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Erfahrungsbericht: Die Brother Innovis VQ2 im Supertest

  • Achtung, Werbung! Dies ist ein Produkttest für den Nähpark, der mir die Maschine dafür zur Verfügung stellt. Trotzdem spiegeln die Ergebnisse meine eigene Meinung wider. Ich bin keine Technikerin, sondern nähen einfach nur Leidenschaftlich gern. Meine Beurteilung begründet auf meiner bisherigen Erfahrung und meinen Vorlieben. Was genau die sind, findet ihr auf meinem Blog unter "Supertester"


    In der 8. Runde befindet sich bei mir die Brother Innovis VQ2 bei mir im Nähzimmer:
    P1090667.jpg
    Sie ist schon beeindruckend groß.
    Ebenso groß ist das Farbdisplay.
    P1090668.jpg
    Hier sieht man gleich die verschiedenen Einstellmöglichkeiten (und ein paar versteckte kommen noch dazu), es gibt also viel zu entdecken. Meine letzte Brother ist vor drei Jahren ausgezogen und die war ja im Vergleich hierzu ein kleines Licht (Innovis 950).


    Ich hab dann gleich mal das Zubehör durchsucht:
    P1090681.jpg
    Auch hier wieder ein praktisches Fach vorne im Anschiebetisch. Nennt mich ruhig kleinlich, dass nicht alle Füsse reinpassen, hat mir genervt. Die VQ2 ist eine Quiltedition und hat statt des Fusses V einen 1/4" Patchworkfuss, der da nicht reinpasst.


    P1090669.jpg


    Zum Testen hab ich gleich mal meine neuen Couchinghosen gesäumt. Hat prima geklappt, das alte störrische Garn hat sie gar nicht gestört, die Nahtkreuzung auch nicht:


    P1090673.jpg


    Ein ständiges Highlight ist ja auch wieder der Einfädler, wie machen die das nur, dass das IMMER klappt? :D
    Ist dafür natürlich etwas schwierig zu fotografieren, der hält ja nicht still...


    Ich werde weiter testen und wie immer in Etappen berichten. Falls ich was bestimmtes testen soll, einfach schreiben.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Hallo Tanja,


    auf Deinen Bericht bin ich sehr gespannt; ich hatte auch bis vor zwei Jahren eine kleine brother-Maschine, mit der ich nicht so richtig glücklich war. Beim Neukauf habe ich deshalb auch von den (teureren) brother-Modellen Abstand genommen - allerdings ohne sie zu testen.


    Ich fände schön, wenn Du zeigen könntest, wie sich die Maschine unter schwierigen Transport-Bedingungen verhält, also z.B. einen "Berg" hoch und auch runter nähen wie z.B. bei Kappnähten, Nahtkreuzungen usw. Dabei würde mich interessieren, ob Du in irgendeiner Form nachhelfen musst (Hebeplatte, Knöpfchen am Fuß) und ob sich die Stichqualität an diesen Stellen ändert.
    Desweiteren interessiert mich die Durchstichkraft der Maschine, da war mein "kleines Licht" damals auch nicht so der Held...
    Ich würde jetzt eigentlich erwarten, dass bei einem so dicken Schiff wie der VQ-2 diese Dinge besser funktionieren als bei den kleinen Maschinen, aber man weiß ja nie ;)


    Danke und LG Silvia

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  • Silvia, seit mehr als 1,5 Jahren nähe ich sehr zufrieden mit dieser Maschine.


    http://www.hobbyschneiderin.ne…neue-Brother-Innov-is-VQ2


    Sie hat weder Probleme mit dem Stofftransport noch mit der Durchstichskraft.


    Es ist oft so das man sich am Anfang eine preisgünstige neue Maschine kauft, und sich dann wundert das sie nicht ewig hält, oder nicht alles perfekt macht.
    Die meisten geben dann der Nähma oder dem Hersteller die Schuld dafür, weil sie noch nicht wissen was eine wirklich gute Nähmaschine kostet.
    Es braucht etwas Erfahrung um zu verstehen das ab einer gewissen Preisklasse fast alle ganz gut ihren Dienst tun, und es dann eher um persönliche Vorlieben/Bedürfnisse jeder einzelnen Hobbyschneiderin geht.


