Beiträge von Aza

    Hallo,

    ich habe heute eine etwas peinliche Frage:

    Ich weiß nicht mehr genau, wie ich eine neue Nadel bei meiner gebraucht erstandenen Pfaff 335 einsetzen muss. (Die Nadeln halten ewig und soooo viel kommt der LKW nicht zum Einsatz.)

    In der rudimentären Anleitung steht, dass der Faden von links nach rechts eingefädelt wird. Das hat mir der Vorbesitzer auch gezeigt und ist mir klar und auch, dass darauf zu achten ist, dass der Faden möglichst gerade verläuft. Soweit so gut. Aber wie verhält es sich mit Rille und Hohlkehle?

    In einer ausführlichen Anleitung im Internet steht, dass die lange Rille nach links zeigen soll. Das bedeutet, dass die Hohlkehle nach rechts zeigt. Ist das richtig?

    Muss die Hohlkehle nicht nach links zeigen?

    Ich komme mir gerade wahnsinnig blöd vor. Ich habe es mal gewusst.

    Kann mir bitte jemand aufs Pferd helfen?

    Das habe ich mich auch schon gefragt und denke, dass es unbequem ist. Aber wahrscheinlich stört es nicht, solange das Kind mit der Latzhose nicht auf dem Bauch schläft. Ich habe es schon so gesehen, dass der Träger durchs Knopfloch gezogen wird und dann mit einer einfachen Schlaufe festgezurrt wird.

    Ansonsten ist das ein schwieriges Thema, denn der Grund warum man das nun öfter sieht, ist wahrscheinlich der, dass viele Eltern mit kleinen Kindern, einfach nicht mehr den Nerv haben, sich abends hinzusetzten und einen Knopf anzunähen.

    Bevor dann die geschenkte oder gekaufte Hose nicht mehr angezogen wird, weil man ja noch immer nicht dazu kam, die Knöpfe zu versetzen, geschweige denn, überhaupt Lust dazu gehabt zu haben, - ist es wohl besser, den Kindern die Hose ohne Knöpfe anzuziehen und einen Knoten zu machen. Wie alles im Leben ist der Knoten bestimmt Übungssache und geht irgendwann ratzfatz.

    So eine Latzhose kann lange getragen werden, die Knöpfe könnte man bestimmt dreimal im Leben einer Latz-Hose versetzten.

    Gut, wenn jemand vor Ort ist, der das erledigt. Sonst wird die Hose eher hinten im Schrank landen, bis sie dann wirklich zu klein geworden ist,

    befürchtet die Azawakhine.

    Es gibt ja auch Hosenträgerclips oder sowas hier Aber ich finde, das trägt auch ordentlich auf. So ein handschmeichlerischer Knopf ist doch eigentlich und besonders bei kleineren Kindern ideal. Bei Druckknöpfen könnte man auch zwei bis drei Gegenstücke am Träger anbringen, so dass die Hose quasi mitwächst.

    Sicherheitshalber möchte ich betonen, dass es natürlich auch heute noch Eltern mit Kleinkindern gibt, die Knöpfe annähen! Und ganz bestimmt alle hier im Forum!!

    Aber ich weiß auch, dass vielen die "Me-Time" wichtiger ist als das Versetzen oder überhaupt das Annähen eines sich lösenden Knopfes.

    Da ich persönlich geradezu eine Knopffetischistin bin, bedauere ich diese Entwicklungen zutiefst

    und biete mich weiterhin an, die Knöpfe meiner gesamten Umgebung anzunähen.

    Liebe Rita,

    jedenfalls haben mich Deine tollen Latzhosen "angefixt" und habe nun kurzerhand auch EINE genäht. Aus einem restlichen Fleece.

    Ich war faul, wollte kein neues Schnittmuster drucken, kleben und ausschneiden und habe ein "altes" vorhandenes hergenommen, welches ich vor Jahren mal genäht hatte für eines der Enkelkinder. Nun wurde damit der Großneffe benäht.

    Danke für Deine Inspiration!

    Köpfe habe ich auch schon verschludert. Sie kommen irgendwann wieder raus!

    Devil's Dance

    besser kann man es nicht ausdrücken!

    Auch ich habe das Nähen erst mit Ü50 über das WWW. und ein paar Kursen im Stoffgeschäft gelernt. Aber es mir hauptsächlich selbst via YouTube, Büchern u. dergleichen, beigebracht.

    Manchmal,( wirklich nur manchmal) bin ich gefrustet, ob der Erkenntnis, dass ich, auch des fortgeschrittenen Alters wegen, NIEMALS das Niveau einer gelernten Schneiderin erreichen kann.

    Ein (dieses) Forum nutze ich ja nun erst seit seit sehr kurzer Zeit. Ich freue mich darüber, wie hilfreich es ist und dass ich darüber auch in tiefster Provinz lebend, die Möglichkeit des Austauschs habe.

    und das funktioniert m.E. nicht wirklich mit der Schere ...
    Mit dem Rollschneider mag es gehen.
    Mit der Schere hebt man Stofflagen und Papier gezwungenermaßen etwas an - und dabei besteht "akute Verrutschgefahr"😉.
    ... außer, man setzt die Stecknadeln wirklich dicht an dicht (was mir viel zu viel Zeit kosten würde :o )

    ... abgesehen davon, dass es schon tricky ist, die Stecknadeln durch den plan liegenden Stoff (2lagig) + Papier zu bekommen.

