Ein FSL ist ja an sich kein "normales" Stickmuster --- FSL ist free standing LACE, also freistehende Spitze. Möglichst zarte, für sich stehende Gebilde.
Mit einem "normalen" Muster für eine Applikation meint man bspw. ein Logo, das man irgendwo drauf nähen will --- so war ja wohl auch die Anfangsfrage zu verstehen.
Dafür könnte man auch ein Abreißvlies verwenden, das es in versch. Stärken gibt. Muss also nicht zwangsläufig cut away sein, von dem Rückstände zu sehen sind, wenn man keine herkömmliche Applikation erstellt, nämlich eine, bei der die Ränder versteckt sind. Heute werden fast nur noch Doodle-Applis gezeigt, meist auf Filz gestickt. Kann man mögen, muss man nicht.
Beim Abreißvlies sieht man zwar nach dem Abreißen auch zarte Reste/Fasern, die man aber mit kurzem Anfeuchten unsichtbar macht. Dazu muss man aber wissen, wie man saubere Ränder erstellt. Und das bringt einem kaum ein "Designer" bei., weil viel schneller "gedoodelt" ist als in mehreren Schritten erklärt. 
Also, auch beim Erstellen von Mustern ist mit hoppla-hopp nicht alles erledigt.
Zu Deinem FSL könnte man auch einiges erklären - aber das war ja nicht die Frage
Um einen gescheiten Rand zu bekommen, reicht es auch oft, den zu unterfüttern - also mit Geradstichrand drunter, machen viele Programme "auf Befehl"
Bei FSL nimmt man in der Regel auch oft den gleichfarbigen Unterfaden, um das Durchscheinen zu verhindern.
Und FSL wird, wenn man es auf Kleidung näht und öfter wäscht, sehr weich - siehe Spitze an Unterhemden. Ist vielleicht auf einer Outdoor-Jacke nicht so erwünscht.;)
Ich wasche meine FSL auch unter sehr warmem Wasser aus, das heißt nur, dass viel schneller viel Stärke rausgewaschen wird. Und FSL kann man dann nach dem Trocknen auch bügeln, wenn es krumpelig sein sollte.