    Tanja, das die Füsse nicht passen ist mir noch gar nicht aufgefallen, danke für die Info.:daumen:
    Damals habe ich mir gleich den großen Anschiebetisch dazu gekauft, und benutze den kleinen deshalb gar nicht. :o

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D


  • Es ist oft so das man sich am Anfang eine preisgünstige neue Maschine kauft, und sich dann wundert das sie nicht ewig hält, oder nicht alles perfekt macht.
    Die meisten geben dann der Nähma oder dem Hersteller die Schuld dafür, weil sie noch nicht wissen was eine wirklich gute Nähmaschine kostet.


    Nunja, sie hat damals glaube ich 500€ gekostet und das fand ich und finde ich auch immer noch nicht wenig. Dass nicht nur ein Preisgefälle sondern auch ein Leistungsgefälle besteht, ist mir auch klar. Allerdings finde ich einen ordentlich Transport essentiell.
    Dass eine kleine Maschine nicht so stark ist wie eine größere (teurere), mag auch sein. Ich rede da jetzt gar nicht von 20 Lagen beim Taschen nähen, Leder oder sonstigem, sondern einzelne Lagen Baumwolle, evt. einer Nahtkreuzung. Allerdings höre ich immer wieder (hab es nicht selbst probiert) von Elna oder Janome-Maschinen in der entsprechenden Preisklasse, denen eine gute Durchstichkraft bescheinigt wird. Da liegt es also auch nicht (nur) am Preis, vermutlich werden hier woanders Abstriche gemacht.
    Deshalb stellt sich mir die Frage, ob brother generell eine andere Strategie fährt und auf dieses Feature nicht so viel Wert legt, sondern eher auf Zierstiche oder was auch immer, um eine andere Zielgruppe anzusprechen. Da Du ja schreibst, dass die VQ2 mit diesen Dingen keine Probleme hat, scheint das aber nicht so zu sein.


    Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte die Firma und ihre Maschinen nicht schlecht machen; ich wollte nur sagen, dass ich aus diesen Gründen - die objektiv betrachtet nicht unbedingt sinnvoll/richtig/nachvollziehbar sein müssen - brother gegenüber misstrauisch war. (Dazu kam noch, dass die Maschinen, die es damals in der von mir anvisierten Preisklasse gab, vom Durchlass her zu klein waren, insofern hatte sich das eh erledigt.)



    Es braucht etwas Erfahrung um zu verstehen das ab einer gewissen Preisklasse fast alle ganz gut ihren Dienst tun, und es dann eher um persönliche Vorlieben/Bedürfnisse jeder einzelnen Hobbyschneiderin geht.


    Ich habe Tanjas Berichte über die verschiedenen Maschine größtenteils verfolgt und nach dem was sie schreibt, ist das wohl leider nicht immer so. Ich erinnere mich da an den letzten Bericht (Janome Skyline?), die beim Geradstich schief gezogen hat. Bei einer 1000e-Maschine darf das meiner Meinung nach nicht sein.

    Einmal editiert, zuletzt von MissPiggy () aus folgendem Grund: was vergessen

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  • Dann hoffe ich mal, dass der Bericht da etwas hilft. Ich versuche mal, dabei an die Innovis 950 zurückzudenken.


    P1090675.jpg


    Bei den ersten Versuchen mit den Zierstichen sind mir schon ein paar Sachen aufgefallen.


    Auch die VQ2 hatte erst mal Schlagseite. Zum einen lag es erst mal daran, dass der Anschiebetisch nicht so richtig an der Maschine anliegt. Es gibt rundrum Schlitze, in denen mein Vlies immer wieder mal hängen blieb. Aber da hatte ich auch ein sehr kleines Stoffstück. Bei größeren war es kein Problem. Trotzdem finde ich die Verarbeitung hier nicht so toll.


    Dann war ich erst etwas stinkig, dass auch die VQ2 nicht gerade aus nähte. Das hatte ich schon erwartet. Aber dann fiel mir ein, dass der Stoffsensor ausgeschalten war (ich vermute mal, noch von der vorherigen Testerin, oder vielleicht ist der auch immer erst mal aus) und hab mich durchs Einstellungsmenü gearbeitet.
    Und siehe da, die VQ2 hat eine Möglichkeit, den horizontalen Transport zu ändern.
    Nach ein paar Versuchen ging es auch schon geradeaus. Das finde ich super und werde nachher gleich mal die Bilder vom Papiertest einstellen.

