Beiträge von Tanja711

    Also, beim Rulerfuß gibt es zwei Dinge zu beachten:

    Die Nadel sollte wirklich mittig nach unten gehen. Das kann man prüfen, indem man am Handrad dreht. Je nach Firma ist aber der Abstand zwischen Nadel und Fußhalterung unterschiedlich.

    Bei der Höhe gibt es aber nicht nur Low shank oder High Shank, sondern auch noch den Punkt mit dem Schweben:

    Der Fuß sollte sich beim Rulerwork nicht in der Höhe bewegen. Das kann man bei bestimmten Maschinen abschalten. Denn wenn er sich bewegt, hat man immer ein Ruckeln am Lineal oder es kann sogar unter den Fuß rutschen.

    Dann muss man darauf achten, die Höhe so einstellen zu können, dass man sein Quiltsandwich auch drunter bekommt.

    Bei Bernina ist das so gelöst: Am Fuß ist eine Stellschraube für die Höhe. Dazu kann man über neg. Fussdruck den Fuß höher stellen.

    Bei Husqvarna gab es gerade ein Update für einen Rulerfuß. Damit ist die Bewegung weg, aber mit dem Stickfuß R ist der Fuß zu weit unten, der passende Rulerfuß muss also kürzer sein. Hab ihn noch nicht gesehen.

    Es gibt Universalfüße, die haben an der Seite dann einen Schlitz zum Anschrauben, statt einem Loch, so kann man sie auch in der Höhe verstellen. So einen hatte ich aber auch noch nicht. Hier sieht man das gut:

    https://westalee.com.au/store/…gn-ruler-feet-ruler-feet/

    Ich hab die Sendung jetzt nicht ganz angeschaut, das mach ich am mal beim Bügeln ...

    Aber diese Kirei hört sich ganz anders an als meine. Ich gehe also davon aus, dass meine ein technisches Problem hatte und bin gespannt, wann ich wieder eine hier haben werde zum Vergleich.

    Eine Maschinenvorstellung war das für mich nicht (nicht böse gemeint), ich hatte eher den Eindruck, ich sei auf der Messe. Wenn ständig neue Fragen auftauchen, kann man nicht nach Plan arbeiten. Aber man bekommt schon einen Eindruck von der Maschine.

    Ich habe den Aufruf zum Testen gesehen, mich aus Zeitgründen aber nicht beworben.

    Dazu kommt, dass ich nicht gerne auf meinen Stoffen rummale. Egal, ob mit Kreide oder diversen Stiften, mir liegt das einfach nicht. Ich bin der Typ "Rollschneider mit Abstandshalter, Schnittmuster ohne NZG auflegen und rum".

    Für kleinere Teile auf stabiler Webware werde ich es sicher mal testen, aber die Seidenbluse wird dann doch wieder traditionell zugeschnitten.

    Ach, da lag ja noch ein Fuß von meiner Topaz rum. Den hatte ich damals nicht gefunden, als ich sie verkauft habe.

    Ecken-mit-Einfasser-nähen (2).JPG


    Der verstellbare Schrägbandeinfassfuß. Ich mach das nur selten, meist nähe ich statt Schrägband ein Binding an und näh das auf der Rückseite von Hand an. Aber wenn er schon mal da ist, wird natürlich gleich mal was getestet.


    Ecken-mit-Schrägbandeinfsser.JPG


    Und ja, das geht auch um die Ecke. Gut, dass ich den auch in der Brother-Ausführung habe, denn so kann ich das dann mit dem Adapter auch mal an der Bernina machen.


    Was mich allerdings schon immer gestört hat, ist die unterschiedliche Aufnahme bei Husqvarna. Ich habe diverse Snap-On-Füße, aber die Aufnahme von Hus ist eine Spur schmäler. Mach ich also einen Snap-On-Fuß an die Hus, der eigentlich für Brother gedacht ist, dann wackelt er hin und her.

    Sorry, aber ich bin in Sachen Garn da Detlefs Meinung.

    Hier hab ich mal was dazu geschrieben: https://www.naehratgeber.de/wo…t-zu-meinem-projekt-3018/

    Die Aussage, die Maschine war so teuer, die muss auch mit Billiggarn nähen, mag ich gar nicht. So direkt hast du es vielleicht nicht gesagt, aber es hört sich so an.

