Ich hab noch nie im Leben gedacht: "DAS steck ich jetzt mal ins Täschchen."
Das dachte ich früher auch mal, und habe mich auch mal entsprechend despektierlich darüber ausgelassen ... (finde jetzt gerade den Post nicht.)
Aber inzwischen organisiere ich tatsächlich sehr viel in diesen Reißverschlussbeuteln und finde das sehr praktisch.
Kabel, Ladestecker und Ohrhörer für mein Handy
die zwei Ketten, die ich abwechselnd ständig trage, wenn ich "offiziell" unterwegs bin
drei Stifte in meinem "Handtaschenbeutel"
meine kleine Sammlung an Fingerhüten und Co
die Patchworksicherheitsnadeln
die Handschuhe, die ich für PW nutzen will.
Werkzeug für verschiedene Orte und Einsatzzwecke (in verschiedenen Beuteln)
das Overlockzubehör
Alle meine Nadelspiele sind in passenden RV-Beuteln organisiert (Wenn ich mal dazu komme, zeige ich mal ein Foto, aber das ist schon ein "special-Luxus" - keine Frage)
der Maskenvorrat für's Zugfahren
die alten Briefmarken, bevor ich sie in die Herzogsägmühle schicke
mein Spritzbeutel samt allen Tüllen und Zubehör
das Schreibzeug neben meinem Bett (eine Art Hochbett), zum Staubschutz und um das Putzen zu erleichtern
... und als nächstes brauche ich dringend noch eines für die Arbeit, auf dem dick und deutlich mein Name steht, denn jeden Morgen muss ich wieder nach meinen Whiteboardmarkern suchen, die auf wundersame Weise nach der Raumnutzung durch weitere 1-2 Kollegen mein Fach verlassen haben ...
An einem anderen Arbeitsplatz hatte ich mein Täschchen mit Kamm und Pflaster.
Auch in meiner Chortasche hatte ich für den Chor immer Bleistift, Radiergummi und Postits in einem Täschchen parat, das ist aber trotz innen eingesticktem Namen abhanden gekommen. Wenn es mit dem Chor jetzt weitergeht, brauche ich da auch mal ein neues.
Dann gibt es natürlich noch weitere Verwendungsmöglichkeiten, die ich jedoch nicht praktiziere, wie Kosmetik, Tampons, Slipeinlagen etc.
Zumindest bei manchen Leuten sind sie auch ein willkommenes Geschenk, aber ich beglücke nicht jedeN damit.
Allerdings habe ich auch eine gewisse Überproduktion
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Im Frühjahr habe ich einer Freundin eine Ladung Täschchen als Spende für eine Organisation mitgegeben, die unter Obdachlosen und Strichmädchen und -jungen arbeitet, und in diesem Zusammenhang auch Hygieneartikel wie Seife und Zahnbürsten verteilt. (Was meine-eine sich kaum vorstellen kann.) Dafür kamen dann hie und da meine Täschchen als hübsche Verpackung zum Einsatz und lösten - dem Feedback nach - unglaublich viel Freude aus.
Deshalb habe ich da mittlerweile eine Schachtel stehen, in die ab und zu ein Täschchen wandert, wenn ich mal wieder Lust hatte, Stoffreste und Altkleider auf diese Weise kreativ zu verwerten oder veredeln und mich entsprechend auszutoben. Die werden den Weg in die gleiche Richtung nehmen.
Natürlich gibt es für all das auch andere Verpackungs- Verstau- und Organisationsmöglichkeiten.
