Der Nachteil einer Kombimaschine ist immer das Du nur Sticken oder Nähen kannst, bei zwei getrennten Maschinen kannst Du es gleichzeitig tun.;)
Wenn Du genug Platz hast, würde ich immer zu zwei Maschinen raten.
Beiträge von Anja
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industriemaschienen bestehen im wesentlichen aus den gleichen bestandteilen,
Genau, aber die Ausführung ist eine ganz andere.
Wenn eine Maschine 4000-5000 Stiche macht ist die schon was anderes, als wenn sie ganz gemütlich mit 800-1500 Stichen vor sich hin näht.
Die höhere Geschwindigkeit ist nur ein Indiz dafür wie sehr sie sich in der Umsetzung der ähnlichen Technik unterscheiden. -
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber hast Du das schon gelesen?
"Soll ich diese Nähmaschine kaufen?" ist die Frage - welche Aspekte dazu sind wichtig
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da frag ich doch mal gleich weiter -> wo ist denn die Grenze von Industrie zu Haushalt, was schnellnähen angeht...???
Der Unterschied liegt nicht in der Geschwindigkeit, das sind völlig andere Maschinen, man nennt sie nur Schnellnäher. -
Wo ordnet man eigentlich die JUKI TL-98-PERFECTION ein, eher Industrie- (wegen der Geschwindigkeit + Technik) oder mehr Haushaltsnähmaschine (kompakte Größe)?
Wenn es nur ums Schnellnähen geht, reicht die doch vielleicht schon aus
Ein "richtiger" Schnellnäher macht 4000-5000 Stiche, die TL-98 nur 1500.
Auch sonst kann man diese Art der Maschinen (gibt es auch von anderen Herstellern) bezüglich der Technik meiner Meinung nach nicht mit einem Schnellnäher vergleichen. -
da es in österreich schon seit jahrzehnten keine textilindustrie mehr gibt, sind auch auf industriemaschinen spezialisierte nähmaschinenhändler rar.
Das ist in DE nicht anders.Zitat
aber es gibt immerhin 3 oder 4 im raum wien, bei denen ich ein gutes gefühl habe. ein weiteres argument ist, dass ich lieber einen händler habe, zu dem ich auch mal nachfragen gehen kann oder der mir bei bedarf sogar ins haus kommt. den spezalisten von irgendwo einfliegen zu lassen, ist im budget nicht vorgesehen.
Ich kann bei meinem Händler immer anrufen und bekomme eine kompetente Antwort. Da habe ich lieber einen Spezialisten am Telefon, als Irgendwen um die Ecke.
Das eine was man will das andere was man muss, wer hat schon den Fachmann um die Ecke.
Dafür ist nicht genug Bedarf am Markt, also muss man kompromissbereit sein, und das kleinere Übel ist für mich eben fahren oder telefonieren.;)Zitatdie pfaff 1163 scheint so eine universalmaschine zu sein.
Das sind alle Schnellnäher, aber nach meinen persönlichen Erfahrungen würde ich Dir zu einer Juki raten.Zitat
andere frage: wenn du dich für eine von deinen beiden JUKIs entscheiden müsstest, welche würdest du dann behalten: die mit nadeltransport oder die ohne?
Eine sehr gute und für mich wirklich schwer zu beantwortende Frage...Die 9000 nutze ich inzwischen viel mehr als die 5410 (wohl auch aus Bequemlichkeit), weil ich weniger schwere Stoffe verarbeite, aber wenn dann möchte ich die 5410 nicht mehr missen.
Im Zweifel würde ich wohl die 5410 behalten, weil der Nadeltransport einfach genial ist, aber leider nicht so sehr für die feinen dünnen Stoffe geeignet ist, und man diese Stoffe alternativ auch ganz gut mit einer Haushaltsnähma verarbeiten kann.Zitatje nachdem, wieviele schrauben das sind und wie oft man es schon gemacht hat, klingt das nach 3-4 minuten.
Kommt darauf an wie geschickt man mit dem Schrauben ist!:DZitat
andererseits kann man mit der passenden fadenspannung auch laenger beschaeftigt sein.
Das dauert auch nicht länger als mit einer Haushaltsnähma. Ich habe für jede Maschine 2 Spulenkapseln, die kosten bei Juki nix und sind eine große Arbeitserleichterung. -
ich überlege seit ein paar jahren, mir eine industrie-nähmaschine zuzulegen, genauer: einen steppstich-schnellnäher.
Das ging mir genauso, ich bin jahrelang drumherum geschlichen, weil man ja auch nicht so einfach an Infos kommt wie bei Haushaltsnähmas.Zitat
was ich mir davon erwarte:- schöne steppstiche
- tempo
- bequemes arbeiten am flachbett, da die teile nicht immer über den freiarm oder anstelltisch rauf und runter laufen müssen
- sie soll alle materialien verarbeiten können, die in der damen- und herrenschneiderei so anfallen, vom seidenblüschen bis zum wintermantel.
Diese Erwartungen lassen sich auf jeden Fall erfüllen.
