Beiträge von Aza

    Dieses Wochenende werde ich mich nur mit dem Sticken befassen.

    Ausprobieren, etc. Jetzt habe ich tatsächlich meine erstes Motiv ganz entspannt gestickt. Ohne Fehlermeldung, ohne Aufregung! Bin sehr zufrieden! Und es war insgesamt ein gutes Geräusch. Angenehmer und leiser als die Brother. Diesmal ohne Heftrahmen, auf so beschichtetem Tischdeckenstoff und ganz ohne Vlies. Wieder ein Motiv aus der Maschine. (Der Fisch im Ordner "Tiere")

    Den Faden habe ich diesmal hochgeholt und festgehalten, die gelbe Spulenkapsel verwendet. - Alles Paletti! :)

    Als Nächstes soll eine fremde Datei mit dem Format pes. ausprobiert werden. Mal sehen ob und wie das gelesen wird.

    Meine geliebten Rahmen und Schriften lasse ich erst mal aussen vor. Damit setze ich mich später mal auseinander. Aber ich habe noch einmal gezählt: Bei meiner V5 habe ich ja einen Ordner nur mit Rahmen: 10(!) verschiedene Formen in JEWEILS 14 verschiedenen Ausführungen, von einfacher Steppnaht, über Satinstiche, Blumenranken, Zickzackmuster, etc. -Was für ein Paradies!

    Kann es eigentlich sein, dass die Bernina sich erstmal einlaufen muss? Ich habe das Gefühl, dass je öfter ich nähe oder sticke, desto seltener werden die Zahnradmeldungen, bzw. die Blockaden.

    Karma?

    Danke für Eure Antworten,

    Der Heftrahmen bei der Brother verriegelt ganz kurz. Das kleine Knötchen war aber beim entfernen auch gut zu lösen. Ich nutze die Heftrahmen oft, denn Sprühkleber mag ich gar nicht. (Gerade Bernina empfiehlt aber öfter Sprühkleber) Den Faden hoch holen und dann verknoten, mmmh, ja, das werde ich nächstes Mal machen.( Aber hey, wieder etwas, so unbequemes)

    Die gelbe Spulenkapsel wurde mir empfohlen. Ich hätte erst mal warten sollen. Gerade beim Heftrahmen ohne Verriegelung kann das mit der festeren Unterfadenspannung ja nicht funktionieren.

    Aza Wie war das denn bei der Brother-Kombi? Hat die eine Spulenkapsel für beides, Nähen und Sticken?

    (wie bastelt man ein tantejutta80 in einen Post rein, so das sich das hinterlegt? Das habe ich noch nicht herausgefunden. )

    Die V5 hatte zwei Spulenkapsel, waren auch gleich mit dabei. Aber in der Einweisung wurde mir gesagt, „ach die zum Nähen reicht völlig, ich wechsele da nie“ und so habe ich jahrelang nur mit der Nähkapsel gestickt und die Stickkapsel vergessen. Erst als mir für die Bernina, die extra Stickkapsel empfohlen wurde, habe ich auch in der Brother die andere Kapsel hervorgeholt. Ich habe aber keinen Unterschied gemerkt. Und ja, das habe ich mir auch schon überlegt, dass vielleicht das Bobingarn noch eine Rolle spielt.

    Eine Art schlechtes Gewissen hätte ich nicht. Wenn es funktioniert, dann funktioniert es! Aber wenn sich die gelbe Spulenkapsel als unnötig herausstellt, dann würde ich mich ärgern. Die war teuer!

    Die Paul 905 erscheint mir von der Grösse her auch geschickt für Knipse. Aber ob eine Fadenschere dafür auf Dauer funktioniert, weiss ich leider auch nicht. Ich habe 3 Schneiderscheren: gross, mittel, klein - und nutze, je nach Stoff, alle drei. Die Kai ist die mittlere und wird am meisten genommen.

    Aber am allermeisten nutze ich wohl doch den Rollschneider.

    Dann habe ich diverse kleine Stick- und Fadenscheren, unter anderem so ganz kleine, zarte Scherchen. Die gebogene zum Faden schneiden an der Kombimaschine, je eine kleine an Ovi und Cover und eine gröbere Fadenschere an der Pfaff 335. Dann gibt es noch eine kleine Prym-Fadenschere am Bügeltisch. Ach, und einen Fadenknipser, den ich besonders gerne an der Overlock nutze.

    Oh, es sind eigentlich zu viele Scheren, aber ich habe sie gerne jeweils direkt an den Maschinen.

    Meine Madeira-Applikationsschere nutze ich sehr oft. Als Fadenschere, als Knips-Schere und ständig zum zurückschneiden des Stoffes entlang der Covernaht. Ich mag sie einfach gerne in der Hand und dementsprechend ist ein Ersatz jetzt fällig.

    Eine Papierschere gibt es auch noch am Zuschneidetisch.

    Knipse mache ich hauptsächlich an Sweat- u. Jerseyteilen, die mit der Overlock zusammen genäht werden. Und bei Walk und Softshell.

