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Beiträge von Sporcherin

    :o Hilfe - ich bin durchschaut...... - stimmt, Stefan ;)


    Aus dem braun-bunten Stoff hab' ich eine Tasche für Schuhe genäht ..... eigentlich für Tanzschuhe. Motorradersatzstiefel wurden darin auch schon transportiert und jeder dachte, da sind High-Heels drin, als ich die aus dem Top Case nahm. Und der Stoff mit Schlittschuhen läßt seine Verwednung auch erahnen - da werden meine Eislaufstiefel drin aufbewahrt.


    :skeptisch: Über den schrägen Schnitt der Taschen hab' ich nachgedacht. Ist grundsätzlich eine gute Idee, da sie das Annähen doch sehr vereinfachen würde. Dann müßte ich die Größenanordnung der kleineren Schlüssel nach Länge statt nach Schlüsselgröße machen - ob das Sinn macht? - Ich überlege noch.

    3 - Material


    Ich habe' gewühlt, gesucht .... und gefunden..... :D


    Der linke Stoff mit den Männchen ist ein Dekostoff und er würde mir als Außenseite gut gefallen (die anderen sind bereits vernäht) - allerdings sind das 3,2 m - ursprünglich mal als Stoff für den Paravent gedacht..... wenn ich da was wegschnippel, dann gibt's keinen blauen Paravant mehr...


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    und hier ist das restliche vorhandene Material


    vorne links schwarze Jeans (98% Baumwolle 2%Elasthan), das rote eine Legging (98% Baumwolle, 2% Elasthan), die gestreiften Hosen (78% Baumwolle, 20% Polyester, 2% Elasthan), die Sweatjacke (100% Baumwolle), das Teil mit den Sternen (100% Baumwolle), der Schlafanzug mit den Bärchen (Flanell)


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    Also, ich denke das innere Obermaterial wird aus der schwarzen Jeans und den häßlichen Streifenhosen, ebenso wie die Taschen. Als Verdickung in die Mitte kommt der Frotteevorleger und der äußere Oberstoff wird aus den Sternen und Bärchen zusammengesetzt.


    Mal sehen, wie sich das so zusammenpuzzlen läßt. ;)

    Da die Schlüssel auftragen, ist bei Kauftaschen unten je Steckfach meist eine Falte eingenäht, sodass oben - an der Öffnung - der Stoff etwas beuelt. Ich würde, der Haltbarkeit wegen, die Rolltasche aus Cordura nähen mit Kanteneinfassband außen drumrum.


    Lieben Dank für die Tips. - Cordura? Nöö, meine Motorradtourenhosehose zerlege dafür ich ganz bestimmt nicht! ;)


    Es ist mir schon klar, daß meine Rolltasche aus Baumwolle nicht so stabil werden wird, wie eine aus Profimaterial. Es geht mir dabei weniger um die Haltbar- oder Belastbarkeit der Tasche selbst, sondern um das Erarbeiten und Festigen von Arbeitsschritten und Verarbeitungstechniken, die mir einfach noch nicht flüssig von der Hand gehen. Daher möchte ich auch nur vorhandene Stoffe bzw. alte Bekleidung verwenden um das zu üben und nebenbei etwas Brauchbares erhalten. :)


    Vorgenommen habe ich mir auch, daß ich dieses Mal, die zu verarbeitenden Nähte und Schnittlinien nicht einfach mit Filzstift auf den Stoff aufmale, sondern mit dem Kopierrädchen und Kopierpapier durchradeln werde. Hab' ich bisher nicht gemacht, nur zugesehen. :o


    Außer dem Geradeaus-Stick und dem Zickel-Zackel will ich dieses Mal auch den Blindstich und einen Zierstich verwenden. Neu ist für mich auch, daß ich durch mehr als drei Lagen nähen werde.


    Ich hab' noch nie eine Innen-/Schub- oder sonstige Tasche in ein Nähwerk eingenäht. Ich stehe also vor einer - für mich - riesigen Herausforderung. :rolleyes:

    Mittwoch, 30. Juli 2014


    2 – Aufzeichen im Original, daraus wird das Schnittmuster
    3 – Kontrolle = Nähte & Art der Nähte einzeichnen, Nährichtung & -reihenfolge bestimmen
    4 – Material für Außen, Mitte, Innen, Täschen festlegen


    9:15 Uhr – Aufzeichnen


    So die verteilten Schlüssel sind eingesammelt und auf dem Werkeltisch ausgebreitet. Den ganz Großen für die Hinterradachse werde ich da nicht mit hinein legen. Er ist mit 40 cm Länge schlicht und einfach zu lang.


    Am Besten ich rechne da gleich unten und oben mal 2 cm Naht mit ein und lege die Schlüssel ihrer Größe nach auf's Papier. Sie werden dann abgezeichnet und danach die Trennstriche für jeden Einschub eingezeichnet. Und dann noch die Annähnaht für die Taschen berücksichtigen .... nehm' ich mal grün...