Allerdings würde ich Dir von einem Händler der hauptsächlich Haushaltsnähmas und nur "nebenbei" Industrienäher verkauft abraten, weil bei einem Indusrienäher die Beratung noch viel wichtiger ist als bei einer Haushaltsnähma.
Deshalb lohnt es sich da eine weitere Fahrt oder einen Ausflug zu unternehmen.Zitat
nun zu den fragen:die maschinen bei meinem händler haben alle einstellungsknöpfe direkt am kopf. viel mehr als stichlänge, fadenspannung und nähfußdruck gibt es bei geradstich ja auch nicht einzustellen. (sachen wie automatische nadel hoch/tief-stellung oder automatisches nähfuß-anheben am ende der naht gibt es je nach modell extra dazu, war bei der ausgestellten maschine aber nicht dabei.) wozu sind die displays gut, die man zb auf den bildern in diesem thread http://www.hobbyschneiderin.ne…54-JUKI-Industriemaschine und auf diversen hersteller- und händlerseiten sieht?
Bei mir war es einfach dabei, und ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich sie fast nie benutze. Ich stelle nur manchmal den Fadenabschneider aus.
Man kann dort aber unter anderem die Vernähstiche programmieren. So etwas müsste Dir ein kompetenter Händler aber erklären können.;)Zitat
wie gut kommen reine steppstich-schnellnäher mit elastischen stoffen zurecht?
Grundsätzlich hat ein Industrienäher kein Problem mit irgendwelchen Materialien, wenn Du den richtigen mit der entsprechenden "Einrichtung" hast.
Den oben verlinkten Artikel von Anne hast Du gelesen?Hier habe ich (ganz unten der letzte Absatz) auch etwas dazu geschrieben:
"Soll ich diese Nähmaschine kaufen?" ist die Frage - welche Aspekte dazu sind wichtig
Zitatwie sinnvoll sind obertransport und differentialantrieb?
Wie gesagt für solche Fragen brauchst Du einen wirklichen Fachmann, aber nach meinen Erfahrungen ist das für "normales" Nähen nicht notwendig.
Ich habe für schwere Stoffe und transportkritische Materialien eine Nadeltransportmaschine, das ist ein toller Luxus, bräuchte ich aber eigentlich nicht.Zitat
welche stichlängen können eure industrienäher
Das kommt immer auf das Modell bzw. die Ausführung an, und sie kann von einem Mechaniker verstellt/eingestellt werden.Zitat
was gefällt euch an euren maschinen, was hättet ihr gerne anders?
Ich bin sehr glücklich mit ihr und nähe 90 % damit.
Was ich nicht mehr missen möchte ist, das ich alles mit dem Fußpedal bedienen kann, d. h. den Nähfuß (kein Gezappel mehr mit dem Kniehebel)anheben, den Faden abschneiden, und den Nähfuß wieder senken. So habe ich immer beide Hände für das Nähgut frei.Zitat
wie lange dauert das umrüsten, wenn ihr von dickem auf dünnen stoff oder umgekehrt wechselt? was muss man alles umstellen?
Ich zitiere jetzt mal aus dem Artikel:Der Umbau und die Einrichtung der Maschinen sind nicht schwierig, wenn man weiß wie es geht. Deshalb sollte man sich das vom Händler unbedingt zeigen lassen.
Zum Wechsel der Garnitur löse ich die Schrauben der Stichplatte und des Transporteurs, und tausche sie aus. Dann wird noch der passende Nähfuß dazu eingesetzt. Dann die entsprechende Nadeln einsetzen und die Ober- und Unterfadenspannung anpassen. Ein paar Nähte mit dem gewünschten Stoff zur Kontrolle und das war es.Zitat
was soll ich den händler (die händler, denn ich werde/muss mehrere heimsuchen, wenn ich zumindest auch das eine oder andere modell von juki ausprobieren will) alles fragen? worauf soll ich beim testen achten?
Eigentlich muss er, wenn er gut ist, Dir erst mal Fragen stellen, nämlich was Du mit der Maschine machen möchtest, denn darauf kommt es an, und dann kann er Dir sagen was für Dich in Frage kommt. -
Das Problem bei solche Fragen ist halt immer, dass wenn 3 Leute sagen IDT ist Quark, 3 weitere sagen IDT ist super, ohne geht gar nicht.
Genau, weil jede HS eben ihre ganz eigenen Vorlieben hat, die auf einen selbst nicht unbedingt übertragbar sind.ZitatIch kann nur wiederholen was ich schon schrieb. Nach meinen Erfahrungen ist der Obertransport nicht so wichtig, wohl aber der verstellbare Nähfüschendruck.
Ich hatte übrigens mal eine Pfaff mit IDT: Hat mich nicht so überzeugt. Meine Janome 6600 hat auch einen Obertransport und meine Brother NV350 ebenfalls. Beide muss man extra dran machen. Es gibt seltene Fälle, wo ich die auch mal nutze. Und dann finde ich sie wesentlich kraftvoller als IDT.
Das deckt sich so auch mit meinen persönlichen Erfahrungen.
