Beiträge von Sporcherin

    Es ist nicht so, dass mir die Lust zum Nähen fehlt. Mit fehlt die nötige Energie.

    Jetzt habe ich diese eine Woche Urlaub und dachte eigentlich, dass ich die nutzen könnte. (...) Am Ende bin ich dann sauer über mich selbst (...)

    Erst mal eine Tasse :kaffee: und ein Trostkeks :keks: für Dich.


    Du hattest in der letzten Zeit viele Veränderungen in Deinem Leben zu wuppen. Der Umzug, der nicht einfach war, die neue Wohnung einrichten, in eine andere Abteilung wechseln, Dich dort zurecht finden, neue Aufgaben erledigen und dann das Home-Office ohne ausreichend Platz. Das alles hat an Deinen Nerven gezehrt und Deinen Energievorrat vollständig aufgebraucht.


    Wenn Du merkst, daß das Nähen im Moment zu kraftraubend ist, dann schmökere in einem guten Buch oder mach' einen kleinen Spaziergang, für eine halbe Stunde einfach mal die Gegend angucken.


    Urlaubszeit muß nicht sinnvoll genutzt werden. Sie darf, meiner Meinung nach, fröhlich verplempert werden.


    Wenn ich Urlaub habe, dann schlafe ich die ersten drei Tage nahezu durch. Erst dann bin ich in der Lage etwas zu tun, ob sinnvoll oder unsinnig :pfeifen: - das sei mal dahin gestellt. Zwar ärgere ich mich regelmäßig ein bißchen über drei vertane Urlaubstage, doch ich weiß genau, daß mir meine Schlaftage gut getan haben.


    Ich wünsch' Dir, daß Du einen Weg findest Dich zu erholen und Deinen Ärger über Dich selbst in Luft aufzulösen.

    (...)

    aus versehen was mit gefasst, was nicht in die Naht sollte-> mühsam getrennt

    2. Versuch.....ausgegangen wie der erste

    3. Versuch.....prima genäht, aber ohne Unterfaden, weil Spule alle:mauer:


    (...) Hab grad das Gummiband für meine Jogginghose zugeschnitten und zusammengenäht. Dummerweise, hab ich vergessen es zuerst in den Bund einzuziehen. (...)

    Trostkekse :keks: und Kaffee :kaffee: rüberschieb ....

    (...) aber ich habe noch nie irgendwas gemacht, was in Richtung stopfen geht und wüsste tatswnkcht, wie man das richtig und nicht rumgestümpert macht.

    Eventuell kannst Du vorsichtig probieren mit einem fabrlich Nähfaden mit der Nähnadel zu häkeln. Das ist eine pfriemlige Fusselarbeit, funktioniert mit viel Gelduld und bei guten Licht. Stopfen über Kreuz (weben) würde ich nicht machen, weil das sichtbar bleibt.

    Ich markiere mir damit auf dem Schnittteil die entsprechende Körperseite nicht die Stoffseite. (...)

    Auf den ausgeschnittenen Teilen ist das mit dem entsprechend farbigen Stift drauf geschrieben.


    (...) Sporchis Nadelindex beeindruckt mich, dafür wäre ich aber zu ...chaotisch :confused:?

    Meine Stecknadeln sind bereits fabrlich sortiert in den Kaktus gesteckt -> Nadelkaktus


    (...) erzähl ich mal von meiner "Problembluse":rofl: (...) Und jetzt zeige ich sie euch einmal, finde sie jetzt gar nicht mal mehr so schlecht:

    Ich finde, daß Dir die Bluse prima gelungen ist. Viel Freude beim Anziehen.

    Damit ich Innen- und Außenseite nicht verwechsle, klebe ich ein Stückchen Malerkrepp auf den Stoff und schreib' mir "innen" oder eben "außen" drauf. Mit rechts und links kann ich beim Stoff wenig anfangen, innen und außen finde ich für mich klarer.


    Für das Stecken verwende ich meinen Stecknadel-Farbcode

    mit weißen Köpfchen für das Vorderteil

    mit schwarzen Köpfchen für das Hinterteil (gedanklich Arschteil)

    mit grünen Köpfchen für die rechte Kleidungsstückseite
    mit blauen Köpfchen die linke Kleidungsstückseite


    Ist etwas in grün und weiß gesteckt, dann weiß ich, es ist die rechte Naht der Vorderseite, wenn ich es an hätte. Auch die ausgeschnittenen Teile markiere ich so. Das hat mir sehr geholfen.

    Meine ersten Nähversuche zu Schulzeiten hab' ich auf Omas Tretomobil, einer damals schon uralten Singer mit Schwingschiffchen aus den zwanziger Jahren gemacht. In der Schule standen vier Pfäfflinge, zwei elektrische und zwei zum Treten.


    Die erste eigene Nähmaschine hab' ich von Freunden 2012 geschenkt bekommen als ich mich ernsthaft für's Nähen interessierte.


    Die Vorbesitzerin war eine efrige und versierte Näherin, die die -> Ideal Super Automatik 785 samt zugehörigen Horn-Schrank Mitte der sechziger Jahre gekauft und bis zu ihrem Tod 2012 regelmäßig genutzt und sehr gepflegt hatte.


    Mit den Nähleistungen der alten, mechanischen Nähmaschine bin ich sehr zufrieden. Sie hat einen verstellbaren Füßchendruck, alle damals notwendigen Nutzstiche (auch Elastikstiche), ein vier-Stufen-Knopfloch und einige, hübsche Zierstiche.


