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Beiträge von Sarta

    Unsere Reise nach Hessen an Himmelfahrt mit Verwandtentreff auf dem Spectaculum in Worms hat sich leider zerschlagen. Den Campingplatz, den wir schon bestätigt bekommen hatten, konnte ich zum Glück noch stornieren. Ich denke, an Pfingstsamstag auf Gut Emkendorf in SH. Mit Fotos ist das so eine Sache, da ich allein unterwegs bin, da es meine kleine Gruppe auch nicht meht gibt. Aber in meinem Profilbild kann man es ja zumindest von hinten sehen.

    Eine kurze Bilderstrecke, die ich noch schuldig war. Alles auch noch mal in der Galerie...


    Hemdjacke Fiona als Hemd aus einem musselinartigen Stoff mit zwei verschiedenen Seiten.PXL_20260503_055307333~2.jpg

    Top Ava (Pattydoo) aus Musselin in gebatiktem Grün PXL_20260503_055558051~2.jpg

    Der Vokuhila-Rock von Pattydoo ohne Vokuhila aus einem Viskoserest. PXL_20260503_055829684~2.jpg

    Hosenanzug aus Blazer "Ellen" und Hose "Callie", beides Pattydoo aus schwarzem Baumwollstretch. PXL_20260503_060256164~2.jpg

    Nochmal Pattydoo, Hose "Marlene" aus schwarzer Viskose.PXL_20260503_060547377~2.jpg

    Meine diesjährige Gewandung, ein altes Kleid in Mi-Parti (Farb-/Musterteilung) mit Goller aus Wool-Seidenmix mit Fell verbrämt.PXL_20260503_061547911~2.jpg

    NahansichtPXL_20260503_061608987~2.jpg

    Der Kopfputz ist alt, lediglich ein Schleier aus cremfarbener Seide mit Gold gesäumt wurde daran befestigt.PXL_20260503_062838889~2.jpg

    Ich habe bisher noch keine Kanten angeschärft. Aber ich nähe auch nur Schuhe und nicht sowas Kompliziertes wie eine Tasche. Ich habe mir mal so ein billiges Lederset bei Amazon bestellt, das mag halten, so lange es will. Da sind 4 Lochstanzer aus Metall bei, die meinen Hammerschlägen bisher standhalten, ein Rillenschneider, den ich noch nicht gebraucht habe und von dem ich bisher keine Ahnung habe, wie man den benutzt und ein Kantenholz zum Kantenpolieren. Das Ding ist eine feine Sache.

    Extern, also einzeln gekauft habe ich vor Jahren eine kleine Ahle, die mehr gekostet hat als das Set und eine gebogene Nähahle. Punzen oder so habe ich nicht. Bilder trage ich anders auf (Hammer und einen Zimmermannsnagel), das geht auch.

    Meine alte Gritzner näht Leder, aber für Schuhe geht das einfach nicht. Aber jetzt, wo ich diese Lochstanzer habe, geht das Handnähen viel schneller von der, Achtung, Wortwitz: Hand.

    Zu Himmelfahrt steht das Mittelalterspectaculum in Worms an und ich habe mich für ein bereits vorhandenes Gewand entschieden, benötige allerdings standesgemäßes Schuhwerk.

    Mein Problem: Kniearthrose im Endstadium, eigentlich gehen nur noch Sneaker. Und Sneaker und Gewandung...da rollen sich mir die Fußnägel hoch (womit es sich noch schwerer geht.... :ironie:).

    Die Challenge: Mittelalterliche Schuhe, die es mit meinen orthopädischen Einlagen aufnehmen können.

    Und natürlich will ich fancy Schuhe - Poulaines (Schnabelschuhe).

    Okay.....