Je größer und kompakter ein Obertransport ist um so kraftvoller, aber ob man das braucht muss man dann selbst entscheiden.;)Ähm kann es sein, dass der 2. Satz noch nicht dastand als ich geantwortet habe?
Doch, meine Änderung/Ergänzung ist 12.59 Uhr erfolgt, Dein Post war 13.06 Uhr.;) -
Kann es sein das Du Nutzstiche meinst?In meiner Anleitung steht nämlich das bei Zierstichen der IDT ausgeschaltet werden muss.
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@Mr. Sprout,
Zierstiche sind für Webstoffe ohne Elastan gedacht und funktionieren auf elastischen/dehnbaren Stoffen grundsätzlich nicht, außer man fixiert sie mit entsprechender Einlage/Flies. -
Welche denn? Bin ja gar nicht neugierig...
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Anja, ich muss noch mal nachfragen: wenn ich Deinen Text so lese, dann klingt das für mich, als ob die Obertransporte jeglicher Bauart zunächst alle gleichgut funktionieren. Meintest Du das so oder habe ich das falsch verstanden?
Das hast Du falsch verstanden, ich meinte das jeder zusätzliche Obertransport den Transport des Nähgutes verbessert.
Jeder Obertransport hat aber Vor- und Nachteile, und Du must selbst testen, um entscheiden zu können welcher für Deine Bedürfnisse am besten geeignet ist.Zitat
Im Pfaff-Laden war man natürlich von IDT als dem einzig wahren überzeugt...
Klar, das wird Dir jeder Verkäufer erzählen. Der Vorteil von der Pfaffkralle ist wie gesagt, das sie schön klein und handlich ist, so das Du sie beim Nähen fast nicht merkst.Zitat
An anderer Stelle las ich, dass der "passive" Fuß zum Nachrüsten vom Prinzip her gar nicht soviel schlechter ist...
Kann sein, da hat jede ihre eigenen Vorlieben, ich mag/brauche den Obertransport z. Bsp. gar nicht zum Nähen, aber ich habe ja auch eine "richtige" Nähma.;)Und übrigens mich hat die Juki 600 nicht überzeugt, weil beim Augenknopfloch nicht unter beiden Raupen ein Geradstich ist. Das ist wichtig für die Stabilität, damit das Knopfloch nicht so schnell ausleiert.
Außerdem finde ich die Bedienerführung unkomfortabel. -
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Es gibt keine Maschine die alles optimal transportiert, jede Maschine hat ihre Stärken und Schwächen.
Das Muss Dir klar sein bevor Du Dich entscheidest, und das wissen auch die Nähmaverkäufer, nur leider kommunizieren sie das meist nicht.:(Das ein Stoff gut transportiert wird und ein schönes Nahtbild entsteht ist von vielen Faktoren abhängig.
Wenn Du eine Maschine mit verstellbarem Nähfußdruck kaufst, wird schon mal vieles einfacher, warum steht hier:
Zu den weiteren Funktionen steht hier noch einiges:
"Soll ich diese Nähmaschine kaufen?" ist die Frage - welche Aspekte dazu sind wichtig
Unter anderem steh dort:
Obertransport:
Normalerweise reicht ein normaler Untertransport, weil beide Stofflagen ja mit Stecknadeln aufeinander fixiert sind, und somit auch problemlos gemeinsam transportiert werden.
Wenn man aber transportkritische Materialien (hochflorige Stoffe wie Samt oder Fell)verarbeiten möchte, kann ein zusätzlicher Obertransport helfen.
Ein Obertransport, egal in welcher Ausführung soll verhindern, dass sich zwei oder mehrere Stofflagen verschieben (verzugfreies Nähen), indem der Unter- und der Obertransport beide Stofflagen gleichmäßig transportiert.
Es gibt Maschinen mit integriertem Obertransport, oder es gibt einen Obertransportfuß als Zubehör zu kaufen.Zu den verschieden Obertransportausführungen ist zu sagen, je filigraner er ist um so komfortabler im Umgang, d. h. die kleine Pfaffkralle merkt man kaum beim Nähen.
Die großen kompakten Obertransportfüße von Janome/Elna sind klobiger aber für schwere Stoffe sicher nicht schlecht.Ich persönlich achte auch darauf wie der Untertransport beschaffen ist, sitzen auch Zähnchen in der Mitte vor dem Fuß, das ist wichtig für feine flutschige Stoffe.
Kurzum bei Deinen speziellen Bedürfnissen, und vor allem in der Preisklasse, wirst Du um das Probe nähen mit den ensprechenden Stoffmustern nicht drumrum kommen.;)
Ich komme übrigens ohne Obertransport sehr gut klar.
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Diese Anleitung würde ich Dir vorab empfehlen:
Das 1x1 der Dessous Materialien
Dort sind auch alle Bezugsquellen für die BH-Näherei aufgeführt.
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Vielleicht irgendwo ein Fussel, oder ein bisschen Öl?
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Aber es ändert sich nichts, wenn ich Sie verändere
Dann klemmt sie vielleicht... -
Wie hast Du denn die Schnittbreite eingestellt?
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Ich sage nur selbst Nähen statt kaufen!:D
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