Beiträge von Aza

    Bei der Bernina kann sowohl die Stichdichte, als auch die Reihenfolge der Farbsequenzen an der Maschine verändert werden

    das entgruppieren von Stickdateien an der Bernina ist wirklich ein tolles Ding!

    Ich bin zwar mittlerweile auch versiert, was das tricksen und überspringen von Farbsequenzen an der Brother anbelangt, aber hier punktet die Bernina!!

    Das verändern der Stickdichte erfordert allerdings viel Erfahrung und viele Probesticks.


    Bei der Brother V-Serie kann man in der Größe halt nur soweit verändern, wie es sinnvoll ist, aber dafür sieht es dann auch immer gut aus. Bei Alphabeten und Umrandungen, bzw. die vielen diversen Zierrahmen, kann man auch bei der Brother die Stickdichte verändern. Ist und war seither aber irgendwie nie wirklich nötig.


    Der Freiarm war mit ein Grund, warum ich mich nach vielen Brother-Jahren für die Bernina entschieden habe. Und nun habe ich ihn noch nicht einmal benutzt. Aber das kommt bestimmt noch.

    Obwohl die Bernina so langsam mein Herz erobert, die Brother V5 wird entgegen meines ursprünglichen Plans bei mir bleiben und nicht verkauft.

    Bei der V3 kannst Du die Höhe einstellen und diese Funktion brauche ich auch sehr oft.

    Ich war ganz entsetzt, als ich herausfand, dass dies beispielsweise bei der Bernina nicht möglich ist.

    ABER:

    Das ist bei dieser Maschine nämlich gar nicht notwendig, denn der Stickfuß von Bernina hat eine kleine Feder und passt sich der Höhe des zu stickenden Projekts an. Das finde ich auch wirklich prima gelöst. Meine Befürchtungen in diese Richtung haben sich also aufgelöst.

    Du musst mal schauen , wie es bei anderen Maschinen, bzw. deren Stickfüße gehandhabt wird.

    Ich kenne die Janome MC550 E nicht. Daher kann ich schlecht auf Deine Frage antworten und jeder der mit seiner Maschine gut zurecht kommt, wird Dir „seine“ empfehlen.

    Aber als Besitzerin des Brother V5 Kombimodells, (V3 integriert) kann ich Dir vom Stickmodus eigentlich nur Gutes berichten! Ich habe sie nun schon 6 oder 7 Jahre und sie läuft einwandfrei. (Alle zweieinhalb Jahre auf Wellness) Sie ist ein genügsames Arbeitstier, nimmt jeden Faden, Fehler werden verziehen, unkompliziert im editieren v. Stickmustern direkt an der Maschine. Verständliche und vor allem umfassende Bedienungsanleitung. Stickmuster gibt es in großer Anzahl auch für „Erwachsene“ in der Maschine integriert. Allein die verschiedenen Rahmenstickmuster sind sensationell!

    Nachteil: kein Laserpointer, etwas schwieriger zu positionieren; kann man aber wohl nachrüsten.

    Sie ist der Grund, warum ich mich mit der Bernina Stickeinheit noch immer etwas schwer tue.

    Scheren: Super, Du hast alles, was Du brauchst. 🙂 Die Fadenschere wird Dir beim Einschneiden von Stoff nicht viel helfen, aber mit der neuen Schneiderschere oder auch mit der Applikationsschere wird Dir das gut gelingen.

    Da war ich vielleicht immer zu ängstlich.

    Am Anfang werden Dir bestimmt keine Malheurs bzgl. der Einschnitte am Beleg oder beim Zurückschneiden an einer Covernaht passieren. Meistens geht diesbezüglich etwas schief, wenn man sich darin geübter fühlt und eben nicht mehr so ängstlich aufpasst. Dann hat man auch das gelernt und hernach erledigt man diese Arbeiten mit Bedacht aber ohne Angst.

    Und wie Puppenmutti schon schrieb: oftmals kann man sich das Einschneiden bei der Untersteppnaht auch sparen. Das ist dann je nach Stoff auch ein bisschen Erfahrung.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    Dankeschön für Eure Antworten. Ich probiere beides.

    Da ich aber schon mächtig Dampf (Stoff angehoben, ohne Bügeleisendruck) gegeben habe, was ja auch viel Feuchtigkeit bedeutet, befürchte ich Ungemach.

    Ich werde berichten.

    Wenn ich die Blöcke vor der Streifenverarbeitung ganz am Rand sowieso umnähen sollte, dann könnte ich ja auch alle gleich mit der Ovi versäubern. Spricht etwas dagegen?. Eine 3-Fadennaht müsste doch funktionieren? In der Hoffnung dass ich mir dabei die exakte Größe eines jeden Blocks nicht verhunze…….

    Wenn ich drei Lagen in den Rahmen einspanne, gibt es helle Abdrücke vom Rahmen im Musselin. Ich bekomme das auch mit Dämpfen nicht weg. Geht das vielleicht in der Wäsche wieder raus?

