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Posts by Zauberband

    Diese dünnen Plastikhüllen finde ich furchtbar. Hässlich und doof. Ich nutze auch nicht die Hardcover-Haube, die beim Kauf dabei war. Die finde ich viel zu unhandlich.


    Meine Maschinen haben genähte Hüllen, einfache Modelle, ohne Schnittmuster gefertigt. Wenn ich daran denke, sie überzustülpen...


    Meine neue Maschine hat nur noch eine leichte Patchworkdecke erhalten, die ich einfach drüber lege und die die Maschine an den Längsseiten vorne und hinten abdeckt. An den Stirnseiten etwas "Dachüberstand", mehr brauchts nicht. Schnell zu nähen, sieht hübsch aus, ist leicht, weht oder rutscht aber nicht runter, und ist schnell drüber gelegt.

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    Bei Leder usw mögen Klammern praktisch sein, alles und Jedes zu klammern statt die gute alte Stecknadel zu verwenden, ist für viele das Ei des Kolumnus. Nebenbei, klammern ist nie so präzise wie stecken.

    Die Klammern werden meines Wissens vor allem für Jersey genutzt. Ich nutze auch weiterhin Stecknadeln, aber seit kurzem auch sehr häufig die Klammern, nicht nur für Jersey. Sie halten erstaunlich gut, besonders gern nutze ich sie zum abstecken/schmaler stecken von fertigen Kleidungsstücken, da machen sie sich ganz ausgezeichnet und es pikt nichts mehr beim anziehen.


    Und wieso sollen sie nicht präzise sein? Die Präzision hat mit den Klammern ansich nichts zu tun, die kommt ausschließlich durch denjenigen, der die Stoffteile zusammenfügt (und sie dann klammert oder steckt).

    Softshell gibt es derzeit im Handel überall, die Qualitäten sind verschieden (unterschiedliche Dicken!), aber i.d.R. sind diese zwar alle winddicht, aber nicht wasserdicht. Vielleicht ein bischen wasserabweisend.


    Z.B. bei extremtextil gibt es Softshell auch in 3 Lagen, mit einer Membran in der Mitte. Dieser Softshell soll winddicht, atmungsaktiv sowie wasserabweisend oder, je nach Qualität, sogar wasserdicht sein.


    Hat jemand Erfahrungen mit diesem Stoff? Preislich ist er kaum teurer, und er klingt sehr interessant. Allerdings ist die Farbauswahl mager, und dann nur uni-farben. Ich denke darüber nach, ihn für einen Kurzmantel zu kaufen. Dass die Nähte dann nicht wasserdicht sind, ist mir klar.

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    wir besitzen keine einfache Nähmaschine, sondern einen Näh - Computer, und der ist empfindlicher als eine Nähmaschiene, schließlich kann er ja auch so viel mehr!

    Nunja. Es gibt auch "Näh-Computer", die NICHT derart empfindlich sind. Ich denke da z.B. an meine Vorgängermaschine von Brother, die NX 600. Von der kam nie ein "mimimi, das Garn mag ich nicht". Die hat anstandslos alles vernäht, was ich ihr vorgesetzt habe.

    Ich habe mittlerweile mal ein Probestück genäht, zumindest aus den Vorder- und Rückenteilen. Die oberen Teile passen ganz gut, die unteren sind Säcke. Das geht gar nicht, da komme ich auch mit (moderaten) Änderungen nicht mehr weiter. Bzw. müsste ich so sehr ändern, dass der Schnitt als solcher gefährdet ist. Der Schnitt war ja als Umstandsmantel ausgelegt, mit Mehrweite hatte ich natürlich gerechnet. Allerdings ist auf dem zugehörigen Foto davon absolut nichts zu sehen, daher hatte ich angenommen, den Schnitt nutzen zu können. Das wird wohl nix. Ich denke, ich werde doch auf einen anderen Schnitt zurück greifen.

    Leider sind die üblichen meist relativ gerade geschnittenen Softshell-Jacken-Schnitte nichts für mich, sie vertragen sich nicht mit meinem Körperbau. Ich muss daher normale Kurzmantelschnitte verwenden, und dann immer erheblich ändern: Kapuze dazu konstruieren, Halsausschnitte enger machen, Reißverschlüsse einplanen, etc.

    Hallo Silke,


    das Problem mit dem Auslassen der Stiche scheint behoben. Offenbar war dafür (und für andere Problemchen) das verwendete Garn verantwortlich. Seitdem ich nur noch Gütermann (habe derzeit kein anderes Markengarn zur Verfügung) verwende, funktioniert das.

