Beiträge von Ulrike1969

    Vom Prinzip her ja.

    Teilungsnähte, sofern sie keinen Abnäher beinhalten, kann man weglassen.

    Wenn der Bund ebenfalls kratzig ist, würde ich den inneren Bundteil aus einem farblich passenden Stoff nähen.

    (Ich trage allerdings Wollröcke nur auf der Haut, füttere vor allem wegen dem Sitz bzw. Geringerem Ausbeulen)

    LG ulrike

    Natürlich ist Übergewicht nicht gleich Übergewicht. Aber letztendlich kann man da schon ein paar typische Formen ausmachen.

    So ist der Bauch bei wenig Taille ein Klassiker bei Frauen in/nach den Wechseljahren.

    Das stimmt, und es gibt auch einen paar Hersteller, die z.b. entsprechende Hosen verkaufen - ich verzweifle daran, denn meine Statur ist trotz Wechseljahre nur wenig anders als vorher. Kann sich noch ändern.

    Ach ja, die Hersteller sind auf jeden Fall Gelco und Peter Hahn (sowie wahrscheinlich noch einige andere, die eher für reifere Damen schneidern).

    Bei Schnittmustern sind viele Hosen der Big Four (McCall etc.) auch in der Art geschnitten.

    Die großen Schnitte sind ganz anders konstruiert. Ja, das hoffe ich auch immer wieder.

    Aber bei vielen Schnitten sieht es schon so aus, als würde man davon ausgehen, dass die Übergewichtigen die gleichen Proportionen haben wie die Normalgewichtigen nur halt größer.

    Das stimmt so nicht, die Übergrößen sind deutlich anders konstruiert!


    Aber nur bei den Schnittmustern, die es nur in Übergröße gibt - nicht bei den "Indie" Designers, die von Gr. 34 - 60 dieselbe Grundlage nehmen.


    Ich bin schon fast 30 Jahre an der Grenze von Normal- und Übergröße und durfte leider so manche Erfahrung sammeln. Fazit: es gibt keinen Übergrößen Schnutt, der mir auch nur einigermaßen passt. Ich komme besser mit den normalgröße Konstruktion zurecht, nur 1-2 Nr. Größer.


    Leider sind die Proportionen bei "mehr Frau" oft auch sehr individuell und so hat sich bei mir der Eindruck gefestigt, es gehe mehr um "Hauptsache angezogen " als um Passform.


    LG ulrike

    Die Hosen der Initiative Handarbeiten sah ich mir an und finde sie nicht schön und ich finde es diskriminierend das die Größen nur bis 44 gehen.

    Ich finde es nicht diskriminierend, eher schade und ein bisschen weltfremd, die Größe so stark einzuschränken. Lt. Hohenstein Institut liegt die Durchschnittliche Konfektionsgröße bei Gr. 42 (da wurde mal ausführlich berichtet).


    Ich vermute, da sind - auch modisch gesehen - wohl vor allem die ganz jungen und n diesem Alter meist (sehr) schlanken Frauen angesprochen.


    Ich selbst nähe sowieso andere Modelle, habe meine Lieblingstypen.

    Hm... Irgendwie scheine ich das Wichteln anders zu verstehen als einige andere hier. Mir ging und geht es eigentlich darum, jemandem eine kleine Freude zu bereiten ......

    Das kann ich gut nachvollziehen.


    Ich stresse mich nicht, wenn zu viele Vorgaben sind, dann gehe ich rein nach dem Prinzip: ein Geschenk ist immer ein Risiko!


    Ich fürchte, so einiges kann ich gar nicht befolgen, mangels Wissen.


    Ich habe nur wenige Vorgaben gemacht, ich bin gespannt (und hoffe, keinen gestickten, glitzernden Dekoartikel zu bekommen 🤣🤣🤣 )


    LG ulrike

    Ich habe vor, 2 Winterhosen zu nähen - weil es so gut wie keine schlichten (Business geeignete) Wollhosen im Laden gibt! Alles Polyester, Polyacryl, Viskose oder Baumwolle.