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  • Ich denke an der manchmal mäßigen Qualität von Nähmaschinen sind auch wir als Kunden mit schuldig. Wenn die tollen Zusatzfunktionen nicht so oft im Vordergrund stünden, sondern in erster die Basics müßte mancher Hersteller umdenken und mehr Leute in der Qualitätssicherung anstellen. Wenn wir als Kunden von vorne herein, auf den ordentlichen Transport, den sauberen Geradstich und guten ZickZack-Stich achten würden und erst dann anfangen die Optionsliste aufzuschlagen, würde manche Maschine ab Werk entweder besser eingestellt bzw. in einigen Belangen auch solider konstruiert werden.


    Ähnliches gilt für die hochpreisigen Maschinen, oft sind es kleinste Korrekturen bei den Grundeinstellungen und schon arbeitet die Maschine super ordentlich.
    Da es aber oft an der fehlenden oder ungenügenden Endkontrolle bzw. dem Einnähen liegt, kommen bei an sich guten Nähmaschinen wie der Janome Skyline dann Aussetzer wie beim kein gerades Transportieren zustande.


    Es ist ein bisschen wie beim Häusle bauen, wer beim Fundament schludert, wird später an allen möglichen Ecken Probleme bekommen, ob es ein unebener Boden ist oder Risse auftreten, irgendwas kommt immer nach.

    m@rtin
    Erbsus Mechanicus Martinui


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    Das perfekte Alter liegt irgendwo zwischen
    ›junger Ignorant‹ und ›alter Besserwisser‹.

    Einmal editiert, zuletzt von Foucault () aus folgendem Grund: Korrektur

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  • Manchmal wünschenswert - Der Kundendienst vor Ort wie es in den 50er noch üblich war.


    Pfaff Kundendienst.jpg


    :D mit so einem Kundendienst-Auto würde ich doch glatt auch Hausbesuche machen! :tanzen:

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  • Hier wie versprochen der Papiertest:
    P1090682.jpg
    Mit der Einstellung -1 kam sie an. Ich hab mich jetzt für +1 entschieden.

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  • der ist aber sehr anständig! An meiner Brother SE350 haben mich auch schon die unterschiedlichen Spaltmaße gestört. Aber das ist ja bei Autos inzwischen auch so, dass dort auf solche "Kleinigkeiten" nicht mehr so stark geachtet wird. (Mercedes vielleicht ausgenommen.)


    Die Isetta (wenn ich sie richtig erkannt habe) finde ich auch süß, aber in der heutigen Zeit wäre es vielleicht doch ein Twizzy ;)


    Ob die Produktion mit den Kundenwünschen zusammenhängt ??? Vermutlich auch, aber auch an dem was gerade technisch möglich und günstig anzubieten ist.


    Zusatzfüßchen: Ich habe jetzt schon bei meiner neuen Maschine mehr Füße, die ich dann unter diesem Einsatz verstaue. Daher würde mich das jetzt nicht so sehr stören, dass dieser eine Fuß dort nicht hineinpasst.

  • Nachdem ich eben die Gebrauchtwagenpreise für eine Isetta gesehen habe, würde es wohl eher ein Twizzy werden, auch wenn die Isetta hübscher und vor allem wasserdichter ist. ;)


    Aber zurück zur Brother, den Stich finde ich in keiner Variante berauschend. Das geht eigentlich gar nicht.

    m@rtin
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  • OT: ist das eine Isetta??? So eine hatte mein Opa!


  • Aber zurück zur Brother, den Stich finde ich in keiner Variante berauschend. Das geht eigentlich gar nicht.


    Kannst du mir, als relativen Nähneuling, dann bitte erklären, was daran nicht stimmt oder worauf ich achten muss?
    Ich habe jetzt geschaut, ob die Maschine gerade transportiert, und das tut sie. Aber sonst sehe ich hauptsächlich die großen Löcher (normalerweise näht man ja auch kein Papier).


    Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass der Faden zwischen den Einstichstellen nicht ganz den direkten Weg nimmt, sondern eine Art "Blitz" macht. Ist es das? Und wenn ja, woran liegt das?


    (Entschuldige die blöden Fragen, aber ich bin so neugierig.)

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  • Was ist denn an dem Stich auf Papier so schlimm? Für völlig freihändig ist doch wohl die 0 und die +1 ziemlich in Ordnung. Das ist ganz normales Karopapier.


    Aber bitte jetzt nicht wieder von allen möglichen Maschinen Papiertests posten, die gehören in "Walk the line".
    Da kannst du mir gern mal eine perfekte Papiernaht zeigen.

