Ich habe auch Vorräte, aber nicht diese Berge, wie man sie von besagten Bildern im Netz kennt.
Ich bestelle zu 95%. Es gibt zwar 1,2 passable Stoffläden bei uns, aber die sind mir bei vielen Stoffen, die ich kaufe, schlicht weg zu teuer. Das war besonders in der Zeit so, als ich nur Gewandungen für historische Events gefertigt habe. Ob ein Leinenstoff nun 9 Euro der Meter kostet oder 35, ist ein Argument. So reich bin ich nicht und wenn man für das Projekt 6 bis 8 Meter braucht, rechnet sich das schon.
Das Versandkostenargument gehe ich auch mit. Wenn ich was bestelle und nicht den Mindestbestellewert für portofreien Versand erreicht, dann soll es sich dennoch lohnen.
Ich nutze gern die Kleinanzeigen. Das ist insoweit nachhaltig, dass einem Lagerstoff neues Leben eingehaucht wird.
Oder Konvolutware, also Händler, die Restbestände aus der Vorsaison oder Konkursmasse aufkaufen.
Was micht immer stört, sind die vielen Reste, die verbleiben. Ich weiß imme rnicht, was ich damit anfangen soll. PW ist nicht meins, was ich nach ein paar Versuchen festgestellt habe. Diese ganzen kleinen Täschchen und Schlüsselanhängerchen und diese ganze Gedöns brauche ich nicht und meine Umwelt auch nicht. Babysachen nähe ich nicht (mehr) - die Kinder unserer Verwandten wachsen und wachsen und dieses Gefriemel mit den winzigen Bündchen hat mich manchentags bis kurz vor den Klippensprung getrieben.
Vielleicht muss ich mal wieder ein Paket für Kleinanzeigen schnüren und hoffen, jemand kann das gebrauchen.
Also - was ich hier mit "wenig" Worten sagen wollte
Team Vorrat!

