Gerade heimgekommen vom Quilten mit der Bernina Q24 Longarm, durfte gleich die Brilliance ran. Ich hatte nämlich im Eifer des Gefechtes zwei Felder vergessen.
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Es war schon etwas ungewohnt, wieder mit Husqvarna zu arbeiten. Zumal ich damals bei der Topaz mit Quilten gar nichts am Hut hatte. Und weil es die Anderen auch oft so machen, hab ich gleich mal ohne Anleitung lesen losgelegt.
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Auf grün hab ich an der Q24 mit Rulern gearbeitet, auf den Orangen freihand.
Die Zitronen wurden gerade mit der Brilliance freihand schwebend gequiltet.
Meine Kollegin wird wieder rundrum grinsen, wenn ich ihr sage, dass ich lieber mit der Bernina 790 und dem Rulerfuß quilte, auch bei Freihand. Notfalls noch mit dem BSR.
Aber die Technik von Husqvarna ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss der Maschine schon vertrauen, denn sie entscheidet selbst über die Höhe des Nähfußes. Und zur Ermittlung der Höhe muss man auch erst mal losquilten, die ersten Stiche springt er noch. Und da sie keinen Kniehebel hat, kann ich nicht kontrollieren, wo ich bin. Ich halte gern mit der Nadel unten an und drehe den Quilt, wie ich ihn grad brauche. Dabei schau ich mir an, wo es weiter geht. Aber das geht bei der Brilliance nicht, der Fuß lässt sich auch mit der Taste nicht hochheben. Ich werde aber lieber nochmal in die Anleitung schauen, ob man das nicht über die Einstellungen regeln kann.
EDIT: Problem gelöst, siehe nächste Antwort
Und ich werde natürlich weiter üben. Ist ja alles Gewöhnungssache.
Ich finde es aber schade, dass bei einer Maschine mit einem Q (das ja für Quilten steht) weder ein OTF (damit kann man ja auch toll quilten) noch der Sprungfuss oder ein Anschiebetisch dabei ist.
Für was steht dann das Q? Nur noch für den Freihandquiltfuß und ein paar Quiltstiche, die ich eig nie nutze.
Positiv finde ich, dass bei der Brilliance 75Q der Nähberater genau so angeordnet ist, wie bei meiner Topaz 30.