Beiträge von Liane

    Wenn ich ein einfarbiges Motif (Redwork) z.B. mit Embird gemacht und mit Verdopplungen usw. gearbeitet habe, also viel hin und her...wurde vieles auch nicht nacheinander abgestickt, ich habe dann immer mit Farben gearbeitet und geschoben...bis alles gepaßt hat...und dann zum Schluß wieder umgewandelt in eine Farbe ...vielleicht meint Thomas so etwas...denn bei einer Farbe mußte ich neu teilen (wenn man keine Zwischenschritte gespeichert hat)

    Diese Farbe stickt in eins durch, aber ich kann auch verschieben , wohin ich will, ist also unabhängig von der Farbe. Es müssen eben nur Einzelteile sein, ob Redwork, Geradstich oder Flächen ;)

    farbe.jpg

    Rosa und Lila zeigen jeweils in die gleiche Richtung - man muss nicht direkt gegenseitige Richtungen nehmen, es reichen schon 6-8° Abweichung, damit es nicht in dieselbe Richtung zieht . ;)

    Satinstiche gehen bis 1cm Breite, dann werden Zwischenstiche gesetzt. Also ist das keine Füllung für größere Flächen. Wahrscheinlich macht es deshalb diesen komischen Zwischenstich, weil es auf geringere Breite gestellt ist.

    Ich sehe das oft bei Mustern, bei denen viel mit Satinstich gearbeitet wird - manchmal passt es, manchmal sieht das weniger gut aus.

    Eins meiner Stickmädels liebt es, ständig irgendwelche Muster mit breitem Satinstich zu erstellen. :)


    Und was das Unangenehme bei automatisch erstellten Mustern ist: man muss ewig nacharbeiten, um ein sehr gutes Ergebnis zu bekommen. Das kriegt man "von Hand" oft sehr viel schneller hin.

    Aber hier ist das natürlich eine sehr gute Übung, um zu sehen, wie ein Stickmuster aufgebaut ist, auf welche Feinheiten man dann achten sollte.

    Was ich aber selber am Anfang in vielen Software Produkte schlecht fand, dass man die Stickreihenfolge innerhalb einer Frabe sehr schwer ändern kann. Bernina kann zb nicht, Was gestickt wird, hängt in der Reihenfolge ab wie man es erstellt.

    Das glaube ich jetzt aber nicht - auch Bernina sollte das können, bei brother geht das seit vielen Versionen. Jede einzelne Fläche kann man dahin schieben, wann und wo man sie gestickt haben möchte.

    Wichtigste ist aber beim selber digitalisieren, so wenig wie möglich zu schneiden.

    Wenn man ein Muster mit vielen Farbwechseln hat - dann muss man schieben und schneiden, da hilft kein "so wenig wie möglich". Es gibt eben einfache Muster und auch sehr aufwändige, da kann man auch mit einer Lauf-Verbindung nichts ausrichten.

    Die kleinen "Löcher" nennt man Aussparungen - und die sind meist zu überbewertet. ;) Jeder macht für irgendeine kleine Lücke eine Aussparung und wundert sich, dass das oft nicht gut an die umliegende Fläche anschliesst.

    So kleine Flächen stickt man auf die Fläche darunter - und man sollte auch die Richtung wechseln.

    Da das Teil ja mehr oder weniger automatisch erstellt wurde, werden auch keine E+A-Punkte versetzt - und da alles in dieselbe Richtung stickt, gibt es auch Lücken zwischen den Flächen - also ist da nichts mit "überlappen". Das macht man, wenn man von Hand arbeitet.

    Meine Uralt-Lady hat inzwischen auch fast 30 Jahre auf dem Buckel - und sie schneidet nur bei Farbwechsel. Da muss man eher drauf achten, dass der Stickfuss nicht in den Spannfäden hängen bleibt. Bei der 4000D, die auch älter als 20 Jahre ist, konnte man die Länge einstellen, nach der sie schneiden sollte. Knubbel gab es nur, wenn sie den Oberfaden nicht gut nachgezogen hat und deshalb auf den Fadenanfängen verriegelt hat. Machen teilweise auch neuere Maschinen.

    Bei ganz kurzen Farbfolgen - z.B. Blütenmitten - da stelle ich auch die Schneidefunktion ab und schneide, wenn überhaupt, wenn die Stickerei fertig ist. Bei Buchstaben schneide ich bspw. hinten nicht.


    Das sind alles Erfahrungswerte und die lernt man, genau wie die Geräusche einer Stickmaschine, wenn man sie eine Weile in Betrieb hat.

    Mir geht es dabei um die Fälle, in denen ich gerne eine schöne Unterseite hätte, weil das Gestickte von beiden Seiten sichtbar ist.

    Also, bei den vielen Hundert FSL-Motiven, die ich bisher gestickt habe, habe ich auch immer vorzeigbare Rückseiten gehabt.

