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Beiträge von Darot

    Hallo,

    ich war gestern bei einer Freundin, die eine Pfaff Lifestyle hat und inzwischen ganz verzweifelt ist, weil die Knopflöcher nicht mehr funktionieren. Sie hatte die Maschine vor einiger Zeit (2-3 Jahren) auch im Service und hat sie als funktionierend zurück erhalten. Sie sagt aber, es hätte auch da nicht mehr richtig funktioniert.
    Sie ist eine sehr erfahrende Näherin, die dennoch geglaubt hat, dass sie wohl was falsch macht.
    Ich glaube es allerdings nicht.


    Das Problem: die 2. Raupe wird nicht bis zum Ende oder auch darüber hinaus genäht.

    Wir haben dann doch einige brauchbare Knopflöcher mit folgender Vorgehensweise hinbekommen, aber weil es ein Glücksspiel bleibt wollte ich euch fragen, ob jemand dasselbe Problem hatte und eine Lösung dafür.
    Meine Vorgehensweise:
    Knopflochfuß und Schiene montieren. Knopflochfuß - wie im Handbuch beschrieben - auf die 2. Markierung einstellen und bevor der Nähfußhebel gesenkt wird halte ich die Schiene mit der linken Hand fest und lasse sie erst los, wenn der Fuß gesenkt ist. Im Handbuch steht es anders, aber es hat nur so funktioniert.


    Einstellung: automatisches Knopfloch, Länge und Stichdichte angepasst.
    Dann nähe ich in relativ langsamer Geschwindigkeit los. Sobald die 2. Raupe genäht wird, drücke ich leicht vorne auf den Nähfuß.( Den Tipp hatte ich mal von einer Nähkursleiterin bekommen. )
    Gegen Ende der 2. Raupe nähe ich noch langsamer - einfach um die Kontrolle zu behalten.

    Nach dem Durchlesen eines alten Threads (aus dem anderen Forum von 2007 ff) komme ich zu dem Schluss , dass es am Transport liegen könnte. Aber genau deshalb habe ich die Dichte von 0,3 auf 0,4 geändert.
    Wir hatten auch den Eindruck, dass die Knopflöcher insgesamt auch nicht immer die gleiche Länge haben.


    Hat jemand eine Idee ?

    Hallo,
    das tut mir so Leid für dich, weil ich weiß , wie man verzweifeln kann.
    Aber ich denke, wenn Du sie einschicken kannst wird sich auch eine Lösung finden.
    Dass sich der Faden aufribbelt, kann doch eigentlich nicht an der Fadenspannung liegen:/
    Und ich bin der Meinung , dass das Einfädeln der Juki so selbsterklärend ist , dass fast nichts schief laufen kann. Vor allem, da Du ja näherfahren bist.

    Tanja, das war mir klar, dass die Info u.U. nicht weitergegeben werden darf.
    Mein Satz :

    Ich dachte, vielleicht kommen Mitarbeitende eher an eine Info bzgl. neuer Modelle oder jemand aus dem Forum hat Infos auf einer internationalen Seite gefunden.

    bezog sich auf meinen Gedanken als ich diesen Thread eröffnete.
    Danke dann nochmals ausdrücklich für die Infos. :)

    Guten Morgen,
    weil es sich mir aus dem Chatverlauf nicht erschließt: hast du denn den Jersey auch mal mit einer normalen Nadel genäht ?
    Dass es mit Webware klappt, klingt schon mal gut und nicht nach einer verbogenen Nadelstange.

    Guten Morgen,

    prinzipiell ist ja alles möglich, aber bei einer neuen Maschine eine verbogene Nadelstange - das halte ich für unwahrscheinlich.
    Hast Du denn nach dem Problem mit dem Jersey auch gleich nochmal auf Webware genäht und wenn ja , hat es da funktioniert ?

    Guten Morgen,
    ich kann mir eigentlich auch nur vorstellen, dass durch die geschilderten Misserfolge ein Fädchen irgendwo verklemmt hat.
    Ich benutze kein bestimmtes Markengarn - gesammeltes über die Jahre - , konnte aber bisher keine Empfindlichkeiten bei der Juki diesbezüglich feststellen.


    Bei mir klingelte es allerdings, als ich Troja Garn las. Ich meine, ich hätte von einer Händlerin mitbekommen, dass sie es aus dem Programm genommen hat, weil es immer wieder Probleme damit gab. Beschwören kann ich es allerdings nicht. Wenn Du noch eine andere Garnrolle - egal welchen Fabrikats hast, probiere es mal damit. Ich habe lange nicht geglaubt, dass das falsche Garn solche Probleme machen kann bis ich es selbst - auf der kleinen Elna - erlebt habe.

    Falls das nichts nutzt, nimm mal die Spulenkapsel raus und schau nach, ob sich dort was verklemmt hat.
    Eine gute normale Nadel müsste das nähen .

    Zitat

    Fazit bis jetzt: Keine Liebe auf den ersten Blick, aber auf den zweiten und dritten

    Das sind ja oft die langlebigeren.....;)

    Jede neue Maschine braucht ihre Eingewöhnungszeit .
    Vieles ist einfach ungewohnt, weil es an der "alten" Maschine anders war.
    Aber mich hat Dein Anliegen motiviert, doch auch mal wieder ins Handbuch zu schauen und ich habe mir den automatischen Nähfußhub jetzt eingestellt.
    Und obwohl ich nicht quilte und den Kniehebel daher bis vor kurzem achtlos in der Schublade hatte, habe ich ihn seit einiger Zeit montiert - und schätzen gelernt.