    Hihi, die Maße im Link sind schnuckelig.... wie soll ein 6,9 cm breiter Schlüssel hinein passen? Tja, die Tasche in dem Link ist für kleineres Equipment gedacht.... oh, im zweiten Link sind Größere drin.... aha und die rollen von klein nach groß - gut das werde ich mir merken und mal genau so zeichnen, denn die werden sich da aus Erfahrung schon was dabei gedacht haben. Ich sag' mal Danke! - Eigentlich logisch, denn innen soll's sich ja enger rollen als an der Außenseite :D


    Oh, grummel....... doch nun gehen die Überlegungen schon los.


    Wieviel Dicke der Schubtasche muß ich denn bei den großen Schlüsseln einplanen, so daß der Schlüssel zwar gut hineinpaßt, dennoch nicht rausrutscht?
    Vielleicht ein Gummiband als Halterung einnähen? In den Täschchenrand oder einfach komplett über die ganze Länge und nur links und recht vom Täschen festnähen? Ist unhandlich, denn dann brauch' ich zwei Hände zum Reinlegen.


    Oder die Schlüsselschübe aus elastischem Material machen? Die Schlüsselwohnungen aus einfacher oder doppelter Stofflage? ...mhm..... darüber muß ich erst mal nachdenken.......:confused:


    Und wieviel Platz brauch' ich denn links und rechts am Rand? Sicherheitshalber 2 cm, denn wegschneiden kann ich alles, was ich nicht brauche.


    Hier das Ergebnis nach einer Stunde Malarbeit:


    Gesamtübersicht:

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    Detailausschnitte - tja, meine Schlüssel sind schon a bisserle voluminöser.....


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    Als Klappe rechne ich 25 cm ein, ob die nun angenäht wird oder gleich aus dem selben Stoffstück ist, entscheide ich noch. Ich finde es nämlich einfacher, eine Doppelnaht als Soll-Falz-Stelle zu nähen als mehrere Stofflagen miteinander zu verbinden.



    3 – Kontrolle


    Reicht da eigentlich eine Naht zwischen den Täschchen oder sollte ich da zwei machen oder gleich mit ner Zwillingsnadeln nähen?..... grübel... grübel..... :skeptisch:
    Es wird eine schmale Zickel-Zackel-Naht. Und die Nährichtung? Mensch, Donnerzacken.... da mag' ich mich jetzt noch nicht festlegen. Ich würd' mal sagen von unten nach oben. Ich sehe schon, der Punkt Kontrolle ist nicht an der richtigen Stelle im Arbeitplan, den muß ich nach hinten schieben....


    0 – Idee skizzieren - erledigt
    1 – Maßnehmen - erledigt
    2 – Aufzeichen im Original, daraus wird das Schnittmuster - derzeit in Bearbeitung
    3 – Kontrolle = Nähte & Art der Nähte einzeichnen, Nährichtung & -reihenfolge bestimmen - verschoben an Platz 4
    4 – Material für Außen, Mitte, Innen, Täschen festlegen - vorgezogen auf Platz 3
    5 – Schnittmuster mit Klappe und Rolle erstellen (Nähreihenfolge festlegen) - noch in der Denkphase
    6 bis 15 - noch nicht an der Reihe


    3 – Material


    Welches Material nehme ich denn dafür?
    Alte Kleidungsstücke – klar, das war meine Idee. Idealerweise Jeans, nur da ich so gut wie keine Hosen anziehe, hab' ich auch keine alten Jeans.......


    Mal gucken, was so da ist in dem Rollcontainer ...... Bluse und Top... mhm... der Stoff ist zu dünn..., rosafarbene Swatshirtjacke – ja, hübsch als Mittelstoff? Was ist denn noch da? Aha, die häßliche Streifenhose, die würde taugen, doch die Farbe dunkelbraun mit weißen Streifen gefällt mir so ganz und gar nicht. Der häßliche Stoff wäre aber elastisch und dunkel..... das heißt ein dreckiger Schlüssel würde keine wirklichen Spuren hinterlassen. Da spukt sofort der Spruch meines Paps im Kopf rum “Werkzeug nach Benutzung sauber machen!“ Ob wohl so ein Hosenbein da für alle Schlüssel reicht?


    Was kommt denn als Stabilisierung innen rein? Altes Handtuch? Keins da....., hier ein Sweatshirt oder doch die Sweatjacke? Eine Leggings, ein paar T-Shirts.... alles nicht das, nach was ich suche...... mal tiefer in der Kiste wühlen...... ah ja, der alte Froteeduschvorleger, leicht verfärbt - der wird mal in die nähere Auswahl aufgenommen.


    Der Außenstoff? Vielleicht dieser blaue Männchen-Stoff, den ich vor zwei Jahren im Nebel geistiger Umnachtung beim Schweden gekauft habe? Davon wären 2 m da.... oder mehr - mal nachmessen... das würde reichen - nur wie sieht das dann aus - außen blau und innen häßlich braun-grau? Ürgelwürf.... eventuell findet sich da auch noch was anderes......


