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Verarbeitung Spitzenstoff / "Umbau" einer Anleitung

  • Ich glaube, die Namensfindung für die Überschrift war das Schwierigste.

    Ich möchte einen bereits vorhandenen Schnitt in der Verarbeitung ändern.

    Ausgangssituation:

    Schnittmuster für einen Bolero (Cary von TinaLisa), konzipiert für elastische Stoffe, gefüttert.

    Ich möchte mir nun einen Bolero aus Spitzenstoff mit dem Schnitt nähen, ungefüttert-

    Mein Stoff ist auch leicht elastisch.

    Frage:

    Wie verarbeite ich das am saubersten? Die NZ innen sollen ja auch gut aussehen. Zumal man sie ja von außen sieht.

    Wie würdet ihr das machen? Die NZ großzügiger einplanen und diese nach dem Zusammennähen einfach doppelt einschlagen und diskret von Hand annähen?

    (Anmerkung: Handnähen stört mich nicht, es muss nicht zwingend alles mit der Maschine gemacht werden).

    Oder vielleicht zusammengefasst als feine Rollsäume arbeiten? Könnte ich mit der Ovi machen....

    Oder wie sonst?

    Frage 2: Welche Nadel: Microtex?


    Danke schon mal!

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  • Spitze kann so was unterschiedlich sein, ohne Foto ist es schwierig, da was zu sagen.


    Für Rollsaum brauchst du durchgehend Material, bei deutlichen Löchern wird das nichts. Und für die Seitennähte wird es nicht stabil genung , weil zu schmal, und reißt sehr leicht aus.


    Dritte Alternative wäre Einfassen mit Schrägband.


    Mit Ovi-Rollsäumen kenne ich mich sehr gut aus, mit Spitze als Kleidung nicht so.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

  • Wie schon geschrieben, Einfassen mit Schrägband sieht sauber aus. Französische Naht könnte ich mir auch vorstellen, wenn die Spitze nicht zu stur ist, das hast Di mit doppelt einschlagen gemeint?


    Die Nadelart hängt von der Spitze ab, da gibt es unterschiedliche Qualitäten von Spitze. Warum keine Stretchnadel für dehnbares Material?

  • Ich würde eine französische Naht machen, das sieht sauber aus und da kann nichts mehr ausfransen.


    Wenn es eine elastische Spitze ist, würde ich es zuerst mit einer Stretchnadel probieren.

  • Schrägband kommt nicht in Frage, das sieht man zu sehr von außen.

    Französische Nähte habe ich noch nie gemacht, da muss ich mich wohl erstmal einlesen.

    So sieht der Stoff aus. Ist schön elastisch.

    20260117_095254.jpg

  • Keinen Rollsaum machen.


    Teste mal französiche Nähte, sie heißen auch Rechts-links-Naht und sind nicht schwierig.


    Säume macht man in solchen Spitzen gern, indem man einmal umklappt und dann die Kante mit kleinem Zickzack unauffällig Musterkonturen folgend festnäht. Den Überstand nach den Nähen mit feiner Schere abschneiden.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

  • Mit der Technik des überlappend legen und dem Muster folgend nähen, Überstände wegschneiden kann man auch sämtliche Nähte schließen. (Das geht ggf. sogar mit 'nem kleinen, relativ engem Ziczackstich der Nähma).

    (beim überlappend legen: Der obenliegende, der später nach außen zeigende, Stoff wird entlang der Musterkante genäht - und vorher schon "unnötiges" Füllwerk der Spitze entfernt. Unten drunter dann später mit der Applikationsschere beischneiden.


    Babynähte, Rechts-Links-Nähte, französische Nähte (ist technisch alles eins) sind deutlich schneller, hinreichend unauffällig, und ohne Unfallgefahr (beim wegschneiden von Überständen ist schnell mal in den Stoff geschnitten.)

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