    Das Allerwichtigste bei Neueinsteigern ist: sich vor die Maschine setzen und zuschauen, was da passiert - und das nicht nur bei einem 10Minuten-Motiv. ;)

    Klar, das geht doch bestimmt. Ich kenne die B 500 nicht. Aber zweimal Nadeltaste hoch-runter? Oder eben mit dem Handrad zwei Umdrehungen und damit den Faden hoch holen? Pinzette ist dabei sicherlich grundsätzlich hilfreich, um das Unterfadenfitzelchen zu greifen und lang zu ziehen….

    Nadeltaste hoch und runter schiebt nur die Nadel nach unten bzw. holt sie wieder hoch, aber keinen Unterfaden, der wird da ja nicht "verknüpft". Zum anderen sollte man beim Stickvorgang nicht am Handrad drehen, das könnte 1-2 Stiche auslösen oder damit das Verriegeln verkürzen - auch 1-2 Schritte vorgehen holt nicht den Unterfaden hoch - der bleibt, wo er ist. Die langen Fäden bleiben ja beim Abschneiden stehen, NICHT beim Anfang der Stickerei. Die werden meistens ganz kurz nach unten gezogen - oder bleiben auch schon mal an der Oberseite stehen - nach dem Schneiden mitten im Muster. Und dann könnte man sie wegschneiden , damit sie nicht überstickt werden.

    Aber meistens kann man am Schluss doch alle Endfäden gut wegschneiden - sie sind verriegelt und lösen sich dann auch nicht auf. Nach jedem Farbwechsel schneiden .... na ja ....................

    ... ist es aber leider auch kruckelig

    Was hast Du gemacht? Ich nehme so ein Kuchengitter und lasse da - oft sehr heißes - Wasser drüber laufen, tupfe mit nem Stck. Küchenpapier ab und lasse es entweder draußen trocknen, geht im Sommer ja fix, oder auf der Heizung. Ja wird das Stück gar nicht weiter bewegt und verzieht sich auch nicht so.

    Wieviel Vlies hast Du drunter? Nur eine Lage?

    Eine Lage einspannen - wenn Du mehr Soluvlies verwendet hast, hast Du auch Reste - dann den eingespannten Rahmen umdrehen, ein-zwei Reste drauf legen und noch eine etwas größere Lage, damit die Reste nicht verrutschen. Diese Lage kann man von rechts außerhalb der Stickerei mit ner Stecknadel oder etwas Malerkrepp fixieren - dann den Rahmen einspannen und Du stickst auf 3 !! Lagen Soluvlies. Da sollte sowas wie oben nicht passieren.
    Lies Dich doch mal durch die Tipps, die es inzwischen oft im i-net gibt.

    Meine Tipps stehen seit mindestens 10 Jahren auf der HP und sind oft genug von anderen übernommen worden (ich lese ja auch in anderen Foren ;) )

    http://www.ls-liane-stitch.de/Tipps1.html und auch Tipps2

    Das hat man natürlich nicht gleich von Anfang an im Griff - aber so kann man sich ganz gut vortasten.

    Gerne! Dann schieb ich die Frage hiermit noch schnell nach ... ;)

    Den Befehl hatte ich leider nicht drin. Inkstitch fügt ein Underlay nur bei Füllstichen per Default dazu, aber nicht bei Satinstichen. Das ist mir aber erst beim Zugucken beim Sticken aufgefallen ...

    Dann musst Du eben eine Geradstichlinie unterlegen - oder wenn es breiter Satinstich ist, eben 2 Linien etwas versetzt. Diese Linien halten auch die Satinstiche nach außen und innen in Form. Das gilt sowohl für FSL als auch für normale Muster auf Stoff.


    Und eine Abhandlung über FSL - die kommt jetzt nicht. Ich habe da schon so viel drüber geschrieben - auch hier. Das geht nicht mit 2-3 Sätzen, ich habe ja schon oben einiges geschrieben.

    Wenn Du nur ein Gitter als Unterlage für FSL brauchst, reichen 2 Richtungen mit 2mm Abstand oder 3 Richtungen mit 2,5mm. Da kann man dann auch kompaktere Muster aufsticken.

    Und jetzt nerven die Werbeblöcke mitten in den Antworten .......

    Ein FSL ist ja an sich kein "normales" Stickmuster --- FSL ist free standing LACE, also freistehende Spitze. Möglichst zarte, für sich stehende Gebilde.

    Mit einem "normalen" Muster für eine Applikation meint man bspw. ein Logo, das man irgendwo drauf nähen will --- so war ja wohl auch die Anfangsfrage zu verstehen.

    Dafür könnte man auch ein Abreißvlies verwenden, das es in versch. Stärken gibt. Muss also nicht zwangsläufig cut away sein, von dem Rückstände zu sehen sind, wenn man keine herkömmliche Applikation erstellt, nämlich eine, bei der die Ränder versteckt sind. Heute werden fast nur noch Doodle-Applis gezeigt, meist auf Filz gestickt. Kann man mögen, muss man nicht.

    Beim Abreißvlies sieht man zwar nach dem Abreißen auch zarte Reste/Fasern, die man aber mit kurzem Anfeuchten unsichtbar macht. Dazu muss man aber wissen, wie man saubere Ränder erstellt. Und das bringt einem kaum ein "Designer" bei., weil viel schneller "gedoodelt" ist als in mehreren Schritten erklärt. ;)

    Also, auch beim Erstellen von Mustern ist mit hoppla-hopp nicht alles erledigt.


