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Posts by Puppenmutti

    Meiner Ansicht nach dauert der Umbau zur Stickmaschine bei allen Marken und Geräten nur 1-2 Minuten und darauf fällt auch die Zeit, die ich zum evtl. Nadel- und Garnwechsel benötige. In der Zeit, in der meine Kombimaschine stickt, räume ich mein Nähzimmer auf, erledige die Bügelwäsche, kopiere Schnitte, schneide neue Teile aus oder setze mich an die Ovi, da ich den Raum nicht verlasse, wenn die Maschine stickt. Ich hatte teilweise auch 4 Maschinen stehen, die engen Arbeitsplätze haben mich aber sehr viel mehr gestört als der Umbau der Maschine. Eigentlich habe ich damals die beiden Maschinen nur genutzt, wenn ich mit 2 Garnfarben gleichzeitig gearbeitet habe.

    Ich habe Stoffvorräte, die ich wohl in meinem leben nicht mehr verarbeiten werde. Deshalb habe ich mir geschworen, erst einmal Material abzubauen. Es ist schön, wenn vieles im Schrank liegt, ich habe aber festgestellt, dass mir manche Stoffe dann doch nicht mehr gefallen oder es fehlen die berühmten 10cm, egal wie ich es drehe und wende. Ich muss Zugriff auf jede Maschine zu jeder Zeit haben, deshalb habe ich neben der Ovation auch noch die Enspire. Es würde mich wahnsinnig machen, wenn ich 3x von Ovi auf Cover umbauen müsste, wenn ich ein Shirt nähe. Die entsprechenden Garne hängen bei mir über den Maschinen und das Zubehör befindet sich im Schrank daneben bzw. dazwischen.

    Meine Maschinen sind alle in die Tischplatte eingelassen und der Zuschneidetisch ist so hoch wie meine Küchentheke. Ovi und Nähmaschine stehen über Eck und teilen sich einen Schreibtischstuhl. Die Cover hat einen eigenen. Das ist für mich das optimale Arbeitsumfeld. Einkaufen werde ich in Zukunft aber nur noch das, was ich wirklich für das aktuelle Projekt brauche. Ausgenommen hiervon sind nur Vlieseline, Stylefix und Stickvliese sowie die gängigen Farben an Nähgarnen.

    Dann will ich mal weiter machen! Die Bilder sind zum Teil schon 2 Jahre alt.


    Bügelbereich mit Blick aus dem Dachfenster. Die Schneiderbüste musste inzwischen in die Ecke ziehen und der Bügelpresse Platz machen.

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    Zuschneidetisch mit Schublade für Müll.


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    Die Ovis lassen sich ganz leicht zum Reinigen bewegen, stehen beim Nähen aber bombenfest. Ich liebe große Arbeitsflächen!

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    Dann will ich mal weiter machen! Die Bilder sind zum Teil schon 2 Jahre alt.


    Bügelbereich mit Blick aus dem Dachfenster. Die Schneiderbüste musste inzwischen in die Ecke ziehen und der Bügelpresse Platz machen.

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    Zuschneidetisch mit Schublade für Müll.


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    Die Ovis lassen sich ganz leicht zum Reinigen bewegen, stehen beim Nähen aber bombenfest. Ich liebe große Arbeitsflächen!

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    Das typische Nähreich von uns Jägern und Sammlern! Wie viel Stoff kann man für Nähmöbel kaufen! Neue Möbel gibt es erst, wenn Du so viel Stoff und Krams angesammelt hast, dass Du die Massen in Deinem Leben nicht mehr verarbeiten kannst, dann bleibt genug Kleingeld übrig! Du hast für Deinen Nähmaschinenpark ein super aufgeräumtes Zimmer.

    Deinen Kommentar verstehe ich jetzt nicht so ganz. Das Schnittmuster, dass im Video benutzt wird, hat doch keine Nahtzugabe und ohne Nahtzugabe kann man doch keinen Schnitt verwenden. Die Nahtzugabe schneidest Du doch mit dem Karl exakt an. Das Teil ist doch dafür gedacht, dass man Nahtzugaben ganz genau anschneiden kann. Ob das Teil nun sinnvoll ist, darüber kann man streiten. Ich mag auch keine Schnitte, die die Nahtzugabe bereits enthalten. Entweder nehme ich Augenmaß oder messe bei Jacken, Hemden u.ä. wirklich nach und zeichne die Nahtzugabe auf den Stoff. Ich habe so ein ähnliches Teil für den Rollschneider, benutze es aber nie.

    Ich mag das von unten kommende Messer sehr. Das kann ich jederzeit abstellen. Wenn ich z.B. ein Bündchen in einer Runde annähe, stelle ich das Messer ab, sobald die Runde geschlossen ist und nähe dann noch einige cm weiter. So schneide ich mir nicht in die Raupe. Das wollte ich nicht missen. Auch mit Brille ist das Einfädeln der Nadeln nicht immer so einfach. Bei der Enspire muss man nur den Hebel betätigen, den Faden vor die Nadel legen und den Hebel los lassen. Es funktioniert wirklich besser als bei Janome oder Bernina. Als ich meine Maschine gekauft habe, war sie nur 50 Euro teurer als die Bernina.

    Ich habe die Enspire von Babylock. Vom Lärm kann ich sie nur mit der alten Singer oder der Ovation vergleichen. Sie ist wesentlich leiser als die Singer und auch nicht lauter als die Ovation. Das Einfädeln der Greiferfäden mit Druckluft ist ein Traum und sie hat auch Einfädler für die Nadeln. Das ist wirklich genial. Funktioniert immer auf Anhieb. Man muss nur ein Hebelchen verschieben für die rechte bzw. linke Nadel.

