Und weil sich meine Tochter dann auch so sehr ein solches Minitäschchen gewünscht hat und zu der Zeit auch noch ein Wichtelgeschenk für einen Klassenkameraden brauchte, habe ich dann nochmal zwei weitere (also insgesamt 10) genäht.
Am Freitag erzählte sie mir freudestrahlend, dass er sich so sehr über dieses Minitäschchen gefreut hat (das war eigentlich nur die Beigabe). Und sie hat dann gesagt, dass ihre Mama das auch Resten als Upcycling genäht hat und er fand das total cool.
Das dritte Türchen waren dann kleine Minitäschchen aus Jeansresten. Auch das habe ich nach einem Video von Handmadebyanni genäht (merkt man kaum, dass ich den Kanal liebe, oder?)
Die Täschchen waren an sich relativ schnell genäht. Ich habe jeweils ein Label aufgenäht und einen regenbogenfarbigen Reißverschluss genutzt. Der hat auf dem Nähtreffen viele Bewunderer gefunden, dabei sind in den Täschchen immer nur wenige cm zu sehen.
Das die Täschchen ein bisschen tricky zu nähen gemacht hat, ist die Minigröße. Das war ziemlich fummelig und hat beim Wenden echt Geduld gebraucht. Aber ich finde die soooo süß.
Ich wollte Euch ja auch noch zeigen, was in den anderen Türchen des Adventskalenders für meine Nähfreundinnen drin war.
Im zweiten Türchen war nichts selbstgenähtes, weil die Idee, die ich dafür hatte, nicht geklappt hat. Dafür habe ich Tüddel wie Labels, einen bunten Karabiner und einen Needles Minder in Nähmaschinenform ausgesucht und die jeweils in ein Organzasäckchen verpackt.
Ja, die Freundin hat sich super doll gefreut und ein anderes Kind hat gefragt, wo sie diese tolle Tasche gekauft hat. Meine Tochter sagte dann "Die kann man nicht kaufen, die habe ich selbst genäht" und als sie mir das erzählte, klang sie sehr stolz.
Aus den Resten der Bananenstoffe möchte ich nun für meine Tochter, die Freundin, die das Federmäppchen bekommen hat und eine weitere Freundin noch kleine Boxy Bags nähen, dann haben die drei Mädels nämlich das Gleiche. Das tut meiner Tochter gerade gut, weil es in ihrer Klasse einfach schwierig ist.
Die Tasche gefällt mit super gut und der Ananasblock ist auch richtig toll genäht.
Ich mag auch die freie Schneidetechnik sehr. So habe ich damals meinen ersten Quilt - für meine Oma zum 90. Geburtstag - genäht. Der ist inzwischen verbrannt und mit ihr in der Urne. Aber die Technik hat mir damals sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten dabei 6 Stoffe aufeinander und haben dann geschnitten. Dadurch passen die Schnitte super aneinander. Drumherum hatte ich einen Uni als Rahmen und einen Kontraststoff für die kleinen Quadrate zwischen den Rahmen.
Eine Software benötigst Du für den Anfang sicher noch nicht. Viele Einstellungen lassen sich an der Maschine vornehmen.
Viel wichtiger finde ich für den Anfang wie groß die Stickfläche sein soll. Unter 13 x 18 cm macht es für mich nicht ganz so viel Sinn. Denn die meisten käuflich zu erwerbenden Stickdateien sind größer als 10 x 10 cm. Zudem wirst Du schnell merken, welche Möglichkeiten sich mit der Stickmaschine erschließen. Zum Beispiel gibt es da ITH (In the Hoop - also im Rahmen) Dateien, wo kleine Täschchen, Kuscheltiere, Schlüsselanhänger etc.) komplett oder überwiegend direkt von der Maschine "genäht" werden. Schon alleine dafür wirst Du dann auf jeden Fall 13 x 18 cm brauchen. Der Tip meines Fachhändlers war damals, vorher mal zu schauen, welche Dateien ich mag und dabei drauf zu achten, wie groß die Datei ist und wie groß daher der Stickbereich muss.
Ich sticke auch schon sehr lange auf Brother Stickmaschinen, zunächst auf einer 13 x 18 cm und inzwischen auf der Brother V3, die einen 18 x 30 cm großen Stickbereich hat.
Neu gibt es als 13 x 18 cm Maschine z.B. die Brother Innov-is F 540E. Neu liegt sie etwas über Deinem Budget, aber Du hast ja auch die Möglichkeit, nach einer ähnlichen Maschine gebraucht zu suchen.
Inzwischen geht es wieder. In den ersten Minuten tat es sehr weh und der Finger hat gepocht. Aber jetzt sind die Steristrips drauf und ein Pflaster drüber und jetzt stört es mich schon gar nicht mehr so.
Nähen könnte man jetzt schon nicht mehr. Deshalb brauche ich morgen auch nicht in die Notambulanz gehen. Genau deshalb habe ich ja vorhin bei dem Ärzteteam der TK angerufen. Weil ich selbst nicht wusste, wann man nähen müsste. Der Arzt sagte, wenn der Schnitt sehr tief ist oder die Wunde sehr klafft oder wenn es nicht aufhört zu bluten. Alles drei war nicht der Fall und als ich sagte, dass die Wundränder eigentlich schon wieder aneinander sind, meinte er, das da die Steristrips reichen. Wahrscheinlich hätte auch ein Pflaster gereicht, aber ich wollte sicher gehen und bin dann eine Weile durch die Gegend gefahren, weil die Notapotheke heute weiter weg war (gestern wäre es meine Stammapotheke gewesen).
