Beiträge von Sporcherin

    Machbar ist alles, es fragt sich nur, welcher finanzielle und zeitliche Aufwand damit verbunden ist.


    Als Soforthilfe würde ich Dir empfehlen, das Pedal auf Moosgummi stellen, bringt das den gewünschten Erfolg, kannst Du aus Kork und Moosgummi einen "Untersetzer" für das Pedal basteln. Das habe ich bei dem Pedal meiner alten Ideal so gemacht - mir taugt das. Kosten ca. € 3,00 - Zeit ca. 15 Minuten.


    Es gibt elektrische und elektronische Fußanlasser. Ich gehe mal davon aus, daß Du einen elektrischen Fußanlasser mit Widerstand hast. Solche Gaspedale werden als "Hufeisenpedale" aus Kunststoff neu in diversen Nähmaschinen-Online-Shops für ca. € 20,00 angeboten. Zu beachten ist: ist Dein Kabel in den Anlasser eingeschraubt oder eingeschweißt. Bei letzterem mußt Du dann das Kabel ein Stückchen abschneiden, bevor Du umbauen kannst.


    Der Umbau ist auch für Elektro-Laien machbar. Stefan hat freundlichweise eine Anleitung dazu geschrieben, die Du hier finden kannst:
    http://www.hobbyschneiderin.net/showthread.php?10444-Gaspedal-f%FCr-Pacesetter-XL-bzw-Ideal-Super-Automatik&highlight=pacesetter
    Bitte mal direkt bei Stefan anfragen, ob das Hufeisenpedal auch zu Deiner Maschine paßt - das weiß ich leider nicht.


    Allerdings wären mir € 20,00 für das Pedal bei einer Nähmaschinen, deren Preis bei ca. € 70,00 in der Anschaffungs liegt, zuviel. Ich würde erst mal die günstige "Bremsvariante für's Pedal" ausprobieren und später, wenn Deine Ansprüche ans Nähen und an die Maschine gestiegen sind, eine Nähmaschine nach Deinen Wünschen kaufen.

    ach ja: wie schätz Du die Durchstichskraft ein? ... ist kein Industrienäher, weiß ich, aber hast Du Erfahrung mit Jeans nähen, Jacken & Mäntel, Kappnähte? Danke Dir schon mal im Vorraus LG Steffi Gesendet von iPhone mit Tapatalk


    Mir reicht ihre Durchstichskraft für Baumwollstoffe, Wachstuch u.ä. aus. Jacken, Mäntel & Co habe ich noch nicht genäht, dazu kann ich nichts sagen. Für alles, was mehr als 8 Lagen hat und mit Geradstich oder Zick-Zack genäht wird (Taschen & Co), nehme ich meine mechanische Ideal Zick-Zack, weil deren Füßchen beweglicher ist, nicht unfreiwillig ausklickst (da geschraubt) und mehr Platz unter'm' Füßchen, sowie im Stoffdurchlaufplatz ist. Schaffen würde das die ELNA bestimmt auch, da bin ich mir sicher.

    Das kann die Ideal schon, in dem Du den Füßchendruck auf Seide stellst, wie Nanne schreibt, einen Zick-Zack nimmst, also Stich 18 (den gestrichelten Zick-Zack) nicht Stich 20 (den Zick-Zack mit ganzer Linie), Breite ca. 2 oder 2 1/2 und Stichlänge etwa 3 1/2 bis 4 . Probier's einfach aus. So nähe ich elastische Stoffe mit der "Nähoma". Das gibt ein hübsches Ergebnis mit dem ich zufrieden bin.

    :weinen: Leider kann ich morgen nicht mit dabei sein, da aus dem geplanten, kurzen Termin am Vormittag voraussichtlich ein Ganztageseinsatz werden wird. Es ist utopisch zu hoffen, daß ich doch noch auf einen Sprung vorbeikommen kann. Sehr betrüblich, denn dann sehe ich Euch erst nach den Sommerferien wieder.


    Ich wünsch' Euch Allen ganz viel Spaß beim Nähen, Futtern und Plaudern. :)8

    ... kurze Leggings unter'm Tanzkleid ... aua ... Neko ... zum Training ja, doch nicht am Tanzabend :rolleyes: ...


