Weißquilt – (oder Blauquilt?) mit historischen Wurzeln

... oder Blauweiß-Quilt?


Jedenfalls: Endlich fertig und verschenkt: Eine besondere Patchworkdecke aus historischen Stoffen.


Einzelheiten dazu auf meinem Blog (Klick). 

Comments 6

  • Ist der schön! Deine Gefühle beim Hineinschneiden in die Stoffe kenne ich nur zu gut. Meine alten Stoffe/Spitze sind sogar noch von meinen Vorfahren, teilweise selbst gemacht. Es ist schon verrückt. Als ich in deinem Blog die Spitze mit den traumhaften gestickten Bögen sah, war ich fast beruhigt, dass ich die nicht im Quilt gefunden habe.

    Wenn man das Ergebnis sieht, kann sich deine Freundin täglich selbst auf die Schulter klopfen, dass sie dir die Stoffe überlassen hat.

    • Doch, diese Spitze ist im Quilt.


      Und das Nachthemd, das unten an der Spitze hing, ist jetzt ein Kissen in meinem Bett, das täglich zu Ehren kommt.

      Hätte das Nachthemd (und die anderen Stücke) auf Dauer nur ein Dunkel-Dasein in meinem völlig überfüllten Stoffe-Schrank gefristet ... wäre es auch nicht besser gewesen.


      So kommen sie zur Geltung und werden wieder "lebendig".


      Die Spitzen an dem Nachthemd (und viele andere auch) sind übrigens keine Handarbeit, sondern industriell mit der "Schiffli-Stickmaschine" gestickt, was man schon im ausgehenden 19. Jahrhundert konnte und in Massenproduktion tat.

      (Ich arbeite gerade an einem Buch und habe mich in diesem Zusammenhang damit intensiv befasst.

      Speziell an der im Blog gezeigten Spitze kann man auf der Rückseite die Verschlingung von Ober- und Unterfaden deutlich erkennen.)


      Aus anderer Quelle befindet sich in meinem Besitz eine große Leinendecke mit Spitzen, bei der ich davon ausgehe, dass sie in "Handarbeit" per "Freihandsticken" an der Maschine entstanden ist. (So in der Art) Bei passender Gelegenheit zeige ich die dann auch mal. Aber die zerschneide ich nicht. : )


      Handgearbeitete Spitzen habe ich auch, z.B. habe ich auf dem letzten Flohmarkt etliche Häkeleinsätze mitgenommen, die schon jemand anders aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgetrennt hat.

      Aber auch diese fristen gegenwärtig ein Schattendasein im Schrank... und ich würde sic auch zerschneiden, damit sie wieder zum Leben erwachen. Wenn der Plan dafür reif ist.

    • Danke für die Info. Ich habe nicht fertig gestickte antike Spitzen, da ist das Muster eingezeichnet und schon z. B. so 1.30 Meter gestickt. Das finde ich dann immer interessant.

      Um die Jahrhundertwende letztes Jahrhundert gab es natürlich schon viel maschinell gefertigte Ware. Gehäkelt, gestrickt, geklöppelt, Occhi, etc. habe ich viele aus meiner Familie, teilweise bis hin zu meiner Oma als "neueste" Spitze.

  • Das ist eine wunderschöner Quilt und auch die Entstehungsgeschichte dazu ist sehr schön.

  • ...wow, ist der schön :herz: !

  • Eine tolle Arbeit mit sehr schöner Geschichte dazu, die du auf deinem Blog prima erläutert hast. 👍🏼

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