Ach seid Ihr alle lieb! Vielen Dank dafür. Ja ich glaube die Freundin wird sich freuen. Aber es war auch so wichtig, dass meine Tochter gesehen hat, wie schnell man so ein Täschchen nähen kann. Ich habe mitgeholfen, weil sie sonst die Lust verloren hätte, aber sie hat das super gemacht und sogar alleine eingefädelt.
Heute Nachmittag wollte ich dann wieder mit Jeans nähen und habe versucht. den Bund von den Jeans abzutrennen. Mein normaler Trenner war nicht mehr scharf genug. Also habe ich den Nahttrenner von Tula Pink (eine Art Skalpell) genommen und damit ging es ganz gut. Bei der zweiten Jeans war ich aber so genervt und da hätte ich einfach aufhören sollen... Kurz danach hatte ich mir voll in den Finger geschnitten. Ich wusste nicht, ob man das nähen muss. Also erst mit meiner Krankenkasse telefoniert bzw. mit einem Arzt und der meinte das müsste mit Steristrips gehen. Die haben wir da aber nicht gefunden und so war ich gerade in der Notapotheke - nähen kann auch gefährlich werden.
Ich habe heute ziemlich spontan etwas mit meiner Tochter genäht. Sie ist nächste Woche zu einem Kindergeburtstag von einem Mädchen eingeladen, das ihr gerade sehr wichtig ist. Sie hat sich etwas aus der Geschenkebox ihrer Freundin ausgesucht, war damit aber noch nicht 100% glücklich. Ich habe ihr deshalb vorgeschlagen, noch ein Stiftemäppchen als persönliches Geschenk zu nähen.
Das ist das Ergebnis und ich muss sagen, ich mag es sehr. Den Stoff (bzw. die Stoffe, denn innen ist der Bananenstoff in grün) habe ich im September bei einem Nähwochenende in einem Karton zum Verschenken gefunden und in den Monaten seither war ich echt nicht sicher, ob ich eine Idee dafür habe.
Vorhin sind mir die beiden sofort ins Auge gesprungen und ich fand das super für ein Mädchen, das 10 Jahre alt wird.
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in eine Seitennaht haben wir noch ein Label eingenäht und oben ein Bändchen, so dass man den Reißverschluss leichter öffnen kann.
Das mit dem Organizer ist mal ne gute Idee. Wollte gestern mein Tool ausprobieren und bin gescheitert. Nicht eine vernünftige Kam Snaps oder auch Jerseydruckknöpfe ,die im Stoff halten, hingekriegt. Alles reißt beim ersten öffnen aus.
Und vom Chaos auf dem Tisch ganz zu schweigen. Muss wohl nochmal in Ruhe die Videos schauen, sollen in Babykleidung und da müssen sie stabil halten.
An was ist das gescheitert? Vielleicht können wir ja helfen? Ich habe früher als meine Tochter noch ein Baby war, unzählige Jerseyknöpfe in Bodys gepresst und da ist nie einer rausgegangen.
In doppelt gelegte Bündchen geht das auf jeden Fall, direkt in den Jersey würde ich eventuell mit einem ganz leichten Vlies verstärken. Kamsnaps drücke ich nur noch in Webware - da würde ich auf jeden Fall mit einem Vlies verstärken.
Hast Du die Zange oder eine Presse oder machst Du das mit dem Hammer?
Der Kardinal ist wunderschön geworden! Ich hatte ja ein bisschen auf die Eule spekuliert, aber wahrscheinlich wäre der im Dezember auch zu aufwändig geworden.
Hach ich freu mich echt sehr, dass Euch dieses erste Türchen so gefällt. Meine Freundin, die das mit der Verschwendung gesagt hat, ist eine ganz liebe und der hat das auch gefallen, als es fertig war. Aber zu ihr würde das nicht passen. Sie bewahrt auch noch alle Stoffe auf, die 1,5 x 1,5 cm groß sind... Dafür hätte ich gar keinen Platz.
Ich möchte Euch aber unbedingt noch was zeigen. Ich habe mir für mein Prym Vario Tool bei Etsy zwei Werkzeug Organizer gekauft, um die verschiedenen Werkzeuge für die Druckknöpfe, Ösen und Nieten zu organisieren. Jetzt kam ich in den letzten Tagen endlich mal dazu, das auch zu beschriften. Nun weiß ich genau, wozu welches Werkzeug da ist und finde es hoffentlich auch ganz schnell.
Jetzt fehlt nur noch die Tasche dazu. Das soll die Friesian Pouch von Sew Sweetness werden. Die muss ich noch ändern, damit das passt. Aber das schaffe ich hoffentlich 2026. Die Idee ist, dass die Presse im mittleren großen Fach ist und die Werkzeuge dann in den oberen und unteren Fächern. Ggf. muss ich das so planen, dass eventuell noch ein dritter Organizer reinpasst, denn wenn die beiden Werkzeuge die noch bestellt habe da sind, sind die beiden voll. Aktuell gibt es glaube ich nicht mehr Werkzeuge, aber wer weiß...
Definitiv eine süße Idee Und ich freu mich voll drüber. Kommt an meine "Laden-Tasche", d.h. hab ich jetzt immer dabei.
Darüber freue ich mich soooooo sehr, kannst Dir das gar nicht vorstellen.
Meine Therapeutin meinte letzte Woche (nicht darauf bezogen), in einem ihrer Tests würde man sehen, dass ich u.a. bei Aufopferung auffällige Werte habe. Damit konnte ich erst gar nichts anfangen, aber als sie dann meinte, dass ich mehr für andere mache als für mich selbst, musste ich lächeln. Denn das macht mich tatsächlich glücklich, sehr sogar.
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