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  • Also blöde Fragen gibt es nicht. Und Du hast es richtig erkannt, es ist genau dieses leichte verschränken (Blitz).


    Ich habe mal zwei Testnähte, einmal Leder Vierlagig und einmal auf feinerem Leinen in verschiedenen Farben und Fadenstärken.


    Geradstich auf Leder.jpg Geradstich auf Leinen.jpg


    Selbst auf dem feineren Leinen ist beim kurzen Stich der Geradstich perfekt und bei den 6mm Stichen noch sehr gut, obwohl die Nadel dann gerne mal neben den Webfaden springt.
    Die Nähprobe im ersten Bild auf dem Leder spricht ja wohl für sich.


    Zum einen ist es konstruktiv bedingt, zum größten Teil aber eben der mangelnden Endkontrolle bei der Produktion geschuldet. Das Einnähen wird bei den Herstellern verschieden bewertet, die einen nehmen es sehr ernst, andere weniger.

    m@rtin
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  • Zum einen ist es konstruktiv bedingt, zum größten Teil aber eben der mangelnden Endkontrolle bei der Produktion geschuldet. Das Einnähen wird bei den Herstellern verschieden bewertet, die einen nehmen es sehr ernst, andere weniger.


    Das heißt, wir wissen jetzt nicht, woran es bei dieser speziellen Maschine jetzt liegt, ob es konstruktiv bedingt nicht besser geht oder ob nicht optimal eingestellt ist.
    Gibt es denn Möglichkeiten, das - als User - einzustellen?


    Tanja, Du schreibst ja von einem Stoffsensor, der anscheinend am Transport was variiert, aber am leicht versetzten Stich scheint das ja nichts zu ändern. Magst Du noch was dazu schreiben, was er sonst noch macht (Fadenspannung?)? Wobei mich ja jetzt auch im Detail interessiert, was da am Transport verändert wird... Balance ist was anderes, oder? Das wirkt sich doch nur auf Zickzack aus...?

  • Zitat

    Das heißt, wir wissen jetzt nicht, woran es bei dieser speziellen Maschine jetzt liegt, ob es konstruktiv bedingt nicht besser geht oder ob nicht optimal eingestellt ist.
    Gibt es denn Möglichkeiten, das - als User - einzustellen?


    Das was Tanja gemacht hat, ist so eine Art Tuning der Schrittmotoren für die Stichlage, bzw den ZickZackstich. Sprich: Kein ZickZack ergibt eigentlich Geradstich.
    Die konstruktive Lösung ist aufwendiger und erfordert ein feinmechanisches Tuning, das heißt hier müssen die Nadelstange, der Greifer, der Nähfuß und der Transporteur (unter Umständen auch noch das Timing) aufeinander abgestimmt werden.
    Das kann in der Produktion bevor das Gehäuse montiert wird noch relativ einfach per Einstell-Lehren gemacht werden (nannte man früher Einnähen). Grundvoraussetzung war der exakte Geradstich mit perfekter Mittellage, danach wurden dann die Ausschläge der ZickZack-Einrichtung justiert.
    Ohne Servicemanual und richtigem Werkzeug, bleibt dem Standardbenutzer nur die Möglichkeit, dieses Software-Tuning was Tanja gemacht hat, durchzuführen, wenn der Hersteller diese Option im Menue vorgesehen hat.


    Beim Kauf kann man sich nur bemühen, zwei identische Maschinen mit identischen Mitteln Probe zu nähen, also gleiches Material, gleiche Nadel, gleiche Einstellungen. Wahrscheinlich wird eine der Maschinen ein Ticken sauberer nähen. ;)



    So jetzt aber genug, sonst wird Tanja sauer auf mich :o :herz:, schließlich ist das ihr Produkttest. Also liebe Tanja, entschuldige, ich setz mich jetzt auf die Finger.

    m@rtin
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  • Also, den Vergleich mit dem Leder find ich jetzt unfair, ich hab ja auch auf Papier genäht. Ich hab grad noch ein paar Probenähte gemacht, je dünner der Stoff, desto schneller kommt es zu dieser "Blitzbildung", die mit passendem Garn, dünnerer Nadel und evtl. Vlies wieder korrigiert werden kann. Auf zweilagiger Baumwolle werden die Stiche auch gerade.
    Die Stichbildung hängt ja von vielen Faktoren ab.


