Lächel. Ich fand das eine coole Kombination: quietschebunt und gleichzeitig kitschig … (Die Rosen auf blauem Hintergrund auf dem ersten Bild von Post #1318)
Das ist mein Problem irgendwie auch. Häufig.
Komisch, „früher” war das nicht so. Woher kommt dieses Ängstlicher-Werden? (Jetzt mal außer so Dingen, dass ich z.B. im Straßenverkehr oder bei Maschinenarbeit defensiver geworden bin, das ist „normal”, weil eine einfach mit zunehmenden Alter immer mehr weiß, was alles passieren kann.)
Manchmal versuche ich mir selber zu sagen, dass ich mich nicht so anstellen soll, schließlich ist doch ein bekanntes Phänomen, dass die Sachen, die gefühlt etliche Male geändert und „gerettet“ werden mussten, hinterher im Ergebnis die besten sind . Aber es greift nicht so richtig.
Mental müde geht gerade vielen so. (Mir auch. Wenn die Sonne scheint, wird es etwas besser.)
Aber ich meinte mit meiner einfach-machen-Aufforderung auch noch was anderes (du, Muriel, machst es ja mit deinem Quiltprojekt jetzt auch). Mit Farben und Mustern zu spielen, ist für ganz viele Menschen hilfreich zur Stressreduktion. Es ist im Prinzip ein rhythmisches Tun (man spricht auch in der Gestaltung von Rhythmus, ich finde den Begriff durchaus richtig und passend).
Deswegen einfach mal das Unwahrscheinliche in die Vorstellung geholt: wenn wir alle täglich ein Stündchen mit bunten Textilien spielen würden, würde es uns allen vielleicht etwas besser gehen.
Herzliche Grüße
Schnägge