    Ich mach' jetzt Mal Pause, denn das Stehen am Werkeltisch tut jetzt merklich weh und da ich noch nicht gefrühstückt habe, verspüre ich auch ein größeres Hungergefühl in meiner Körpermitte.


    Also auf zu :kaffee: und Rührei :kochen: ...... und der Denkaufgabe für's Frühstück: :irre:


    außen: Männchen-Stoff blau oder doch nicht? Lieber die häßliche Hose?
    mitten: großes ?
    innen: kleines ?
    Täschchen: häßlicher Hosenstoff oder alte Leggings gedoppelt, je Größe eine andere Farbe?

    :)8 Sporcher Chaoswerkeleien


    Da ich nun auf Grund meines kleines Mißgeschicks ein paar nahezu arbeitsfreie Tage habe, - abgesehen von den allzu häufig eintrudelnden E-Mails und einer Statistik, die ich als „Hausaufgabe, damit mir nicht langweilig wird“ von meinem Chef in die Hand gedrückt bekam - hat mir mein Humpelfüßchen Zeit zum Aufräumen und Umgestalten verschafft.


    Ein fahrbares Regal hab' ich mir gebaut bzw. ein Discounterregal fahrbar gemacht. Dazu brauche ich natürlich Werkzeug, welches sich, wie es sich bei einer passionierten Motorradschrauberin gehört, im Werkzeugkasten liegt. Was mich allerdings tierisch nervt, ist, daß ich meine Ringschlüssel immer in dieser Kiste suchen darf und meist ist der, den ich brauche ganz unten versteckt.


    Was tut die Sporcherin also, sie näht sich eine Ringschlüsselaufbewahrungsrollentasche (hää-hää...., was für eine Wortschöpfung!) aus nicht mehr getragener Kleidung


    Nun gehöre ich zwar immer noch in die „Anfängerklasse“ :o und mein „WIP“ ist sicherlich alles andere als professionell, die Idee zu dieser Tasche auch nicht neu, denn solche Dinger gibt’s in jedem Baumarkt zu kaufen, doch es macht mir einfach Spaß meine Schneider-Näh-Werkeleien in Text und Bild festzuhalten.


    Mein Arbeitsplan :skeptisch:


    0 – Idee skizzieren
    1 – Maßnehmen
    2 – Aufzeichen im Original, daraus wird das Schnittmuster
    3 – Kontrolle = Nähte & Art der Nähte einzeichnen, Nährichtung & -reihenfolge bestimmen
    4 – Material für Außen, Mitte, Innen, Täschen festlegen
    5 – Schnittmuster mit Klappe und Rolle erstellen (Nähreihenfolge festlegen)
    6 – Schnittmuster auf die drei Stoffe mit Nahtzugaben übertragen
    6a - Außenstoff – Nähreihenfolge, Stichart festlegen
    6 b - Mittelstoff – Befestigungsnähte anzeichnen
    6 c - Innenstoff – Stichart festlegen
    6 d - Taschenstoff – Stiche: Zickel-Zackel auf Innenstoff
    7 – Stecken & Schnippeln
    8 – Stecken von den Stoffen (Nähreihenfolge!)
    9 – Heften der Teile
    10 – Probebestückung
    11 – Kontrolle & Änderungen
    12 – Nähreihenfolge und Nahtrichtung entgültig festlegen
    12 – Faden und Nadel raussuchen
    13 - Tagesform der Nähoma berücksichtigen und sanft aus dem Schlummerkästchen holen (= Nähmaschine vorbereiten)
    13 – Probestückchen nähen und Einstellung testen
    14 – Losnähen, dabei fröhlich, laut und falsch singen oder laut hörbar fluchen......
    15 - ein hoffentlich brauchbares Ergebnis in den Händen halten ;)



    0 - Idee skizzieren


    Das ist schnell erledigt. So soll es aussehen:


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    Jeder Schraubschlüssel bekommt ein eigenes Fächlein und an der oberen Seite wird eine Klappe angenäht, damit die Schlüssel beim Zusammenrollen nicht scheuern und kein „Gewärch“ (=Krach) beim Transport machen.


    Doch bereits hier steht sich mir die Frage, von der Seite her aufrollen, an die kleinen Schlüssel sind oder von der anderen?
    Punkt 0 bekommt ein ?


    1 - Maßnehmen


    Alle diese Werkzeuge in einer Reihe hinlegen und abmessen.


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    Wie lang muß die Grundfläche sein? Dann zähle ich 1/3 dieser Länge als Rollenverschluß dazu.
    Die Breite wird durch den größten Schlüssel bestimmt plus 3 cm oder vielleicht ein bißchen mehr?


    16 Schlüssel???? Grummel.... die sind nicht komplett.... einer liegt noch im Büro und einer im Schlafzimmer von der Umbauaktion und mind. zwei in der Garage.... :( Mist, Mist, Mist.... mal sehen, welche Größen rausfallen.... und dran denken den 10er hab' ich drei Mal!


