Beiträge von Aza

    Mittlerweile kann ich berichten, dass sich die Kombination Bienenwachs-Stoff und Leinen für den Brotbeutel gut bewährt hat. Allerdings wirklich nur zur Aufbewahrung und nicht als Brotkorb bei Tisch. Das Brot trocknet lange nicht so schnell aus und mein Mann ist ganz begeistert. Wie es sich auf Dauer verhält, muss sich noch zeigen.

    Eine zweite Variante ist im Test: Wieder aussen Leinencanvas, innen ein ganz dicht gewebtes, sehr glattes Seiden-Polyestergemisch. Hier musste ich aber den Canvas verstärken. Um das Brot auch bei Tisch zu servieren, dafür eignet sich diese Variante etwas besser. Aber begeisterungswürdig finde ich die Optik nicht. Der Glanz des Innenstoffes und die kleine, farbliche Disharmonie stören mich. Wie sich das Brot im Vergleich zum Bienenwachsstoff frisch hält, darüber berichte ich dann, wenn ich mehr Erfahrung habe.

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    Fortsetzung folgt. Die nächste Variante,- Wolle und Leinen - soll mit einem Steckschnallenverschluss geschlossen werden. Der Klettverschluss, der mir sehr gefällt, würde sich wegen des Wollwalks nicht eignen.

    Momentan geht es bei mir etwas langsamer zu. Gleich zwei gesundheitliche Baustellen stehlen mir Zeit.

    Aber was für die Nähmaschine gut ist, kann doch für so manche andere Dinge im Haushalt welche ab und an mal geölt werden wollen,auch nicht schlecht sein." :pfeifen:

    Da sagst Du was! - Immer wenn irgendetwas im Haus quietscht oder schwergängig läuft, spaziert mein lieber Mann in MEIN Nähzimmer und klaut sich MEIN Öl, obwohl er doch NUR in das Nebengebäude gehen müsste und in SEINEM Werkzeugschrank nach SEINEM Öl kramen müßte❣️

    Ja, meine Mama hatte immer einen Bügel- und Mangelservice.


    Und ich hoffe, sie stirbt auch noch nicht so schnell aus - so alt ist sie nämlich noch nicht :rofl: Auf dem Land gibt es das garnicht mal so selten. Wir haben hier im Dorf sogar noch eine Dame, die das macht.

    So hoffen auch wir! Im Städtchen, ca 12 km vom kleinen Dorf, wo ich wohne, entfernt, gibt es noch eine Heißmangel und Wäscherei.

    Bettzeugs u. große Tischtücher bringe ich zum „waschenschneidenföhen“ wie wir scherzhaft sagen. Aber, bis auf zwei, drei Garnituren, bin ich auf Jerseybettwäsche umgestiegen.-, die wasche ich selbst und ziehe sie in Form. - fertig. Die Inhaberin ist etwas jünger als ich. Wenn sie aufhört, wird es keine Nachfolge geben. Da sie im Umkreis konkurrenzlos ist, hat sie noch gut zu tun.

    Ich habe mir diese Stifte für die Nähmaschinen und die Overlock geholt, ich finde die klasse weils wirklich Tröpfchenweise geht. :)

    braucht es denn unterschiedliche Öle für Nähma und Ovi?

    Ich habe den Ölstift von Prym, den nehme ich für alle Maschinen. Das geht wirklich super, besser als Fläschchen.

    Bestimmt wurde das hier schon irgendwann mal erörtert, aber mir wurde von der Berninahändlerin so eingebläut, dass ich NUR das Bernina-Öl für die Bernina-Maschine nehmen sollte. Das gibt es dann auch NICHT in Stiftform. Ich komme mit dem Berninaölfläschchen glücklicherweise trotzdem gut zurecht.

    Den Prym Ölstift nutze ich für meine Pfaff 335 und auch mal für die enlighten.

    Meine Maschine kommt doch an ihre Grenzen. Ich überlege eine Neuanschaffung 🤔

    Ich habe ja auch die V5 und liebe sie nach wie vor zum Sticken sehr. Aber ich kam, so wie Du auch, beim Nähen an die Grenzen und verstehe gerade genau was Du meinst. Dennoch ist die V5 eine tolle Maschine. Ich bin froh, sie behalten zu haben, obwohl ich eigentlich vorhatte sie zu verkaufen.

    Das klingt ja ziemlich dramatisch. So etwas habe ich bei meiner HD9 noch nie bemerkt. Woran hörst du das dann?

