Beiträge von Aza

    Hedi1 sondern.....?

    ja, das würde mich auch interessieren. Also solche Shirts habe ich nun schon 2-3 mal genäht. Einmal habe ich mit der schmalen Covernaht aussen, unterhalb des Kragens gesteppt und damit den Innenkragen mit angenäht u. versäubert. Diesmal habe ich den Innenkragen umgeschlagen und im Nahtschatten v. aussen genäht. Eine weitere Alternative wäre, den inneren Kragen mit der Hand anzunähen und aussen keine Naht. Viele Wege führen zu einem Ergebnis. Wie machst Ihr das?

    Guten Morgen. Ich habe mich entschlossen zu trennen: vorsichtig und von links. Obwohl die Naht ziemlich tief in die weichen Stoffe eingesunken ist. Sollte etwas kaputt gehen, so werde ich die Aktion sofort abbrechen und den Matratzenstich anwenden. Einen ordentlichen Matratzenstich würde ich nicht als „mogeln“ bezeichnen. - Ich werde berichten.

    Du steppst den Kragen von innen?

    Nein. Ich habe von aussen gesteppt und trotzdem ist es passiert. (Der Stoff ist recht voluminös). Dass es von innen zufällig wunderbar geworden ist, tröstet mich nicht darüber hinweg. Mein Mann meinte, ihm wäre es nicht aufgefallen. Aber mama123 hat es treffend ausgedrückt: mich würde der Anblick ständig ärgern. Das ist nicht gut, wenn man seinen Mann anblickt. :ironie:

    Ich würde auftrennen, bügeln (nicht mit Dampf, aber einsprühen) da dürften keine Löcher bleiben.

    Danke fürs Mut machen. Ich würde wirklich gerne auftrennen und mit der Option der Handstiche, das morgen auch wagen. Aber warum nicht mit Dampf bügeln?? Was ist der Vorteil vom Einsprühen? Ich habe übrigens erst neulich Krauseminzeöl gekauft, um das Krauseminzebügelwasser herzustellen. Wäre das auch in so einem Falle hilfreich?

    IMG_1191.jpegLiebe Hobbyschneiderinnen, nach sehr turbulenten Tagen, in denen ich kaum zum Nähen kam, nun endlich wieder mal ein Kleidungsstück unter den Nadeln. Das längst versprochene Shirt für meinen Mann mit Stehkragen u. halben RV. Nichts weltbewegendes aber trotzdem habe ich manches ein bisschen versemmelt. Bin wohl schon aus der Übung. Zuvorderst: Kragen absteppen im Nahtschatten und dabei den Innenkragen mit annähen. Ich habe innen auch alles sauber erwischt, aber aussen ist mir die Naht an manchen Stellen aus dem Ruder gelaufen. Nun ist die Frage: Auftrennen u. hoffen, dass es keine Löchlein im Kuschelsweat gibt oder so lassen? Was würdet Ihr in so einem Fall tun?

    Nach wie vor fühle ich mich eigentlich nicht berufen, bei Patchworkarbeiten meinen Senf dazuzugeben, da absolut unerfahren. Aber

    So richtig begeistert bin ich selbst nicht von der Stoffauswahl - das Muster macht allerdings Spaß :daumen: ...

    ich glaube auch, dass, wenn der Quilt mal zusammengenäht und gequiltet ist, sich das Ganze besser darstellt, als momentan auf dem Foto. Die Farbe des Hintergrundstoffes wiederholt sich ja im Muster des dunkelblauen Stoffes. Ich denke, das wird sehr schön.

    ... kann ich gar nicht so genau sagen :o ...

