Beiträge von Samtvelours

    Ich benutze wasserfeste Filzstifte aus dem Schreibwarengeschäft. Falls man sich "vermalt" kann man den ganz einfach mit Nagellackentferner "ausradieren". Bei kleinen Fehlern geht das super mit einem Wattestäbchen, sonst benutze ich einen -Stoffrest.

    Ja! Genau so entferne ich Fehler auch immer von der Folie. (Und wie oft biege ich aus Versehen auf ne falsche Linie ab!) Es gibt aber auch solche Stifte, deren Strich wasserlöslich oder sogar radierbar ist (laut Hersteller-Angabe :) wie der Faber Castell Multimark 1315 permanent F).

    Diese CD-Schreiber haben mir nicht genug Deckkraft, die Linien und Markierungen sind so zart und transparent, die finde ich nachher kaum wieder.

    Coole Idee, Danke! :daumen:
    Leider haben nicht alle Schnittmuster diesen schönen umlaufenden Rand!
    Ich finde die Puzzelei auch nicht so sexy: einerseits ist es eine stumpfe langweilige Arbeit, aber dabei abschalten geht auch nicht, denn andererseits braucht es schon Konzentration, Sorgfalt und Genauigkeit.
    Manche Schnittmuster haben sich beim Kleben schon wie von Zauberhand zu hügeligen verzerrten Landschaften entwickelt. :eek:
    Was nicht immer nur an mir lag, so richtig präzise sind die von Haus aus auch nicht immer und alle...

    Ich finde es auch ein Wagnis mit dem Einschicken oder abgeben (hatte beruflich damit zu tun), habe von perfekt sauscharf bis total verhunzt schon die ganze Bandbreite erlebt.

    Es gibt mit Sicherheit zig YT-Videos zum Thema, und auch als VHS-Kurs hab ich das Thema Messerschärfen schon gesehen.
    Messer krieg ich ganz gut selber hin, aber vor Scheren habe ich Respekt. Und die billigen Rollschneider von Action (mittlerweile kosten sie 1,58€, glaube ich :rofl:) , da habe ich wenig Hemmschwelle, die scharf zu wetzen. Klappt tatsächlich! Sogar, nachdem ich damit mal über ein paar eingesteckte Stecknadeln geholpert bin... :pfeifen:

    ärmellose, figurnahe Kleider sind nicht mehr mein Beuteschema und ich habe das Kleid tatsächlich nur fürs Lernen genäht.

    Meinen doppelten Respekt, daß Du Dich dann dennoch so motiviert und geduldig durchgebissen hast!

    Und... sicher kennst Du das auch, daß manche Kleidungsstücke erst im Schrank ablagern und reifen müssen? Darüber können Jahre vergehen, und mit einem Mal ergibt sich ein formeller oder sonstiger Anlaß, oder ein einsam guckender Kombipartner (Cardigan, Ansteckbume, tolle Strumpfhose...) und Du erinnerst Dich glücklich, noch genau dieses Kleid im Schrank zu haben. Und wie das paßt - wie maßgeschneidert eben! Echt, dieses Teil hast Du damals einfach weggehängt und keines zweiten Blickes gewürdigt? Undenkbar! Zack, wird es ein key-piece in Deiner Garderobe, ein wunderbar wandelbarer Unterbau für opulente und farblich feuernde Kragen oder Blusenärmel, für Cardigans, Schals, Strumpfhosen, nicht zu reden von Ketten oder Hinguckerbroschen! Es wird sich elegant unter Deine Mäntel schmiegen und endlich die tollen Stiefeletten zur Geltung bringen, die sonst unter Hosenbeinen schmoren mußten. :daumen:

    Angesteckt von Eurer Begeisterung habe ich mir einfach aus dem Werkzeugkeller ein Reststück glattpolierte Latte geholt, keine Ahnung, welche Holzart (vermutlich Lärche oder FIchte). Tatsächlich bringt es einen kleinen, aber spürbaren Effekt, das nach dem Bügeleisen auf die letztbearbeitete Stelle zu drücken. :daumen:

    Zum Bügeln von Nähten werde ich das unbedingt weiter nutzen, danke nochmal für den Tipp! :herz:

    Es tröstet mich, daß viele hier mit den (Burda-)Anleitungen auch auf Kriegsfuß stehen! Mir geht es dabei weniger um die Reihenfolge der Arbeitsschritte, manchmal weiß ich partout nicht, was gemeint ist und wie ich vorgehen soll.

