Oh, ich mache gerade ein Maschinenupdate. Bin sehr gespannt!
Beiträge von Tanja711
-
-
Als ich den CM 900 zum Testen hatte, hieß es, wir sollen nicht nur Papier und Flexfolie schneiden. Es ginge um die Verarbeitung im Textilbereich. Das fand ich richtig doof, denn damals ging es bei mir beim Plotten nur um Folien.
Dementsprechend logisch war auch, dass meine ersten Stoffschneideversuche total schief gingen. Mit Patchwork hatte ich dazu gar nichts am Hut.
Das hat sich inzwischen geändert.
Staubschutzhülle-Brother-SDX-1200-Tutorial (11).JPG
Ich finde, für den Einstieg ins Quilten sind die Dateien im SDX echt gut geeignet. Klar schneiden ein richtiger Patchworker Dreiecke sicher schneller als der Plotter, aber ich finde, um Schnelligkeit geht es da nicht. Ich hatte Spass am Aussuchen des Designs, er hat ja einige zu bieten.
Man kann sich die Designs auch vorher anschauen. Einfach die Brother Support App runterladen und den SDX da auswählen, dann findet ihr das Musterbuch.
Wenn man die korrekte Verwendung der Stoffklebefolie verstanden hat, verbraucht man auch nicht so viel (ich hab immer zu tief geschnitten und sie dann entfernt, dabei kann man sie einfach drauf lassen).
Ich schneide auch Jersey damit ohne Probleme. Diesen versteife ich vorher mit Fabric Booster, das gibt dann saubere Schnitte. Und das alles mit dem Automatikmesser, ohne was einzustellen. Bis jetzt noch mit dem ersten Messer, es ist nicht mehr so scharf wie am Anfang, aber noch schneidet es.
-
51912972_2494840107211866_8620574961704108032_n.jpg
Für eine Veranstaltung mache ich eine Hülle für den SDX. Die Steinoptik aussen quilte ich mit der Brilliance, als Zwischenlage ist Style Vil drin. Eigentlich wollte ich mit Rulern arbeiten, aber das geht mit dem eckigen Fuß der Brilliance nicht. Daher habe ich auf den Applikationsfuß gewechselt und nähe die geraden Linien so. OTF hab ich noch keinen. Macht auch nichts, die Brilliance quiltet faltenfrei.
Ich musste mich zuerst an das Arbeiten ohne Kniehebel gewöhnen, aber jetzt läuft flüssig. Die Seitenteile habe ich mit der Luminaire gemacht, das war dann wieder eine Umstellung. Nur mit Kniehebel ging gar nicht, ich hab nach ein paar Zentimetern erst mal nach dem Sensorhub gesucht. Den hat die Luminaire auch, sonst wäre ich wahrscheinlich verzweifelt.
Trotzdem geht diese Art von Quilten mit der Brilliance besser. Das Fußpedal reagiert schneller (und ist auch doppelt so groß, das mag ich), mit der Luminaire hatte ich gelegentlich mal einen Stich zu viel.
Auch das Umranden mit dem Satinstich hat gut geklappt.
Jetzt wird das Teil erst mal gewaschen, um Heftfäden und Markierung zu entfernen.
-
Was mit am SDX besonders gut gefällt und auch nur an diesem Gerät so geht:
Brother-SDX-1200-PES-Dateien-Zeichnen-2.JPG
Er kann PES Dateien verarbeiten. So, wie sie sind direkt vom Stick. Musste man beim CM 900 noch mit der Software vorbereiten oder brauchte spezielle Applikationsdateien, kann der SDX die selbst in verschiedenen Versionen anzeigen. Natürlich sind nicht alle Muster für den Plotter geeignet. Aber das hier war mein erster Versuch. Eine Stickdatei von Urban Threads, hinten gestickt und vorne mit den mitgelieferten Stiften auf Papier gezeichnet. Für mich war das eine regelrechte Explosion von neuen Möglichkeiten ....
Datei auf den Stick, in den Plotter, Stickmustererkennung gewählt, gezeichnet. Danach die Zeichnung sofort gescannt und mit Umrandung direkt ausschneiden lassen.
Mir fielen sofort die Paintwork-Dateien von Bernina ein. Konvertiert und in den Plotter geladen, schon zeichnet er vor sich hin.
Brother-SDX-1200-PES-Dateien-verarbeiten(24).JPG
Aber die mitgelieferten Stifte reichten mir nicht. Ich habe mir den Universal-Stifthalter geholt und verschiedene Stifte getestet.
Brother-Universal-Stifhalter-SDX-1200 (2).JPG
Hier ein Faber Castell Stift in kupfer auf Kunstleder, die Stickdatei ist vom Nähpark.
