naja... die Humpelröcke sind ja nicht wegen umwerfender Alltagstauglichkeit ziemlich schnell wieder verschwunden...
(Die waren ein bemerkenswert kurzlebiges Modeding dunnemals. Und mit Fast Fashion hatte es damals noch keiner.)
naja... die Humpelröcke sind ja nicht wegen umwerfender Alltagstauglichkeit ziemlich schnell wieder verschwunden...
(Die waren ein bemerkenswert kurzlebiges Modeding dunnemals. Und mit Fast Fashion hatte es damals noch keiner.)
Ändert Ihr manchmal Eure Pläne für bestimmte Stoffe?
Kommt drauf an, wie konkret das Projekt geplant war.
Bei grob: Soll 'ne Bluse werden... wird's das wahrscheinlich auch.
Bei "es soll Modell x aus Burdahefty aus dem Jahr z werden": Wenn ich nicht quasi direkt nach dem Stoffkauf an die Umsetzung geh, hat der Stoff beste Chancen, was ganz anderes zu werden.
Nein.
(Da, wo der stand, ist jetzt 'ne hübsche Baugrube, der gelöcherte Untergrund - Karstgebiet hier - ist großzügig mit Beton verfestigt worden... kommt demnächst so 'ne chicke neue Wohn- und Geschäftshaus mit Ambiente Neubebauung hin)
Biete Nähszene und Stoffe Werning.
(Bange machen gilt nicht!)
3-cm-Drücker & Kurzwarenladen
Naja, sagen wir mal: in jedem 3.
Es gibt welche auf Pappkärtchen, und es gibt die Dinger auch "lose" im Knopfröhrchen...
(Reine Kurzwarenläden gibt's hier z.B. gar nicht mehr. Und die Ausstattung der Stoffgeschäfte ist da nicht unbedingt so wirklich umfassend.)
Nein. *schmunzelt*
Bei Blusen gibt's i.a.R. schnöde Maschinenknopflöcher mit Allesnäher.
Knopflochseide wäre da auch zu dick - die ist was für Kostüme/Anzüge/Blazer und eben Mäntel - also klassische Sachen, wo auch der Stoff schon mehr Körper hat.
(Wenn handgestochene Knopflöcher in Bluse - also eher feinen, dünnen Stoffen mit wenig Körper - dann mit feinem Nähgarn. Eventuell auch Stickgarn, das zum Handsticken dann hier.)
Ich liebe Paspelknopflöcher - die mach ich tatsächlich eher, als das ich von Hand ein Knopfloch langettiere.
(Nein, keine Paspelknopflöcher in Blusen. Das wird nix...)
Jupp. Dafür gibt es schließlich Knopflochseide. (Und ja, die "richtige" ist aus Seide. Nicht aus Kunstseide.)
Bei einem Lodenmantel würd ich aber Paspelknopflöcher oder verstürzte Knopflöcher vorziehen - nein, die sind beide nicht total kompliziert. Ein bißchen fummelig vielleicht, weil halt relativ klein, aber ausser exaktem Arbeiten braucht's da nix weiter. Eine wirkliche spitze und bis in die Spitze auch schneidende Schere wär gut...
Ich kann's mir so langsam vorstellen. *grins*
(Solche in irgendeinerweise speziellen Kaufteile dürften die meisten schon gehabt haben.)
Das wird Dir mit Deinem mantel nicht passieren - da ist das gefährlichste der Sägezahnknop.
ähm... Druckknöpfe gibt's deutlich größer als 15 mm (das sind die Anorak-Drücker von prym, nicht?)
Als funktionale Zierdingser hab ich schon bis 30 mm gesehen - zum annähen! Nicht zum nieten...
Warum sollten die Knöpfe abreißen?
(Ich grübel schon seit Du das das erste mal geschrieben hast...)
Das Gewicht hängt auf Deinen Schultern - die Knöpfe müssen nur die Vorderteile übereinander festhalten, nicht nach oben fixieren. Da gibt's in der hauptsache zug zur Seite - und so eng, das die Knöpfe nur mit Gewalt in's Knopfloch zu bekommen sind, wird der mantel ja nicht werden?!
