Beiträge von Liane

    Es gab von brother mal eine Karte, da wurden die Muster nur mit Nähgarn gestickt. In meinen Augen sah das sehr klumpig aus, hat sich auch nicht durchgesetzt. Die Muster waren natürlich auch dünner belegt.


    Landhausmotive oder Bauernmalerei-Motive sticke ich mit mattem brother- Landhausgarn - sieht aus wie Baumwollgarn, ist aber Poly - oder auch mit Baumwoll-Stickgarn von Gunold.

    brother-garn.jpg

    Das obere ist das brother-Landhausgarn, das unter das normale brother-Poly-Stickgarn.

    Es macht ein bissel mehr Abrieb beim Sticken, obwohl es Poly ist, aber es ist wahrscheinlich aufgerauter. Leider sticke ich das zu selten, obwohl ich ja eigentlich viel Florales sticke.

    Ich habe den liegenden Adapter - und er funktioniert nur mit Smart Thread Garn (von dem ich tatsächlich eine! ganze Rolle besitze ;) ) - keine meiner anderen Rollen passt darauf, ich habe noch viele alte Esty-Konen von Gunold und auch von anderen Marken mit nem größeren Loch - aber nicht groß genug für den Adapter.

    Ich habe mir also eine andere Lösung gesucht:

    mein "nachhaltiger" Konenhalter aus Verpackungsschaum. ;)

    Konenhalter.jpg

    Ein Loch reingebohrt --- und jede Kone hält drauf fest, braucht auch kein Scheibchen vorne dran

    Ich gehe mal ganz praktisch an die Sache: Satinstich ist nicht für größere Flächen geeignet. Satinstich soll etwas plastisch hervorheben, kleine Flächen optisch wahrnehmbarer machen. Ohne Grund ist auch die Länge auf 1cm und nicht länger anzuwenden.

    (Bei manchen Progr. kann man das umgehen und den Stich länger machen, hat aber mit der "normalen" Stickweise nichts zu tun).


    Zum andern - wenn Du nicht mit den Fingernägeln in dem verlängerten Stich hängen bleibst, kann das auch anders passieren (das Hängenbleiben) - und nach dem Waschen werden die Lücken noch größer sein. Da fällt der Stich bzw. die Fläche noch mehr auseinander.


    Zur Stickdichte: mein Progr. gibt als Vorgabe 4,5mm an, will ich es dichter haben, gebe ich z.B. 5,0 oder 5,3 an - bei Buchstaben ist die Vorgabe eh 5,0mm.

    Also sagt mir Deine Dichtenangabe nichts.

    "Zuschneiden" ist doch nur proportional verkleinern ... wenn meine Bilder 2000 oder mehr kb haben und ich brauche aber nur 700 in der Höhe, dann scaliere ich das Bild proportional, dann hat es ca. 725 x 500 kb und passt in jedes Forum. Ich richte meine Bilder für meine Seite immer nach der Höhe aus, damit sie in eine Tabelle passen und gleich aussehen.

    Und das geht am einfachsten mit einem Fotoprogramm oder - wie wir es hier in Anfangszeiten mit und von unserer lieben Anne "gelernt" haben ---- Irfanview, gibt es kostenlos und ewig und funktioniert immer noch.

    Ich mixe alles - ich verwende immer Rayon und Poly zusammen. Poly war früher eher für Gebrauchssachen gedacht, (Arbeitskleidung, Küche), Rayon eher für Deko --- aber beides ist unverwüstlich. Und Poly ist auch mir glänzend genug.

    Man macht eigentlich nur noch Unterschiede, wann man was mit Baumwolle oder baumwollähnlichem Garn stickt - nämlich beim matten Landhausstil.

    Und ehe Stickgarne kaputt gehen, geht eher das Teil, worauf es gestickt ist, den Bach runter ...

    Ich nehme immer Abreißvlies - von Gunold habe ich neuerdings ein sehr starkes bekommen. Sulky Tear away plus, wird auch für Applis empfohlen. Und da Abreiß-Vliese nicht wasserlöslich sind, besser gesagt, waschfest, sind das gute Alternativen zu Stoff.

    Da ich seit Jahren kein Vlies mehr kaufen musste, habe ich eben die 2 versch. bestellt - das "dicke" und ein normales, da ich ja keine Vergleiche mehr hatte.

    Dann probiere ich vielleicht mal mit nem Satinstich um die Füße rum und die Zehen dann mit dem Dreifachstich rausarbeiten. Was ist denn ein doppelt belegter Geradstich?

    Der Geradstich wird 2mal gestickt, ist dadurch etwas dicker - entweder kann man 2x einstellen oder belegt den Abschnitt 2 mal mit Geradstich - dabei nur auf E+A-Punkt achten -muss ja dann einmal gegensätzlich sein.

    Kannst Du überhaupt eine Kontur durchtrennen?

    Der linke Frosch gefällt mir irgendwie besser, aber in den Füßen läuft das Schwarz ja leider total zu ...

    Ja, da hilft nur - die Umrandung zerteilen in "Tausend" Einzelteile und jedes Stck. in passender Kontur belegen - da, wo es breit sein darf, eben Zickzackstich (auch Satinstich genannt ;) ), da, wo es ein wenig kompakt sein darf, dann Dreifachstich und wo die Kontur nur schmal und angedeutet sein soll, eben einfachen Geradstich oder auch mal doppelt belegter Geradstich.

