Juhu, heute kann ich Euch endlich zeigen, was sich in dem Säckchen 1 versteckt hat.
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Ich zeig Sie Euch gleich noch einzeln, aber erst mal bekommt Ihr ein Foto mit allen acht drauf. Das sind Bonbonshaker nach einer Idee (die echt viral gegangen ist) von Handmade by Annie. Die kann man mit allem möglichen füllen, aber besonders gut gefiel mir in dem Video die Idee mit den Nähutensilien.
Ich habe dafür beschichtete Baumwolle und ein transparentes Tischtuch genommen und erst mal ein bisschen mit den Maßen experimentiert, weil ich das mit den Originalmaßen nicht zugenäht bekam. Auch zum Wenden war das nicht so einfach, weil das Vinyl ein bisschen bockig war.
Ich habe jeweils eine Garnrolle, einige große und kleine Knöpfe und eine Sicherheitsnadel "eingepackt".
Durch die verschiedenen Garnfarben und Knöpfe wirkt jedes ein bisschen anders. Bei Jennifer und Jessica konnte ich noch auf die Farbe achten - Jennifer sagte nämlich am Wochenende noch, dass rot mal so gar nicht ihre Farbe ist und Jessica hatte einen roten Pulli an ![]()
Bei allen anderen ist es Zufall, welches Päckchen sie erwischen.
Die Bonbonkante habe ich mit einer speziellen Zackenschere geschnitten, die runde Bögen statt Zacken schneidet. Die habe ich extra dafür bestellt und prompt hat Amazon dann erst mal eine ganz normale geschickt.
Jeder Bonbonshaker hat dann noch eine 5mm Öse eingestanzt bekommen. Das habe ich mit dem Prym Vario Tool gemacht und da war ich echt super froh, dass ich das hatte, weil ich eigentlich drei Hände gebraucht hätte.
Damit man das an eine Tasche oder ähnliches hängen kann, kommt noch eine Kugelkette durch die Öse. Da habe ich eine Packung bunte gekauft, aber kurz vor dem Nähwochenende partout nicht mehr gefunden. Ich habe dann von ein paar Sachen von meiner Tochter die silbernen abgemacht, so dass ich in Bad Waldsee wenigstens die zwei für Jennifer und Jessica verpacken könnte.
Aber dann kam mir der Zufall zu Hilfe. Eine Teilnehmerin hatte 3D Anhänger dabei und dafür auch bunte Kugelketten mitgebracht. Ihr konnte ich dann ein paar abkaufen und sie dadurch doch noch alle vor Ort fertig machen.
Was meint Ihr? Süß oder Verschwendung? Eine Freundin von mir meinte in unserem lokalen monatlichen Nähtreffen, dass das doch die totale Verschwendung sei, schließlich könne man mit dem Garn und den Knöpfen ja noch was machen. Ich fand die Idee aber so supersüß, dass ich die unbedingt so umsetzen wollte.
