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Beiträge von Devil's Dance

    Da habe ich mich mal angemeldet. Ein Rockschnitt im Wert von 240€ das muss ich sehen!!

    Es sind jeweils 11 PDF-Dateien (Gr.32 bis 52) für A4- bzw. A0-Druck.

    Weil sich der Kurs vorrangig an Leute richtet, die die Schneiderei gewerblich betreiben wollen (und dafür diese Schnitte auch beutzen dürfen), sind diese Einzelgrößenschnitte sicherlich sinnvoll, und vergleichbare Download-SM kosten um die 10 €.

    Also, ich seh da keine Übertreibung :cool:

    Oschka

    Zahlen kann man über paypal oder Kreditkarte.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man 14tägig jede Einheit einzeln bezahlen, das wären dann 29 €/Einheit.
    Wenn man gleich 26 Einheiten mit einem Mal bezahlt, sind das 597 €, => 23 €/Einheit.

    Bucht man gleich "Master class", also 52 Einheiten =1.097 €, aber wohl in 2 Raten zu zahlen, einmal zu Beginn und einmal zur 27. Einheit. Damit würde eine Einheit 21 € kosten.

    Das Angebot, das ich nach Anmeldung zum "Schnupperkurs" bekommen habe, beläuft sich, wie ich schon schrieb, auf 727 € für 52 Einheiten, also 14 €/Einheit.

    ...und ich meine, es ist bei jeder Einheit ein Schnittmuster dabei.

    Bei Hobbys ist es ja im allgemeinen so, dass der finanzielle und zeitliche Aufwand, den der einzelne treibt, sehr unterschiedlich ist.

    Der/die Eine schafft mit der 100€-Maschine Bewundernswertes, jemand anders hat Maschinen für Tausende von Euronen zu stehen.

    Viele geben relativ viel Geld für obskure E-Books aus.

    Trotzdem werden jetzt einige zusammenzucken, wenn ich euch erzähle, dass man bei der Schneider Akademie Wimmer, einem östereichischen Meisterbetrieb seit 1741, einen 2jährigen Online-Kurs (aller 14 d eine neue Lektion incl. Schnittmuster) für gut 1.000 € buchen kann ...

    ...und ich habe erst mal einen kostenlosen Schnupperkurs dort gebucht ...
    ...und angesehen ...
    Fazit:
    1. Man lernt nebenbei östereichisch :pfeifen:

    2. Mir ist äußerst sympathisch, dass Meister Wimmer offensichtlich wie ich der der Meinung ist, dass man nicht zwanghaft stecken und heften muss - wenn er DAS vermitteln wollen würde, wäre ich raus :cool: ...

    Überhaupt scheint er das alles sehr pragmatisch anzugehen ...


    Ich habe auf die Schnupperkurs-Buchung hin ein auf 730 € reduziertes Angebot erhalten

    10 Tage gilt das reduzierte Angebot noch, ich denke nach

    ...also, ich würde nie im Leben mehr ohne Kniehebel kaufen!


    Ich hab bei noch keiner Maschine ein Problem damit gehabt, weder bei der Juki (die ich nicht mehr habe) noch bei der Brother oder der Janome.
    Die Juki war die erste "mit". Der Kniehebel lag ein Vierteljahr herum, weil ich nicht glaubte ihn zu brauchen.

    Dann hab ich in (sorry, schon wieder :o) einem Craftsy-Video von Janet Pray gesehen, um wieviel besser man den Stoff führen kann, wenn man beide Hände konstant am Stück lässt.

    ...und innerhalb von 3 Tagen war ich auf "nie wieder ohne".

    Klar, 'n bissl Übung braucht es, um die Beinbewegung zu koordinieren, aber Orgel mit Pedal zu spielen ist garantiert schwieriger :pfeifen:

    ...hm, ich habe jetzt mal Tischkante - Nadel gemessen, denn Vorderkante Maschine ist ja bei einer Flachbett-NM deutlich anders als bei einem so schlanken Freiarm wie bei den Berninas.
    Bei meiner im Tisch versenkten Maschine ist dieses Maß ja fix, und zwar 25 cm.

    Die Brother PQ steht auf einem Bürotisch, und da komme ich auf max. 20 cm Tischkante-Nadel.
    In beiden Fällen tangiere ich den Hebel mit der Mittte meines Oberschenkels, und das funktioniert bestens ...

