Beiträge von rufie

    Ui, so viele Rückmeldungen, danke!

    Na ja, der Vorteil wäre für mich, ich muss es nicht mit der Hand nähen. ^^ Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie ticke ich da nicht richtig. Sticken und etwas zusammennähen finde ich schlimm, aber wenn ich dann etwas hefte, z. B. bei DOB ist das zwar nicht meine liebste Beschäftigung, aber es stört mich nicht und ich habe keine Abneigung. Sticken auf Gestrickten u. a. im Maschenstich kein Problem, macht mir sogar Spaß.

    Aber allein die Vorstellung diese tausend Teile mit der Hand zu nähen, wäre ein Graus für mich. Da kann das Ergebnis noch so schön sein.


    Deine Idee, wie man das alternativ mit der Maschine machen könnte finde ich interessant. Vor allem kommt da mein Hirn gleich wieder auf verrückte Ideen. Man könnte da Elemente vom Crazy Quilting mit einarbeiten. Also z. B. so einen Faden beim Zierstichs mit einarbeiten - ich habe dazu einen schönen Nähfuß. Auch Ornamente gingen. Du bist Schuld, dass mein Hirn gerade wieder Purzelbäume schlägt. ;)


    Und wenn es einen mal gepackt hat...

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    Und es ist gut für die Linie: Die Hände sind voll und so beschäftigt, daß ich keine Zeit mehr zum Naschen habe.

    Also meine Hände sind in solchen Zeiten mit dem Stricken beschäftigt. Entspannt ungemein und macht Spaß. Da will ich dann eigentlich keine neue Konkurrenz schaffen.

    Thomas, danke, jetzt habe ich die Probleme vor Augen und kann mir vorstellen, wo es haken könnte.


    Hm, also irgendwie juckt es mich jetzt schon, mal so ein Teil auch mit der Maschine zu versuchen. Nur habe ich noch so viele andere viel wichtigere Sachen auf meiner Tapetenrolle stehen, das muss noch warten.

    Aline Wo ist denn das Problem, wenn ich das Fadenvernähen mit der Maschine "händisch" durch genau gesteuertes Vorwärts-/Rückwärtsnähen absolut Naht auf Naht , fast Stich in Stich mache? Also dann müsste ich das mit meiner alten Singer nähen, denn die kann den Rückwärtsgang sehr präzise.


    Ich bin zwar keine so tausendprozentig Genaue, wie Thomas sich beschreibt, ok, ich kann auch ab und zu eine kleine Pfuscherin sein, wenn man es nicht sieht, aber bei solchen Sachen kann ich schon sehr genau sein.


    Ich bin nur mir so jemanden verheiratet. Wenn bei ihm beim Heimwerken ich sage immer im Mikromilimeterbereich etwas nicht passt, keiner sieht es, er braucht ca. eine halbe Stunde mit das zu erklären, damit ich mit viel Fantasie sehe, wo etwas vielleicht nicht 100% korrekt ist.


    Also ich sehe bisher, dass diese unterschiedlich großen "Blüten"/"Rosetten" einzeln gemacht werden und dann werden sie zu einem verbunden. Wenn ich das nun so tüftle, dass diese Naht überwiegend bei den Hexagonen liegt, dann müsste das doch machbar sein. Zumindest mit meinem "Riesending" W6 9000.

    Mir wären diese Zweieinhalbzentimeterqaudrate zu klein um da wirklich ein paar Informationen drauf unterzubringen. Bei meiner Handschrift wären es dann wohl täglich nur zwei Worte. :/

    Thomas, das ist nun ein Missverständnis. Ich schreibe nichts auf die Inchies, oh, vielleicht mal ein oder zwei Worte so im Hintergrund. Bei meinen Tagebuchinchies versuche ich einfach meine Stimmung vom Tag oder ein besonderes Ereignis mit auszudrücken. Ob ich nun darauf zeichne, etwas Symbolisches mache - da geht dann auch eben Stoffe, Garn, Wolle, Klöppeln, Mixed Media das entspringt eben der Spontanität.

    Das Blatt auf die die Inchies auf der Vorderseite geklebt werden, beschreibe ich auf der Rückseite mit einen Kurzen Satz pro Tag.

    Ja, auch wenn manche hier das nun nicht glauben würden, ein Satz pro Tag, das schaffe ich. :rofl:

    Also es passen auf jeden Fall für alle 30 Tage meine Gedanken darauf.