    Zu Deinem FSL könnte man auch einiges erklären - aber das war ja nicht die Frage :) Um einen gescheiten Rand zu bekommen, reicht es auch oft, den zu unterfüttern - also mit Geradstichrand drunter, machen viele Programme "auf Befehl" ;) Bei FSL nimmt man in der Regel auch oft den gleichfarbigen Unterfaden, um das Durchscheinen zu verhindern.

    Und FSL wird, wenn man es auf Kleidung näht und öfter wäscht, sehr weich - siehe Spitze an Unterhemden. Ist vielleicht auf einer Outdoor-Jacke nicht so erwünscht.;)

    Ich wasche meine FSL auch unter sehr warmem Wasser aus, das heißt nur, dass viel schneller viel Stärke rausgewaschen wird. Und FSL kann man dann nach dem Trocknen auch bügeln, wenn es krumpelig sein sollte.

    Ich verwende dickes wasserlösliches Vlies dann hast du noch dem entfernen

    des Vlies eine tolle Applikation, einfach auswaschen und fertig.

    Gefunden hatte ich das bei Nähwelt Flach.

    guck hier

    Wenn du nach unten scrollst hast ein Anleitung Video.

    Dann müsste das Muster aber als freistehendes konzipiert sein - es löst sich nämlich sonst auf, wenn das wasserlösliche!! Vlies ausgewaschen wird.

    Ich würde die Augen mit einem Gitter untersticken (wie ein Kreuzstich) und dann mit Plattstich drüber - da gibt es keine langen Fäden und es kommt auch kein Frottee durch.

    Warum kann man die dann immer noch in der Nähmaschine weiter verwenden? Ich hätte jetzt gedacht das wäre dann ein Fall für den Müll ...

    Weiß ich nicht mehr genau, ich habe das sicher mal gelesen ... aber es hängt wohl mit der Art des Stickens und dem Unterschied zum Nähen zusammen. Die Nadel wird ja beim Sticken viel mehr und anders beansprucht als beim Nähen mit den "einfachen" geraden Stichen. Deshalb werden ja auch oftmals der Faden zerrubbelt und das Öhr ausgerieben, dass der Faden schon mal reißt. Und auch beim Nähen merkt man ja, dass die Nadel "ausgelutscht" ist - aber man kann noch ne Menge damit nähen.

    Meine Gedanken gehen eigentlich andersrum - kann ich meine benutzten Sticknadeln auch noch weiter verwenden? Und ja, ich kann. Momentan sticke ich fast alles mit einer 80er Sticknadeln, heute Kork, morgen jede Menge FSL, dann wieder nur Stoffe alles durcheinander. Und deshalb nehme ich auch meist statt einer 75er eine 80er Sticknadel. Irgendwann hört man: die klopft, also dürfte die gar nicht mehr so "spitz" sein. Dann stecke ich sie zu meiner Nähmaschine, und da verrichtet sie noch eine ganze Weile ihr Werk. Und wer behauptet, eine Sticknadel müsste nach jeder Stickerei oder nach 10 000 Stichen gewechselt werden, der hat ein zu fettes Portemonnaie. Ich habe auch früher mit Universalnadeln gestickt, aber mein Vorrat an Sticknadeln ist groß genug --- da fehlen mir eher die Universalnadeln ;) - und ich verbrauche wenig Nadeln.


    Und noch was - wie willst Du Geradstich und Satinstich und Füllstich ein einer Stickerei voneinander trennen und jedes Mal ne andere Nadel nehmen?

    Upppps ... Jetzt habe ich doch noch mal auf der Seite nachgeschaut .... der Garnständer war mir überhaupt nicht mehr im Gedächtnis, ich habe den "Adapter" für waagerecht abzulegende Konen/Rollen.

    Den habe ich als Versandkostenausgleich mitbestellt, weil ich unbedingt das blaue Neon-Garn haben wollte, das es sonst nicht gibt.

    Ansonsten habe ich hinter der Maschine einen Garnrollenständer von brother für 10 Fäden.

    Mit den "Ösen" ist sicher die Fadenführung der jew. Maschine gemeint - es geht um die waagerechte Halterung - da soll man dann ohne das Scheibchen vorne drauf sticken, das sonst die Rolle/Kone festhält. Passiert hat schon mal. dass sich der ablaufende Faden dahinter verheddert. Und extra Spannung wird nirgendwo erzeugt. Der Adapter sitzt fest in der Smart Thread Rolle drinnen, da wackelt und "eiert" nichts mehr hin und her. Ich habe tatsächlich eine Smart Thread Kone ;) und es auch so gesehen. Ich hätte es mir nur für meine anderen Konen auch gewünscht.

    Ansonsten nutzt man eben für die großen Konen den externen Rollenhalter, wenn man ihn besitzt - aber den haben ja nun mal nicht alle Sticker. Bei den waagerechten Halterungen ist das also gar nicht so verkehrt.

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