Ich war oder bin recht aufmerksam, was die Kleidung meiner Kollegen oder Kolleginnen betraf. In ganz unterschiedlichen Positionen, mal mit mal ohne Kundenkontakt.
Ich sah jedes neue Kleid oder anderes auffälliges, neue Frisur oder Brille. Auch beim Chef 😎
Und auch, wenn jemand denselben Pulli die ganze Woche trug (keine Arbeitskleidung / Uniform) was aber nur eine einzige Dame in all den Jahren geschafft hat (aber nachhaltig in meiner Erinnerung, wie man sieht)
Ich selbst lege auch Wert auf mein Aussehen, wobei ich sehr gut zwischen Freizeit und Job unterscheide. Und ganz sicher nicht überstylt bin. Zuhause habe ich es sehr leger, derzeit arbeite ich nicht und genieße auch mal das zwangfreie herumgammeln - aber niemals außer Haus! Jogginganzug oder Leggins beim einkaufen - nein danke!
Während meiner Selbständigkeit lernte ich die gesamte Garderobe meiner Angestellten gut kennen - nun ja, wenn man Stoffe verkauft ist das verständlich, oder?
Ich bin so aufgewachsen, meiner Mutter war es immer wichtig, ordentlich auszusehen. Man sollte uns die Armut nicht sofort ansehen (wobei wir wirklich nur sehr wenig Kleidung besaßen, teils wurde dann eben günstig genäht, Second Hand gab's damals in der Kleinstadt.
Zitat
Sie hat eine recht übersichtliche Menge an Kleidungsstücken und ihr Mann sieht es nicht ein, dass sie auch mal was anderes braucht.
Da verstehe ich die Frau nicht : sie arbeitet und hat eigenes Einkommen, warum lässt sie sich das bieten?
LG Ulrike