    Ich verarbeite bielastischen Spitzenstoff wie Jersey mit der Overlockmaschine. Hat das Stück eine Bogenkante, wird diese (wenn es reicht) als Saumabschluss genutzt und wenn die Saumkante abgeschnitten ist, versäubere ich mit Rollsaum oder Falzgummi. Bisher hat es bei mir immer ohne Papier gut funktioniert. Ich würde aber Avalonstreifen vorziehen, da Papierreste evtl, nicht komplett entfernt werden können und später durchscheinen.

    Das was Du Dir da so vorstellst bekommst Du vermutlich in einer Preisklasse, die Dir vorschwebt, nicht. Die Reparatur von Jeanshosen und Gurten an Rucksäcken sind für jede Masche eine große Herausforderung. Mit einer mechanischen Maschine bist Du vermutlich am besten bedient. Meine Bernina 1030 (von 1988) konnte das alles und ich konnte es vor 5 Jahren nicht begreifen, dass die modernen Maschinen ganz schnell an ihre Grenzen stoßen. Die 1030 gibt es heute noch in einer etwas abgespeckten Version als Bernina 1008 aber mit 1200 Euro nur für Reparaturarbeiten ist sie einfach zu teuer. Du hast vermutlich auch noch auf einem alten "Eisenschwein" in der Schule das Nähen gelernt und wenn Du keinen Komfort wie 4-Stufen-Knopfloch, Zierstiche u.ä. brauchst ist so eine alte Maschine mit Motor bestimmt nicht verkehrt. Ich habe noch 2 solch alter Tretmaschinen zu hause, benutze sie aber nicht, da mir immer die 3. und 4. Hand fehlen. Zum einen bin ich auf den Kniehebel fixiert (ohne geht bei mir gar nicht) und zum anderen kann ich nur treten, wenn ich das Rad mit der Hand in Schwung bringe und gerade bei Reparaturen brauche ich zu Beginn beide Hände am Stoff, damit ich auch da nähe, wo ich möchte.

    Ich habe die Enspire auch und habe sehnsüchtig auf den Fadenauffangbehälter gewartet. Er passt perfekt und Tisch und Fußboden bleiben wesentlich sauberer, denn die Enspire ist im Vergleich zur Ovation ein richtig kleines Dreckschweinchen. Ich würde niemals anknoten, denn bei einem Farbwechsel ist spätestens eine Reinigung angesagt und die mache ich immer mit Pinsel und Staubsauger. Da würde das Garn kilometerweise angesaugt.

    Ich habe zum einen den Dampfreiniger von Kärcher mit Bügeleisen. Diese Anlage benutze ich, wenn ich im Wohnzimmer bügele mit einem Bügeltisch von Leifheit mit Absaugfunktion. Im Nähzimmer habe ich die kleine Station mit dem Keramikbügeleisen von Knittax, da mir der Dampfreiniger hier zu viel Platz braucht. Mein Bügeleisen mit Dampfgenerator steht auf dem Bügeltisch, die Variante mit angebautem Tank war mir den Aufpreis nicht wert. Bei mir ist es Knittax und nicht Laurastar geworden, da ich unbedingt ein fest montiertes Armbügelbrett haben wollte. Das Klappbügelbrett klappte bei mir ständig zusammen und die feststehenden kippen, wenn man ein Hosenbein darauf zieht. Mit der Bügelleistung bin ich zufrieden allerdings war das Bügeleisen schon zwei mal defekt. Ich muss aber gestehen, dass das Teil bei mir oft einige Stunden an ist. Ein Teil mit Abschaltautomatik macht mich wahnsinnig, da es immer dann aus geht, wenn ich es schnell mal brauche. Die Absaugfunktion ist aber nicht so dolle. Es reicht gerade so weit, dass mir die Brille nicht beschlägt und das finde ich sehr wichtig. Ich war letztens zum Kragen- und Manschettenkurs von Sebastian Hoofs. Dort habe ich eine Profibügelanlage kennen gelernt. Das Teil ist einfach nur genial. Das dampft enorm und saugt den Stoff richtig fest. Irgendwann bekomme ich mal so ein Teil und wenn Du genug Platz hast und mit 40 liegen ja noch etliche Nähjahrzente vor Dir, würde ich das Geld investieren.

    Wenn ich mir das Bild bei W6 anschaue, sieht er genauso aus wie meiner von Bernina, der schon 30 Jahre alt ist. Dazu findest Du hier oder hier (etwa nach 1 Minute) ein Video. Dein Kräusler muss nur mit der Nähfußschraube am Schaft befestigt werden. Vorher einfädeln, sonst ist es wirklich kompliziert. Mit dem Rad stellst Du die Faltentiefe und mit der verstellbaren Nase oben die Faltendichte ein. Der Stoff muss unter die Feder gezogen werden. Das musst Du vorsichtig machen, denn Du kannst ihn nicht zurück ziehen. Hinten etwas überstehen lassen. Bei meinem kann ich einstellen, ob er jeden Stich, jeden dritten oder sechsten einkräuseln soll. Außerdem kannst Du noch etwas durch die Stichlänge variieren. Den Stoff vor dem Kräuseln möglichst nicht versäubern, die Schlingen bleiben gerne hängen. Ich nähe immer in 2 Arbeitsschritten. Erst kräuseln und dann annähen. Es geht zwar auch in einem Rutsch, das braucht aber sehr viel Übung und so häufig setze ich das Teil nicht ein. Ich probiere immer an einem Reststück, wie ich den Ruffler einstellen muss. Du kannst auch über eine Kappnaht nähen. Dafür stelle ich dann den Ruffler auf 0, nähe über den Knubbel und mache diese Falte später von Hand.

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