    Tschuldigung, nun muss ich auch mal grätschen. Ich habe zwar keine solche Maschine, aber die Aussage, dass man hört, wenn die Maschine Öl brauchen könnte, klingt doch nicht dramatisch! Das Wort-Bild „Öl erbetteln“ finde ich auf humorvolle Weise sehr passend! 😄 (Mein Hund bettelt auch ab und zu, obwohl er jetzt nicht vom Fleisch fällt.) Achte einfach mal sensibel darauf und vergleiche das Nähgeräusch vor und nach der Ölung. Dann wirst Du es erhören, erspüren, erfahren. Beim Auto hört man es übrigens auch, wenn mal etwas nicht ganz läuft, wie geschmiert. Und meine edle Erna, die Bernina 790 dankt eine Ölung stets mit zufrieden schnurrendem Geräusch statt des zuvor als etwas unwillig zu interpretierendem Nähsounds.

    Ich habe ja weiter oben detailliert davon berichtet, inkl. wie viele cm ich SO jeweils einhalten konnte. Vom Stoff her hatte ich den Eindruck, dass es mit meinem Jeansstoff schwieriger war als es beim dem Stoff im Video aussah. Den konnte man nicht so locker schieben.

    Ach entschuldige bitte, ich dachte, Du hättest einfach zwei gerade Stoffstücke benäht und nicht diese Rundungen der Armkugel an Ärmelausschnitt simuliert. Ist ja nochmal was anderes eine gerade Strecke einzuhalten oder gleichzeitig zum einhalten die Rundung genau hinzubekommen.- Chapeau!

    Hallo,

    Ich habe den Fuß 53 hier....der ist aber sehr schmal, soll er auch sein. Bei meine B535 mit 5 5mm Stich und Stichplatte ist der ok. Bei 9mm nicht so es greift nur der hintere mittlere Teil vom Transporteur. Ich kann heute Nachmittag Bilder machen. Es ist so ungefähr wie mit dem ganz schmalen Fuß beim Schnellnäher. Der Transport ist einfach schlecht.

    Dankeschön für diese Info. So etwas hatte ich schon befürchtet. Ich liebäugele mit diesem Fuß, konnte mich bisher aus diesem Grund aber noch nicht zu einem Kauf hinreißen lassen. Danke für die Warnung. Ein Foto wäre wirklich interessant.

    Jetzt habe ich mal bei Bernina geguckt. Wie wäre es denn mit Fuss 53? Der könnte bei der Wimmer Methode doch hilfreich sein?

    den habe ich tatsächlich auf meiner Sammelliste, wenn sich mal eine günstige Gelegenheit ergibt. Allerdings aus einem anderen Grund. Aber Du hast recht, auch hier könnte er eine Hilfe sein. Mittlerweile bin ich etwas entspannter als gestern. Viele Wege führen nach Rom. Ich muss ja nicht unbedingt den steinigen wählen. Manchmal stehe ich mir selbst so im Wege und meine, ich müsste doch genauso wie die oder der etwas können, wollen, müssen. Dabei muss ich nur meine eigene für mich selbst passende Methode finden. Dabei helfen mir Eure Beispiele dann schon. <3

    Lieben Dank für Eure Antworten. Besonders befreit mich gerade Joly99 von meinen Zweifeln. Es ist ja nicht so, dass ich es so gar nicht könnte. Aber ich habe eben doch „Schwierigkeiten“ die ich tatsächlich durch Übungen versuche auszumerzen. Die Methoden einen Ärmel einzunähen sind mir grundsätzlich bekannt. Bei meiner Brother war früher Füßchenbreit 0,75 cm, bei der Bernina ist füßchenbreit genau 1cm. (jeweils mittlere Nadelposition) Ich habe halt das Gefühl, dass der breite Fuß, dem Stoff rechts und links der Naht, nicht den Raum gibt sich faltenfrei zu legen, bzw, bei der Methode, wie es Herr Wimmer macht, hätte ich rechts der Nadel keinen „Stoffangriffspunkt“ um zu führen. Ich hoffe, ich konnte das anschaulich, bzw. verständlich beschreiben. Momentan habe ich z. B. ein Seidenpolyestergemisch unter der Nadel, was sehr fest und dicht gewebt ist und obendrein noch rutschig. Da bin ich fast am verzweifeln, während ich bei einem weichen Jeans- oder Leinenstoff hier vergleichsweise wenig Probleme hätte. Am ehesten ist der schmalere Jeansfuß noch eine hilfreiche Option. Der Patchworkfuß ist vorne viel zu weit offen, da hat der zur Nadel hingeschobene Stoff gar keinen Halt. norimberga , so wie Du es machst, mit den zwei Nähten, das werde ich auch mal ausprobieren. Dazu könnte ich die Nadelposition nach rechts stellen. Und bei der zweiten Naht dann wieder auf die mittlere Position. Eigentlich finde ich die breiten Berninafüsschen, die „füsschenbreit“ genau 1 cm rechts der mittleren Nadelposition haben, für die meisten Arbeiten richtig praktisch.

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