    Guten Morgen,
    es wurde ja schon gesagt: Du kannst die Einstellungen ändern, so dass der Fuß sich nicht liftet, wenn Du vom Pedal gehst.

    Noch ein Tipp zum Punktvernähen , wo der Faden auf der Unterseite sich nicht schön verknotet, wenn zuvor der Fadenschneider verwendet wurde (gilt eigentlich für viele Nähmaschinen mit Punktvernäh-Funktion):

    Halt den Oberfaden während des Vernähens durch Drauftippen fest, dann wird es viiiieel schöner.

    Viel Spaß beim Entdecken dieser tollen Maschine !

    Hallo,

    eine Freundin zeigte mir gestern an ihrem Daunenrock (für Outdooraktivitäten) einen Reissverschluss , der nicht eingefädelt werden muss sondern sich magnetisch adaptiert.
    Ich finde das nicht nur im Outdooreinsatz praktisch , weil man vielleicht kalte Finger oder Handschuhe an hat - sondern könnte es mir auch sonst ganz nützlich vorstellen. Bei dem Link ist auch der Einsatz im Reha Bereich zu sehen.

    Leider habe ich für Deutschland keine Bezugsquelle gefunden. Kennt jemand von euch eine ? Ist sowas für den privaten Bereich überhaupt als Zubehör zu bekommen ?



    Hallo,

    ich hatte mir mal gemerkt, dass die Nadeln bei einer Cover nicht zu dünn sein sollten , weil sie sonst "flattern" könnten. Ich nähe ebenfalls meist mit ELX705 in 90.
    Was das Übernähen der Nahtzugaben anbelangt: wenn der Stoff etwas dicker ist, stelle ich kurz vor der Nahtzugabe die Stichlänge etwas hoch und nähe dann zügig darüber.
    Aber Du hast das ja schon sehr gut hinbekommen.:thumbup:

    Guten Morgen,
    ja - das sieht nach Fehlstichen aus. Einzelne Fehlstiche kannst Du mit der Nadeln sichern. (bei mehreren ging mir die Geduld aus).

    Noch ein Tipp zum Beenden der Naht: Wenn Du die Klappe aufmachst und das Handrad zu Dir hin drehst, so dass die Ösen, durch die der Greiferfaden läuft auf einer Höhe sind, nimmt das auch noch Spannung raus. Manchmal hilft es auch am Handrad minimal zu "spielen" während Du an den Fäden ziehst.

    Guten Morgen,

    ich kenne die Janome MC 6700P nicht - soviel vorab.
    Aber ich habe seit ein paar Jahren die Juki DX7 und vermisse nichts an ihr.
    Ich habe eben beim Nähpark die Maschinen verglichen und kann Dir schon mal sagen, dass der Durchlass bei der Janome 5 cm breiter ist. Ich bin keine Quilterin - nur im Ausnahmefall - empfinde das jetzt aber nicht als sooo viel.
    Was ich als Vorteil der Juki empfinde: du brauchst die Stichplatte nicht zu wechseln wenn Du auf den Geradstichmodus umstellen möchtest. Es gibt einen kleinen Hebel, der das erledigt.


    Für mich wäre auch das Nähgeräusch und das Handling entscheidend. Das ist aber eigentlich nur vor Ort möglich und somit so gut wie nie, es sei denn man wohnt in der Nähe eines Händlers, der beide Maschinen im Angebot hat. ;)
    Und ich mag das Nähgeräusch meiner Juki sehr.

    Da ich aber bestätigen kann, dass Du beim Nähpark gut aufgehoben bist, empfehle ich Dir auch doch dort mal anzurufen. Du hast ja bereits eine enge Auswahl und wirst sicher gut beraten.

    Hallo,

    nein, ich habe schon so viele Maschinen (Nähmaschine, Stickmaschine, Overlock und Coverlock) und nähe nur hobbymäßig. Also EIGENTLICH habe ich keine Ersatzmaschine. UNEIGENTLICH: Ich hatte tatsächlich mal eine kleine Elna - als Reisemaschine. Die ist aber inzwischen bei einer Tochter gelandet, weil deren Pfaff tiptronic 2030 gemuckt hat (das war eine "ausgemusterte" von mir ). Da ich ursprünglich davon ausgegangen bin, dass wir wieder tauschen, habe ich sie auch reparieren lassen. Das Ende vom Lied ist, dass sie nun wieder bei mir steht. Und ich sie dieser Tage tatsächlich genutzt habe, um Flächenbezüge von Modellflugzeugen - lange Nähte - zu nähen und nicht immer umfädeln zu müssen.
    Und die Stickmaschine - eine Pfaff creative 4.5 könnte ich auch noch zum Nähen verwenden. Die einzige der Maschinen, die tatsächlich mal in Reparatur musste war die Babylock enlighten. Da hat eine Tochter gemeint , sie müsse 6 Stofflagen (oder mehr) durchjagen und hat was verbogen. Aber dann habe ich eben mal eine Woche drauf verzichtet.
    Die Coverstitch wurde jetzt auch - für ein Appel und ein Ei - verkauft als die Euphoria einzog. Ich kann es auch nicht haben, wenn zuviel rumsteht.

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