    Blattrückseite Text, Vorderseite Inchies.


    Wenn ich dann einmal nicht mehr weiß, was der eine Inchy bedeutet, drehe ich das Blatt um und kann es nachlesen.

    Das ist auch eine Idee, aber dann müsste ich den Plotter selbst haben. Denn so ein Inchy ist bei mir immer spontan. Da wäre für mich schon der Weg zum Nachbarn lästig, wenn er einen hätte.

    Idee kommt, Zack, ausschneiden und dann Inchy gestalten.

    Hallo rufie, das was du beschreibst ist die Unterfadenspannung (schräubchen), oder? Bei der Oberfadenspannung ist ja immer ein Wert aufgedruckt (bei den Haushaltsmaschinen zumindest). Die Unterfadenspannung soll ein Anfänger aber lieber gar nicht verändern.

    Im Prinzip schon, aber wenn die Maschine den Stoff zusammenzieht, dann muss man auch an die Unterfadenspannung ran. Das ist auch kein Teufelswerk. Ich denke auch an der Oberfadenspannung dreht doch jeder einmal herum, wenn man die Knöpfchen seiner Maschine so ausprobiert. ;) Die wird schon bekannt sein.


    Deshalb meinte Detlef auch, sich zu überlegen eine zweite Spulenkapsel zu besorgen. Wenn man bestimmte Stoffe, die eine bestimmte Fadenspannungsanpassung benötigen, immer wieder näht, ist das eine bequeme Methode. Oder man nimmt die eine Kapsel für Standardeinstellung und die andere, wenn man etwas anpassen muss.

    Ui, der sieht auch Klasse aus. Danke!


    Aber nun mal eine dumme Frage. Kann man bei dem Millefiori die Teile nicht auch einfach mit gleichgroßer Nahtzugabe so zuschneiden und dann auf der Maschine nähen? Das wäre nämlich meine gedachte Lösung.

    Und gleich, diese Y-Nähte wo im Netz so viele Quilt anscheinend so eine Angst haben, sind für mich nicht abschreckend. Passgenaue, ähnliche Nähte nähe ich bei Bekleidung dauernd. Ich weiß nicht, was da so kompliziert ist.


    Nein, ich will auch nicht gleich morgen losnähen, aber mich faszinieren diese Qulis einfach und so ein Auge darauf habe ich schon geworfen. :o

    Auch wenn es mir fast im Herzen weh tut für jemanden, der auf einer genialen, hochwertigen Singer der Patentante ihre ersten Nähschritte gemacht hat, die geerbt hat und selbst ihre erste eigene Nähmaschine war dann eine echte Singer.

    Ich muss das sagen: Singer heute sind im Regelfall Schrott. Das hat mit den Singermaschinen von damals, als es in vielen Städten ein Pfaff- und ein Singergeschäft in erbitterten Konkurrenz gab nichts mehr zu tun.


    Wie schon geschrieben wurde, Singer gibt es nicht mehr, nur noch den Namen. Sprich der Handel, besonders Discounter lässt Maschinen anfertigen und dann wird der Name Singer aufgeklebt, weil er eben von seiner Geschichte her so für Qualität steht.


    Ich würde bei einer neuen Maschine Richtung W6 gehen, da stimmen Preis und Leistung. Ich habe selber zwei, allerdings die großen. Die haben pro Monat immer Angebote, da kann man eine teurere auch entsprechend günstiger bekommen. Oder in ihrem Schnäppchenmarkt, da sind Vorführmaschinen und Rückläufer. Bei Generalüberholung und 10 Jahre Garantie geht man da kein großes Risiko ein.


    Sinnvolle Alternativen wurden schon benannt.


    GlückSachen s ersten Satz kann ich nur unterstreichen.

    Eine Nähmaschine a la Fernseher - Knöpfchen drücken und los geht es - gibt es nicht. Nicht die Nähmaschine sichert den Näherfolg, sondern die Person, die davor sitzt. Und wenn die sich in die Materie eingearbeitet hat, bekommt sie ein gutes Nähergebnis auch auf einem "Gemüsehobel" vom Discounter hin. Zwar wird sie dann denken, ach wie viel bequemer geht es auf meiner Maschine, aber das ist der einzige Unterschied.

