, d.h. man sie einmal anschafft und dann Jahre(zehnte) hat. Die Verschleißteile=Messer sind bei allen Maschinen ab und an zu ersetzen.


    baby lock ist immer Vorreiter in der Entwicklung bei Overlock Maschinen gewesen und deshalb sind innovative Neuerungen da. Sie betreffen die Sicherheit beim Overlocken (also die Exaktheit der jeweiligen Nähte) und die ständig wachsende Bedienerfreundlichkeit. Das hat auch seinen Preis. Ich vergleiche diese Optionen gern mit dem kochenden, wiegenden und beliebten Mixer. Wer ihn hat, liebt ihn - wer ihn nicht braucht, versteht die Begeisterung nicht.

    Zeitschriftenlektüre im Arztzimmer....


    Hallo in die Runde,

    zurück von meiner Ärztin hallt in mir dieses - im Editorial angetaesert und in der Ausgabe weiter thematisierte Thema innerlich nach.

    Ich persönlich habe beim Schreiben den Begriff weich favorisiert, weil er mich an Zeiten erinnert, in denen meine Kinder beim Schmusen mit Mama (also mir) meinten, ich sei so schön weich... und damit die Kilos meinten, die da waren.
    Es fällt mir aber zugegebener Weise schwer, andere Begriffe zu wählen, weil ich Angst habe, zu verletzen. Natürlich weil die Begriffe dick, fett emotional negativ belastet sind, so sie sich mit der Beschreibung eines menschlichen Körpers verbinden. Ein "richtig fettes Bankkonto" würde ganz anders wahrgenommen werden oder eine "dicke Beule", ein "dickes Brett", eine "fette Brühe" und so weiter. Da gibt es mit Sicherheit noch mehr Verwendungen der Adjektive.


    Also auch hier die Frage: Wie beschreiben so dass es nicht negativ ist. Wie seht ihr das, was würdet ihr euch wünschen?



    Eine Bitte habe ich zur hoffentlich regen Diskussion: Es ist nicht Thema, warum jemand weich, mollig, dick, füllig, rund, kurvig, Plus ist und schon gar nicht ist es Thema des Threads, Änderungen vorzuschlagen um das zu verändern.


    Rund? Na und!?! ist auch eine Frage des Selbstwertgefühles und das spiegelt sich in den Beschreibungen wieder, die man für sich selbst findet.


    Ich bin klein... und deshalb (so sage ich immer) die Kurzversion vom Glück. Im Moment Medikamentenbedingt auf dem zunehmenden Ast und wenn es wieder mehr werden würde, würde ich die Beschreibung weich für mich favorisieren.

    Einer meiner Söhne hat mal zu mir gesagt (als es mit der Medizin losging): "Lieber Fett als Tod!" und das hallt ebenso oft in mir nach.

    Zu diesem Termin möchte ich eine Geschichte erzählen und euch/uns ermutigen:


    2005 wurde dieser Tag das erste Mal begangen und er wurde innerhalb kurzer Zeit eine echte Bewegung.

    Meiner Erinnerung nach war es am Anfang so, dass es keine Geschäfte waren, die diesen Tag initiierten, sondern Frauen und Männer, die sagten - wir machen das und sich in der Öffentlichkeit verabredeten.
    So saßen wir - die damaligen Oecher Wollweiber - 2007 am Elisenbrunnen und strickten. Am frühen Nachmittag, es war der 9. Juni 2007, klingelte mein Handy. Eine nicht unerwartete, dennoch sehr traurige Nachricht hatte mich erreicht. Eine liebe Freundin der Webseite, Ulrike Mehne war für immer eingeschlafen.

    Seitdem verbinde ich diesen Tag jedes Jahr mit der intensiven Erinnerung an Ulme. Viele Wegbegleiter sind seit dem nicht mehr da. Es gibt dafür unterschiedliche Gründe und manche Entwicklung ist auch sehr schmerzhaft gewesen. Aber das Alles gehört zum Leben dazu und für mich ist u.a. auch der Tod von Ulrike ein Lernprozess gewesen mehr im Hier und Jetzt zu leben und ganz Schlimmes, Trauriges nicht zu lange fest zu halten. Es ist schade um Jede Minute die man länger im Ärger festhält.


    Als der Tag erfolgreicher wurde, entstand in Deutschland zeitgleich der Tag der Handarbeit, bei dem sich anfangs zunehmend Händler und auch die Hersteller von Handarbeitsmaterial engagierten.

    Meine Recherche zu einem Tag der Handarbeit 2019 war nicht erfolgreich. Es gibt von der Initiative Handarbeit eine aktuelle Aktion, aber keinen Termin.

    Die Initiative Handarbeit informiert: Stricken mit Durchblick


    Insofern ist wieder Eigeninitiative gefragt. Wenn ihr in eurer Umgebung einladen wollt, mglw. zur gleichen Zeit eine Weile eine gemeinsame Parkbank zu nutzen oder andere Plätze, dann meldet das an.

    Sehr, sehr gern können wir Verabredungen auch in den Kalender eintragen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen - man geht kein Risiko ein. Man trifft sich, strickt, erzählt - trinkt vielleicht einen Cafe oder schleckt ein Eis und hat das gemacht, was der Tag beabsichtigt: In der Öffentlichkeit stricken.

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