Und zum Knopfannähen nimmt eins eh kein Reihgarn.
Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst: Etwas dickerer Faden, als der übliche Allesnäher (also 80er statt des üblichen 100er oder 120er Nähgarns), gerne Polytierchen, aber Sternzwirn geht auch. Oder Zahnseide.
Und immer doppelter Faden...
(Normaler Allesnäher kann das aber eigentlich hinreichend gut. ist ja ein Fadenbündel, das da arbeitet, kein Einzelfädchen...)
Tja, dafür... brauchte eins jetzt die bei der Konstruktion verwendeten Körpermaße.
Mindestens die 9,5 cm, die jetzt gemessen sind, müssen rein. Wieviel zusätzlich, um die lässige Passform zu bekommen? Absolut keine Ahnung.
(Wieviel bis Du größer als die ~1,70m? Und wo steckt diese Mehrlänge?
Proportional passend zugeben...
Also, wenn Du - wild erfunden Beispielzahlen - im Oberkörper 5 cm mehr Länge hast, als die Körpermaßtabelle für Gr. 44 ausgibt, dann müssen diese 5 cm in den Schnitt. Und ob die auf Brusthöhe, oder eher in Richtung Taillie dazu müssen, hängt an Deiner Figur.)
Btw. Wenn Du senkrecht auf den FL ausgerichtet Länge zugibst, ist das über die Diagonale deutlich länger.
Wegen zu langsamen tippens: Gib jetzt unterhalb der Brust diese 6 cm zu.
(Reicht Dir die Höhe vom Armausschnitt? Wenn nein: Da oben kann auch Länge eingefügt werden.)
Immer senkrecht zur VM - die Änderungslinie trifft im 90°-Winkel auf den Fadenlauf/VM
... und dann nimm Dir ein altes Betttuch, schneid an der Taillienkante (unten!) mind. 5 cm Nahtzugabe an, und mach ein Probeteil.
Das Oberteil darf ja nicht völlig strak sitzen, aber auch nicht wer-weiß-wie durchhängen - im Rücken wird es wahrscheinlich etwas blusiger sitzen - die Hinsetzlänge muss ja zum Teil zumindest in der Rückenlänge oberhalb der Teilungsnaht stecken. Sonst gäb's Hängearsch...
Rein von den Modell-Fotos (Technische Zeichnung gibt's nicht, ja. ich hab nachgeguckt): Verlängere in dem Du senkrecht auf die Vordere Mitte arbeitest - durch die Wicklung kippen die Oberteile ja in eine Schräge - in der müsste der FL auch liegen. Und so "schief" willst Du nicht verlängern. (Wenn ich die Bilder mit Musterstoffen richtig entziffert hab.)
Gr. 44 ist bereits für 169,5 cm Körperlänge konstruiert - wenn Dir da nicht mehr allzuviel fehlt (2 cm oder so), dann geh unten an die Kante, wo später die Hose angesetzt wird.
Und pass mit der Kante vorne auf - die ist auf ein, zwei Bildern schon deutlich "wobbelig"...
Ich würd - ich habe nur ein normales Dampfbügeleisen - mir 'nen Eimer Wasser nehmen, 1 sauberes Stück Baumwolltuch (Abtrockentuch ö.ä.), das klatschnass machen, auswringen, und auf dem Stoff trockenbügeln.
Stück für Stück, bis der ganze Stoff so bedampft wurde.
Bei 'ner leistungsfähigen (semi)professionellen Dampfbügelstation geht das ohne nassen Lappen.
Aber haushaltsübliche Dampfbügeleisen, auch die mit separatem Wassertank, bringen nicht genügend Feuchte in's Gewebe.
Dir fehlen (mal wieder) einige Nähtage vor dem Urlaub, weil die Murmel was bestellt hat? Und/oder aus zuvielem rausgewachsen ist?
Es gibt da was von Wenko...
Sind so Schlingen - ich würd das Material als "wie Wäscheleine" beschreiben - unten in einen Schnappverschlußdings gesetzt... einfach auf's Tuch clipsen, und vor'm Waschen wieder abclipsen.