    Es sei denn die Maschine ist ein echtes Schrottteil.;)


    Schnapp dir einmal deine Bedienungsanleitung, nimm für Ober- und Unterfaden zwei gut unterscheidbare Farbtöne und Nähe erst einmal auf einem problemlosen, nicht zu dünnen Baumwollstoff gerade Nähte.

    Verändere die Fadenspannung so nach und nach ein klein wenig und schau, wann du den unteren Faxen oben siehst oder den oberen auf der Stoffrückseite. Stelle die Spannung dann wieder so ein, dass sich die Fäden im Stoff kreuzen. So bekommst du ein Gefühl für die Spannung. Dann die Stoffstärken wechseln, also andere Stoffe und das Spiel beginnt von vorne.

    So bekommst du ein Gefühl für die Fadenspannung. Du kannst das dann auch beim Zickzackstich versuchen.


    Nach Erlebnis mit einer Bekannten sage ich noch, sich vielleicht die Ausgangsfadenspannung markieren oder ein Foto davon machen. Sie dachte nämlich, vorsichtig verstellen, heißt die Schraube erst Mal so richtig drehen, dass sie komplett locker saß.=O

    Sie hatte dann natürlich einen kompletten Fadensalat und auf ihrem panischen Anruf, sie hätte die Maschine geschrottet und meinem Hinweis, alles auf Ausgangsstellung zurück und diesmal wirklich Vorsichtig die Fadenspannung verändern, kam die Aussage, woher solle sie wissen, wie das war. Ich meinte, sie müsse doch wissen, ob eine Viertel-, Halb-, oder gar Ganzdrehung. Da kam die Antwort zwei oder dreimal, könnte auch viermal gewesen sein. - Hilfe! Da konnte ich ihre Panik verstehen, ich denke bei meiner einen Maschine wäre das Schräubchen schon herausgedreht gewesen.


    Vielleicht schafft deine Veritas dann die verschiedenen Stoffe doch bravourös und dann kannst du dich zurücklehnen, noch etwas sparen und dann eine Maschine nach deiner Vorstellung kaufen. Vor allem gibt es für ein wenig mehr Geld schon gebrauchte, überholte und neu relativ teure Maschinen.


    Denn wie ich herauslese, ist dir die Bequemlichkeit wichtig. Bitte das nicht falsch verstehen. Mit Bequemlichkeit meine ich nun nicht Faulheit, sondern den Komfort. Und der ist eben eher im höherpreisigen Segment zu Hause.

    Aber wie hier schon mehrfach gesagt: Die Fadenspannung auf das Nähstück einstellen, wirst du das dort auch hin und wieder machen müssen. Deshalb ist es gut, wenn einem die Veränderung schon ins Blut übergegangen ist.

    Danke für die Rückmeldungen.

    Ihr habt schon Recht. Bei Stoff ist das Schneiden mit Lineal und Rollschneider sicherlich einfacher, aber bei stärkerem Papier, fast dünnem Karton ist eine Stange sauberer.


    Auch fände ich einen Stanzer praktisch, wenn man einen Stoffreste hat und das interessante Motiv irgendwo in der Mitte des Stoffe ist.

    ...sorry, ich kann dir da nicht helfen, aber wofür zum Teufel braucht man inchies :confused:???

    Gib mal in Pinterest oder die Bildersuche Inchies ein. Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Einfach auf einen Inch eine Idee gestalten. Von Minikunstwerk über Resteverwertung zu einfach nur einen Spaß haben. Zeichnen, Malen, Nähen, Dekorieren, oft auch nette Resteverwertung bis hin zu Mixed Media.

    Man kann zum Beispiel ein Thema wählen, nehmen wir einmal ganz platt den Valentinstag und auf ganz viele verschiedene Arten Herzen auf einem Inch gestalten und diese Inchies dann zusammenlegen und als Bild gestalten.


    Ich nutze Inchies als eine Art Tagebuch. Täglich eines, dazu auf einem Blatt auf der Rückseite für jeden Tag eine Mini-Notiz. Am Ende des Monats werden dann alle Inchies des Monats auf die Vorderseite geklebt, oder auch mal zusammengenäht oder auf Bänder aufgebracht oder wie Minirähmchen gestaltet.


    In der heutigen Zeit gibt es natürlich ganz typisch auch wieder Inchies-Tausch, etc.


