Beiträge von Tante Eva

    Ich finde, die Nähmaschinenhersteller können froh und dankbar sein, dass es so viele social-media-Kanäle gibt, auf denen sich Hobbyschneiderinnen tummeln 😉...

    Ich glaub wir treiben uns in unterschiedlichen Ecken rum, ich sehe unglaublich viel Zubehör, das man hier da und dort definitiv noch dringend braucht, aber relativ wenig "und jetzt habe ich eine neue Nähmaschine/Overlock/Coverstitch, weil Feature X ja sooo toll ist". Aber ich habe definitiv Youtube-Kanäle abonniert, die gefühlt jeden Monat einen neuen Rollschneider ausprobieren.


    (Ich muss zugeben, ich bin für den ganzen Zubehörkleinkrams auch anfällig. Garnicht gut bei unserer kleinen Wohnung, da muss ich aufpassen.)

    Ich habe eine Zeit lang viele Röcke getragen, da hat mir meine Mutter zwei Unterröcke genäht, damit diese besser fallen. Das hat prima geklappt damals, ich kann mich an nichts störendes erinnern - dummerweise aber auch nicht mehr an die Details der Unterröcke. Ich versuche aber mal aufzuschreiben, woran ich mich erinnere.


    Der Bund oben war entweder sehr, sehr schmal oder sehr, sehr dünn, vielleicht beides, der Gummi war auf jeden Fall weich. So ähnlich wie bei einer Unterhose?

    Der Stoff war sehr leicht und glatt (ich glaube es war sogar Seide) und ging ca. bis Mitte der Oberschenkel, d.h. der Bund musste auch nicht viel Stoff oben halten.


    Ich kann nicht ausschließen, dass sie einfach eine Stoffbahn dünne Seide mit meinem Hüftumfang abgeschnitten hat, zusammengenäht, oben einen Tunnel reingenäht und dann einfach einen ganz weichen Wäschegummi durchgezogen. Würde mich ehrlich gesagt nicht überraschen.


    Ich fand es damals sehr praktisch. Mein Plan ist tatsächlich, mir wieder mehr Röcke zu nähen und das mit den Unterröcken von damals wieder aufzugreifen.

    Die beiden neuen Kleider sehen richtig toll aus!



    Ja, ohne die Jacje ist der Kontrast tatsächlich viel zu stark und die Sdchuhe wirken viel zu plump. Mit Jacke (schwarz, so bisschen Chanel-Stil, sah es - zumindest vorm heimischen Spiegel - ganz gut aus.

    Aber auch hier ähnliches Problem wie beim Schmuck. Ich wollte vorher nicht extra welche kaufen, weil ich gehofft hatte, vor Ort fündig zu werden.

    Leider war dem nicht so. Es gab einen oder zwei Anbieter mit Schuhen aber nichts nach meiner Vorstellung und für die aufgerufenen Preise, da hätten mir die Schuhe schon wirklich richtig gut gefallen müssen.

    Naja, ist doch auch vernünftiger so, oder? (Das mit der Jacke kann ich mir auch gut vorstellen, das hat bestimmt gut gepasst - zumindest in meinem Kopf tut es das)

    Bei mir war es bisher jedes Mal so, dass es ein Fehlkauf wurde, wenn ich mir verordnet habe, jetzt die passenden Schuhe/Schmuck/Jacke/etc. zu finden und zu kaufen.


    Da ist es doch besser, man trägt es mal testweise mit dem nicht ganz passenden, was eh schon da ist, und hat Zeit zum Überlegen und Suchen für genau das Richtige. Irgendwann bald findest du es bestimmt :) Ich drück dir da ganz fest die Daumen!

    Vielen Dank für die Erläuterungen!


    Ein Argument pro Inkscape kann sein, dass viele Stickerinnen, die Stickmuster selber digitalisieren, mit Inkscape arbeiten, d.h. da gibt es Austauschmöglichkeiten mit Seelenverwandten.


    Ok, dann wird es erstmal Inkscape werden mit Affinity als Plan B. Das mit dem Maschinensticken fasziniert mich schon auch, auch wenn ich da aktuell nicht die Möglichkeit dazu habe. Da wäre es dann schon irgendwie sinnvoll, wenn ich mich nicht in zwei verschiedene Programme einarbeiten muss.

    Mich wundert, dass die Murmel immer noch die genähten Kleider und überhaupt Sachen anzieht.

    Also ich habe auch noch Kleider und T-Shirts hier, die meine Mutter genäht hat, die werden auch getragen.