Ich hab früh lernen müssen*, das es völlig egal ist, ob und wieweit ich mich dem modischen Stream der Gruppe, in der ich mich befinde, anpasse: Wenn die mich nicht in der Gruppe haben wollen, schließen die mich aus.
Also kann ich auch gleich so rumlaufen, wie's mir konveniert. Auch in der sauerländischen Kleinstadt - die ist da nicht auf- oder verschlossener, als die Gegend am Niederrhein...
Also viel Kleider und Röcke, kaum Hosen, eher Bluse als T-Shirt und meist im so ungefähr 50er Jahre -Stil.
(Mein Wiedererkennungswert ist recht hoch... *spöttelt über sich selbst*)
Ich weiß aber auch, das diese Art der Unabhängigkeit (Gleichgültigkeit?) für sehr viele einfach nicht machbar ist.
Da ist uniformes Jeans und Hoodie tragen dann allein schon der Unauffälligkeit wegen - verschmilzt völlig in der Masse - das Nonplusultra.
(*Und ja. Da steckt 'ne wirklich fiese Mobbing-Geschichte hinter.)
1. Räum den Schrank leer. (Das deprimiert nur. Und verstellt den Blick auf die heutigen Möglichkeiten.)
2. Die (Unter)Hautfarbe (Haut!) bestimmt den Farbtyp.
Sprich: Du bist und bleibst Sommer.
Mit grauen Haaren/höherem Alter kommen ein paar Farbtöne zu Deiner kalten/aschigen Farbpalette, und ein paar andere verschwinden dafür - die Intensität ändert sich. Aber nur innerhalb des Farbtyps.
3. Die Curvy-Modelle von Burda tragen mind. 44, manchmal sogar 46.
Die sind aber -leider - auch sehr gleichmäßig mehr und dazu noch um die 1,80m lang. Das sieht einfach schlanker aus...
Was sind denn Zugfalten?
Normaler sind Zugfalten die, die sich bei zu engem Kleidungsstück bilden und auf die zu enge Stelle hinweisen.
Aber es gibt auch eine andere Art von Zug - den Verzug... wenn 2 Stoffe gegeneinander arbeiten können. Wenn dann nicht perfekter Fadenlauf dazu kommt... hast Du Faltenwürfe, die da weder hingehören, noch weg zu bekommen sind. Trotz ausreichender Weite.
Warum denn nicht?!
Das geht alles.
Ist - auch für Männer, nur mal angemerkt - jahrhundertlang vor Erfindung der Hose als übliches Stück Oberbekleidung gegangen. Geht auch heut noch.
Erfordert nur in manchen Punkten ein umdenken der Abläufe/Bewegungen.
(Röcke und Rock-ähnliche Kleidungsstücke lassen sich notfalls raffen...)
Wenn Du drin tanzen können willst: Mindestens 2 cm Bodenfreiheit mit den Schuhen, die Du üblicherweise dazu tragen willst (Absatzhöhe!)
Ob, und wenn ja, wieviel Du kürzen musst (und wo genau): Ich seh Dich nicht. Kann ich Dir so also nicht sagen.
Für mich wäre das Oberteil grundsätzlich nicht zu kürzen, obwohl ich 5 cm kleiner als die burda-Figurine bin - bei mir fehlt "nur" Beinlänge. Das wäre bei dieser Kleidlänge also abpusten/abstecken am Schluß, Überlänge abschneiden und dann säumen.
Was ich vorab kontrollieren würde, ist die Ausschnitt-Tiefe - das Wickel-V sieht schon recht tief aus.
Och, was die Tragbarkeit anlangt, da ist Oberstoff und Futter als 1 Lage verarbeiten genauso bequem, wie beides einzeln.
Änderungsfreundlicher ist's auch - so eins genug Nahtzugabe lässt.
Bißchen tricky könnten die Rockteile sein - da ist viel Masse, die sich frei gegeneinander bewegen kann. Das kann Zugfalten geben.

