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Brauche mal schnelle Hilfe, bitte :)

  • Huhu,


    ich war länger nicht hier, aber jetzt nähe ich gerade was und hab ein größeres Problem. Ich habe einen Quilt genäht, und ich habe den mit straight lines gequiltet. Benutzt habe ich mein Yli Soft Touch Garn und meine Bernina mit dem Obertransportfuß. Fadenspannung normal, Oberspannung etwas weniger stark als sonst. Stichlänge lag bei 3.


    Nun habe ich nachdem ich fast fertig war bemerkt, dass die Nähte reißen wenn ich den Quilt etwas glatt ziehe, nicht wirklich viel Kraft. Hab dann an allen Nähten mal etwas gezogen und zack, rissen die. Ich habe das Garn schon öfter verwendet und nie Probleme damit gehabt. Weiß jemand was da falsch gelaufen ist? Es ist wirklich eilig, da ich nun alles am auftrennen bin, dann nochmal neu quilten muß und dann das Binding noch annähen muß, der Quilt aber am 7.8. auf Reisen gehen soll, da er ein Hochzeitsgeschenk ist was ich im Auftrag einer Freundin nähe.



    ICh wäre euch sehr dankbar, wenn jemand einen hilfreichen Hinweis hat.


    LG Sibylle

  • Wenn man längere gerade Nähte macht, kann es passieren, dass sich beim etwas schnelleren Nähen die Naht etwas zusammenzieht, d.h. die Naht ist insgesamt etwas kürzer als die genähte Strecke. Der Stoff wird sozusagen ungewollt "eingehalten".


    Ich schneide den Faden immer etwa 10cm länger ab undd streiche dann vorsichtig mit dem Finger die Naht von der Mitte aus nach beiden Seiten aus. Damit gleiche ich die Kürzung wieder aus. Denn auch wenn es vielleicht nur ein paar Millimeter sind, steht die Naht sonst unter Spannung und reißt leicht.

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  • Ich würde ein Probe-Sandwich machen, das gewünschte Garn und die ausgewählte Fadenspannung einstellen und rumprobieren (Schauen, ob es reißt). An einem 30 x 30 cm großen Stück kann man gut probieren, finde ich. Evtl mal die Fadenspannung runterdrehen. Nimmst Du das 60er Garn? Vielleicht man ein stärkeres, extra Quiltgarn verwenden (also kein normales Nähgarn)? Ich würde auch versuchen, das Test-Sandwich naß zu machen und ein wenig zu bewegen (vielleicht sogar wringen??) um die Stärke zu testen.

    Alles Liebe,
    snailstrail


    Skip the math, buy the bolt! :D

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  • Hallo ihr Lieben, danke erstmal für eure Antworten.


    snailstrail ich habe das Garn mit der Quiltnadel und den Materialien schon oft verwendet. Es ist kein Nähgarn, sondern etwas feineres Baumwollgarn. Hat mir bisher nie Probleme gemacht, darum war ich so ratlos und erschrocken.


    Faulengraben ich schrieb, etwas weniger stark als sonst, also nicht stärker. Habe auch die Bernina sonst auf 4 stehen und drehe zum Quilten auf 3 runter. Bei der Unterfadenspannung schaue ich nur, dass das Garn auf Rucken an der Spule ein Stück runterrutscht. Der übliche Test eben, dazu muß ich die Schraube bei dem Garn etwas fester anziehen, da es etwas feineres Garn als das Nähgarn ist.


    Lacrossie Deine Erklärung erscheint mir am einleuchtesten. Ich hatte schon beim Quilten bemerkt, dass der Quilt an den Nähten leicht gerafft wirkt, hatte das aber darauf geschoben, dass so viele verschiedene Stoffe verwendet wurden. Ich hab nochmal nachgedacht und bin mir recht sicher, daß ich dieses mal entgegen sonstiger Gewohntheit den Faden am Anfang und Ende verriegelt habe. Das spricht dafür, daß die Spannung die durch die lange Naht entsteht "eingeschlossen" wurde und somit das Glattziehen zu den Brüchen führte. Lange Enden mache ich sowieso immer, damit ich die dann verknoten und einziehen kann.


    Ich tauche jetzt wieder ab ins ewige Auftrennen. Falls noch jemand eine Idee hat, gerne her damit. Mit dem Obertransportfuß kann das nicht zusammenhägen ja? Den hatte ich auch vorher schon für das Quilten gerade Linien verwendet.


    LG


    S.

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  • Den Nähfußdruck kann ich bei der Maschine nicht verstellen, ich hatte aber auch vor beim Neuquilten das etwas dickere Baumwollgarn von Gütermann zu nehmen.
    Danke LG S.

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