    Viele dieser Stiche funktionieren bei entsprechender Länge- und Breiteneinstellung auch mit der Zwillingsnadel. Desweiteren verfügt sie über eine Stopffunktion. Positiv finde ich, daß sie einen hohen und breiten Stoffdurchlaß hat, bei dem auch große Teile ohne Gezerre oder Gewurschtele Platz finden.


    Meine "Anni" näht alle haushaltsüblichen Stoffe bis zu etwa sieben Lagen (abhängig von der Stoffdicke und Stichwahl) einwandfrei. Moderne Jerseystoffe kann ich auch mit ihr nähen, wenn ich langsam Gas gebe. Bei Lycra oder bielastischen Stoffen für Sportkleidung wird es ziemlich knifflig, ebenso bei Pailetten- oder Folienstoffen. Es ist machbar, kostet mich allerdings zu viel Nerven.


    Eine so alte Nähmaschine bedarf einer sorgsamen und regelmäßigen Pflege, also Säuberung, Ölen und alle zwei Jahre eine Kur beim Fachmann. Die Anni ist jetzt 56 Jahre alt und zeigt kaum Alterserscheinungen. Erneuert wurden in den letzten Jahren das Anlasserpedal, die Glühbirne und ein Zähnrädchen im Inneren.



    2015 habe ich eine -> Elna 5000 aus dem Baujahr 1985 geschenkt bekommen. Für sie habe ich einen gebrauchten Rauschenberg-Nähtisch gekauft, in dem sie fest eingebaut ist.


    Diese Nähmaschine hat keinen einstellbaren Füßchendruck, wartet dafür mit voreinstellbarer Nähgeschwindigkeit (Igel oder Hase) und der Einstellmöglichkeit für Nadelstop oben oder unten auf.


    Ich schätze an ihr den ruhigen Lauf, die einfache Einstellung der Stiche und deren Länge, sowie die Präzision ihrer Nähte. Mit ihr kann ich punktgenau an der Stelle anhalten, an der ich es möchte.


    Flutschjersey, Lycra und bielastische Stoffe sind auch mit ihr nicht ganz ohne Nervenverlust, weil der verstellbare Füßchendruck fehlt. Ihre Stoffdurchreiche ist nicht so hoch, wie bei der Ideal, was bei größeren Stoffteilen manchmal von Vorteil wäre.


    Die Elna ist jetzt 36 Jahre alt. Bis auf ein selbst verursachtes Malheur, das vom Fachmann wieder in Stand gesetzt werden mußte, läuft die "Stéphanie de la Suisse" wie ein Schweizer Uhrwerk.



    Eine -> Ideal Zick Zack de Luxe im Koffer wohnt auch noch bei mir daheim. Ich hab' sie in einem sehr guten Zustand vor Jahren auf einem Trempelmarkt von einem älteren Herrn für wenige €urönchen gekauft. Die Ideal ist jetzt 66 Jahre alt.


    Sie näht nur Gerad- und Zick-Zack-Stich, beides auch mit Zwillingsnadel. Das Einlegen der Spule erfolgt von links, wobei ich mir regelmäßig in den Finger zwicke. Sie muß dazu hochgeklappt werden und sie ist sehr schwer, dafür wünschte ich mir manchmal eine dritte Hand.


    Die alte Eisenlady kommt gelegentlich für derbe Materialien zum Einsatz und begleitet mich zu den Nähtreffen in Fürth. Auch sie bedarf einer sorgfältigen Pflege nach getaner Arbeit. Erneuert wurde auch bei ihr der Anlasser, weil der alte unauffindbar verschwunden war.



    Die vierte Nähmaschine, die ich habe, ist eine -> Singer G 411, die in einem Singer-Versenk-Klapp-Schränkchen eingebaut ist. Ich hab' sie ganz überraschend von der alten Dame, die im Haus gegenüber wohnte, geschenkt bekommen, als diese in Altersheim gezogen ist. Als Dankeschön dafür, daß ich ab und an mal einige Näharbeiten bei ihr daheim auf der G 411 erledigte, als sie noch meine Nachbarin war.


    Diese alte Singer (Kaufdatum 1957) zaubert den Ketten- und den Steppstich sauber in jeden Stoff, auch in Lycra. Sie hat bereits einstellbaren Füßchendruck. Mit ihren vielen Stichwahlscheiben sind allerlei Dekostiche möglich, auch mit der Zwillingsnadel.


    Ihre leicht schräg stehende Nadel ermöglicht stets einwandfreien Blick auf die Nadel und die Naht. Mir gefällt die gerundete Lampenabdeckung aus Echtglas sehr gut.


    Die 411 kann Nähen, Stopfen, sowie auch Sticken und Knöpfe annähen (wenn man es denn beherrscht :pfeifen: sie dafür richtig zu bedienen).


    Die Singer ist jetzt 64 Jahre alt und kann, meiner Meinung nach, mit ihrer konstanten Nähleistung mit modernen Maschinen mithalten. Sie hat vor vier Jahren einen neuen Anlasser bekommen und ich habe eine fehlende Stichwahlscheibe gebraucht gekauft.


    Allerdings ist sie eine "Ölfresserin", denn sie braucht mehr Zuwendung als die anderen drei Oldies. Ebenso muß sie pendatisch nach dem Nähen gereinigt werden, da sie eine liegende Spule hat.



    Ich sehe für mich aktuell keine Notwendigkeit eine moderne Nähmaschine anzuschaffen, weil die vorhandenen für meine Ansprüche vollkommen ausreichen.

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