fette Schulterpolster aus den 90er Jahren (oder früher?). Da könnte ich mich noch so "wohl" drin fühlen, TRAGEN würde ich die Teile aktuell nicht
*grinst*
Naja, 2. Hälfte 80er - das war die Hochzeit der XXXL-Schulterpolster - war meine Teeniezeit - das fällt heut in der Erinnerung für mich eher unter Modekatastrophe als unter aufwärmwürdig 

Anfang der 90er wurd das schon wieder moderater.
(In Kombination mit Karottenhosen mit übertaillenhohem Bund... selbst in der moderaten Provinz-Ausprägung eher unschmeichelhaft.)
Petticoat gab's immer in verschiedenen Aufbauschgraden - und je nach dem... Doch.*nickt* ... macht einen Rock oder ein Kleid erst perfekt.
Ich liebe modisch die 50er, und greif auch gern zu originalen Schnitten aus der Zeit. Allerdings gehörten die massiven Petticoats unter Ausgeh- und Tanzkleider. Nicht unter die normalen Tageskleider.
Und es war junge Mode - also für Backfische (Teenies!), und junge Frauen bis allerhöchsten Anfang 30. Je älter die Trägerin, desto weniger Bausch im Rock...
Es gab da auch noch die andere Silhoutte: Die schmalen, geraden, eher strengen Kostüme (Blazer, Bluse und schmaler, gerader Rock, ggf. Bleistift) und dito Kleider. Das vergessen viele
Allerdings: Ohne eine gewisse "Ihr könnt mich alle mal - guckt weg, wenn's Euch nicht gefällt"-Haltung ist der eigene Stil nicht machbar.
Weil ganz egal wie nah man am Mainstream bleibt: irgendwer hat immer was zu meckern.
Den muß man zwingend übermerken...
(Das geht - find ich - mit zunehmendem Alter besser.)
Und natürlich beeinflusst der Zeitgeist - ich merk das z.B. daran, das ich ein paar Stickerei- aber auch Druckstoffe noch liegen hab, die ich heut weder kaufen würd, noch werd ich sie aktuell verarbeiten. Die müssen jetzt noch ein paar Jahre lagern, dann könnten sie als retro wieder gehen. Dann sind sie nämlich alt genug, um ob ihres Alters wieder charmant zu sein...
Und gegen die aktuelle Mode kann man sich nur kleiden, wenn man weiß, was gerade in ist. (quasi vor sich hin modert...
)