    Sonst muss ich wohl doch mit Hilfsrahmen oder Klebegeschichten arbeiten, was jetzt blöd wäre, denn ich komme momentan eigentlich gut zurecht.


    Das Foto ist heute Abend nicht besser hinzubekommen. Aber die Abdrücke sind links oben zu erkennen.

    Ich besticke Blöcke, und setzte sie dann später mittels Streifen zusammen. (Quilt as you go)

    Das Patchworken ist nicht so meins. Daher sind es nur 12,5 x 12,5 inch große Stoffstücke (ist das dann auch ein Block?) die je nach Stickdatei, entweder gleich mit der Rückseite bestickt und damit auch verquiltet werden, oder nur mit dem Vlies und nachher die Rückseite um die Stickerei herum mit der Nähmaschine gequiltet.

    Soeben habe ich einen ganz blöden Denkfehler gehabt. Vor lauter Quiltgedanken habe ich beim Stick nicht den gleichen Unterfaden und Oberfaden genommen, sondern den Unterfaden in der Stofffarbe gewählt. Wie blöd kann man sein?? Nun sieht es auf der Rückseite nicht so prima aus, da man natürlich die Verschlingungen der unterschiedlichen Stickfadenfarben sieht. :mauer:

    Früher, als ich noch sticken konnte, wäre mir das never-ever passiert!!

    Nun habe ich schon weitere Versuche hinter mir und die Erfahrung gemacht, dass Musselin gar nicht so einfach zu besticken ist. Sowohl das Musselin, als auch das Baumwollvlies verhalten sich doch sehr "schwammig" und das Ganze verzieht schnell.

    Da das ja ein recht lässiger Quilt werden soll, und das Musselin so locker daher kommt, werde ich über den ein oder anderen Stickversatz hinwegsehen, wenn ich eine schwierige Datei aus Gründen des mir vorgenommenen Themas trotzdem haben möchte.

    Das habe ich noch gar nicht verraten: Da hauptsächlich für den Garten gedacht, sollen die Lebewesen die hier vorkommen, vertreten sein. Von der Ameise, über Insekten, Vögel, Mäuse, Eichhörnchen, Rehe, Fuchs, Waschbär, Dachs etc. (Zum Glück war noch kein Wildschwein bei uns.) Blumen und Pflanzen natürlich auch. Mal sehen, was sich umsetzten lässt. Die Farben sollen die nahe Elbe, den Sandboden, den uns umgebenden Wald und die Sonne (so sie scheint) repräsentieren.


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    Dann passt der Quilt farblich auch ins Haus.

    Wie groß der Abstand der Quiltlinien untereinander höchstens ist, ist natürlich auch Geschmacksache, aber eine grobe Faustregel sagt eine Handbreite. Bei meiner Handbreite sind das 10 cm. Bei 30 cm x 30 cm Blöcken wären das mindestens 2 Nähte längs und quer durch jeden Block.

    Wieder eine hilfreiche Info für mich! DANKE!

    Ich wusste das nämlich gar nicht, mit den Abständen. Auf der Verpackung des Volumenvlies habe ich dann gelesen, dass die Abstände mindestens 20 cm betragen sollen.

    Ich habe vor, einige Stickdateien, die dichter sind, nur auf den Stoff zu sticken und danach mit einfachem diagonalen und /oder horizontal-vertikalem Kreuz zu quilten. Wenn ich den Unterstoff mitsticke, dann nur mit speziellen Dateien die keinen oder nur ganz wenige Fadenschnitte haben. Redwork-Dateien habe ich auch schon herausgesucht. Ich sammle gerade die Stickdateien, die zu meinem Thema passen, auf einem Stick und dann schaue ich mal, was ich verwenden kann.

    Das ist ja eine gute Idee! :)

    Eine Sticksoftware habe ich zwar nicht, aber tatsächlich werden ja manche Muster nochmal umrandet, da könnte ich das so machen - Oder einen Zier-Rahmen drumrum setzten. Das würde sich mit der Brother V5 ganz hervorragend bewerkstelligen lassen.

    Merci für diesen tollen Einwurf.

    Sorry, aber was meinst Du damit ?....Wenn der Ausschnitt "zu groß" ist, dann fehlt der Stoff doch bereits am T-Shirt, das kann ich ja nicht mehr ändern. Weg ist weg....oder was verstehe ich da falsch ?

    Liebe Elfenblume,

    wenn Du ein Bündchen breit zuschneidest, wird der Halsausschnitt automatisch kleiner. Je breiter das Bündchen am Hals, desto kleiner das Loch, wo der Kopf durch muss. Das meinte Puppenmutti mit:

    Den Streifen kannst du ja beliebig in der Höhe anpassen.

    Auch V-Ausschnitte lassen sich mit breiten Bündchen nähen. So wie hier.

    Puppenmutti, vielen Dank, das werde ich mal googeln und mir anschauen.