    Was mir persönlich auffällt, ist der Glanz des Damaststoffes. Die Patchworkstoffe wirken dagegen auf dem Foto matter. Vielleicht ist es das, was Dich etwas irritiert. Und das wiederum, -glaube ich- wird später durch das Quilten bestimmt abgemildert. Das Muster fasziniert mich. Ist es anfängertauglich? Ich habe noch nie eine Jellyroll in der Hand gehabt und stelle es mir bequem vor, die ganzen Streifen quasi fix und fertig auf dem Tisch liegen zu haben. (?)

    saege ich verstehe ich Dich auch sehr. Bequemes Nähen ist schwierig, wenn man keinen festen Platz hat. Und wenn es nur eine kleine Ecke in irgendeinem Teil der Wohnung ist, wo die Maschine ihre feste Stelle haben darf. Daher sind die RMF Möbel, wo man die Maschine versenken kann, und die sich so genial zusammenfalten lassen, so beliebt. Eine Freundin hat so ein Schränkchen im Wohnzimmer stehen und dafür ein von zwei Sofas geopfert. Nun hat sie dort nur noch Sitzplätze für max 4, statt 6 Personen. Sie sagt, das reicht völlig. Besuch sitzt selten im Wohnzimmer, wenn, dann bleiben doch alle am Esstisch sitzen. Sie ist zufrieden. Alles was sie am meisten braucht, ist in diesem Möbelstück, das wie ein Sideboard aussieht und sie kann es bei Bedarf einfach u. schnell zu einem kleinen Nähzentrum ausklappen. Mich hat das immer fasziniert, als ich noch in ihrer Nähe wohnte, und das Ausklapp-Szenario miterleben durfte. Ok, diese Lösung ist nicht die billigste Variante. Aber generell bewundere den radikalen Schnitt, das Sofa zugunsten Ihres Hobbys ziehen zu lassen. Ich kenne Deine Verhältnisse nicht und weiß nicht ob die Idee Dir hilfreich ist. Aber vielleicht eine Anregung, ob es nicht vielleicht doch irgendwo ein Plätzchen in der Wohnung für Dich gibt? Ach, und noch ein kleines Kuriosum: eine andere Bekannte hat das Gäste-WC rausreißen lassen. Sie hat einen Schuh-Tick und Ihre Schuhe haben nun alle eine Heimat. 😂

    Auf den Fotos sieht es aus wie zwei unterschiedliche Zimmer. :) Toll wie das Türkis alles zum leuchten bringt. Irgendwann wird die braune Holzdecke auch noch neu gemacht werden. Vielleicht einfach weiß streichen? Alles braucht eben seine Zeit. Deine Ledermähmaschine würde ich nicht weg geben. Die ist doch einfach prima bei Reparaturen und bei Taschen. :thumbup:

    Darüber denke ich noch nach, ob ich es wirklich gebrauche. Vor ganz vielen Jahren, ich glaube es war noch im alten Hobbyschneiderinnen Forum, haben wir mal Gewichtelt. Ich habe damals eine Nadeldose bekommen, der Deckel wurde zu einem Nadelkissen umfunktioniert. Das ist ganz praktisch. Ich zeig es morgen mal. Dann kann ich auch mal Bilder vom Nähzimmer zeigen.

    Oh, super. Da bin ich schon neugierig. Mir ist die tolle, farbige Wand aufgefallen, dessen türkis sich im Stoff Deines James wiederfindet. Das sieht wirklich schön aus. Was ich sehr praktisch finde, am kleinen James: Oft arbeite ich mit Klammern und Stecknadeln gleichzeitig. Meistens stecke und klammere ich am Zuschneidetisch, dort haben die Dinge, in einer Schublade darunter, auch ihren Platz. Dann gehe ich mit dem zusammengesteckten Teil an die Nähma und vergesse, z. B. das Klammerschälchen und das Magnetkissen für die Nadeln mitzunehmen. Beide Teile sind mir auch meistens zu viel Beistell-Gedöns an der Nähmaschine. Alles verteilt sich nun, beim abnehmen, also lose um die Nähmaschine herum. Besonders die Stecknadel rutschen dann oft zwischen Freiarm und Freiarmeinlage in den kleinen Schlitz. - Ich hasse das. - Nun aber kommen Nadeln und Klammern sofort beim abnehmen in den kleinen James, der immer an gleicher Stelle bei der Nähma steht. Somit finde ich mittlerweile das Nadelkissen und das Klammerfach des James, ohne hinzusehen. Die Bewegung ist flüssig. Ich bin ob dieser Lösung sehr begeistert. - Jeder hat natürlich andere Gewohnheiten. Dein beschriebenes Dosen-Nadelkissen hat bestimmt auch eine sehr praktische Funktion. Und wenn etwas schön UND praktisch ist, dann wird es automatisch in mein Herz geschlossen. :)

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