    Unglaublich, was mir Verkäuferinnen alles als "kuschelig warm" verkaufen wollten :rolleyes:.


    Ich hoffe, nächste Woche meine bestellten Wollmischstoffe zu erhalten.


    Dann teste ich mal meine früher verwendeten Schnittmuster durch.


    Oder lieber eine Culotte? Stiefel hätte ich schon 🙂


    LG ulrike

    Ich habe fast nur Schmetz Nadeln - dafür raue Mengen, da ich zig angefangene Päckchen noch von der Nähwerkstatt habe und auch mein ehemaliger Werkstattvorrat sich sehen lassen kann.


    Vor allem Jerseynadeln reichen bestimmt bis zur Rente 8)


    Weiter verkaufen lohnt nicht, da sie wenig Platz brauchen, dürfen sie lagern.


    Ein paar Organ Nadeln habe ich auch noch.


    Früher, als ich noch mit meiner alten Singer Maschine näher, nutzte ich lange Zeit nur Singer Nadeln. Damals konnte man die auch problemlos kaufen.


    LG ulrike

    Ich hatte mal an einer meiner Kursmaschinen, dass in der Einfädelung ganz am Anfang der Faden manchmal an einer Metallecke hängen blieb. Obwohl der Fehler nicht nachvollziehbar war, hat mir mein netter Nähmaschinenfachmann das kleine Teil doch mal ausgetauscht und damit war der Fehler behoben. Kleine Ursache, große Wirkung.


    Unabhängig davon sind auf Reparaturen 6 Monate Gewährleistung - falls der Fehler schon vorher bestand, würde ich reklamieren.

    Meine abgepausten Schnittmuster sind schon seit Jahrzehnten in Aktenordner sortiert, in Hüllen mit Beschriftung.

    Einzelschnitte sind je nach Größe in Pappschachteln (die kleinen Formate) oder in Stehsammlern. Ich räume allerdings alle 2-3 Jahre durch und dann fliegt ein Teil raus, damit ich nicht immer mehr Platz brauche.


    In weiteren Stehsammlern sind auch meine Zeitschriften sortiert und außen beschriftet, welche drin sind. Auch hier räume ich alle paar Jahre durch.


    Meine Schneidematte hängt an der Wand, wenn sie nicht am Arbeitstisch liegt.


    Am Arbeitstisch habe ich einen Mini- Paravent stehen - dahinter verschwinden blitzschnell alle Nähutensilien samt Maschine, wenn es schnell gehen muss.


    LG ulrike

    Reste verwende ich für Näharbeiten für den "guten Zweck", als Spende für Bedürftige bzw. auch für Menschen, die sonst nix (Neues) geschenkt bekommen.


    Wer mal mit einer Wärmestube oder Sozialstation zu tun hatte, findet ein großes Betätigungsfeld.


    Im Moment habe ich eine große Tüte mit Jerseyrestchen, damit fülle ich wahrscheinlich eine Nackenrolle oder ähnliches.


    Manchmal werfe ich die ganz kleinen Reste auch weg, nicht alles ist verwertbar.

    Ich meine, zum Tragen. Was bei einer Frau mit "normaler" Größe, 165 cm 7/8 ist, ist bei mir mit meiner 150cm normale Länge

    Tja und was bei 1,65 m eine 7/8 oder diese knöchelkurze Hose ist, ist bei mir definitiv zu kurz.

    Sieht fürchterlich aus wie herausgewachsen.

    Ich bin zwar nur 1,70 groß aber mit längeren Beinen als Oberkörper. Ich liebe Jeans in 32er Länge, mit geradem Bein, Bootcut mag ich auch ist aber gerade total out. Dafür kann ich mit "slim" nicht anfreunden, obwohl todschick.

    Die Mode meiner Teenagerzeit mag ich nicht mehr leiden (voll die 80er) aber viele Mode aus der "um die 20 Phase" (1990 rum) mag ich heute noch - auch die Musik und Frisuren.


    Aber wir sind ja bei Lieblingsschnitten, keiner meiner Schnitte ist so alt.

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