    Es ist ja auch die Absicht der quilt as you go Methode, direkt jeden Block komplett mit Rückseite zu quilten. Danach noch die Rückseite anzubringen, würde dem widersprechen. :cool:

    Ok, dann habe ich das insofern falsch verstanden, dass ich dachte, wenn man (nur) direkt mit dem Volumenvlies quiltet, dann wäre es schon "Quilt to go"

    Aber es wäre dann wohl eine Kombination aus beidem, würde man diese Blöcke einfach zusammennähen und dann den Rückseitenstoff Stich in the Ditch im Nachhinein aufnähen. (Richtig?) Sorry, wenn ich mich hier mit dem Verständnis schwer tue.

    Jedenfalls vielen lieben Dank für Eure Antworten und Eure Mühe es mir zu erklären.

    Das Material liegt vorgewaschen bereit: Günstig erstandener Musselinstoff in 4 verschiedenen Farben, vom Tedox-Laden. Ein Rest-Stück bestickte, echte Seide eines Gardinenstoffes, geschenkt von einem Raumausstatter; dieser ist durch Waschen etwas verkrumpelt und "shabby", passt aber meiner Meinung nach als Highlight gut dazwischen.

    Als Rückseite habe ich einen aussortierten, bedruckten Biber-Bettbezug oder das Musselin, wie auf der Vorderseite, vorgesehen. Hier bin ich mir noch nicht sicher. In jedem Falle habe ich bisher wenig Geld für das Material ausgegeben, ausser dem regulär bezahlten Baumwoll-Vlies.

    Da ich leider auf meine Frage bzgl. der Art des Vernähens der Rückseite, keine Hinweise, Erfahrungswerte oder Vorlieben bekommen habe, entscheide ich mich nun nach Gefühl, die 12,5x12,5 inch großen Blöcke einzeln, bzw. direkt mit dem Rückseitenstoff zu verquilten und dann die Blöcke klassisch mit der Quilt as you go Methode, bzw. mit der Streifenverarbeitung zusammenzusetzen. Ich hoffe, ich habe mich hierbei richtig ausgedrückt. Das Quilten ist trotz des einen Wandbehangs doch Neuland für mich.

    Nun geht es erst mal an die Versuche mit genau den Materialien, die ich nutzen möchte.

    Kreuzschnabel : Ich hatte einen kleinen Denkfehler. Natürlich kann ich auch mit dem Hilfsrahmen die Blöcke etwas größer schneiden und danach auf die richtige Grösse ausrichten und zurechtschneiden. Ich werde Deinen Vorschlag auf jeden Fall ausprobieren. Vielleicht erscheint es mir gar nicht so aufwendig und es klappt ganz gut. Vielen Dank für Deinen Hinweis!

    Meine Nadel knackt richtig, wenn sie das das Material durchdringt.


    Eventuell wäre eine Ledernadel in Verbindung mit dem 50er Garn hilfreich.

    Diese "schneidet" in den Stoff. Viele finden das nicht gut, weil eventuell Löchlein im Stoff bzw. Gurt verbleiben. Ich selbst habe aber mit Ledernadeln gute Erfahrungen gemacht, und fände es einen Versuch wert, ob Deine Materialien die Nadel vertragen.

    Oft ist die Ledernadel bei schweren Materialien die Lösung und von Beschädigung ist trotz aller Unkenrufen dann nichts zu sehen. Aber wie gesagt: Man muss es bei jedem Material testen.

    Vielen Dank, Kreuzschnabel, ja, es geht mir um das Volumenvlies. Bzgl. der Quilt as you go Methode.

    Ich habe Deinen Hinweis verstanden. Ich muss mich entscheiden:

    Aufwand versus Verschnitt.

    Verschnitt hätte ja den Vorteil, dass ich nach dem Vorgang das Muster, bzw. den Block noch ganz gerade ausrichten könnte.

    Ich schwanke noch, ob ich bei den einzelnen Blöcken (30x30 cm) den Oberstoff nur mit dem Volumenvlies besticke, oder auch verquilte und diese Blöcke zusammennähe und danach den Rückseitenstoff nur „stitch in the ditch komplett über die ganze Decke anbringe. Sieht das gut aus, wenn nachher nur gequiltete Qudrate auf der Rückseite wären? Reicht der Durchlass meiner Nähmaschine für eine, jetzt grob gesagt, ca. 150x180 cm groẞe Decke?

    Oder eben die 30 x 30 cm grossen Blöcke mit dem Baumwollvolumenvlies besticken und danach, um die unschöne Rückseite der Stickerei zu verdecken, mit einfachem Kreuz, blockweise mit dem Rückseitenstoff zu verquilten. Manche Blöcke könnte ich so auch gleich mit der Rückseite versticken, da ich entsprechende Quilt-Dateien habe, die in einer Farbe, bzw. einem Zug, ohne Fadenschnitte durchgestickt werden. Das wäre dann wohl die klassische Quilt es you go Methode. Auch der BSR Fuß soll bei einigen Blöcken zum Einsatz kommen, da nehme ich in diesem Falle die Rückseite auch gleich mit. Im obigen Falle eben nur auf Oberstoff und Volumenvlies.

    Was meint ihr? Ich bin froh, wenn ich von Eurer Erfahrung etwas partizipieren kann.

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