    Fuß auf ein Blatt Papier mit der Einlage zusammen und die Sohle grob gemalt. Sah zu breit aus. Alufolie unter das Papier und eine Spitze aus Papier zum Andeuten des Schnabels vor den großen Onkel gelegt. Dann Alufolie gewickelt und den Schuh geformt. Und Frischhaltefolie drum und Paketklebeband. Herrlich!!! Probegelaufen.....gar nicht mal so gut.... (Film-Meme).


    PXL_20260418_140636309.jpg



    Dann habe ich mit einem Edding grob die Sohle angezeichnet und den "Schuh" vorsichtig auseinandergeschnitten und das Schnittmuster auf Papier übertragen. Danach habe ich einen Dummie aus Kunstleder und Wachstuch genäht.


    PXL_20260418_141555870.jpgPXL_20260419_071720177.jpg


    Das ist nun ein wirklich rudimentäres Muster und der richtige Schuh bekommt auch noch eine Schnalle, aber die ersten Schritte waren gut.


    Also habe ich als nächstes die Teile aus Leder zurechtgeschnitten. Für die Sohle ein etwas dickeres Rindsleder, aber nicht zu dick, denn der Schuh wird später wendegenäht.

    Ziegenleder für den Korpus hatte ich nicht mehr genug und habe eine alte Lederjacke geopfert, die mir mal jemand dafür gespendet hatte.

    Nun war das Leder etwas weich, also habe ich aus historischer Sicht 4 Augen zugedrückt (2 Augen plus Hühneraugen, harhar) und den Korpus mit Einlage bebügelt als auch einen Randstreifen auf der Sohle.

    PXL_20260419_071707872.jpg

    Mit der silbernen "Pommesgabel" und einem Hammer werden die Löcher vorgestanzt. Ich habe mir ein kleines Lederbearbeitungsset gegönnt und muss dem Leder jetzt nicht mehr mit meiner Ahle zu Leibe rücken; außerdem wird es gleichmäßiger.

    Dann wird mit einem gewachstem Faden und 2 Nadeln per Sattlerstich zusammengenäht...

    PXL_20260419_122205065.jpg


    Das ist der aktuelle Sachstand....und es macht soooooo einen Spaß!

    Es sollte eigentlich eine Weste werden. Aber wie das Stöffchen so vor mir auf dem Fußboden lag und die Schnittteile drauflagen, dachte ich so: "Noch genug Platz für die Ärmel." Und das, obwohl ich genau nach Muster gelegt habe, auch die Raglanärmel. Und ich habe noch genug Stoff über für z.B. einen Loop. Oder Puschen. Mal gucken.

    Schön dicker Stoff. ^^ Rechtzeitig zum Frühjahr...harharhar....

    Ich kaufe viele Stoffe über private Kleinanzeigen und hatte, bis auf einmal, noch nie Pech.

    Mein größter Fang waren mal 10 Rollen altes Bauernleinen (0,70mx10m) für 50 Euro. Damit habe ich jahrelang Gewandungen genäht und immer noch einen Rest über. Während ich beim Händler durchaus öfter Pech hatte, also online. Ich bestelle meistens, denn vor Ort ist es mir schlichtweg zu teuer. Es ist schon ein Unterschied, für 1 Meter Leinen online unter 10 Euro zu liegen oder vor Ort 35 Euro zu bezahlen. Oder Wollstoffe - da ist das noch schlimmer.

    Nein, tut mir leid, das sind die, die mir bei dem speziellen Schnitt sonst so ins Auge gefallen sind.

    Und bei Schnitten allgemein zu dem Zeitraum habe ich mal in den Kleinanzeigen gestöbert und viele Burdas etc gesehen, aber da muss man natürlich wissen, was in den Heften ist und das auch gebrauchen können.

    Ich hätte dir besser noch ein paar Jahrzehnte früher helfen können. Aber die Siebziger, als Kind erlebt, habe ich modetechnisch verdrängt aus meinem Bewusstsein. Ich bin noch in einem Nähforum für historische Kleidung und Kostüme, die alle auch eher 18. / 19. Jahrhundert und früher nähen, aber wer weiß? Vielleicht findest du da jemand mit Ideen....... maskaron heißt das Forum.

