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Posts by NaehAnna

    Soweit ich mich an den Kurs bei Esther Miller erinnere, quiltet sie in "alle Richtungen" d.h. die Nadel wird von links nach rechts, von oben nach unten etc. geführt. Dafür benötigt man (meiner Meinung nach) unbedingt einen Rahmen. Den Platz dafür habe ich nicht, denn meine Decken sind auch eher größer. Mittlerweile quilte ich einfach so, wie es mir passt: Mal mit runden Stickrahmen, mal ohne Rahmen, mal mit Ziergarn oder Quiltgarn. So wie es mir gefällt und wie es gerade Spaß macht.

    Die Stickereien sehen ja richtig toll aus. Ich habe beim Sticken immer das Problem mit den Augen: Selbst mit Lesebrille kann ich die Längs- und Querfäden so schlecht erkennen/zählen. Wie macht ihr das? Seht ihr alle gut, tragt ihr besondere Brillen, nehmt ihr "Sticklupen"?

    Meine Overlock steht bei mir separat auf einem anderen Nähtisch von RMF. Daher ist der Multi Great bei mir nur für die Nähmaschine. Wenn ich große Decken nähe, bin ich auch über die Ablagefläche links von der Maschine sehr glücklich. Toll finde ich, dass es möglich ist, bei dem Lift zwei Höhen zu speichern. Bei mir sind das eine "Nähhöhe" und eine "Stickhöhe". Statt der Ablage würde ich heute lieber eine Schublade oder das Bügelbrett nehmen. Das kann man aber auch später noch nachrüsten. Beim Sticken ist der Multi Great übrigens der erste Tisch, der auf mich einen wirklich stabilen Eindruck macht. Mein alter Tisch kam da schwer ins schwanken.

    Ich hatte vor meiner Bernina B790 eine Pfaff. An das Handling der Bernina musste ich mich also erst einmal gewöhnen.

    Zum Sticken: Sie ist die erste Maschine, mit der ich sticke. Aus Zeitmagel kann ich das nicht soooo sehr ausleben, aber ich bin durch diese Maschine auf den Geschmack gekommen. Ich habe allerdings auch das Plus Upgrade, was wirklich einiges für eine Stickanfängerin wie mich erleichert .

    Zum Nähen: Zierstiche, Knopflöcher etc. sind traumhaft. Da kann meiner Meinung nach meine alte Pfaff (war immerhin auch eine Quilt expression 4.0) nicht mithalten. Es hat allerdings erst alles geklappt, nach dem ich mir wirklich Zeit gelassen und immer wieder Verschiedenes probiert habe (Nadeln, Füße etc.). Und so nach und nach habe ich ein Feeling für die Maschine bekommen. Bei den Geradstichen musste ich mich zunächst an die Stichbreite 9 mm gewöhnen. Das klingt so einfach, war es aber für mich nicht. Die Standardfüßchen sind breiter (es gehen aber auch die schmaleren Füßchen), die Stichplatte für die 9mm ist anders etc. Genial ist der Obertransportfuß. Den kannte ich von der Paff nicht, und von dem bin ich wirklich begeistert. Weiter hat sie eine enorme Durchstichskraft und der Fadenabschneider funktioniert IMMER (kannte ich so auch nicht ;) ).

    Fazit: Ich liebe meine Bernina, bin aber der Meinung, dass man, wenn man diese Maschine wirklich nutzen möchte, schon Zeit benötigt, um sich mit ihr zu befassen. Wobei das vielleicht bei allen Maschinen in dieser Preisklasse und mit diesem Leistungsangebot notwendig ist.

    Ich konnte die Maschine übrigens bei meinem Händler probieren. Das hat mir aber nicht wirklich geholfen. Obwohl ich über 4 Stunden Zeit hatte, konnte ich nicht mal ansatzweise feststellen, ob diese Maschine etwas für mich ist. Sie bietet zu viele Möglichkeiten. ich hab sie einfach auf gut Glück gekauft.....:o

    Ich habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass die einfachsten Muster oft die besten Ergebnisse erzielen. Es gab in der USA eine Ausstellung nur mit red-white Quilts. Einfach nur toll! Wenn das Muster nicht so kompliziert ist, hat das Zusammennähen dazu noch eine sehr entspannende Wirkung, weil man sich nicht ununterbrochen konzentrieren muss. Ich meine, Lieverling, gar keine Frage, du machst es per-fekt und traumhaft. Aber so ganz einfache Quilts haben auch ihren Reiz.

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