Die jecken Socken sind fertig, aber die Bezeichnung ist falsch: es sind Mimikry-Socken. Sie geben nur vor, jeck zu sein …
… in Wirklichkeit …
… sind es wieder Zickzack-Socken geworden … (hier mal rechts und links vertauscht, sonst ist es anstrengend, sich selber so zu fotografieren, dass die Zickzack-Streifen sichtbar sind).
Wie’s kommt?
Ich habe ein bisschen mit den Streifenbreiten und ihrer Verteilung gespielt, dachte, dass es ganz reizvoll sein könnte, an der Seite jeweils einen Doppelstreifen mit Hebemaschen zu haben – und schwuppdiwupp! hatte ich irgendwie genügend Maschen, d.h. Breite zur Verfügung, dass ich den Doppelstreifen im Zickzack über ihre Streifenbreite mäandrieren lassen konnte. Könnte sein, dass ich Zickzack-Streifen mag, trage ja sowas auch auf meinem Schneckenhaus spazieren …
Dass ich wieder so ein leuchtendes Rot als Grundfarbe habe, tut natürlich ein Übriges, dass die Socken den ursprünglichen Zickzack-Socken sehr ähnlich sehen.
Gestern bin ich, in Recherche für mein nächstes Sockenprojekt, ein bisschen meiner Großmutter nachgestiegen. In den Strickheften, die ich von ihr habe, fanden sich etliche kleine Zettelchen mit Notizen wie:
„Anschlag (rot) 48M 2cm 2r 2l
dann 6cm rot/w.
In der letzten Reihe vor der Ferse habe ich am Ende jeder Nadel 1x abgenommen.
[…]“
Zustände wie bei Schnägge! (Die Zettelchen lassen sich jetzt natürlich nur noch sehr bedingt irgendwelchen Strickprojekten zuordnen). Ich wusste gar nicht, dass ich von dieser Großmutter so viel habe …
Herzliche Grüße
Schnägge