    Das ist nicht meines. Aber auf die Art so etwas wie ein Tagebuch zu gestalten, finde ich klasse. Es dauert nicht so lange, es macht Spaß - und so finden auch noch Minireste einen netten Einsatz.


    Halt wieder etwas in der Rubrik ein wenig verrückt sein.;)

    Ich finde die Millefioriquilts sehr schön.

    Mich fasziniert, wie da die "Blütenblätter" durch die interessant ausgewählten Stoffmusterungen entsteht. Fast wie Gemälde. Da hat man einen Stoff, der relativ langweilig gemustert ist, aber wenn man die richtigen Stoffausschnitte wählt, erkennt man das langweilige Stoffstück nicht wieder, sondern er sieht genial aus.


    Allerdings finde ich es irre, dass alles mit dem Paperpiecing per Hand genâht wird. Gut, ich verstehe, einige machen das dann in der z. B. S-Bahn, wie ich immer stricke. Aber komplett mit der Hand genäht, irre!

    Wenn es mich einmal packen sollte, dann muss das die Maschine machen. ;)


    Also wenn jemand schon einmal so einen Quilt gemacht hat, würde mich das freuen, hier eure Erfahrungen zu lesen und vielleicht auch Bilder zu sehen. Mich würde auch interessieren, welche Anleitung ihr verwendet habt.

    Kann mir jemand einen Cutter/Stanzer/Locher empfehlen, der für Inchies aus Papier, etc. diese 1x1 Inch großen Quadrate ausstanzt?


    Ich werde gerade bei der Suche verrückt. Erst einmal gibt es dafür anscheinend keinen feststehenden Begriff, s.o. und dann kann man mit viel Glück erfahren, dass die Maße dann doch nicht stimmen.


    Da steht dann im Text plötzlich 1,8 x 1,8 mm als Quadratseitenlänge. Oder einer sah gut aus, weil er von der Form her einen etwas längeren Hebel zum Stanzen gehabt hat, man damit sicher leichter auch etwas dickere Materialien hätte stanzen können, deshalb dachte ich, hätte er XL im Namen. Weitergelesen und da stand auf einmal 6,irgendwas cm im Quadrat. Der wurde explizit als Inchies Cutter verkauft!


    Inchies sind immer 1x1 Inch groß!


    Langsam habe ich keine Lust mehr, dann schneide ich sie eben weiter mit meinem Skalpell :motzen:- aber so ein Stanzer wäre schön schön.:denker:

    W6 beispielsweise verkauft nur einen Spulentyp, obwohl deren Maschinen unterschiedliche Greifer haben (nämlich CB- und Horizontalgreifer)

    Detlef, das ist für mich interessant. Denn ich habe zwei von W6, die 6000er und die 9000er. Ich habe noch zwei Singer, eine fällt für die Frage raus, denn die hat Metallspslen. Sie war wohl Anfang der 60er das Flaggschiff von Singer. Ich habe früher als Kind oft bei meiner Patentante darauf genäht und sie geerbt.


    Die andere Singer, ich kann nun den Namen nicht sagen, da ich nicht zu Hause bin, ist von 1981, wurde mir von meinen Paten geschenkt und hat Plastikspulen, die gefühlt minimal höher sind als die von W6.

    Andererseits konnte ich früher, besonders im Studium mit nicht so viel Geld, diese Spulen in den Garnpackungen der Discounter problemlos in meiner Singer nutzen. Ja, die ist ein Arbeitstier, der ist egal, was sie für Garn hat, sie näht damit.

    Damals fragte man allerdings in den Geschäften auch nur, hat ihre Maschine eine Metall- oder Plastikspule und nur wenn man eine Metall hatte, wurde man näher nach der Maschine befragt.

    Ich mich auch noch, dass damals im Singergeschäft zwei Plastikspulenarten in den Verkaufspäckchen an der Wand hingen. Einmal die "normalen" und für eine Maschine oder Maschinenart gab es wohl die ganz dünnen. Die sahen immer aus, als hätte man die normalen flachgeklopft. Also da war ein eklatanter Höhenunterschied und die waren breiter. Wir sprechen nun von Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre.


    Ich habe mich bei dem günstigen Preis mit W6 Spulen eingedeckt und halte meine Singer separat. Bisher hatte ich zweimal schafsnasig etwas so abgelegt, dass ich mir nicht mehr sicher war, welche der beiden Spulen was ist.