    Sätze im Stil von "Verstürzen Sie die innere Quernaht und steppen Sie die seitlichen Enden knappkantig an den oberen linken eingeschlagenen Bund-Umbruch..." usw. machen mir Schweißausbrüche.

    Welche Seite? Wie rum? Was ist jetzt gerade oben? Was muß wo dran? Quer wozu?

    Da ist so ein Video einfach besser. (Wenn es denn gut gemacht ist!)

    Was meintest Du mit "Eigenleben" des Stoffs, tantejutta80 ? Daß er die Tendenz hat, an Strumpfhosen hochzuklettern? Das finde ich bei BW-Jersey noch schlimmer, aber ein Unterrock hilft.

    Ich hätte eher Bedenken, etwas Enges draus zu schneidern, denn der Stoff zeichnet dann gern das reingesteckte Unterhemd ab, das Unterhosengummi und was ihm sonst noch so unterkommt... Auch da würde ein Unterrock helfen (der ja ein separates Teil sein kann), sowie ein klein bißchen mehr Bewegungsweite.

    Trotzdem bin ich überzeugt, daß Du am Ende dieses total angenehme Tragegefühl und den weichen Fall lieben wirst!

    Wenn Du ein bißchen Swing reinbringen willst bei nicht so viel Länge, schau doch mal unter "Tangorock"-Schnitten. Da ist gern ein Sattel dran, asymmetrisch, hinten etwas eingesetzte Weite wie von Nanne vorgeschlagen o.ä.

    Ich glaube, Deine Idee zu verstehen, tantejutta80. Oben mehr und unten spitz zulaufend, das wirkt prinzipiell manchmal erst recht unharmonisch und erinnert von der Silhouette ein wenig an Miss Piggy mit ihren spitzen Pumps. Da kann man mit ensprechenden Schuhen gegensteuern: durchaus schick, aber weniger spitz und schmal.

    Wenn der Rock diesen Hauch länger ist als die stärkste Wadenstelle, wirkt das optisch dennoch Wunder. Es streckt nämlich auch insgesamt, außerdem nimmt es dem Teil die hausfrauliche Note und macht es etwas erwachsener und eleganter - meine Meinung.

    Wenn Du genug Stoff hast, kannst Du es ja spaßeshalber ausprobieren und ggf. kürzen, falls es Dir doch nicht gefällt.

    Außerdem finde ich, Du bist Dir selbst gegenüber ganz schön kritisch, da muß nichts weggemogelt werden und mit Deinen Proportionen kannst Du hochzufrieden sein!

    Unbedingt!! :daumen:

    Jersey, erst recht aus Viskose, fällt und schwingt als Rock ganz wunderbar und schmeichelhaft, und denk an den Komfort: beim Nähen (schlichter Dehnbund), Tragen (bequeeeem!) und pflegen (waschen, aufhängen, tragen).

    Da er eh schon gemustert und grundfarbig schwarz ist, wird er "Raffinesse" in Form von Volants größtenteils wegschlucken. Das macht ihn nur unnütz schwer. Einen Tellerrrock würde ich wegen dem Gewichtsaspekt (des Stoffs!) gar nicht in Betracht ziehen. Aber ein bißchen Godets, damit er unten leicht verspielt aufspringt, wieso nicht?

    A-Linie, Länge entweder knapp oberhalb Knie oder das Knie umspielend ODER satt waden-/ fast schon knöchellang. DIe Länge dazwischen gibt so einem Rock an mir gern eine trutschige und hausbackene Note :)8

    tantejutta80 Du sprichst mir aus der Seele, auch mich erschlägt ein Überangebot, eine knifflige eingeschränkte Situation fordert mich eher.

    Was mich anspringt, sind die Stoffe - Designs, Texturen, Farben, dann rotiert es bei mir, was ich daraus machen könnte.

    Umgekehrt, wenn eine konkrete Planung für ein Kleidungsstück da ist, finde ich eigentlich nie den dafür gewünschten Idealstoff.

    Was mich bremst, darüber habe ich auch schon oft nachgedacht. Ganz tief innen vermutlich ein paar installierte Spamprogramme von ganz früher, so in der Art "Finger weg, Du machst nur unnütze Unordnung, das wird doch sowieso nichts"

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