    Vorerst mal 77 cm + 26 cm, morgen wird nochmals Maß genommen, wenn alle Teile da sind. :D

    Drei Mal Trösterle...... :)8


    Gib' der Brother auch ein Stück Schokolade ab und dann verzeih' ihr. Nimm' Deine alte Maschine und mach' weiter, wenn Du Lust dazu hast. Und die Brother soll schön zuschauen, damit sie's lernt. Manchmal hilft das um wieder in die eigene Balance zu kommen. ;)

    Bei uns in der Region (ländlich) kostet eine Stunde Nähunterricht (= 60 Minuten) € 18, die nur als Doppelstunden gebucht werden können. Das Nähstudio, die Nähschule und der Handarbeitsladen verlangen alle den selben Preis bei 3 bis max. 5 Teilnehmer/-innen. Einzelunterricht € 21 pro Stunde. Maschinensticken wird nur einem Laden angeboten, hier kostet die Stunde (ohne Material) € 16 vormittags und € 19 nachmittags oder am Wochenende. Nur mal so zum Vergleich.

    Sporcherin


    ...ich habe gedacht, ich würde jede Kleinigkeit dokumentieren...aber ich muss mich verbessern, wie ich sehe ;)


    ...aber die Idee ist gut!


    Die Idee ist nicht von mir. Das hat mir eine liebe Freundin, die proffessionell näht, beigebracht. Sie kann sich bei der Vielzahl ihrer Maschinen und den zahlreich, für verschiedene Einsatzzwecke, benötigten Nadeln die Einsatzzeiten nicht merken, daher schreibt sie sich's akribisch auf.

    Ich gehöre auch zur "Anfängernähklasse" und nähe auf einer sehr alten Ideal/Privileg. Daher kann ich Deinen Wunsch nach "etwas mehr" sehr gut nachvollziehen.


    Wenn Du das Geld für diese Nähmaschine hast und Dich dafür nicht verschulden mußt, würde ich zugreifen. Warum soll denn eine Anfängerin keine Luxusmaschine haben? Stückchen für Stückchen wirst Du die Nähmaschine und ihre Funktionen kennenlernen. Ich glaube sogar, daß sie Dir mehr Spaß machen wird als die jetzige. Vielleicht machst Du durch Unterstützung dieser Maschine auch schneller bessere Fortschritte, weil sie präziser näht.

    :skeptisch: Entweder ist die Maschine zu laut oder mein Gehör zu wenig geschult, denn ich höre das nicht, wenn eine Nadel stumpf ist. Vielleicht kommt das noch mit der Übung.


    Bei mir kommt eine gebrauchte Nadel mit Zettelchen, was es für eine ist, in ein anderes Kästchen als die neuen Nadeln. So nach drei bis fünf maliger Nutzung, die dann auch auf dem Zettelchen steht, wird sie dann entsorgt. So wahnsinnig teuer sind neue Maschinennadeln auch nicht, finde ich, und lieber eine Nadel, die eventuell noch Mal zu gebrauchen wäre weggeschmissen als mich mit einer unbrauchbaren Nadel rumärgern.

    Geburtstags-Näh-Feier


    :D Nähmäuschen rollte mit ihrem „Würfelchen“ um halb zwölf vor, trug mein Gepäck hinunter, während ich mich Stufe für Stufe, wie ein Kleinkind, abwärts arbeitete. Dann nahm ich auf meinem dicken, weichen Kopfkissen Platz. Im Minikofferraum des Toyotas IQ verstaute sie unsere Geburtstagsgeschenkchen und Mitbringselchen - dann ging's ab Richtung in Vogtland. Die Fahrt auf der Hofer Autobahn war angenehm und lustig, wir unterhielten uns, freuten uns auf Gixs Gesicht, wenn sie die Nähmaschine auspacken würde, und besprachen, wie wir den Abend gestalten wollten. Dennoch spürte ich meine Weh-Wehchen bei der Ankunft deutlich.


    Gix war bereits bei Popps und nun konnte die Geburtstags-Nähfeier starten. Popps hatte einen tollen Zwetschgenkuchen auf Hefeteig gebacken, ich brachte selbstgemachte schwedische Mandel-Vanille-Torte mit und Cas hatte Fingerfood für abends vorbereitet. Großes Begrüßungs- und :knuddel: Gratulations-Hallo, sowie Spott über das Humpelfüßchen, Angucken der Bilder von Nähmäuschens und meiner Umbauaktion, viel Geächter und dann machten wir uns es im Wohnzimmer bei Kaffee und Kuchen gemütlich. … mhm... fein.... :kaffee:..... :torte:


    Nach der überaus reichhaltigen und leckeren Kalorienzufuhr durfte Gix ihre Geschenke auspacken, die Popps hübsch auf einen Beistelltisch zusammen mit einem Wiesenblumenstrauß dekoriert hatte. Neugierig beäugte Gix das Tischlein und freute sich wie ein Kind über jedes kleine Päckchen, das sie auspackte. (Wir haben jedes Teil einzeln verpackt! Genauso viele Päckchen, wie Gix jetzt an Lebensjahren zählt.) Was da nicht alles zum Vorschein kam.... eine Böxchen mit gemischte Nähmaschinennadeln Standard, ein metallernes Handmaß, ein Allesnäher in blau, ein Päckchen Microtexnadeln, eine dicke Fadenrolle in weiß, eine dünne Fadenrolle in schwarz, ein langer Reißverschluß, Jerseynadeln, extra lange Stecknadeln, drei kleinere Reißverschlüsse, ein rechteckiges Holzbrettchen, besonders dickes Garn, Klettverschlüsse, eine Tüte Brausebonbons und viele Kleinigkeiten mehr. Sie lachte herzlich und packte weiter aus, sah uns verwundert an.....


    „Dicker Stoff in rosa mit blauen Blümchen, den hab' ich doch schon mal gesehen.“ - “Stimmt, als Ihr mit dem Motorrad da gewesen seid.“ - „Und wofür ist der?“ - „Das erklärt das schmale, rosa Päckchen!“ - „Uiihhhh, eine Zeichnung! Das ist eine Nähanleitung für eine Zubehörtasche! Toll, Danke!“ - „Ohhh, dickes Vlies!“ - „Lila Stoff!“ „.... nee, ich glaub's nicht, alles für eine Nähmaschinentasche! Toll! Ähh... für zwei Taschen?“ - „Eine für Deinen Nachtfalter und eine für Dein Zubehör!“ - „Mööönsch, Danke – genial! Schaff' ich das auch?“ - „Ganz bestimmt!“ -“Eine in weniger als 6 Stunden!“ - „Niemals!“ - „Doch!“ - „Die andere geht dann ganz leicht!“


    Popps hatte eine Nähanleitung für die obere Tasche gemalt, die untere Tasche wurde unser Nähpartyprojekt für diesen Samstag – die Transportverpackung für den Nachtfalter.


    Vor'm Auspacken des letzten - einzigen großen - Paketes mußte Gix raten, was da drin sein könnte. Sie nannte alles Mögliche angefangen von einem Rollcontainer, über klappbare Beine für Ihren Werkeltisch, Aufbewahrungsboxen, Raviolidosen, Hanteln - nur den wahren Inhalt erriet sie nicht. Ihr Gesicht war erstaunt, verduzt, verwundert, ungläubig, bevor sie in einen nicht enden wollenden Jubel :tanzen: ausbrach, als sie sich durch die mehrfachen Papierschichten endlich zum Inhalt vorgearbeitet hatte.


    Eine sonnengelbe, alte Eisenlady lachte da aus dem Paket heraus. Eine Privileg Top Star Automatik aus den 70ern mit Anschiebetischchen, Bedienungsanleitung, diversen Füßchen und leeren Spulchen und einem bereits modernisierten Fußpedal. Ihre Freude kannte keine Grenzen, sie hüpfte herum, grinste, freute sich, strahlte, ihre Augen leuchteten und sie umarmte uns Drei immer und immer wieder. Sie konnte es gar nicht fassen, daß ihr der Wunsch nach einem bunten Oldie so unerwartet erfüllt worden war.


    Die alte Dame mußte natürlich sofort ausprobiert werden und so zogen wir mit allen Utensilien in Popps Nähreich. Ihr „Nähreich“ besteht aus zwei Zimmern. Einem, in dem der große Zuschneidetisch, das Vorratslager, die Umkleidekabine, ein riesiger, klappbarer Spiegel und das Podest beherbergt ist und einem größeren Raum, in dem eine Bügelstation, ein mittelgroßer Allzwecktisch, sowie mehrere Nähmaschinen in oder auf Arbeitstischen, teils mit Über- oder Unterbauten, stehen. Die Steckdosen hängen an Spiralkabeln aus Leitungsschächten von der Decke runter. Außenrum raumhohe, offene Regale an der Wand, in denen allerlei Zubehör in Boxen und Auftragsware in weißen Tüten lagert.


    Wir waren im Arbeitsraum. Dort wurde die alte Privileg feierlich unter Anstoßen mit Sekt getauft.


    „Du bist also meine neue, bunte, ersehnte, alte Nähmaschine, die mir einfach so zum Burzeltag geschenkt wurde, daher taufe ich Dich jetzt nach Deinen Gönnerinnen auf den Namen „Ir-Sa-Cas“. Näh' schön brav, brech' mir keine Nadel ab, freß' mir keinen Stoff, reiß' mir keine Fäden ab und bleib' mir treu, dann hast Du ein schönes Zuhause in einem Kästchen mit Aufzug und Sonnendeck, Du wirst auch schön geputzt, geölt und gepflegt. Prost!“ :trinken: - „Na zdraví!“ - „Egészségére!“ - „Skål!“ - und schwupps, waren unser Gläser leer. Die Sonnengelbe schien verstanden zu haben und lächelte.