    Unterrock?...mhm... der sollte dann auch weit sein und fliegen, denn wenn er beim Drehen gerade runterhängt, ist das optisch auch nicht gerade der Hit. Ist er weit und fliegt, verfehlt er seinen Sinn. - vielleicht denke ich auch einfach nur anders über Tanzkleider. :confused:

    Ich finde die Rock-hin-und Rock-weg-Methode außerhalb des Turniertanzes gar nicht optimal. Bei einem Tanzabend sitzt man gewöhnlich an einem Tisch oder Sitzgruppe und tanzt, wenn einem danach ist, also die Musik oder der Tanz gefällt. Da wechselt durchaus ein Langsamer Walzer mit einem Cha-Cha-Cha ab. Da ist das Wechseln des Rockes eine Behinderung des Tanzspaßes und bis der Rock weg oder wieder dran ist, ist das halbe Lied schon um. Als Alternative zwischen einen Abend mal lang und einem Abend mal kurz, ist es eine gute Idee. - Nur meine Meinung, muß nicht beachtet werden.

    ... oh, Neko ... Deine Vorstellung von Tanzkleidern sind die, die im Turniersport der oberen Leistungsklassen getragen werden. Das kannst Du gar nicht mit den unteren Klassen des Turniersports vergleichen (da dürfen, je nach Klasse, z.B. gar keine Glitzersteinchen am Kleid sein) oder dem Breitensport (hier wird überwiegend normale Garderobe getragen) oder dem Gesellschaftstanz vergleichen. Gesellschaftstanz ist ein ganz weites Feld, daß mit Standard-Latein beginnt, sich über Tango Argentino, Disko-Fox, Salsa und Ländler (Kirchweih) erstreckt. In jeder Sparte wirst Du andere bevorzugte Kleider finden. Ein typisches Kleid für den Tango Argentino kannst Du bei fast jedem Tanzstil (Ausnahme Turnier-Rock'n'Roll) tragen.


    Ich gehe davon aus, daß La Perla ein Tanzkleid für Tanzabende im Gesellschaftstanz entwirft. Also ein Kleid, das die Trägerin ins rechte Licht beim Tanzen setzt, in dem sie sich wohl fühlt und das ihre Vorzüge unterstreicht. Das finde ich sehr spannend und bin schon total neugierig, wie das Kleid dann aussehen wird.


    Wie Nähmäuschen schon angemerkt hat, ist die Rocklänge eines Tanzkleides wichtig. Meiner Erfahrung nach ist knieumspielend bzw. bis ca. 10 cm unter's Knie eine optimale Länge. Auch die Weite des Rocks sollte genügend Freiheit für lange Schritte (Walzer, SlowFox, Quick-Step, Tango) bieten. Das Rockteil sollte schön fallen, nicht allzu hoch fliegen bei Drehungen im Latein. Wenn die Dame eine schlanke Silhouette hat, dann finde ich es schön, wenn die Taille betont wird. Für Armellänge würde ich Halbarm bevorzugen. Am Oberteil finde ich Verzierung schön. Länge Bänder, Schals etc. finde ich nicht optimal, denn es kann schon mal vorkommen, daß diese sich bei flotten Spiralen irgendwo verfangen, wo sie nicht hingehören. Meine Materialfavouriten sind dünne Baumwolle mit Elastikanteil, Viskose oder Baumwoll-/Viskosejersey. Diese Stoffe können nach einem schweißtreibenden Tanzabend problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. - Bitte alles nur als Anregung verstehen. -

    ... Alle Nähte wurden auf meiner Ideal gefertigt. Mit der Pfaff wäre das sicherlich einfacher gewesen, aber der Stoff fusselte erheblich. Das wollte ich der Maschine nicht zumuten. ...


    :skeptisch: Ich widerspreche ... eine Ideal Super Automatik näht alles, was sie unter's Nähfüßchen bekommt, immer und überwiegend problemlos. Die alte Lady hat so viele Einstellmöglichkeiten und stets eine Lösung für Probleme parat, auch wenn sie noch so unüberwindlich scheinen. Weiß' ich aus Erfahrung, ich hab' nämlich eine daheim stehen. ;)

    Vielen Dank.