    Als ich meine erste W6 bekam, habe ich eine Singer- und eine W6-Spulen genommen, nebeneinander auf Augenhöhe gestellt und eben diesen minimalen Höhenunterschied festgestellt, auch die Wölbung war etwas anders. In den zwei Schafsnasenfällen habe ich einmal den Unterschied sofort gesehen und einmal saß ich davor und stellte keinen Unterschied fest. Die eine war aber definitiv von meiner Singer.

    Kann es jetzt sein, dass diese eine vielleicht aus so einer Discountergarnpackung von früher war und meine Singer einfach sehr spulentolerant ist, oder eben der Unterschied in diesem Bereich liegt, von dem du sagst, das wäre egal?

    Allerdings bezweifel ich, ob ich diese Minimalunterschiede im Hundertstel Millimeterbereich mit bloßem Auge erkennen würde, auch wenn meine Augen bei Abmessungen sehr präzise sind.


    Nun juckt es mir natürlich in den Fingern, die Spulen, mit der meine Singer problemlos näht einmal in den W6 auszuprobieren. Natürlich erst einmal nur mit der Hand gekurbelt, bevor ich vorsichtig Gas gebe. Andererseits könnte das bedeuten, ich müsste jede Spule für meine Singer einzeln ausprobieren, denn die sind anscheinend untereinander etwas verschieden. Oder doch so minimal, dass es egal ist?


    Ehrlich gesagt hatte ich mir vor dem Posting hier keinerlei Gedanken gemacht und einfach streng getrennt. Aber nun habe ich dadurch überlegt und da kamen mir diese beiden Schafsnasenvorfälle wieder vor Augen.

    Eventuell bei meinen Spulen und Maschinen also doch egal? Das interessiert mich jetzt. Ich werde die Spulen innerhalb meiner Singer mit der Schiebelehre messen und dann Mal schauen, was ich weiter mache.

    Da fällt mir nur Spock: "Faszinierend" ein.;)

    Ich denke, es kommt hinsichtlich der Kombimaschinen gibt es drei Kriterien:

    1. der Platz

    2. wie oft man stickt

    3. was man stickt


    Ich habe die Stickkombi ja nur, weil ich mich für eine Maschine entschieden habe und das baugleiche höhere Modell nur noch diese Stickeinheit mit dabei hatte für nen Appel und nen Ei.


    War lange am Überlegen, denn eigentlich brauche ich kein Stickzeugs. ;)

    Gut, ich habe nun schon hin und wieder einen Einsatz für meine Stickmaschine, aber zu 99% nähe ich. Also bei mir wäre eine Stickmaschine absoluter Blödsinn. Solche großen Maschinenstickereien, selbst bei Kinderkleidung gefallen mir nicht. Hin und wieder ein kleines Ornament oder auch eine kleine Stickerei auf Kinderkleidung, finde ich nett. Aber nicht in 25 cm Größe.


    Ich habe auch bisher nur ganz wenige kennengelernt, die eine Stickmaschine wirklich ausnutzen, denn dann müsste man sie so oft nutzen wie die Nähmaschine, oder sagen wir 50/50 oder wenigstens 75/25.


    Aber die Entscheidung muss jeder selbst fällen.

    Die echten Prifis haben auch mehr als eine Maschine

    Wir sind aber hier im Hobbybereich. Natürlich gibt es auch Menschen, denen ihr Hobby so wichtig ist, dass sie sich solche Maschinen kaufen. Das heißt aber nicht, dass ihre Werke dann wirklich besser und hochwertiger sind, als jemand, der mit EINER Nähmaschine und vielleicht noch einer Overlock näht, die genau die Features hat, die derjenige benötigt. Ich habe hier schon Schneiderarbeiten und zwar Schneiderinnen mit Lehre und Meisterbrief an der Wand, da hätte ich kein Geld dafür bezahlt.

    Es ist wie beim Computer, der Fehler oder auch der Meister sitzt vor der Maschine.

    will oder muss sich mit bescheideneren Modellen begnügen und kann trotzdem Spaß an seinem Hobby haben.

    ... und auch trotzdem gutes Handwerk abliefern ...