    Popps hatte mir einen bequemen Gartenstuhl bereit gestellt, auf den wir mein Kopfkissen legten, so konnte ich die Szenerie gut beobachten. Gix beschäftigte sich zunächst neugierig mit ihrer "Irsacas", freundete sich schnell mit der alten Maschine an, die sich von der Bedienung her nur wenig mit der „Mrs.-Nerv-Mich-Nicht“ unterscheidet und so konnte das Nähprojekt „Transportkoffer für den Nachtfalter“ gestartet werden.


    Popps legte das von ihr entworfene Schnittmuster auf den Tisch und erklärte die Teile, die sie auch schon beschriftet hatte. Popps schnitt den Oberstoff zu, Gix die Stabilisierung und Cas das Futter. Lustig war's, laut und sehr gesprächig.


    „Popps, was heißt vlevlo?“ - „Links!“ - „Was? Stoff oder innenrein?“ - „Das ist das selbe!“ -“nee, isses nicht.“ - „Das ist die linke Innenseite, die mit den drei Täschchen.“ - „Okay, Danke.“ - „Brauchst Du Teil 4 noch?“ - „Nö, bin schon fertig.“- „Danke.“ - „und.. wie heißt das da? Vz-hu-ru?“ - „Wie?“ Vruzu?“ - „Wo ist Popps, denn jetzt hin?“ - „Auf's Klo, kommt gleich wieder.“ - „Jetzt sag' bloß Cas, Du kannst kein tschechich, da bin ich ja jetzt echt enttäuscht!“ - „Mhm... vielleicht heißt das verziehen?“ - „Muß ich das denn können?!“ - „Jetzt wär's hilfreich!“ - „Vielleicht eine Abkürzung?“- „Von rechts und zu unten oder was?“ - „Sporchi, was heißt das?“ - „Öhm.... vielleicht oben oder unten oder innen oder außen?“ - „Kannst Du Dich mal entscheiden?“ - „Innen!“ - „Sicher?“ - „Nöö.“ - großes Gelächter.


    Popps kam wieder herein und wurde sofort bestürmt. „Ach, Mist, das heißt nach oben, ist ein Hinweis, daß das Teil da nach oben dran gehört. Tut mir leid, doch wenn ich so vor mich hinarbeite, dann schreib' ich' s einfach so hin!“ - „Dann wird’s Zeit, daß Du's uns lernst.“ - „Höhö, Nähkurs gepaart mit Sprachkurs. Wir laden Sie ein zum tschechisch-deutsch-ungarisch Näh-Sprach-Kurs. Jeder darf nur in seiner Muttersprache sprechen und verstehen tun wir alles nix!“ - „Hihi, was da wohl rauskommen würde!“ - „Vermutlich nichts!“ -"Sag das mal nicht!"


    „Da, Humpelbeinchen, Nadeln und zwei Teilchen. Hier Deine Brille. Bitte quer stecken einen halben Finger breit!“ - „Aha. Wie breit?“ - „Den halben Zeigefinger bitte!“ - „Links auf Links?“ - „Sporchi!“ - „Ich frag' ja nur, weil da zwei Mal innen steht.“ - „Och, wie wär's denn, wenn Du das Papier erst mal abmachst?“ - „Ich dachte, das wär' die Versteifung.“ - „Du bist nicht nur auf den Hintern gefallen, anscheinend auch auf den Kopf, oder?“ - „Ja, ja, jetzt traust Du Dich frech werden, nur weil ich nicht laufen kann!“ - „Nö, die hat die Brille nicht geputzt! Sie hat's nicht erkannt!“ - „Fang' mich doch! Fang' mich doch!“


    Gix war an der Bügelstation als eine große Dampfwolke aufstieg. „Huuu-ahhhh-aaaa....!“ - „Gix gibt Vollgas!“ - „Mönsch, dampft das.“ - „Nicht voll drücken.“ - „tja, ja, die Technik!“ - "Wozu ist der Fußhebel?" - "nicht drauf treten!" - zischel-zisch-dampf - "...zu spät!" - "Nebelschwaden!"


    Nach einerhalb Stunden waren alle Teile ausgeschnitten, gebügelt und gesteckt, teilweise geheftet und dann war Teile nähen angesagt.


    Ich weiß ja nun nicht, ob's an den Schmerztabletten lag, an dem anstrengenden Nadelstecken oder am Likör im Kuchen oder am Sekt oder der Mischung aus allem, denn ich bin eingeschlummert. Weder das Surren der drei Nähmaschinen noch das Gelächter und Geplauder meiner Freundinnen hat mich davon abgehalten. :o


    Darüber hab' ich mich geärgert, denn ich hätte so gern zugesehen, wie aus diesen vielen, kleinen Teilchen die Untertasche wird und vor allem, wie die Ecken in drei bis fünf Lagen zuzüglich Verstärkung verarbeitet werden, wie die Außenpaspelierung angebracht wird und das Brett an der Unterseite seinen Platz findet. Heute war' nichts mit Lernen – alles verpennt!