    Bei Webware markiere ich auch mit Stift.

    Wieviele Scheren man im Arsenal haben will, kristallisiert sich mit der Zeit einfach heraus.

    ich habe ja auch so einige Scheren, und muss aufpassen, diese nicht zu sammeln! Von Paul habe ich noch keine.

    Erst nach Billy Boys Post habe ich mal draufgesehen, wo sie denn hergestellt sind. Konnte ich nur bei der Prym- und der Kai- Schere einsehen.

    Ich halte an mich und kaufe erst eine neue Schere, wenn es sein muss. Aber eine neue Applikationsschere wäre fällig und gerne hätte ich eine kurze, gute, für Knipse. Da schneiden meine Stoffsteren zwar gut, bis in die Spitze, aber dafür sind sie mir zu groß und zu schwer. Kleinere Fadenscheren knipsen nicht gut!

    So, nun habe ich das erste Mal seit den beiden Updates wieder gestickt. -Erstmal nichts besonderes. Eine in der Maschine vorhandene Datei. Die 1.Geburtstagskerze.

    Den ersten Versuch habe ich schnell abgebrochen. Ich hatte Baumwollbatist, das war wohl zu dünn für das Muster. Da zog sich der Stoff zusammen. Was aber irritierend war: ich hatte die gelbe Spulenkapsel drin, und der Heftrahmen wollte einfach nicht klappen. Immer wieder hat die Maschine den Unterfaden verloren, bzw. gar nicht erst angenommen.

    Also habe ich auf die schwarze Kapsel gewechselt. Es hat den halben Rahmen gedauert, bis der Unterfaden aufgenommen wurde. Ich habe es mal so gelassen und den Stick angefangen. Der Stick hat den Stoff auch prompt an der Stelle zusammengezogen, wo der Heftrahmen unvollständig war. Also Abbruch.

    2. Versuch: diesmal habe ich die Datei auf 85% verkleinert und die Dichte auf 88% - Somit konnte ich den kleineren Rahmen nehmen. Ich habe diesmal auf einfaches Stickfilz gestickt. Zunächst ging alles glatt. Aber plötzlich, an der 2. Farbe der Kerzenflamme: Nadelbruch und Fadensalat zwischen Spule und Stichplatte. WARUM?? - Alles rausgeschnitten, neue Nadel und wieder weiter gestickt. Dann ging es gut bis zum Ende.

    Dabei fiel mir auf: Den Neu-Anfang bei der Stichablaufkontrolle zu finden ist etwas verwirrend. Bei Brother gibt es ein Icon, wo man auch auf die letzte Farbe springen kann. Denn meistens passiert ja etwas, wenn eine neue Farbe anfängt. (So auch in diesem Fall)

    So etwas gibt es bei Bernina nicht?? Oder pauschal mal 10 Schritte zurück?

    Hier finde ich die Neu-Positionierung mit den Drehknöpfen fummelig.

    Wie macht ihr das?? Tipps?

    Bitte!!

    Aber ich versteh die Problematik beim Wechsel von Brother auf Bernina. Denn ich berate nach dem Leitsatz:

    Wenn du eine gute Stickmaschine willst, die auch nähen kann, nimm eine Brother.

    Wenn du eine gute Nähmaschine willst, die auch sticken kann, nimm eine Bernina.


    Und wenn sie lange halten soll, auch.

    dieser Leitsatz bringt es auf den Punkt und bestätigt eigentlich meinen ursprünglichen Wunsch, getrennte Maschinen zu haben. Aber dieses Topmodell gab/gibt es nur mit Stickmodul und dann habe ich auch die Vorteile einer Kombimaschine gesehen.

    Hätte ich diesen Satz vor meiner Entscheidung gekannt, hätte ich mich trotzdem für die Bernina entschieden.

    Jetzt ist es wie es ist. Ich werde mich reinfuchsen. Schließlich gibt es viele, die begeistert mit Bernina sticken.

    Kennt Jemand von Euch eigentlich einen preiswerten guten Ersatz für Vlieseline HH 650 ?

    Nee, soll nicht in die Tischdecke, sondern hatte ich im Fertigpaket des Wellenläufers den ich letzten Monat genäht habe und den möchte ich auch nochmal aus Resten nähen, habe aber nichts ähnliches im Haus und finde im Netz auch nur die Orginalvlieseline mit doppelter Klebeseite.

    liebe MarieCurie,

    ich kenne mich mit Patchwork ja nicht so aus, aber muss es für Dein Vorhaben beidseitig kleben?

    Würde auch H 630 funktionieren?, evtl sogar die nicht klebende Seite mit Vliesofix fixieren. (Wenn Du das zufällig zu Hause hättest.)

    Aber meine Überlegungen sind vielleicht Unsinn......

    Die Stickmotive - ja, die sind bis auf wenige Ausnahmen auch nicht so meins, aber ich kann verstehen, dass man gewohntes vermisst. Eventuell kann eine Suche im www helfen, Rahmen könnte es sogar als Freeware geben. Mit Schriften kenn ich mich nicht besonders aus, aber hast du schon mal die True Type Schriften ausprobiert? Vielleicht findest du da das Gesuchte?