    :applaus:

    Ich sage immer, wer denkt, er näht gut, weil er eine teure Maschine hat, versteht von dem Hobby nichts.

    dass jemand seine Frau damit wirklich positiv überrascht hat, und hier geht's auch im eine hochpreisige Maschine.

    Das lese ich zwar nun nicht aus deinem Postin heraus, aber es gibt so viele, die immer denken teuer oder eine Maschine von einem bestimmten Hersteller wäre automatisch eine Garantie für Nähvergnügen und Qualität.


    Ich erlebe mehrere verschiedene Hobbaschneiderinnen:

    1. Die Firmenjünger
      Sie wollen jedem, ganz egal, was er wirklich benötigt, ihr Fabrikat überstülpen. Im Regelfall eher im teureren Preisbereich unterwegs. Arrogant bis abfällig schwingt unterschwellig immer mit, ohne diese Maschine wirst du nie dein Glück finden. Nur sie hat die Qualität. Vertraue mir, du hast da im Moment keine Ahnung davon. Wenn du dann eine solche Maschine hast, steigst du in unseren Kreis auf und wirst mich verstehen und genauso fühlen. Wenn da Probleme beim Nähen auftreten, ist alles andere als die Maschine schuld. Wenn es dann doch mal so sein sollte, wird die Maschine eher heimlich zum Händler zum Richten gebracht. Da spricht man dann nicht darüber. Dummerweise gibt es da nicht wenige, die sich in Nummer 3 oder 4 einordnen würden, also gar nicht merken, dass sie ständig missionieren.
      In der Kategorie findet Näherinnen der Kategorie gut bis schlecht.
    2. Die Schickimickis
      Ich will nun nähen, denn das ist in. Aber damit ich nähen kann, benötige ich erst einmal eine möglichst teure Maschine. Ich kann doch meine Werke nicht mit einem Billigteil von Nähmaschine präsentieren. Echte Nähmaschinen gehen erst ab Minimum 1500 Euro los. Alles darunter ist Schrott. Dies Ideen haben sie schon, bevor sie die erste Naht in ihrem Leben gelebt haben. Wenn sie dann mit einem Teil Probleme haben, dann ist die Maschine schuld. Wenn da jemand gut näht, ist das eher ein Zufallsfund und oft lösen die sich dann auch aus dieser Gruppe und gehen in Richtung 1 oder 3.
    3. Die Genießer
      Sie lieben ihr Hobby, nähen mit Begeisterung. Sie haben sich für Ihre Maschine bewusst nach ihren Kriterien und dem Preis-Leistungsverhältnis entschieden und sind damit zufrieden. Sie halten halten aber immer die Augen offen und wenn sie etwas mitbekommen, was sie wunderbar finden, dann werden sie dieses Feature erst genau testen und dann entscheiden, ob sie das benötigen. Dabei ist es nicht nur das reine Benötigen, sondern auch Sachen, die einen z. B. das Nähen bequemer machen oder einfacher. Sie könnten dasselbe Ergebnis auch ohne das Feature, aber es ist einfach ein schöneres Gefühl und dann kaufen sie es. Einige sparen dann auch ganz bewusst darauf und in ihrer Prioritätenliste, was nun als nächstes Wichtiges gekauft werden soll für ihren Haushalt steht die Nähausstattung ganz weit oben. Wenn da beim Nähen ein Problem auftritt, ziehen sie sowohl die ein Fehler von sich als auch bei der Maschine in Betracht.
      Hier sind eher gute bis hin zu versierten Näherinnen zu finden.
    4. Die Normalos
      Sie sind eigentlich wie die Genießer, nur dass sie mit ihren Maschinen zufrieden sind und weniger nach Neuigkeiten jagen. Bei ihnen ist dann die Prioritätenliste etwas anders belegt. Ihre Maschine hat oftmals einen Namen, und nicht selten starteten sie ihre Nähkarriere auf einer ganz einfachen Maschine oder machten ihre ersten Nähversuche auf einer Maschine in der Verwandschaft oder besten Freundin. Für ihr Nähergebnis ist es egal, ob sie auf einer ganz günstigen Maschine oder einer teuren nähen, wenn die Maschinen die passenden Kriterien haben. Sie setzen sich auch einmal bei Verwandten/Freunden an deren Nähmaschine, wenn etwas benötigen. Nähen dann die Ausbesserung oder was besprochen ist ohne Probleme auf der Maschine, haben dabei vielleicht schon einmal den Gedanken, hach wie schön ist doch meine Maschine, aber für sie ist das kein Problem.
      Auch hier findet man gute und versierte Näherinnen. Von Anfänger bis Könner.
    5. Die Nährückgratlosen
      Das sind diejenigen, die sich zwar genauestens informieren, auch Kriterien für sich aufstellen, eigentlich schon Modelle gefunden haben, die sie in Betracht ziehen, sich dann aber bequatschen lassen und mit einer ganz anderen Maschine, im Regelfall viel teurer und nicht immer ihre Kriterien abdeckend wieder herauskommen. Wie die Genießer sind sie ständig bestens über Neuigkeiten informiert, nur wenn sie eine Funktion in Betracht ziehen, dann recherchieren und hinterfragen sie das nicht, wie die Genießer, sondern glauben jeder Aussage und dann wird gekauft. Nummer 5 ist natürlich eine hervorragende Zielgruppe für Nummer 1. Hier findet man auch die ganze Breite an Nähkönnen, wobei man bei Anfängern oft merkt, dass es nicht Nährückgratlose sind, sondern eben einfach noch leicht Verunsicherte, da neues Hobby.

