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Beiträge von Aza

    saege ich verstehe ich Dich auch sehr. Bequemes Nähen ist schwierig, wenn man keinen festen Platz hat. Und wenn es nur eine kleine Ecke in irgendeinem Teil der Wohnung ist, wo die Maschine ihre feste Stelle haben darf. Daher sind die RMF Möbel, wo man die Maschine versenken kann, und die sich so genial zusammenfalten lassen, so beliebt. Eine Freundin hat so ein Schränkchen im Wohnzimmer stehen und dafür ein von zwei Sofas geopfert. Nun hat sie dort nur noch Sitzplätze für max 4, statt 6 Personen. Sie sagt, das reicht völlig. Besuch sitzt selten im Wohnzimmer, wenn, dann bleiben doch alle am Esstisch sitzen. Sie ist zufrieden. Alles was sie am meisten braucht, ist in diesem Möbelstück, das wie ein Sideboard aussieht und sie kann es bei Bedarf einfach u. schnell zu einem kleinen Nähzentrum ausklappen. Mich hat das immer fasziniert, als ich noch in ihrer Nähe wohnte, und das Ausklapp-Szenario miterleben durfte. Ok, diese Lösung ist nicht die billigste Variante. Aber generell bewundere den radikalen Schnitt, das Sofa zugunsten Ihres Hobbys ziehen zu lassen. Ich kenne Deine Verhältnisse nicht und weiß nicht ob die Idee Dir hilfreich ist. Aber vielleicht eine Anregung, ob es nicht vielleicht doch irgendwo ein Plätzchen in der Wohnung für Dich gibt? Ach, und noch ein kleines Kuriosum: eine andere Bekannte hat das Gäste-WC rausreißen lassen. Sie hat einen Schuh-Tick und Ihre Schuhe haben nun alle eine Heimat. 😂

    Auf den Fotos sieht es aus wie zwei unterschiedliche Zimmer. :) Toll wie das Türkis alles zum leuchten bringt. Irgendwann wird die braune Holzdecke auch noch neu gemacht werden. Vielleicht einfach weiß streichen? Alles braucht eben seine Zeit. Deine Ledermähmaschine würde ich nicht weg geben. Die ist doch einfach prima bei Reparaturen und bei Taschen. :thumbup:

    Darüber denke ich noch nach, ob ich es wirklich gebrauche. Vor ganz vielen Jahren, ich glaube es war noch im alten Hobbyschneiderinnen Forum, haben wir mal Gewichtelt. Ich habe damals eine Nadeldose bekommen, der Deckel wurde zu einem Nadelkissen umfunktioniert. Das ist ganz praktisch. Ich zeig es morgen mal. Dann kann ich auch mal Bilder vom Nähzimmer zeigen.

    Oh, super. Da bin ich schon neugierig. Mir ist die tolle, farbige Wand aufgefallen, dessen türkis sich im Stoff Deines James wiederfindet. Das sieht wirklich schön aus. Was ich sehr praktisch finde, am kleinen James: Oft arbeite ich mit Klammern und Stecknadeln gleichzeitig. Meistens stecke und klammere ich am Zuschneidetisch, dort haben die Dinge, in einer Schublade darunter, auch ihren Platz. Dann gehe ich mit dem zusammengesteckten Teil an die Nähma und vergesse, z. B. das Klammerschälchen und das Magnetkissen für die Nadeln mitzunehmen. Beide Teile sind mir auch meistens zu viel Beistell-Gedöns an der Nähmaschine. Alles verteilt sich nun, beim abnehmen, also lose um die Nähmaschine herum. Besonders die Stecknadel rutschen dann oft zwischen Freiarm und Freiarmeinlage in den kleinen Schlitz. - Ich hasse das. - Nun aber kommen Nadeln und Klammern sofort beim abnehmen in den kleinen James, der immer an gleicher Stelle bei der Nähma steht. Somit finde ich mittlerweile das Nadelkissen und das Klammerfach des James, ohne hinzusehen. Die Bewegung ist flüssig. Ich bin ob dieser Lösung sehr begeistert. - Jeder hat natürlich andere Gewohnheiten. Dein beschriebenes Dosen-Nadelkissen hat bestimmt auch eine sehr praktische Funktion. Und wenn etwas schön UND praktisch ist, dann wird es automatisch in mein Herz geschlossen. :)

    Hedi1 , Ist doch auch normal, dass, wenn man mehre Jahre etwas spezielles nicht mehr genäht hat, dies dann beim erneuten, ersten Versuch, nicht gut funktioniert. Ist bei allem so. Auch ein Hobby-Musiker müsste auf dem Klavier oder der Geige das ewig nicht gespielte Musikstück neu einüben. Ich wollte nur damit sagen, dass eine Unzufriedenheit über ein fertiges Stück, nichts Schlimmes ist. Das hat chittka gut gesagt. Ich erwehre mich aber gleichzeitig, nicht „5e gerade lassen“ zu können. Ich akzeptiere Unperfektes durchaus, wenn ich weiß: ich bekomme es nicht besser hin, oder der Aufwand zum verbessern ist mir viel zu groß. Oder ich mag etwas in der Perfektion gar nicht lernen, weil es mir zu komplex oder was auch immer ist. Aber wenn ich etwas besser hinbekommen WILL - warum dann nicht auftrennen oder wie in diesem Fall, ein Nadelkissen nochmal neu nähen? Abnäher: so wie Jolly, mache ich es auch. Abnäher mit der Ovi zu nähen, käme mir nie in den Sinn. Aber ich habe irgendwann und irgendwo gelesen, daß das hier jemand macht und wenn es für denjenigen funktioniert, dann finde ich das auch gut.

    Es ist ja eigentlich kein „zweifeln“ an etwas. Sondern die schlichte Erkenntnis, dass dies oder jenes vielleicht besser gemacht werden könnte. Und wenn man selbst das Gefühl hat, das kann besser, auch wenn es nur eine Nuance ist, dann würde ich persönlich das zumindest beim nächsten Mal auch gerne besser KÖNNEN. Das geht aber nur durch Üben. Es handelt sich also eigentlich nur um den Prozess des Lernens und des Übens. - Schlußendlich mache ich auf diese Weise meine Erfahrungen. Und zwar gerne.

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