Beiträge von Tanja711

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    Eine Betula für den Einstieg. Und wie zu erwarten, extrem bedienerfreundlich. Obwohl ich sonst immer vorher schon die Anleitung durch habe, hab ich es diesmal andersrum gemacht. Ich habe sie nicht gelesen. Und mit den Infos, die ich bis jetzt von ihr gehört hab, bin ich auch durchgekommen. Wichtig ist nur, den geführten Modus zu wählen. Den braucht man aber nicht lang. Dass das Einfädeln der Greiferfäden leicht ist, muss ich ja nicht mehr erwähnen. Es ist aber schon cool, dass man den Obergreifer nur mit einem Drehregler abschalten muss. Nix Handrad drehen. Einfach aufs Pedal drücken und schon ist er aus. Damit steht auch die Lufteinfädelung schon richtig. Wenn nix am Obergreifer zu machen ist, schließt sich diese mit dem Pedaldruck.

    Im geführten Modus kann man gar keinen Schritt vergessen, weil man immer auf den Pfeil drücken muss.

    Wie immer, ich stelle die Spannungen bei der 4-Faden-Naht etwas fester und speicher ab. Und wenn ich die Maschine neu starte, ruft sie netterweise auch gleich den zuletzt genutzten Stich auf und zwar in der gespeicherten Version (andere rufen dann den Ursprungsstich auf). Man kann sogar die manuellen Einstellungen mit abspeichern. Ja, die muss man dann ablesen, aber immerhin wird man daran erinnert.


    Mir ist es schon bei den ersten Präsentationen in der Schweiz aufgefallen, dass die Nähfüße der L890 breiter sind als die der L850. Da hatte ich etwas Bedenken wegen der Wendigkeit. Bis jetzt ist es aber eher so wie bei der Nähmaschine auch (da sind die von Bernina ja auch breiter als andere): durch die größere Fläche hab ich mehr Kontrolle. Sogar beim Annähen des Ärmelbündchens auf links. Wie es bei engen Kurven ist, muss ich noch testen. Die Spitze des V-Ausschnitts war jedenfalls kein Problem.


    Leider kommt die L890 mit einem schmalen Coverfuß, ich hätte mir noch den Ausgleichsfuß gewünscht. Ich meine, ich hätte ihr irgendwo als Zubehör gesehen, aber im Moment kann ich dazu nichts finden.

    Ich nehm Overlockgarn für die Nähmaschine nur, wenn es gar nicht anders geht und dann auch nur Aerolock oder Seracor. Wobei ich im Moment gerne Gütermann Miniking für beides benutze (das ist ein 120er Nähgarn). Das hat aber alles mit dem Modell nichts zu tun, das geht es um was anderes.

    Die Opal näht bei mir mit allen Garnen, die ich da habe. Zubehör hab ich mir bis jetzt gekauft: Teflonsohle, Obertransportfuß, Anschiebetisch, Nähfuß für verdeckte Reißverschlüsse. Aber eigentlich hat sie alles wichtige dabei und was man sonst noch so braucht, zeigt sich mit der Zeit.


    Das mit der Overlock ist ja auch wieder ein Thema für sich und hier geht ja eigentlich erst mal nur um die Nähmaschine. Von hier kann ich auch nicht sagen, warum sie dir nicht gefällt. Dazu müsstest du am besten einen neuen Beitrag starten und auch ausführlich beschreiben, was dir nicht passt.

    Ich habe die 690q und hatte die F400 zum testen. Ich mag Hus und würde sie immer einer Brother vorziehen, alleine schon wegen dem Nähberater. Und die 690 ist noch um einiges besser als eine Jade.

    Was ist oversized, wenn man Nachtwäsche nähen will? Die 690 hat anpassbaren NFD und eine gute Stichauswahl an Nutzstichen, ist nicht zu groß, aber es gibt viel optionales Zubehör. Du bezeichnest deine Liste als Basics, aber selbst ein einfaches Tanktop kann Arbeitsschritte beinhalten, die mit einer Computermaschine leichter zu händeln sind als mit einer einfachen mechanischen. Zum Beispiel der Möglichkeit, Einstellungen abzuspeichern.