    Das Thema mit dem Stoffsensor werde ich noch weiter prüfen. Man kann ihn beim nähen hören, wie er misst. Ich denke, er ist grad bei Nahtkreuzungen sinnvoll. Was sich genau in der Maschine verändert, muss ich erst noch nachlesen. Ich denke, ich mach da am besten mal nen Jeanssaum.


    EDIT: deinen letzten Beitrag hab ich grad erst gesehen, nein, ich bin nicht sauer. Genau wegen dieser Diskussionen mach ich die so gerne diese Tests! Man lernt nie aus. Ich werde jedenfalls meine nächste Maschine vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen.

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  • Zitat

    Also, den Vergleich mit dem Leder find ich jetzt unfair, ich hab ja auch auf Papier genäht.


    Habe ich natürlich auch gemacht, so stelle ich ja prinzipiell die Maschinchen mit Pappstreifen ein. Aber wenn ich jetzt den Papierstreifen auch noch gezeigt hätte, hätte es ja eine Flut von Reklamationen bei den Herstellern gegeben und so in Verruf bringen will ich die Hersteller ja auch nicht. :D:rolleyes: Aber ich habe ja auch gesagt, oftmals nur ein klein wenig mehr Enthusiasmus bei der Qualitätskontrolle und ich hätte nichts mehr zu meckern. Ich finde halt nur für Preise um und über 1000€ dürfte man schon diese Sorgfalt erwarten, es macht im Herstellungsprozess vielleicht 1 bis 2 Minuten aus, erspart aber dem Kunden als auch den eigenen Service- und Verkaufsstellen oft Stunden an Transport, Nacharbeit und Ärger.:)

    m@rtin
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  • Tja, diese Problematik gibt es leider nicht nur bei Nähmaschinen. Gehen wir einfach mal davon aus, dass wir alle unsere Maschinen beim Fachhändler unseres Vertrauens kaufen, der auch fähig ist, sowas nachzustellen.
    Somit kann ich jetzt weiter die anderen Features dieser Hightechmaschine testen.
    Nur mal so am Rande: Ich bin immer noch Husqvarna-Fan, auch wenn die auch nicht perfekt sind. Ich finde die Innovis VQ2 bis jetzt erst mal viel zu teuer (im Moment ca. 2500 Euro), so viel hab ich nicht mal für meine Kombi ausgegeben.
    Trotzdem will ich jeder Maschine, die ich bekomme, erst mal eine Chance geben und mich drauf einarbeiten.


    P1090680.jpg


    Das mach ich gern mit Zierstichen.


    P1090674.jpg


    Mein Mann war ganz angetan von der Maschine, vor allem von der Größe des Displays. Ich finde allerdings, größer macht es nicht immer besser. Die Anordnung und Menüführung ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig (aber ich bemüh mich ja). Am meisten stört mich jedoch die fehlende Stichbreitenangabe bei den Omnimotionstichen. Das geht gar nicht und ich verstehe auch nicht, warum das so ist.


    Ich bin ja eigentlich keine Quilterin, darum hab ich Bedenken, dass ich der Maschine vielleicht unrecht tue, sie ist ja eine Quiltedition. Aber ich denke, auch Quilter wollen wissen, wie breit ein Stich wird, ohne vorher immer eine Probenaht zu machen. Vor allem, weil auch Stiche in 4 cm Breite dabei sind, die fallen bei vielen Projekten vielleicht grundsätzlich schon raus.


    Praktisch ist die Taste mit dem Nähfuss, wenn man sie aktiviert, hebt sich der Nähfuss bei jedem Stopp an. Für mich aber trotzdem kein Vergleich zur Tippfunktion bei Husqvarna, da ich auch hier wieder meine Probleme mit dem Kniehebel habe. Mein Mann wollte schon eine Fussbank für mein Pedal bauen, damit ich leichter an den Kniehebel komme.... Soll kein Punktabzug für diese Maschine sein, aber falls jemand den Tisch auch höher hat als normal und noch nie mit Kniehebel genäht hat, ist es vielleicht ein Gegenargument.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

  • Tanja, sorry für die Frage, ich weiß, dass Du das schonmal in einem Test geschrieben hast, aber was bedeutet das Schloss rechts oben?
    Alle anderen Einstellungen erschließen sich für mich und ich finde die Maschine erstmal sehr imposant und bedienerfreundlich, wobei mich die fehlende Stichbreitenangabe auch irritiert.

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