@Seewespe ... ich glaube Du hast mit Deiner Ferndiagnose schon ganz gut getroffen! Beim Lesen habe ich gemerkt dass Du meine diffusen Gedanken und Gefühle doch gut auf den Punkt gebracht hast. Viele Symptome ergeben vor diesem Hintergrund auf einmal einen Sinn...
mir wird immer mehr klar... krass
-Bevor das System mit den Abteilungsleitern eingeführt wurde, gab es eine Vorstufe mit Abteilungssprechern... die Kollegen hatten mich ausgesucht, nicht sie (sie war zu dem Zeitpunkt schon 2-3 Jahre bei uns)
- wenn Veränderungen für Kollegen anstehen, dann spricht sie vorher unter vier Augen mit ihnen und präsentiert uns das Ergebniss in der Teamsitzung, bei mir macht sie das nicht, ich werde erst und ausschließlich in den Teamsitzungen angesprochen... ich hatte mich immer gewundert warum...
- Ein Mandat der für ein Jahr ausgelagert war kommt zu 2018 zu uns zurück. Sie fragte in die Runde wer sich eine Lösung vorstellen könnte, wer den bearbeiten soll, denn in dem Jahr hatte sich bei uns einiges verändert und es eilte. Eine Kollegin und ich erklärten uns bereit den Mandanten erstmal zu übernehmen, denn wir kannten uns gut mit ihm aus da wir ihn vorher schon gemeinsam viele Jahre bearbeitet hatten, bis eine endgültige Lösung gefunden wäre (unsere Abteilung wird personalmäßig aufgestockt, & eine MA kommt bald aus der Erziehungszeit wieder)... nö, den Mandanten musste eine Kollegin nehmen die eigentlich voll ausgelastet ist und ihre Arbeitszeit reduzieren wollte da sie seid kurzem alleinerziehend ist. Mein „Ich kenn mich ja mit dem Mandanten aus“ ... war da wohl das Stichwort...
- 2/3 meines Arbeitsfeldes umfasst den kompletten Debitoren und Zuwendungsbereich der Muttergesellschaft unserer Holding... und ich arbeite Vollzeit. Jetzt wurde eine weitere Bilanzbuchhalterin eingestellt (Teilzeit! frisch aus der Elternzeit) um meine Leitung zu entlasten die gleichzeitig auch noch viel vom Tagesgeschäft am Hals hat. Der Plan war, dass es zwei Bilanzbuchhalter gibt, die sich vertreten können und die sich das Tagesgeschäft teilen.
Aber: jetzt möchte sie, dass ich meine Arbeit in der Muttergesellschaft komplett an die neue Kollegin abgebe, diese soll zusätzlich dann auch noch das weitere Tagesgeschäft der Muttergesellschaft welches meine Leitung inne hatte (Leistungsverrechnung zwischen den Holding Gesellschaften, Umsatzsteuervetprobung, Rechnungen bezahlen etc) übernehmen... Sie allein will dann die Bilanzierung machen... und ich wär wohl endlich raus aus der zentralen Muttergesellschaft?!?
und ich könnt noch ewig weitertippen...