-
Brother-SDX-1200-im-Test (7).jpg
Ich fang mal mit der Standalone-Funktion an. Nachmittags zum Geburtstag, vormittags noch schnell das Geschenk fertig machen. Für meine Nichte gab es daher in ihre Geschenktüte noch ihren Namen auf Magnetpapier. Buchstaben direkt am Display rausgesucht, zusammengeschoben, verschmolzen und die Fläche mit einem Muster füllen lassen. So hab ich dann mit einem der mitgelieferten Stifte gezeichnet und anschließend über ScanNcut ausgeschnitten.
Brother-SDX-1200-im-Test (5).jpgAussen auf die Verpackung kam der Schriftzug dann noch aus Swafing Kreativpapier in rosa metallic.
Klar geht das auch über den PC. Aber bei mir steht der Plotter im Wohnzimmer und der Rechner im Nähzimmer. So konnte ich einfach den Schriftzug machen und nebenbei noch mit der Familie quatschen.
-
Rosenfreundin: Wenn die Brille weiss ist, war wohl der Kontrast zu schwach. Kann man sie auf eine dunkle Unterlage kleben? Helfen kann dann auch die Scanmatte. Vielleicht machst du mal ein Bild davon.
Himalia: Spontan? Der Scanner. Er ist leiser. Das Automatikmesser arbeitet genauer. Er kann auch mal ohne PC arbeiten. Ich werde aber noch mehr darauf eingehen im Laufe des Beitrags.
Hedi1: Ja, das ist Kunstleder. Der Cameo 3 hat auch schon ein Automatikmesser. Aber der Sdx stellt seines schon viel leiser ein
Ich muss ihm nur mitteilen, ob ich auf Trägermaterial schneide, sonst nichts. Ich versuche, auf alle Unterschiede zum Cameo und auch zum CM 900 einzugehen.Man kann mit dem SDX auch am PC arbeiten, bis das Projekt fertig ist, die Daten werden per Wlan gesendet.
Aber: Canvas Workspace ist nicht so gut wie Silhouette Studio. Mittlerweile gibt es Canvas zwar auch schon als Downloadversion, aber wenn ich an meinem Projekt viel ändern muss, arbeite ich lieber mit Studio. Ist für mich kein Problem, wenn ich fertig bin, konvertiere ich meine Datei in svg und schicke es an Canvas.
-
In der Nähfußauswahl rechts auf das CLR drücken, damit die Nummer neben dem Nähfuß in der linken Leiste grau wird, dann ist sie aus. Ist die Nummer gelb, ist die Erkennung an.
-
Kommt sehr auf die Größe und die Art der Stickerei an. Normal bestickt man Jersey bei filigranen Mustern mit auswaschbarem Vlies, um das Versinken der Stiche zu vermeiden und die Wahl des passenden Vlieses auf der Rückseite ist auch sehr wichtig.
-
Eigentlich sollte ich den SDX 1200 nur mal testen. Ich war ja überzeugter Silhouette Nutzer und der CM 900 hat mich damals nicht so begeistert, dass ich wechseln wollte. Aber der SDX stand eine Woche da, da hab ich meine Cameo 3 verkauft und den SDX gleich behalten.
Da das Gerät noch relativ neu ist und die Unterschiede zur CM Serie nicht so ganz bekannt sind, dachte ich, wäre ein separater Beitrag für den SDX 1200 ganz gut.
Brother-DX-1200-Halbschnitt-einstellen (1).JPG
Mein erster Versuch war eine Geobag, die hab ich mir vom Plotter schneiden lassen und die Scheren hab ich mit Flexfolie aufgepresst. Der SDX hat ein Automatikmesser, da muss man ganz selten was nachstellen, ich mache Testschnitte nur noch, wenn ich das Material gar nicht kenne.
Bei Folien auf Trägermaterial muss man allerdings beachten, den Plotter auf Halbschnitt zu stellen, nur dann weiß er, dass er nicht ganz durchschneiden soll.
Es passen aber auch die normalen Messer der CM-Serie in den SDX.
Ich werde wie immer so nach und nach meine Erfahrungen berichten. Es sei denn, ihr hab bestimmte Fragen.
-
Sollten noch Fragen zur Luminaire bestehen, ich habe die Maschine jetzt wieder.
-
Versuch ich nächste Woche auch, danke.
-
Ich kann bei Filmon nur zwei Minuten schauen, dann flieg ich raus. Trotz Registrierung.
-
Husqvarna-Brilliane-75Q-Quilten.jpg
Ich gewöhne mich so langsam an das Quilten mit der Brilliance. Damit ich mich auf die Maschine konzentrieren kann, hab ich das Quiltmuster mit dem Plotter und einem wasserlöslichen Stift vorgezeichnet. Markenübergreifend hab ich dazu ein Stickmuster aus der B790 geholt

Die Fadenspannung ist jedenfall immer einwandfrei, egal wie und wie oft ich anhalte. Das ist für mich ein echter Pluspunkt.