    Ich habe heute die Hemdjacke Fiona beendet. Da diese aus Wollstoff ist, musste für meine Haut ein Futter hinein, das über einen separaten Schnitt erstellt wurde.

    Leider sind mir beim Futtereinnähen ein paar Fehler unterlaufen, die ich aber mit viel Trennen und Fluchen wieder gutmachen konnte.

    Sie hat ein goldbraunes Innenfutter und Dtockknöpfe in altmessing. In den Seitennähten sind Einschubtaschen versteckt.20260117_144446.jpg


    Außerdem habe ich im alten Jahr noch die Bluse Suvi von Sew Simple genäht. Sehr lockerer Schnitt, ich weiß noch nicht, ob mir das an mir hundertprozentig gefällt. Ich hatte mir den Schnitt gekauft, weil ich im Internet eine Anleitung gesehen hatte, wie jemand sich daraus ein Kleid verlängert hat.

    Genäht aus Musselin, der hier noch so rumlag und Knöpfen aus dem Vorrat.

    20260117_144254.jpg

    Ich glaube, ich probiere mal die französischen Nähte aus. Das mit dem Musterverlauf geht, glaube ich, bei einer Spitze besser, die ein "groberes" Muster hat. Das ist für mich, denke ich, zu frickelig. Akkuratesse ist nicht gerade meine Spezialität.

    Wieviel mehr an NZ muss ich den für die franz. Nähte einplanen? Der Schnitt hat, meine ich, 1cm Normal-NZ.

    Ich glaube, die Namensfindung für die Überschrift war das Schwierigste.

    Ich möchte einen bereits vorhandenen Schnitt in der Verarbeitung ändern.

    Ausgangssituation:

    Schnittmuster für einen Bolero (Cary von TinaLisa), konzipiert für elastische Stoffe, gefüttert.

    Ich möchte mir nun einen Bolero aus Spitzenstoff mit dem Schnitt nähen, ungefüttert-

    Mein Stoff ist auch leicht elastisch.

    Frage:

    Wie verarbeite ich das am saubersten? Die NZ innen sollen ja auch gut aussehen. Zumal man sie ja von außen sieht.

    Wie würdet ihr das machen? Die NZ großzügiger einplanen und diese nach dem Zusammennähen einfach doppelt einschlagen und diskret von Hand annähen?

    (Anmerkung: Handnähen stört mich nicht, es muss nicht zwingend alles mit der Maschine gemacht werden).

    Oder vielleicht zusammengefasst als feine Rollsäume arbeiten? Könnte ich mit der Ovi machen....

    Oder wie sonst?

    Frage 2: Welche Nadel: Microtex?


    Danke schon mal!

    Die Hose "Florence" ist fertig, aber noch nciht fotografiert. Kommt noch.

    Ich habe ein Zwischenprojekt eingeschoben, das gar nicht auf der Liste steht. Ups...

    Aber mir gefiel die Vielseitigkeit des Schnittes so und ich hatte Stoff "rumliegen". Es geht um die Shirtjacke "Fiona" von Pattydoo.

    Ich habe einen Wollstoff in Schottenkaro genommen und ich mich für die lange Variante in gefüttert entschieden. Gefüttert, weil ich keinen Wollstoff auf der Haut vertrage.

    Ich bin recht weit vorangekommen, muss nur noch die Kanten absteppen, dann bin ich bereits fürs Futter. Das ist bereits bestellt, weil mein Vorrat dafür nicht ausreichend war und nun warte ich auf die Lieferung. Ebenso auf die Druckknöpfe. Ich habe Anarokdruckknöpfe in Altmessing bestellt.

    Hier das Fiönchen VOR dem Absteppen. Gleich drucke ich den Futterschnitt aus und klebe munter zusammen. Draußen ist es mir zu kalt...

    20260111_100955.jpg

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