    Ich habe keine Nickelallergie, aber durch dein Posting bin ich erst darauf gekommen, dass ich mir einmal überlegen sollte, ob die alten Nadeln, die ich von meiner Patentante geerbt habe, so gesund sind. Klar, die in den alten Heftchen und Dosen werde ich nicht entsorgen. Die sehen mit den Bildchen darauf so schön aus, dass man sie schon fast als Kunstwerke sehen kann.

    Aber die anderen Nadeln, also vor allem die losen, die meine Patentante immer nach Größe und Dicke sortiert hatte, könnten aus der direkten Nachkriegszeit und sogar noch aus der Vorkriegszeit stammen.


    Aber Nina, zu deinem Problem: Ich denke auch, das in den Nähnadeln Nickel sein könnte und hab auch gleich gedacht, austesten, so wie Thomas das beschrieben hat.

    Thomas, komm vorbei, tu dir keinen Zwang an

    Nina, wenn es Terminprobleme gibt, lass doch die Pferdchen einfach mittels Post zu Thomas galloppieren.

    Ich merke, der läuft gerade zu Designhöchstform auf. ExtraKeks: Thomas, meinst du man könnte da auch noch so den ein oder anderen Stern ähnlich wie die Perlen einflechten?


    Ja, wir sind völlig normal.

    Öh, ich will nicht normal sein. Das ist sooooo langweilig. 8o

    also gut, ich sehe schon ich komme hier nicht weiter.

    Das ist nicht, um deine Idee fertig zu machen, sondern weil ich denke alle hier die Idee, deiner Frau so eine Maschine zu schenken wunderbar finden und dann bei so einem schönen Geschenk lieber eine Enttäuschung vermeiden möchten.

    Es wird definitiv eine Überraschung, werde jedoch vorher meine Frau in ein Geschäft lotsen, dort allfällige Umtäusche besprechen und ansonst im Netz bestellen.

    Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. :daumen:


    Noch ein Tipp: Vielleicht wäre es auch möglich, vorher das Geschäft vorher zu fragen, ob sie zur Not auch mit einem Umtausch einverstanden wären und dann mit ihnen Planen, wie man den Besuch wann gestalten könnte. Also wenn du nach der Qualität und den Erfahrungen mit ihren Stickmaschinen fragst, dass die Verkäuferin dann zielgerichtet anbietet, doch auch mal welche auszuprobieren, auf Unterschiede hinweist, etc. Das geht natürlich nur, wenn man ein gescheites Geschäft in der Nähe hat.

    Meine Odysee über viele Jahre damals überzeugte mich, heute gibt es solche Geschäfte nur noch gaaaaanz wenige und die waren nicht in meiner Umgebung. Aber das ist nun auch schon fast wieder 10 Jahre her. Nachdem Nähen wieder in ist, hat sich da vielleicht ein wenig geändert. Man soll seine Hoffnung nie aufgeben. ;)


    Irgendwie finde ich es immer gut, wenn man die örtlichen Geschäfte unterstützt und gerade wenn man beim Nähen ein ordentliches als Ansprechpartner vor Ort hat, ist das viel wert.

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