    Um halb neun Uhr wurde ich sanft aufgeweckt und da war die untere Tasche für die Nähmaschine bereits fertig. Von den letzten Stunden hatte ich gar nichts mitbekommen. Die "Irsacas" war schon in der Tasche verstaut, der Arbeitsraum gesäubert und im Wohnzimmer für's Abendessen aufgedeckt – 8 Gedecke für 4???


    Meine Neugierde war groß, deshalb hab' ich mir das fantastische Nähwerk ganz genau angeschaut. Einfach genialix! Ein großer Innenraum, ausgepolstert, innen der lilafarbenen Stoff, das verkleidete Brett als herausnehmbaren Boden, seitlich drei kleine Täschchen mit Reißverschluß eingenäht, auf der anderen Seite ein Schubfach für einen Anschiebtisch oder eine Schneidematte. Ein langer Reißverschluß, so daß die Nähmaschine bequem hinein und auch wieder herausgehoben werden kann. Dazu zwei feste Henkel aus gemustertem Gurtband und ein umlaufender, verstellbarer Schulterriemen. An der Außenseite eine schmale aufgesetzte Tasche. Ein Traumteil in Gemeinschaftsarbeit nach Maß- und Wunschanfertigung. Die Drei haben geackert wie die Weltmeister!


    Zum Essen gab es ein kleines Buffet, was wir zusammen arrangierten und in die Mitte des großen Eßtisches stellten. Es gab asiatisches Fingerfood, gefüllte Röllchen mit verschiedenen Gemüsen und Fisch, Reisröllchen mit vielfältigen Innenleben, das Cas vorbereitet hatte. Popps hatte Teigtaschen gefaltet, ebenfalls abwechslungsreich bestückt mit scharfer, milder und süßsaurer Soße zum Tunken, dazu grünen Salat mit Senfdressing. Es kamen noch vier Bekannte von Popps zum Feiern, die ein feines indisches Curry aus Putenfleisch und Ananas mit Bananen mitbrachten. Igor, der Mann von Olga bereitete in der Küche angebratene Auberginen und Zucchini zu, die ebenfalls gigantisch schmeckten. Sie waren in einer Mehl-Gewürzmischung nach seinen Rezept gewendet. Michael und Sanne brachten Karotten-Pastinaken-Salat mit, der ungewöhnlich, doch überraschend gut schmeckte.


    Wir haben reichlich geschlemmt, jede Menge geplaudert , über diverse Themen ernsthaft diskutiert, gelacht und viel, viel Spaß gehabt. Der Abend verflog im Nu - viel, viel zu schnell und ich war traurig, daß Cas und ich schon um halb zwölf abfahren mußten, weil sie bereits um 5 Uhr in München am Flughafen sein muß. Die anderen feiern garantiert noch bis in die frühen Morgenstunden weiter! :weinen:


    Ursprünglich war geplant, daß Cas alleine zurückfährt, ich übernachte und das Motorrad von Gix am Sonntag zwecks Werkstattbesuches in der kommenden Woche mitnehme. Sie will es unbedingt in die Werkstatt, in der sie es gekauft hat, geben, obwohl es bei ihr im Ort auch eine Zweiradwerkstatt gibt. Den Termin haben wir verschoben, denn es wird wohl gut vier bis sechs Wochen dauern bevor ich wieder fahren kann. Meine Idee ein Näh-Motorrad-Wochenende zu machen, begeisterte Gix sofort und nun planen wir Anfang Herbst einen der Kurse zu belegen, sofern zum passenden Termin auch ein Teilchenkurs angeboten wird.


    Wir wurden von Allen zum „Würfelchen“ begleitet, für Jede drei Vorratsdöschen von den feinen Leckereien, denn alles haben wir nicht auffuttern können, im Gepäck, und verabschiedeten uns winkend. Es war ein wunderschöner Samstag, auch wenn ich die Hälfte nicht mitbekommen habe.


    „Hauptsache, Du warst beim Essen wach!“, meinte Cas grinsend. „Und Verpflegung für Sonntag hast Du jetzt auch!“ -


    Sie fuhr mich gut nach Hause, brachte auch meinen Korb hoch und machte sich dann gleich auf nach daheim. Gix wird mit Hilfe von Popps morgen noch die Zubehörtasche fertigstellen. Ich beneide sie jetzt schon um dieses Teil und habe mein Interesse am Nacharbeiten angemeldet.

    :applaus: Heikejessi - Du hast absolut Recht! - Vielen Dank! :applaus:


    Nachdem mir die Vorbesitzerin nicht sagen konnte, wofür der Hebel ist, da sie ihn nie genutzt hatte, habe ich gestern eine Mail, daß ich einen älteren, gebrauchten Nähschrank von privat gekauft habe, zusammen mit den beiden Bildern im Anhang, an die Firma Rauschenberger geschickt und heute Vormittag - trotz Samstag! :eek: - kam eine Mail mit einem pdf-Scan der Bedienungsanleitung für mein Modell an mich zurück :D und dem Hinweis, daß das Verbindungteilchen ein Stückchen herausgeschraubt werden muß, damit es richtig in den Mechanismus eingreift.