    Die 710 näht gut, wenn alles in Ordnung ist und kommt auch mit schlechterem Garn aus, man kann halt dann kein Top-Ergebnis erwarten.

    Versuch es mal mit gutem Garn (das muss nicht das teuerste sein, es gibt so viele Garne...), dann muss auch alles klappen. Wenn sie dann immer noch Probleme macht, bring sie zum Händler, lass das klären.

    Wenn du nicht gewillt bist, in Garn zu investieren, solltest du dich nach einer anderen Maschine umsehen.

    Wenn ich könnte, würde ich jeden, der auf Billiggarn besteht, mal ans Spinnrad setzen. Wenn man mal versucht hat, was ordentliches zu erzeugen, versteht man auch, dass nicht jeder gutes Garn produzieren kann.

    Ach, ich wünsche mir, dass die Einsicht der Leute, dass es bei Lebensmitteln nicht immer billiger werden kann, auch mal beim Nähmaterial Einzug hält.

    Was kann man selbst machen?

    Tja, das kommt ganz drauf an, wieviel Ahnung man hat.

    Ich würde bei meiner 790 nicht mehr abschrauben als die obere Abdeckung links. Die muss ich ja auch aufmachen, wenn ein Faden hängen geblieben ist. Sonst halt untenrum putzen und ölen.

    Bei meinen älteren Maschinen hab ich auch schon mal mehr aufgemacht (wenn kein Spezialwerkzeug benötig wurde), aber nur, wenn ich einen Totalausfall verkraften konnte.

    Zwischen verschicken und einem Mechaniker gibt es bestimmt noch andere Möglichkeiten. Schau doch mal, ob es nicht noch weitere Berninahändler in einem etwas weiterem Umkreis gibt.

    Ich seh grad, dass ich schon am 30.1. geschreiben habe, dass die Maschine ein Problem haben könnte. Hast du seitdem schon was gemacht? Denn normal ist das für die Pfaff nicht, gerade der Fadenschneider funktioniert eigentlich immer sehr zuverlässig.

    Da der SDX PES lesen kann, kann man nun auch Applikationen damit schneiden, wenn man kein PE-Design oder eine Brother Stickmaschine hat.

    Brother-SDX-1200-Applikationen schneiden (1).png


    Ich habe diesen Muffin, der in der B790 enthalten ist, an der Maschine zerlegt (geht nur bei Plus-Modellen und der B500, 590 und 700).

    Brother-SDX-1200-Applikationen schneiden (5).png


    Dann habe ich alle Lagen entfernt bis auf die Markierungen für die Applis.

    Das hab ich auf einen Stick gespeichert und am PC mit Artlink in PES konvertiert.

    Der Stick kam in den Plotter und er hat mir die Applikationen geschnitten.

    Brother-SDX-1200-Applikationen-schneiden(16).JPG


    So ergab es eine saubere Datei, wie ich ja im Beitrag zur 790 schon gezeigt hatte.

    Brother-SDX-1200-im-Test (3).jpg


    Das Zerlegen eines Motivs kann man auch über eine Software machen. Es geht nicht bei jeder, aber bei relativ vielen. Das Beste ist halt, dass es jetzt nicht mehr Brother sein muss, es muss nur PES sein, wenn man es an den Plotter schickt. Den PHC kann man nur mit PE Design 11 erzeugen und das bräuchte man für den CM 900.

    Auch toll: Es muss gar keine Applikationsdatei sein. Das kann man mit jeder Farbfläche machen, man muss nur am Plotter dann die richtige Form auswählen. Eine Umrandung muss die Farblage aber trotzdem noch haben, wenn sie festgestickt werden soll.

    Hat man eine Brother Stickmaschine, geht das Ganze natürlich einfacher. Ihr wählt euch im Editiermodus die gewünschte Farblage aus und definiert statt einer Farbe die kleine Schere ganz unten. Datei auf einen Stick speichern und an den Plotter übertragen. Dann klappt das übrigens auch mit dem CM 900.

    Ach, hab ich mir fast gedacht. Ja, die Icon kann das am besten, weil man bei ihr auch im Stickmodus noch Anpassungen vornehmen kann. Aber wie gesagt, es geht auch schon mit der B540 und es gibt sicher noch mehr Maschinen, die das inzwischen können.

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