Ich bin ja mit Oma = Schneiderin ins Nähen "gewachsen" und habe die ersten Jahre nach dem von ihr Gelernten genäht. Allerdings hat meine Oma vor allem Alltagskleidung genäht (Kleider, Blusen, Jacken - keine Damenhosen oder gar Jeans) und als ich mehr wissen wollte, kam ich an ein Burda Buch mit vielen Skizzen.
Mir genügte das, ansonsten viel Ausprobieren, in den 80ern bis Anfang 90ern.
Als ich vor ca. 20 Jahren amerikanische Einzelschnitte ausprobierte, war ich von deren Skizzen begeistert. Seitdem liebe ich diese Skizzen, besonders wenn es aufwändig wird.
Foto Anleitungen mag ich nur begrenzt -lieber Skizzen, diese sind deutlicher.
Video ist auch nicht meins - da muss ich viel zu viel hin und her Spulen. Ab und zu gucke ich, um mitreden zu können.
Nähkurse habe ich nur wenig besucht, viele Jahre lang gab es einfach keine in erreichbarer Nähe, und irgendwann braucht man nur noch bestimmte spezielle Hilfe - da hilft mir ein Buch meistens mehr und vor allem schneller.
Aber jeder soll so lernen, wie es ihm / ihr gefällt.
Ich glaube nicht, dass das Fernsehverhalten als Kind mit der bevorzugten Lernmethode zu tun hat - mein Mann und ich sind da ganz gegensätzlich. (Anfang der 80er gab's auch nicht viel Fernsehen, so insgesamt gesehen )
LG Ulrike