    :tanzen: genial - einfach genial - ganz toller Kundenservice :daumen:


    :)8 Wenn ich mich wieder richtig bewegen kann, dann krabbel ich in das Kästchen und positioniere das Verbindungsteilchen.

    Hallo, damit löst du die Arretierung, sonst kannst du den Lifter nicht bewegen.
    LG Heike


    Danke, dem ist nicht so. Das war zunächst meine erste Vermutung, doch leider löst sich da keine Arretierung der Hubplattform, wenn ich da drauftrete. Dafür gibt es einen querliegenden Hebel am Gestänge des Lifts im Inneren des Kastens. Der Hebel muß für irgendetwas anderes da sein. Nur für was?

    Ich hab' mir einen gebrauchten Nähschrank von Rauschenberg gekauft und entdeckte beim Auswischen einen Fußhebel, von dem aus eine metallerne Seele bis unterhalb des Brettes der Hubplattform führt. Bei der Vorbesitzerin war eine zuerst eine Pfaff, später eine Bernina 530 eingebaut. Vielleicht hilft das beim Erklären, wozu der Hebel gut ist, denn mir fällt dazu nichts ein. Auf der HP von Rauschenberg fand ich keine Antwort und zum Bewegen des Hublifts dient er auch nicht.


    Weiß jemand wofür der Hebel eingesetzt wird?


    Hier der Hebel, er läßt sich von oben nach unten treten


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    Hier das Ende der Seele unterhalb der Hubplattform


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    Wäre prima, wenn mir jemand bei der Lösung meines Rätsels helfen könnte.

    :)8 bis zum nächsten Nähtreffen sind's noch ein paar Tage hin, doch ich stups es einfach mal....., denn ich habe mir nämlich fest vorgenommen endlich mal wieder dabei zu sein. Hab' Euch alle schon gefühlte Ewigkeiten lang nicht mehr gesehen.


    Liebe Grüße von Dadasoph soll ich ausrichten, ich hab' ihn im Baumarkt bei meiner Einkauftour getroffen. Er muß leider an diesem Samstag arbeiten.

    :applaus: ich wär mindestens genauso entzückt wie Du... ich würde die beiden Unterkasterl noch tauschen... vielleicht...Dann kann man an die Schubladen besser ran, kann den Schrank seitlich als Tischverlängerung rausziehen ... oder magst lieber im rechten Winkel zum U ausbauen? Dann ist es so herum besser. An die Schubladen rankommen ist dann nat. schwieriger, könnte aber auch gehen. Nachtrag: ich gehe davon aus, daß das Nähmöbel mit den Schubläden seitlich zwischen den Tischbeinen durchpasst. Könnte gerade gehen... LG neko


    :D Die Idee wäre gut, wäre da entsprechend Platz :D - Das ist der Ruhezustand, wenn's aufgeräumt ist. Nöö, der kleine Kasten muß nach vorne rausgerollt werden, er paßt nicht zwischen den Beinen durch - der große Schrank schon, er paßt auch seitlich durch. Wenn die neue Maschine da ist, dann werde ich wahrscheinlich die Positionen tauschen. Jetzt macht das noch keinen Sinn, denn im Großen ist noch keine Maschine drin. ;)


    Wenn genäht wird, wandert wahlweise eine der "Nähmaschinenwohnungen" in die Zimmermitte oder eben der Tisch, wenn ich nur am Schnittmuster abmalen oder beim Zuschneiden bin, denn am linken Ende des Fensters steht bereits mein Bett. Da ich wenig Raum zur Verfügung habe, war es mir wichtig alles problemlos so verschieben zu können, wie ich es gerade brauche. Die Schubladen vom neuen Schrank haben eine Sicherung (eine kleine Nase an jeder Lade, die hinter der Tür verschwindet), sie können nur aufgezogen werden, wenn das Türchen bereits geöffnet ist.


    Ich bin so glücklich und fröhlich, daß das alles jetzt so schön geworden ist. Nähmäuschen hat's heute schon gesehen und war auch total begeistert. Bei ihr sieht es ähnlich aus, nur daß ihr Tisch größer ist und neben ihrem Nähschränkchen die Vorratsrollcontainer untergebracht sind.


    :applaus: Vielen Dank an Alle, die Anregungen und ihre Meinung beigesteuert haben, vor allem wegen der Werkeltischhöhe.

    :tanzen: Ich könnte hüpfen vor Freude, wenn ich hüpfen könnte.....


    Endzustand erreicht, theoretischen Maße passten praktisch auch - nur der Schlüssel der "Anni-Behausung", der war in meinem Plan nicht mit drin, liegt jetzt einfach auf dem Kästchen :D


    Jetzt wartet das neue Schränkchen auf seine Bewohnerin, meine neue Nähmaschine, die, mit viel, viel Glück in etwa zwei, drei Wochen da einziehen wird. :)8


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