-
Ich werde die erste Folge verpassen

-
Ich denke, die 7 mm bei Pattydoo kommen daher, weil ihre Overlock ohne Abschnitt 7 mm breit näht. Das heißt, sie benutzt das Messer als Anschlag.
Ich selbst mag so kleine NZG bei Kleidung gar nicht. Mein Standard ist 1 cm. Und das passt perfekt, denn meine L460 hat genau 1 cm, wenn ich mich an der rechten Spitze des Nähfußes orientiere und die linke Nadel drin ist. Dass das nicht bei jeder Overlock so einfach ist, hab ich erst bei der Janome 2000D gemerkt, da hätte ich auf eine andere NZG wechseln müssen, oder eine Führung benutzen.
Du musst das für deine Maschine festlegen. Such dir einen Orientierungspunkt (wenn es das Messer ist, denke daran, wenn du es verstellst) und lege dann die NZG fest.
Allerdings sollte jede Overlock fähig sein, mehr als ein paar mm abzuschneiden. Auch die 3034 D. Der Streifen wird einfach nach rechts geschoben und landet im Abfallbehälter.
-
Das sind integrierte Stichd, die es so meines Wissens nach nur bei Husqvarna gibt.
Aber dafür hat die Pfaff 720 ja die Bänderstiche und die Ziergleitstiche.
-
Wenn er stabil genug ist, sicher.
-
Wenn man schon eine Nähmaschine hat, die einem was mitteilt, sollte man das auch annehmen. Und nicht so klugscheißerisch arbeiten wie ich. Ich dachte, 3 mm dicker Filz sei stabil genug, da brauchts kein Vlies.
Husqvarna-Applikationsstiche (1).jpg
Das kleine Symbol neben der Nadel bedeutet "Vlies verwenden". Eigentlich auch logisch. Hilft schon bei normalen Zierstichen und diese sind ja noch überbreit.
Was dabei rauskommt, sieht man:
Husqvarna-Applikationsstiche (2).jpg
Links ohne Vlies, rechts mit.
Zusätzlich hab ich wieder ne Zeit gebraucht, bis ich raus hatte, wie nah ich den Stoff an die Nadel legen muss. Der wird von hinten unter den Nähfuß gelegt. Laut Anleitung "bis an die Nadel", aber für ein schönes Ergebnis muss man ihn so nah hinlegen, dass er eine kleine Beule macht, die sich erst hinlegt, wenn die Nadel wieder aus dem Stoff rausgeht.
Ich hab jedenfalls jetzt ein frühlingshaftes Lesezeichen.

-
Ich habe neulich einen Artikel über den Dreifachgeradstich geschrieben. Der immer wieder zum zusammennähen von Jersey benutzt wird. Als ich die besser geeigneten Stiche aufgelistet habe, habe ich überlegt, wie ich das damals am Anfang gemacht habe. Wie ich auf den Stretchstich gekommen bin, ich hab mir ja alles selbst beigebracht oder mich zumindest selbst informiert durch oft stundenlanges recherchieren.
Als ich an der Brilliance ein Shirt zusammennähen wollte, ist es mir wieder eingefallen:
Der Husqvarna Nähberater hat mich drauf gebracht. Unten sieht man sieben Stoffarten: Webware dünn, Webware mittel, Webware dick, Wirkware dünn, Wirkware mittel, Wirkware dick, Leder.
Darunter die Nahtarten:
Zusammennähen, Versäubern, Zusammennähen und versäubern, Heften, Blindstich, Säumen und Knopflöcher.
Man wählt die Stoffart, die am besten passt, eine Nähtechnik muss man nicht auswählen. Sie passt dabei gleich den Fussdruck und Stichlänge an, wenn man eine Nähtechnik auswählt, schlägt sie eine geeignete vor, wenn es geht. Denn wählt man Leder und Blindstich, kommt eine Fehlermeldung.
Wählt man zum Beispiel "Elastisch normal" (=Wirkware mittel) und Zusammennähen, wählt sie den Stretchstich wie im Bild. Und schlägt eine passende Nadel vor.
So hab ich quasi nähen gelernt

Bei der Ruby hat mich das gestört, dass ich den Nähberater über das Menü aufrufen musste, bei der Brilliance liegt er endlich wieder dauerhaft auf dem Bildschirm. Aber man kann sich auch zu sehr dran gewöhnen, ich hatte nach der Topaz oft Probleme, weil ich den Nähfußdruck nicht angepasst hatte. Das hat ja die Maschine immer für mich gemacht.
-
...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]