    Liebe Baerle S was sind TrueType Schriften? Sind die in der Maschine?

    Ich hoffe, Du hast Deine Maschine bald wieder!

    Ich würde mich so freuen, wenn meine mal „zufrieden vor sich hin rattert“ Genau da will ich hin. 😃

    Du kannst die Schriften verkleinern und die Stichdichte in der Maschine anpassen.

    Ja, ich weiss, das geht, bis ca. 20 Prozent. Dann sind sie aber immer noch sehr gross. (Ich sticke gerne mal eine kleine Textzeile auf Taschen u. Kleidung.) Wenn ich mehr reduziere, muss ich die Dichte entsprechend verändern. Also Probesticken. Eigentlich auch kein Ding, - irgendwann hat man die Erfahrung, welche Schriftart wie verändert werden muss. Mit der Toolbx Lettering, die ich freundlicherweise bekommen habe, gibt es extra kleine Schriften und damit geht es wohl einfacher. Tatsächlich habe ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt.

    Ich arbeite nicht mit Sticksoftware. Ich mag gerne alles an der Maschine einstellen und lossticken.

    Wie gesagt, diese Einstellmöglichkeiten waren bei meiner vorherigen Maschine schnell u. einfach erledigt und das Ergebnis top.

    Übrigens: Im Weg, gerade bei kleinteiligen Sticks sind auch diese langen Fäden, die die Bernina auf der Rückseite lässt, welche durch übersticken dann oft wieder Knubbel bilden. Die sind bei Brother deutlich kürzer, also weniger Fadenmaterial auf der Rückseite = ordentlichere Rückseite.

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich will die Maschine nicht schlecht reden. Vieles ist toll! - Z.B. Die Positionierungsmöglichkeiten in Verbindung mit dem Laserpointer und dass ich die Stickereien in Ebenen unterteilen kann, Stickreihenfolge verändern, etc. . Bei der 790 pro habe ich die Möglichkeit die Dichte und die Grösse von vorhandenen Mustern zu verändern. Das ist prima und wenn mal alles so funktioniert, wie es soll, fuchse ich mich da gerne rein.

    Wenn nach den Updates der Stickrahmen nicht mehr plötzlich in eine Richtung rast und gegen das Modul hämmert, ich mal ein Motiv ohne Zahnrädchenmeldung durchsticken kann, dann macht es auch wieder Freude sich mit den Besonderheiten zu befassen, zu lernen und Erfahrung zu sammeln.

    Ich war so bereit dafür und bin es jetzt ja wieder.

    Dankeschön, liebe Baerle-S

    Ja, das mit den nachreifenden Bananen trifft es ganz gut! 😌 . Ich hätte das auch nicht gedacht, dass so etwas bei Bernina sein kann.

    Beim Sticken ist nicht so sehr die Menuführung mein Problem. Das ist schlussendlich Gewohnheitssache. Wenn man sich so ein Kaliber anschafft, ist man ja auch gewillt sich darauf einzulassen und ich bin zuversichtlich dass ich das bald auswendig kann.

    Problematisch ist, dass ständig irgendetwas nicht klappt:

    Es gibt eine Fehlermeldung.

    Ein plötzliches, unerklärliches Stickmodul-Movement, welches den ganzen Ablauf durcheinander haut.

    Das Stickbild schlecht, - x- mal muss man die Fadenspannung korrigieren, Probe sticken.

    Als in der Maschine integrierte Stickmuster gibt es nicht mal normale Rahmen, (Kreis, Quadrat, Quader, Stern, Herz, Oval, Wappen, etc.)

    Es sind kaum kleine Schriften verfügbar.

    Bei Brother gibt es solche Dinge mehrfach in verschiedenen Ausführungen, dazu in drei wählbaren Großen, die dann immer noch untereinander problemlos verkleinert oder vergrößert werden können.

    Basics, eben.

    Irgendwelche Käferchen oder Schnulli-Motive, die eine „erwachsene“ 790 pro bietet, braucht man vielleicht mal kurz in den ersten Lebenswochen eines Kindes. - Neutrale Basics aber braucht man ein ganzes Stickleben lang, immer wieder.

    Heute weiss ich: diesbezüglich war ich wohl mit meiner Brother innovis V5 sehr verwöhnt.

    Abgesehen davon, dass die in der Maschine integrierten Muster bei Brother schon beim ersten Mal, ohne aufwendige Probesticks., prima ausgestickt wurden, - bei Bernina sind sie in vielen Fällen zu dicht, zu fest und es gibt garantiert zwischendrein irgendeine Fehlermeldung.

    Wie gesagt, vielleicht hat sich durch die Updates schon das eine oder andere verbessert und / oder Bernina kann im Werk noch nachbessern.

    Was die neutralen BasicStickmuster u. -Schriften angeht, da könnte Bernina sich aber gerne mal bei der Konkurrenz umsehen.

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