    Allerdings, wenn nur eine winzige Kleinigkeit unstimmig ist, gibt es wieder unsauberes Nähen. Letztens hatte ich Probleme mit dem Zickzack und auch mit der Zwillingsnaht. Die Stiche waren nicht ausreichend dehnbar. da war wohl etwas mit der Fadenspannung, allerdings bin ich erst nicht drauf gekommen, was die Ursache ist. Es war schließlich Folgendes: Bei der Unterfadenspule hatte sich der Anfang des Garns ein paar mm abgewickelt bzw. war beim weiteren Aufspulen nicht vom übrigen Garn verdeckt worden. Das passiert ja manchmal. Ich habe das Fitzelchen abgeschnitten und dann war es gut.


    Also meine Meinung: Es ist eine schöne Maschine, aber sie ist eine ausgesprochene DIVA. Sobald irgendeine Winzigkeit nicht 100%ig korrekt ist, näht sie nicht mehr sauber.


    Die Schwierigkeiten beim Nadelwechsel bestehen weiterhin, die Nadel geht immer nur schwer raus.

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    Der Ärmel wird ja Richtung Manschette enger.

    Ja. Und Richtung Schulter weiter. Da Du kürzt, wir der Stoff ansich weiter. Wieviel Weite Du bezüglich des Armes hast, steht auf einem anderen Blatt.

    Auch ohne Mehrweite kannst Du ein Bündchen annähen, dann wird halt keine Mehrweite eingehalten. Das Bündchen bringt trotzdem Form und einen ordentlichen Abschluss.

    Im Rückenteil möchte ich keine Teilungsnähte einfügen. Im Gegenteil, ich plane so etwas hier:


    il_570xN.1747466578_k9vc (Large).jpg


    Die Quernaht im Rücken habe ich am Schnittmuster bereits eingefügt (bzw. das Schnittteil geteilt). Da das Schnittmuster solch eine Naht für vorne bereits vorsieht, ist das einfach. Das Unterteil werde ich im Stoffbruch zuschneiden. Das geht gut, da die hintere Mitte ab der Quernaht ganz gerade verläuft. Die Mehrweite für die Kellerfalte ist leicht eingefügt.

    Im Rückenteil hat das keine Teilingsnähte, nur vorne (vermutlich, weil es eigentlich ein Umstandsmantel ist).


    Also spontan würde ich das auch so sehen, aber:

    Ich habe die Mehrweite am Rückenteil (an den Seitennähten) zugegeben. Da kommt bei mir aber gut was drauf, so dass quasi eine ganz neue Rundung entsteht. Diese Rundung muss ich doch auch auf die Seitennähte des Vorderteils übertragen. Denke ich.

    Damit hätte ich dann allerdings alles bei den Seitennähten zugegeben, aber nicht an den Teilungsnähten vorn.

    Teile ich hingegen die Mehrweite gleichmäßig auf, kriege ich Probleme mit der Passform an den Seitennähten...


    :confused:

    Bin gerade bei diversen Änderungen am Schnittmuster. Ich möchte Weite bei den unteren Vorderteilen zugeben, dort sind Teilungsnähte:


    Verteile ich die Mehrweite gleichmäßig an vorderem und seitlichen (unteren) Vorderteil, oder - so wie beim unteren Rückenteil - nur an den äußeren Nähten (also nur am seitlichen unteren Vorderteil)?

    Ok, vielen Dank.


    Wie wäre das, wenn ich keinen Untertritt möchte und statt dessen eine Reißverschlussabdeckung oben drauf? Kann ich da nicht (zum Teil) den Stoffbereich der Knopfleiste verwenden, zumindest auf einer Seite?


    Oder macht man üblicherweise beides - Untertritt UND Abdeckung?

    Hallo,

    ich möchte mir einen Softshellmantel nähen und finde (bei Burda) überhaupt kaum etwas mit Reißverschluss. Abgesehen davon hätte ich zwei oder drei Schnitte, die ich verwenden könnte. Also werde ich wohl umarbeiten.


    Wie muss ich denn das Schnittmuster an der vorderen Mitte ändern, um Platz für den Reißverschluss zu schaffen? Schön wäre auch ein Untertritt o.ä., damit das Ganze winddicht bleibt.


    Ich denke gerade über diesen Schnitt nach. Ich brauche ihn nicht als Umstandsmantel, aber die Weite passt schon... :P

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    Sind sie Mitglied? Nein.

    Dann gebe ich keine Auskunft.