    Ich war heute im Nählädchen, eigentlich um meine ELNA zur Reparatur zu geben und um Nähgarn zu kaufen, und hab' mir aus den reduzierten Stoffballen mit Viskose-Jersey doch glatt 2,5 m mitgenommen. Mit der Inhaberin habe ich über meine Rollsaumidee gesprochen. Sie meinte, daß es immer mehrere Wege gibt, die zum Ziel führen, doch beim Rollsaum sei zu bedenken, daß er unter Umständen etwas dicker werden kann und damit unangenehm beim Tragen.


    Meine Nähproben habe ich ihr dann mal gezeigt und sie hat mir meinen Fehler beim Bündchen gleich analysiert. Tja, ich hatte es zu stark gedehnt und bei der anderen Nähprobe zu wenig. Meinen Rollsaum fand sie gut, nur die Stichlänge hätte ich etwas anders einstellen müssen. - Aha ... wenn meine ELNA wieder da ist, wird beides geübt und wenn sich der Sommer dann dem Ende zu neigt, ist mein hochsommertaugliches Kleid bestimmt fertig. ;)

    :confused: Nachdem ich bei einem Reststückchen dickeren Baumwolljersey mal probiert habe einen flachen Rundhalsausschnitt mit einem Streifen des selben Stoffs einzufassen (Streifen nach Anweisung aus meinem Nähbuch zurecht geschnitten und auf die Richtung geachtet) und mir dieses nicht so gelingt, daß es mir gefällt, kam ich auf Idee das Spielchen mal mit einem Rollsaum zu versuchen. Gefällt mir optisch eigentlich ganz gut, obwohl es noch nicht sehr professionell aussieht. Doch ich könnte mir das als Alternative nach ein bißchen Üben durchaus vorstellen - auch weil's einfacher in der Verarbeitung für mich ist.


    Ist ein Rollsaum mit Geradstich oder mit kleinem Zickel-Zackel vorteilhafter? Material soll dünner Baumwoll- oder Viskosejersey werden (hab' ich noch nicht gekauft) Beim Geradstich gab's beim Probestückchen eine richtige runde Naht, beim Zickel-Zackel hab' ich leider nicht so ganz den Stoff getroffen und die Naht wird eher flach. Was ist da empfehlenswerter?


    Macht es Sinn diesen Gedanken weiterzuverfolgen oder schrumpelt und krumpelt so ein Rollsaum am Halsausschnitt und am Ärmelloch (Trägerkleid) nach einer gewissen Zeit durch's Tragen und Waschen?


    Oder soll ich lieber das Einfassen mit Band bzw. Stoffstreifen üben, was ich momentan noch als sehr schwierig und extrem nervig empfinde.


    Wäre nett, wenn Ihr mir Euere Meinungen und Empfehlungen mitteilen würdet. Vielen Dank. :)8

    ;) In meinem Freundes- und Bekanntenkreis wissen die wenigsten, daß ich mit dem Nähen angefangen habe. Und die, die es wissen, können wesentlich besser mit Stoff, Faden und Nähmaschine umgehen als ich - insofern fragt mich niemand danach. Ich denke das wird auch so bleiben.


    Meine Mami bat mich bisher ein einziges Mal eine Änderung zu machen - für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich hatte keinen Zeitdruck, konnte alles bei mir daheim in Ruhe nähen und wider meiner Erwartung ist es genau so geworden wie Mami sich das vorstellte. Das hat mir Spaß gemacht und meiner Mutter große Freude.


    Abgesehen davon, daß ich nur geringe Nähkenntnisse habe, möchte ich für niemanden, außer meinen Eltern und zwei anderen lieben Menschen, etwas nähen. Nähen ist für mich derzeit noch ein anstrengendes Hobby, da ich versuche alles korrekt zu machen, was natürlich viel Zeit verschlingt. Meine Zeit nämlich und die möchte ich auch nur für mich verwenden um dann etwas Nützliches, Hübsches und Tragbares für mich zu haben.

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