    Und man kann alles wunschweise miteinander verkuppeln, nacheinander sticken, also Satinstich, Geradstich, Satinstich, Dreifachstich, Stammstich .....

    wichtig gerade bei kleinen Motiven

    Ah, ok. Das ist also ne normale Erfahrung, dass das Setzen der Anfangs- und Endpunkte nicht unbedingt gleich was bringt. Das hatte ich nämlich als erstes probiert, war aber enttäuscht vom Resultat.


    ... und ich erst! :)

    Doch, das Versetzen der E+A-Punkte ist sehr wichtig --- nur, bei den Rundungen kann das Programm keine "geraden" Wege laufen. Deshalb ist es notwendig, das geringste Übel zu finden.

    Aber immer noch mal da und mal, nur es sind keine Abstände zu erkennen?

    Ich erinnere ja auch diese früheren Diskussionen, aber mich hat es selten gestört...nur bei Farbverlaufsgarnen....die habe ich deshalb auf Flächen nicht verwendet..

    Eigentlich sieht man es nur noch in der Stickvorschau, dass es von da nach da läuft - beim PE Design ist das schon vor etlichen Jahren abgestellt worden. Und da wird nichts überlappt, sondern lückenlos angestickt.

    Farbverlaufsgarne haben ihre eigenen Regeln - bei Flächen mit versch. Rundungen - wie oben z.B. - würde es wohl grauslich aussehen, weil mit einer bestimmten Richtungen und verschiedenen Lauf-Ansätzen nie oder selten passende Farbflächen aneinander stoßen.

    Lücken im Schmetterling sind nicht nur auf den Filz zurückzuführen, sondern auch darauf, dass es autom. erstellt wurde, also kein Überlappen entsteht. Dann sind dann Sachen , die man händisch nacharbeiten muss - denn das ist dann auch auf festen, glatten Stoffen sichtbar.

    Inkstitch ist wahrscheinlich genauso "schlau" wie andere Programme - wenn Du eine unregelmäßige Fläche hast wie oben, KANN die Maschine nicht direkt von A nach B laufen - das Programm sucht sich dann den "besten" Weg. Ob das dann immer der "beste" ist???

    Ein wenig korrigieren kann man das beim Versetzen der E bzw. A-Punkte - aber da muss man schon mehrfach probieren, wo die besten Stellen sind und immer wieder nachschauen, ob es besser wird oder sogar mehr Spalten gibt. Sowas hatten wir in der Anfangsphase bei unseren Programmen - inzwischen stickt mein Programm ohne sichtbare Abstände direkt aneinander. Anfang heißt viele Jahre ... Inkstitch übt ja noch ... :)

    Wenn ich ein einfarbiges Motif (Redwork) z.B. mit Embird gemacht und mit Verdopplungen usw. gearbeitet habe, also viel hin und her...wurde vieles auch nicht nacheinander abgestickt, ich habe dann immer mit Farben gearbeitet und geschoben...bis alles gepaßt hat...und dann zum Schluß wieder umgewandelt in eine Farbe ...vielleicht meint Thomas so etwas...denn bei einer Farbe mußte ich neu teilen (wenn man keine Zwischenschritte gespeichert hat)

    Diese Farbe stickt in eins durch, aber ich kann auch verschieben , wohin ich will, ist also unabhängig von der Farbe. Es müssen eben nur Einzelteile sein, ob Redwork, Geradstich oder Flächen ;)

    farbe.jpg

    Rosa und Lila zeigen jeweils in die gleiche Richtung - man muss nicht direkt gegenseitige Richtungen nehmen, es reichen schon 6-8° Abweichung, damit es nicht in dieselbe Richtung zieht . ;)

    Satinstiche gehen bis 1cm Breite, dann werden Zwischenstiche gesetzt. Also ist das keine Füllung für größere Flächen. Wahrscheinlich macht es deshalb diesen komischen Zwischenstich, weil es auf geringere Breite gestellt ist.

    Ich sehe das oft bei Mustern, bei denen viel mit Satinstich gearbeitet wird - manchmal passt es, manchmal sieht das weniger gut aus.

    Eins meiner Stickmädels liebt es, ständig irgendwelche Muster mit breitem Satinstich zu erstellen. :)


    Und was das Unangenehme bei automatisch erstellten Mustern ist: man muss ewig nacharbeiten, um ein sehr gutes Ergebnis zu bekommen. Das kriegt man "von Hand" oft sehr viel schneller hin.

    Aber hier ist das natürlich eine sehr gute Übung, um zu sehen, wie ein Stickmuster aufgebaut ist, auf welche Feinheiten man dann achten sollte.

    Was ich aber selber am Anfang in vielen Software Produkte schlecht fand, dass man die Stickreihenfolge innerhalb einer Frabe sehr schwer ändern kann. Bernina kann zb nicht, Was gestickt wird, hängt in der Reihenfolge ab wie man es erstellt.

    Das glaube ich jetzt aber nicht - auch Bernina sollte das können, bei brother geht das seit vielen Versionen. Jede einzelne Fläche kann man dahin schieben, wann und wo man sie gestickt haben möchte.

    Wichtigste ist aber beim selber digitalisieren, so wenig wie möglich zu schneiden.

    Wenn man ein Muster mit vielen Farbwechseln hat - dann muss man schieben und schneiden, da hilft kein "so wenig wie möglich". Es gibt eben einfache Muster und auch sehr aufwändige, da kann man auch mit einer Lauf-Verbindung nichts ausrichten.

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]