    Ja, da ist was dran! Das ist wirklich nicht immer einfach.

    Ich lerne hier ja mit und werde die Methode, (vorher anzuzeichnen, den Schnitt abnehmen und dann zuschneiden) ausprobieren. Manchmal macht man Dinge aus Gewohnheit und merkt gar nicht, dass es auch einfacher geht.

    Tatsächlich nutze ich bei meinem Vorgehen sowohl Schere für die langen, geraden Strecken als auch Rollschneider an den Kurven und dort besonders einen ganz kleinen Klingendurchmesser.

    Da die NZG schon inclusive ist, wirst Du wahrscheinlich keine Nahtlinien einzeichnen, (?) sondern musst ganz genau ausschneiden um später am Nähmaschinenfuß diesen 1 Zentimeter einhalten zu können. Daher würde ich mit Stecknadeln den Schnitt aufstecken und genau am Papier entlang schneiden.

    Jetzt lese ich, dass die NZG nicht einheitlich ist. Da must Du aufpassen. Und Dir an Deinem Füsschen die entsprechend passende Stelle suchen.


    Ich arbeite bei Webware ja sehr gerne mit Nahtlinien. Aber bei Schnitten mit bereits enthaltener NZG messe ich die nicht wieder ab und male sie nicht auf, sondern orientiere mich, wie gesagt, am Füsschen. Mich würde jetzt auch interessieren wie andere das machen, aber aus diesem Grunde mag ich Schnitte mit bereits enthaltener NZG nicht. Jedenfalls nicht bei solchen Projekten. - Bei einem Jerseyshirt sieht die Sache anders aus.

    Ich habe es immer gerne, wenn nach dem Ausschneiden jedes StoffTeil noch mit dem Schnittmuster zusammensteckt und nehme das Schnittmuster erst ab, wenn es an der Reihe ist. Dann kontrolliere ich vorher nochmal, ob ich auch wirklich jedes Passzeichen übertragen habe.

    Vielen Dank, Ihr Lieben alle. :herzen:

    Ich freue.mich natürlich sehr, eine solche Anerkennung hier im Forum und auch beim beschenkten Kind erhalten zu haben. <3

    Ja, das Omiherz ist aufgegangen, der Jüngste aller Enkel ist zufrieden und schlief heute mit der Gewissheit ein, dass kleine Ideen, ja Träume, realisiert werden können. - Weil man sich etwas bestimmtes vornimmt, sich Gedanken macht, etwas plant, ausführt, umsetzt, werkelt.

    Genau das ist es, was wir wahrscheinlich alle unseren Kindern oder Enkeln vermitteln bzw. auf ihrem Weg mitgeben wollen.

    (Damit Smartphones, Spielkonsole und sonstige Medien nicht einen übermassigen Platz in ihren Händen und Hirnen einnehmen können)

    Ich kann heute wie versprochen vermelden:

    die Schlange schlängelt sich wie gewünscht an der Leiter des Hochbettes hinauf.

    Das Enkelkind hat sich sehr gefreut. - Leuchtende Augen, Mission erfüllt!

    Sein erster Kommentar:

    ALTER!!!

    Übersetzt bedeutet das so ungefähr eine grösstmögliche Anerkennung.

    Dann hat er sich genau erkundigt, wie ich sie gemacht hätte und sich vom restlichen Stoff doch noch ein Kuschelkissen „bestellt“

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    Er versicherte mir, dass er auch in Zukunft gut schlafen werde.

    Ich hab diesen Scherenständer von Milward und finde ihn sehr praktisch, die großen Zuschneidescheren stelle ich aber nicht rein, die brauche ich auch nicht an der Maschine.

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    Schön sieht das Teil aus! Gefällt mir!

    Bei mir steht an jeder Maschine so ein Plastik-Silikon-Teil von Tschibo. Und aus ästhetischen, aber auch praktischen Gründen dieses wiederum in einer Filzschale. Da ist dann alles untergebracht, was ich an der jeweiligen Maschine benötige.

    Die Stoffscheren liegen auf einer Ablage in der Schublade unter dem Zuschneidetisch.

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    Ich bin mit meiner Antwort hintendran und schicke mein Geschreibsel trotzdem ab:


    Das ist mit eines der Gründe warum Du vorher gewaschen hast. Die meisten Stoffe verziehen sich aus diversen Gründen und jetzt hast Du den Verzug auf dem Stoff vor Dir und nicht später an der fertigen Hose.

    Ist der Stoff Fadengerade abgeschnitten worden? Das könntest Du vorher noch prüfen und evtl. korrigieren. Wenn der Verzug dann immer noch vorhanden ist:

    Lege die Kanten so gut es geht aufeinander und den fehlenden Centimeter akzeptierst Du, wie er liegt. Die Schnitteile, die Du nun aus dem Stoff schneidest, werden dann korrekt sein.

    Die gute (rechte) Seite des Stoffes liegt innen.

    Ich empfehle das Nähgesetzbuch aus dem ToppVerlag von Inge Szoltsyk-Sparrer.

    Ich denke, es könnte Dir „liegen“

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