    So, die Tage der Admire sind gezählt ^^

    Nein, sie wird nicht bei mir bleiben. Obwohl ich grundsätzlich schon lange den Wunsch nach einer Kombi hege (ich hasse vollgestellte Zimmer), müsste ich mich für eine Kombi von einer meiner bisherigen Maschinen trennen. Und ich bin nicht bereit, auf die 3550 oder die L850 zu verzichten.

    Sie covert echt super, hat aber keinen Deckstich. Und im Overlockbereich schafft das Messer einfach nicht ganz so viel wie die L850 (die packe ich gerade aus und habe gemessen, ihr Messer geht gut 1 mm höher). Auch der Nadelstopp oben erreicht nicht das Niveau von Halbstichen. Die Geräuschkulisse wär beim Covern gleich zur 3550, beim Overlocken klingt die Bernina einfach besser.

    Trotzdem hat sich im Vergleich zur 4.0 echt was getan. Umbauen geht einfacher und auch das Thema mit der Spannung beim Overlocken wurde wohl mal angepasst. Die andere Bauweise macht sie nicht grad leise, aber das Vibrieren bei hohen Geschwindigkeiten ist meiner Meinung nach erträglich geworden.


    Letzte Chance für Fragen, die ich an der Maschine beantworten kann, geplanter Auszug ist Mittwoch.

    Neeee. Ich nähe mit gerade eine weiße Jeans, damit muss ich drei Meter Abstand halten von meiner Daisy. Und im Moment überlege ich eher, ob ich mir noch warme Motorradklamotten besorge, damit ich überhaupt zum Fahren komme. :D

    Und die von diesem Beitrag muss sich ja auch erst mal beweisen.

    Ich habe mir letztes Jahr welche aus Amerika mitbringen lassen, jetzt bekommt man sie ja auch hier. Damals wusste ich auch nicht, dass es nicht gut auf BW geht und daher lagen sie lange rum.

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    Hier hab ich die Diamanten ausgeschnitten und den Rest auf weißer Polywebware gepresst (mit der iXpress). Den Effekt find ich gut und eigentlich besser als Flexfolie, eben weil die Farbe in den Stoff fließt. Ich will noch verschiedene Stoffe testen, aber die lange Presszeit bei hoher Temperatur schränkt die Auswahl schon ein.

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    Es hält übrigens gut auf SnapPap, wobei weißes SnapPap dann schon mal etwas braun werden kann.

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    Das war besagte Problemstelle. Ich habe jetzt aber erst die Jacke fertig gemacht, damit ich die Stoffreste zum Testen verwenden kann.


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    Covern hat wieder super geklappt. Ich habe hier mit dem neuen Madeira Reflect genäht. Beim Sticken eine echte Herausforderung, beim Covern ganz problemlos (wobei ich da ja noch keinen Vergleich habe).


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    Vielleicht sieht man es hier besser. Auf dem Foto sind die Unterschiede kaum zu erkennen, in live ist es deutlicher. Die obere Reihe ist mit der normalen Spannung genäht.


    Heute war ich doch tatsächlich mal entsetzt, ich hatte einen Fehlstich beim covern. Als ich mich schon ärgerte, die Nähte nicht direkt nach dem nähen kontrolliert zu haben (nein, ich war natürlich schon komplett fertig), hab ich mir die Naht von der anderen Seite angesehen ... und ich hatte doch tatsächlich beim Zurückschneiden der NZG reingeschnitten.

    Beim darauffolgenden Teil habe ich wohl die maximale Dicke erreicht. Ich bin noch am Testen, ob es nur den Schnitt betrifft oder auch die Stichbildung. Jedenfalls hab ich eine Nahtkreuzung mit Bündchen und Sweat, an der sie nicht mehr sauber schneidet, weil das Messer nicht hoch genug kommt.

    Aber erst noch ein paar Raglannähte von links covern.

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    In den Nadeln Aerolock, im Greifer Aeroflock. Hab lange rumgestellt, weil mir die Nadelfäden zu viel rausgekommen sind, aber wenn ich die hochstelle, wird die Naht steif. Greifer steht aber schon auf 0. Naht hinten. Die Naht vorne hab ich dann damit hinbekommen:

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    Eine andere Stelle zum Auslassen gibt es nämlich nicht. Oder ich hab sie noch nicht gefunden.

    Jetzt werd ich mal andere Farben einfädeln, damit man es besser sehen kann.

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