    Genau diese Antwort kenne ich auch von anderen (Berufs-)Verbänden. Dass die Ihren Service für MITGLIEDER anbieten, ist in Ordnung. Aber anstatt zumindest Bedauern auszudrücken und einen netten Eindruck zu hinterlassen (was evtl. auch gleich potentielle Mitglieder anwerben könnte), ist die allererste Frage nach der Mitgliedschaft und wird dann sofort mit einem Schulterzucken (man spürt es förmlich durch den Telefonhörer) diese "Ist-mir-egal, geht-uns-nichts-an"-Haltung mitgeteilt und signalisiert. Ätzend.

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    Gegen das verwackeln hilft 'nen Schreibtischlampenfuß (wahlweise zum anschrauben oder durch Eigengewicht standfest) und ein Selfie-Stick.


    ;):saint::party:Kinners, ich hab nicht mal ein Mobil-Telefon. Von 'nem Smartie ganz zu schweigen. Aber selbst mir fallen solche praktischen Daniel-Drüsentrieb-Helferlein-Lösungen ein.

    Stellt Euch also bitte nicht unkreativer, als ihr seid!


    Natürlich kann man das so lösen, aber darum geht es ja nicht. Das Ziel ist eine neue, reibungslos funktionierende Technik neuester Forschung, kein "Ich-bastel-mir-das-zurecht-Experiment". So lange das ganze auf diesem Niveau funktioniert, wird es sich nicht durchsetzen.

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    Der Trick soll doch sein, das man das Papier nicht mehr braucht?!


    Eben! Darum geht es ja gerade.


    In der Theorie wird das Ganze wohl möglich sein, aber die Praxis ist sicher noch nicht so weit. Wie soll das denn dunktionieren?! Das Bild soll mittels Handy auf den Stoff projiziert werden. Dafür müsste das Handy fest positioniert sein. Es wird aber mit der Hand gehalten, und das ist eben nicht statisch. Mal ganz davon abgesehen, dass man mit einer Hand nicht auf Stoff zeichnen kann, da dieser sich verzieht, verrutscht, etc. Das Zeichnen auf Stoff selbst funktioniert ja noch nicht in jedem Fall, je nach Stoffart.


    Dann gibt es diesen Artikel (ausgerechnet) in der Bild-Zeitung. Und wenn man mal im Internet sucht, gibt es außer diesem Artikel und der Eigenwerbung dieser Firma keinerlei Berichte dazu! Ich halte den Artikel für einen Lückenfüller in der Zeitung.


    Und wie oben bereits gesagt, über Augmented Reality wird - in der Wissenschaft !! - schon seit über 10 Jahren geforscht und gesprochen. Man hat das damals schon für Anwendungen im Haushalt, z.B. Benutzung von Kühlschrank oder Backofen, überlegt. So richtig anwendungsfertig für die Praxis ist das Ganze aber bis heute nicht. Es ist halt ein wissenschaftliches Forschungsgebiet - was über den Einsatz und Erfolg in der Praxis noch gar nichts aussagt. Es gibt reihenweise Forschungsprojekte, die groß angelegt und mittels Millionen gefördert werden, über viele Jahre, und am Ende wird das Projekt nach Ablauf der Förderung (Zeitablauf) beendet. Mit vielen wissenschaftlichen Ergebnissen, aber ohne nennenswerte praktische Umsetzung. Das gemeine an Forschung ist, dass sie nicht immer zu praktisch nutzbaren Ergebnissen führt bzw. die Forschung dann doch noch nicht soweit ist... ;)

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    Das sind halt so die Probleme, die man hat, wenn es kein Nähzimmer gibt.

    Meinst Du.


    Ich habe ein Nähzimmer. Für jede Maschine einen eigenen Tisch, einer davon 1,80 m lang. Dreimal darfst Du raten, wo ich zuschneide? Auf dem Wohnzimmer-Esstisch. Also den Stoff (mit der Schere). Die Schneidematte für den Rollschneider liegt auf dem anderen (hohen) Wohnzimmertisch. Warum? Na weil der große Tisch im Nähzimmer voll ist mit Gedöns, abgesehen von der Nähmaschine. Und die Maschine braucht mitsamt Anschiebetisch schon für sich alleine 66 cm in der Breite. Ich belege also derzeit (schon seit Weihnachten) vier Tische mit Nähzeug.


    Ich will damit sagen, ein Nähzimmer löst nicht alle Probleme.


    Aber was solls, wenn der Platz nicht reicht, hätten wir ja noch den Küchen-Esstisch :steckenpferd:

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