Fragen Sie die Hobbyschneiderin - aus der Anna 04/2014

Meine Antwort: Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das Vernähen der Fäden nicht von allen Stricker/innen als einfach angesehen wird. Die meisten von ihnen hatten allerdings Probleme, eine passende Nadel für die sehr dicke Wolle zu finden. Wenn man eine Wolle mit der Nadelstärke 12 stricken sollte, dann ist sie schon dick und eine normale Stopfnadel reicht vom Öhr her meist nicht aus, die Endfäden aufzunehmen. Im Fachhandel bekommen Sie aber passende Wollnadeln, mit denen es möglich ist.


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Allerdings ist mir bei sehr dicker Wolle aufgefallen, dass die vernähten, abgeschnittenen Fäden hin und wieder am Ende durch die Benutzung wieder ein Stück herausrutschten und damit ein kleiner "Stuppen" sichtbar wurde. Das gefiel mir nicht. Deshalb habe ich begonnen, die Endfäden aufzudrehen und geteilter zu vernähen. Das erforderte dann auch keine Nadel mit einem sehr großen Öhr.


Weitere Tipps:

  • Wenn der Wollknäul ans Ende kommt, ist es besser an einem Reihenende den Restfaden zu beenden und mit dem neuen Faden zu beginnen. Das Vernähen der Fäden ist einfacher an der Seite des Strickstückes als in der Reihe. Je nach Dicke des Fadens wird beim notwendigen Vernähen der Bereich sichtbar.
  • Lässt sich die Wolle nicht teilen, kann man an der Seite die Wolle mit einer Häkelnadel durch die Maschen ziehen und somit sichern.

Fragen für die Zeitschrift: hobbyschneiderin@oz-verlag.de


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Die Diskussion dazu war hier zu finden: https://www.hobbyschneiderin.de/forum/index.php?thread/17255

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