Ja, mich nervt es, durch unzählige Fadenwechsel quasi an die Maschine gefesselt zu sein, das ist mir zu langweilig. Würde ich aber ständig hin und her wechseln für diese kurzen Farbsequenzen, dann würde ich entweder bei anderen Arbeiten nicht genug Konzentration aufbauen und Mist bauen oder soviel Konzentration, dass ich die Stickmaschine vergesse.
Du schreibst öfter das mit den unzähligen Fadenwechseln - ein Rat: lerne zuerst, wie ein anständiges Muster aufgebaut ist. "Lernen" kann man auch, wenn man fertige Muster beim Sticken beobachtet, u.zw. längere Zeit, nicht nur 3,5 Minuten - wiel es ja langweilig ist, an der Maschine "untätig" herumzusitzen.
(Mache ich nach ca. 30 Jahren immer noch).
Zum Beispiel dieses zwischendurch außerplanmäßig nochmal an den Rechner müssen. Für andere sicher kein Problem, für mich ein schwer kalkulierbares zeitliches Risiko. 🙈😂🤷🏼♀️
Für mich war die Anschaffung der Stickmaschine eigentlich nur das Umsetzen meiner Ideen - ich wollte keine Stickmaschine mit fertigen Motiven bestücken, ich wollte meine eigenen Motive machen. Und da war der PC - und ist auch heute noch - die allererste Wahl.
Die Stickmaschine ist dann nur die ausführende Kraft.
Und wenn die PC-Arbeit erledigt ist und die Stickmaschine läuft, habe ich immer noch 2 Hände, die mit Strick- oder Häkelnadeln bewaffnet werden können. Wenn meine Maschine Murks mache, höre ich das, bin in Sekunden an der Maschine oder PC. Und manchmal steht die Nähmaschine direkt daneben, die kann ich auch noch bedienen.
Mit soviel Theorie habe ich mich vorab nie beschäftigt - ich wollte loslegen, u.zw. mit Software und meiner damaligen "Traummaschine".