    Als ich Teenie war hat sie auch öfter Dinge für mich nach meinen Vorstellungen abgeändert oder angepasst was halt notwendig war (Hosen finden war bei meinen neuen Kurven damals teilweise echt schwierig - da musste angepasst werden).

    Meine Mutter hat sich daran orientiert, was mir gefällt und was für Stoffe ich mag. Ich habe mich da immer sehr drüber gefreut, war oft besser, als das, was man so im Laden findet. Heute hilft sie mir dabei, mir selbst was zu nähen, das mir gefällt :)

    Tante Eva

    Ich verfolge deinen Weg auf jeden Fall mit großer Spannung und vielleicht können wir uns dann auch austauschen.

    Ein weiteres Programm zum Ändern könnte neben Inkscape auch Affinity sein. Das ist ja inzwischen kostenlos und in der Vektorfunktion kann man Ankerpunkte versetzen.

    Sehr gerne!

    Dann kommt Affinity mit auf die Liste der Optionen für das ganze. Mal schauen, was es dann am Ende wird.

    Gesetzt den Fall dass man gewillt wäre, sich einzuarbeiten in die digitale Schnittanpassung (was mehr Einarbeitung ist als es erfordert mit Schere, Papier und Tesafilm), sind die Dateien offen? Ist die durchschnittliche Projektordatei eines kommerziellen Schnittmusters so, daß man sie direkt ohne Umwege manipulieren kann?

    Soweit ich weiß sind Schnittmuster, die für den Projektor gedacht sind, schlicht PDFs in einer ungewöhnlichen Größe, bei der du die Layers ein- und ausblenden kannst und die ein wenig anders konzipiert ist, als die Schnittmuster zum ausschneiden (also dass z.B. Teile gespiegelt noch mit drauf sind, etc. - aber mit dem Programm von oben aus dem Link kann man auch spiegeln, d.h. wenn man ein Schnittmuster hat, wo das fehlt, dann ist das kein Problem).


    Und PDFs kann man normalerweise verändern mit diversen Programmen. Kann natürlich sein, dass manche ihre PDFs mit Passwörtern vor Veränderung schützen, aber bisher hatte ich noch keins, bei dem das so war.


    Nach ein bisschen Recherche bin ich auf Inkscape als potentielles Programm gestoßen. Ich glaube, ich werde mal schauen, ob ich mich da nicht ein bisschen einarbeite. (Falls jemand da schon drin ist und Tipps hat oder Hinweise auf gute Tutorials...)

    Hier ein Video in dem DIY Eule das ganze mit dem Beamer und der Webseite erklärt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    (Der Projektor aus ihrem Video kostet aktuell 32,27 €)




    Ich habe aber auch schon Varianten gesehen, bei denen die Leute den Stoff nicht direkt ausgeschnitten haben, sondern die Linien des Beamers mit Schneiderkreide oder anderen Stiften nachgezogen haben um dann danach zu schneiden.

    Und wo ist da der Vorteil?

    Ich stelle es mir deutlich einfacher und angenehmer vor, eine Beamer-Linie nachzuzeichnen als ein Schnittmuster abzupausen (das hasse ich wie die Pest).


    Das mit dem "Schnittmuster digital anpassen" stelle ich mir für mich persönlich deutlich angenehmer und ergonomischer vor, als über den Tisch gebeugt dazustehen oder auf dem Boden zu knien, da ich mir einen sehr komfortablen Computerplatz eingerichtet habe (eigentlich zum Zocken - aber warum nicht auch zum Schnittmuster bearbeiten?).


    Abgesehen davon stelle ich mir bei digitalen Anpassungen auch die "Versionierung" einfacher vor, als bei Papieranpassungen. Da kann man dann verschiedene Iterationen leichter miteinander vergleichen (einfach auf dem Bildschirm übereinander legen).


    Präzision fällt mir auch noch ein - da verrutscht mir nicht das Lineal oder der Bleistiftstrich ist zu dick oder ähnliches. Klar, ein Tippfehler oder so kann passieren, ist aber schneller korrigiert als auf Papier (und man sieht die Spuren weniger als beim Ausradieren). Aber ich habe auch zugegeben einen Hang zu einem Präzisionsniveau, das vielleicht bei vielen Nähprojekten eigentlich zu viel des Guten ist. Da es ein Hobby ist und mir so Spaß macht, verbuche ich das jedoch eher unter "Eigenheit" als unter "Problem".


    Aber hierfür muss ich erstmal eine (idealerweise kostenlose open source) Software zum Schnittmuster zeichnen und verändern finden, in die ich mich einarbeiten kann. (hat jemand zufällig Empfehlungen?)




