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Herrenhose: Schnittkonstruktion einer vorverlegten Innennaht

  • An anderer Stelle im Forum wird ja schon über eine bequeme Radhose diskutiert.


    Einen interessanten Ansatz sehe ich in der "Radljeans" der Gebrüder Stitch, die mit einigen Abänderungen einer normalen Jeans ausgestattet ist. Darunter eben auch eine vorverlegte, innere Beinnaht:


    Quote

    Bei Jeans von der Stange hast du genau am Sattel einen Wulst aus 16 Stofflagen. Das reibt klarerweise.


    Nun überlege ich, wie der Schnitt dazu konstruiert werden kann, bzw. wie ein passender Hosenschnitt entsprechend abgeändert werden kann.


    Freue mich schon, auf Eure Ideen!

  • Na ja, ich finde ja deren Verwendung von Denim eher verwunderlich, als das Benutzen von klassischen Schnitten. Ich habe z. B. mit dem Streich-Polyamid und klassischem Schnitt keine Probleme mit der Naht und bei einem klassischen Schnitt gibt es ja auch keinen Sattel, der ist doch eher um Passformprobleme von Konfektionsware zu kaschieren. …*JETZT merke ich gerade, dass von dem Fahrradsattel und NICHT von dem Sattel einer Jeans die Rede ist :doh:


    Zweitens wenn ich mir nun vorstelle, dass eine klassiche Jeansnaht die ganze Zeit deutlich weiter vorne/oben arbeitet, sprich mit anderen Worten mein bestes Stück die ganze Zeit von einer 16lagigen Naht durch gewalkt wird … :eek: … ne, aus, lass mal.


    Damit dann zu Deiner eigentlichen Frage. Ich würde mir zunächst mal einen klassischen Schnitt auf Papier rauszeichnen und ausschneiden. Dann z. B. an der Vorderhose alles das wegschneiden, was Du nicht mehr an der Vorderhose haben willst und entsprechend an das Gegenstück an der Hinterhose setzen. So solltest Du erstmal eine grundlegende Idee bekommen, wie ein Schnitt aussehen könnte.


    Btw. schon mal nach Reithosen geschaut, ich meine mal gelesen zu haben, dass die häufiger so konstruiert sind.

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  • Hier also mal meine ersten Überlegungen:


    1. Der Grundschnitt:
    schnitt001.jpg


    2. Die Naht soll in der vorderen Mitte etwa 5 cm nach oben verlegt werden und zur Knielinie auslaufen:
    schnitt002.jpg


    3. Der entstandene Keil wird an die Hinterhose geschoben:
    schnitt003.jpg


    4. Die der Keil wird an die Hinterhose angezeichnet und läuft zur Knielinie aus.
    schnitt004.jpg


    Soweit die Theorie ...

  • Ich würde mir zunächst mal einen klassischen Schnitt auf Papier rauszeichnen und ausschneiden. Dann z. B. an der Vorderhose alles das wegschneiden, was Du nicht mehr an der Vorderhose haben willst und entsprechend an das Gegenstück an der Hinterhose setzen. So solltest Du erstmal eine grundlegende Idee bekommen, wie ein Schnitt aussehen könnte.


    Danke das war auch meine Überlegung und ich habe das eben mal eingezeichnet ...

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  • Hey Jonny,


    wahrscheinlich würdest du eh so vorgehen und fragtest nach noch etwas speziellerem, aber ich vermerke trotzdem mal, wie ich da herangehen würde: Hosengrundschnitt an den Beininnennähten/Schritt aneinanderlegen und ggf. zusammenkleben und die neue Naht-/Schrittlinie einzeichnen.


    LG. A*

  • ich habe eben nach "reithosen schnitt innere beinnaht" gegoogelt und nach den treffern auf den ersten 2 seiten sieht es so aus, als würde bei reithosen die innere beinnaht eher nach hinten verlegt. das hat den technischen vorteil, dass die hinterhose sowieso etwas breiter ist, und dass man beim verlegen der seitennaht nicht auf den schlitz ruecksicht nehmen muss.


    vielleicht kann man mit den gebrüdern stitch ja drüber diskutieren, was aus ihrer sicht fürs nach vorne verlegen spricht. (ich kenn sie nicht, aber auf der homepage wirken sie eh kommunikativ.)


    denim ist es bei denen, weil es eben normale jeans sein sollen, mit denen man auch bequem fahrrad fahren kann und keine spezielle funktionshose.

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  • ich habe eben nach "reithosen schnitt innere beinnaht" gegoogelt und nach den treffern auf den ersten 2 seiten sieht es so aus, als würde bei reithosen die innere beinnaht eher nach hinten verlegt. das hat den technischen vorteil, dass die hinterhose sowieso etwas breiter ist, und dass man beim verlegen der seitennaht nicht auf den schlitz ruecksicht nehmen muss.


    Das Verlegen nach vorne macht schon Sinn: So scheuern die Beinnähte nicht am Fahrradsattel.


    Ich bin jetzt kein Reiter, aber so aus meiner Erinnerung sind die Bewegungsabläufe beim Reiten und Fahrradfahren doch recht unterschiedlich ;)

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