    ...wie ich sagte: bei mir funktioniert es :biggrin: ...


    ...und da ich im RL keine Schneidermeister*innen zur Verfügung habe, bin ich zwangsläufig auf das Niveau von profilierten Craftsy-Lektor*innen zurückgeworfen :o, die für das ein oder andere durchaus den Gebrauch von pincing shears empfehlen ...


    ... btw., dort habe ich auch gelernt, dass das Versäubern mit pincing shears durchaus in der Haute Couture eine Rolle spielt, wenn bei transparenten Stoffen auf der NZ eine Geradstichnaht gesetzt und dann bis an diese mit der ZZ-Schere geschnitten wird ...


    ...und das ist es, was mir an den Craftsy-Kursen so gefällt: dass man so viele verschiedene Möglichkeiten kennenlernt und dann selbst entscheiden kann, welche in der individuellen Situation am besten passt ...

    Zum Einschneiden der Rundungen habe ich auch gerade etwas Luft eingezogen. So knapp zurückschneiden, dass die Zacken der Schere etwas brächten, bei Webware am Armausschnitt, das sehe ich es schon vor mir, wie dort alles aufgeht.


    Ich mache das genau wie du, GlückSachen anscheinend genauso wie du auch mit Rubusos. ;)


    Meine Zackenschere ist bei Stoff auch selten im Einsatz, da habe ich noch eine geerbte von meiner Patentante, steht nur Solingen darauf. Ich verwende sie allerdings auch nur für Stoff, wie meine Patin. Ich habe auch so ein Tchiboteil zum Basteln.

    ...ich nähe ja erst seit 10 Jahren, aber mir ist noch nix aufgegangen ...
    ...und was und wie ich nähe, habe ich ja schon ab und an gezeigt :pfeifen: ...


    ... und präzise dort zu schneiden, wo man es will (also ggf. bis an eine Nahtlinie), ist eine Frage der Übung ... und einer guten Schere :cool:

    ...und das ist ja, wenn ich mit einer anderen Schere V-förmig einschneide, auch nicht anders ...

    Das Benutzen der Zackenschere ist - und das schlussfolgere ich aus den zahlreichen vorhandenen antiken ;) Stücken - ja auch keine neumodische quick-and-dirty-Methode, die einem peinlich sein muss.
    Ich wollte nur sagen, wenn man eine gute erwischt hat, kann man sie nützlich einsetzen.

    ...und mit Papier "bastel" ich nicht :biggrin:, ich bin ja der "Anti-Deko-Typ" :o ...

    Bei dicken Stoffen schneide ich stuffig da nützt kein Zackenschere.

    Für Futter kettel ich immer mit 180 oder sogar 240 Overlookgarn

    Bei mir: Stufig schneiden mit Zackenschere ...

    Zitat


    Rundungen steppe ich auf der Innenseite den Stoff auf die Nzg.

    ...genau, auf neudeutsch ;) "understitching" :daumen:

    Zitat


    Dann schneide ich bis an die Naht die Zugabe alle 5mm ein.

    ...und dafür nehme ich die Zackenschere - geht viel schneller :cool:

    Meine sehr geschätzte und reltiv häufig benutzte Zackenschere ist von KAI (Modell 5350, made in Japan, 32 € ?).


    In dem Geschäft lagen damals 3 "gleiche" Scheren - zwei klemmten, die dritte hab ich gekauft :pfeifen:...


    Wer keine hat und/oder benutzt: Wie schneidet ihr denn Nahtzgaben bei dicken Stoffen so zurück, dass sie nicht "durchdrücken" :confused:?

    ...oder die Nz bei runden Belegen (Halsausschnitt z.B:) vor dem Wenden :confused:?


    Das wäre mir alles sehr mühsälig ohne Zackenschere :o ...

    Beweisfotos...behaupten kann Frau viel. ;).


    Klar kannst du das anpassen. Ich mach das dauernd, weil mir Aussschnitte oft zu tiefe Einblicke zulassen. Probier es aus.

    Liebe Nina,

    zuuuu fleißig bist du ja aber auch nicht, was Fotos angeht (3 (in Worten: drei ;) ) in der Galerie) :pfeifen:

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