    Zitat

    Wie ich oben schrieb: für mich nicht. Aber das kann gerne wer anders sehen. 😀


    Ja, klar. Da muss jede ihren Weg finden. Ich suche noch meinen :) Das hier ist eine Sammlung meiner Gedankengänge zum Thema, weil du gefragt hattest, wo der Vorteil liegt, kein Versuch dich zu überzeugen :)

    Und ich hab richtig gemerkt: ja, wenn ich schöne Stoffe da habe, das fühlt sich gut an, das ist mein Schatz, die hab ich schonmal sicher ... wenn ich die vernähe sind die "weg" ... und wer weiß ob ich jemals wieder so etwas schönes haben/leisten kann.

    Es ist eigentlich nicht die Angst, den Stoff zu ruinieren, die Angst habe ich gar nicht ... dass er dann aus der Schatztruhe raus ist, ist das mein Problem!

    Ohje, ich vermute ich weiß schon, was dabei rauskommt, wenn ich diesen Test mache.....

    Da gibt es open source Optionen, die kostenlos online verfügbar sind, z.B. https://www.patternprojector.com/de


    Man braucht also keine extra Software, nur einen Computer mit Internetzugang. Ich habe auch schon sowohl auf Reddit als auch auf Youtube gesehen, dass das mit einem supergünstigen Beamer (unter 100€) und einem einfachen Stativ möglich ist - den Beamer als zweiten Bildschirm anschließen und die Seite oben verwenden hat in den Videos gereicht (da wurde auch mal mit A4 getestet, man kann die Seiten entsprechend übereinander legen).


    Für Schnittmusteranpassungen muss man dann vielleicht wieder auf Papier übertragen (aber kopieren da nicht eh viele das Schnittmuster auf ein neues Papier um das Original zu erhalten?) oder man setzt sich damit auseinander, wie man digital Schnittmuster anpasst.


    (Sowohl die Angelegenheit mit dem Beamer, als auch digital Schnittmuster zeichnen bzw. anpassen steht noch auf meiner To Do Liste - die Wohnung ist klein, alles was ich digital lagern kann ist von Vorteil für mich. Ich kann es dann auch nicht verlegen und die Änderungen oder das Zeichnen ist vermutlich gemütlicher am PC als über einen Tisch gebeugt. Da kriege selbst ich mit der Zeit Rückenschmerzen.)

    Hallo,

    Ich habe mir als Kompromiss die Bernina 535 aus der Schweiz "organisiert".

    Dualtransport hat sie nicht, transportiert haber meine Patchworkstoffe sehr gut. Platz rechts der Nadel ist ausreichend(ca 22cm)

    Die wäre für mich tatsächlich auf Platz 1 wegen Preis-Leistung gewesen, aber dann habe ich festgestellt, dass man die nicht in Deutschland bekommt und dann waren nur noch die 435 und die 735 übrig - ich wollte auf jeden Fall die 5,5 mm und nicht die große Stichbreite (wegen den Transporteuren). Und naja, die 735 ist preislich eine echte Hausnummer und dann gab es die 435 als Versandrückläufer....


    Weiß jemand, warum es die nicht in Deutschland gibt?

    Kurzes Update:


    Semplix hat einen Hartschalenkoffer, in den die Bernina reinpasst (Größe M). Bis jetzt macht er einen robusten Eindruck, gereist bin ich damit aber noch nicht.



    Zur Bernina selbst:


    Ich bin erst am Anfang meines kleinen Testprojektes, Buchstaben und Musterkombinationen hat sie bisher sehr präzise genäht. Ich konnte an der Maschine nachschauen, wie lang die Musterkombination ist, mein Stück Stoff vermessen und die Muster so stauchen, dass alles super auf die Länge gepasst hat, die ich haben wollte.

    Ich freue mich gerade sehr an der Maschine!


    (Wenn das Projekt fertig ist, dann mache ich auch einen Schulterblick auf. Das wird dann vermutlich eine Premiere für mich - ich habe, obwohl ich dafür eigentlich das passende Alter habe - noch nie Fotos öffentlich online geteilt.)

    Ich hatte zwei Vivilux. Nicht nur, dass er sich beim Nähen bewegt, der erste war nach ein paar Tagen kaputt. Der zweite hatte nach ein paar Monaten einen aufgequollenen Akku.

    Laser ist toll, aber nur eingebaut. Denn selbst der bei der Q24 ist er nicht auf Dauer exakt, wie mir Lisa im Podcast berichtet hat.

    Danke!


    Dann bleibt es bei mir wohl dabei, dass ich einfach genau hinschaue, wo die Nadel landet.

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